Etymologisch stammt der Begriff "Propaganda" aus dem 17. Jahrhundert, meinte das Verbreiten, Bekanntmachen oder Werben, und wurde zunächst im religiösen Kontext zur Verbreitung der katholischen Glaubenslehre durch den Vatikan verwendet. Bis heute hat sich einiges geändert.
Der 'Vater der Propaganda', Edward Louis Bernays, schrieb 1928, Propaganda sei „das stetige, konsequente Bemühen, Ereignisse zu formen oder zu schaffen mit dem Zweck, die Haltung der Öffentlichkeit zu einem Unternehmen, einer Idee oder einer Gruppe zu beeinflussen.“ Nach Bernay sei Propaganda (auch in Demokratien) ein notwendiges Werkzeug zum Systemerhalt, während Walter Lippmann den Einfluss der Propaganda auf die Demokratie bzw. die öffentliche Meinung 1922 ambivalent darstellte.
Die Techniken der Propaganda haben sich historisch entwickelt und sind im Kontext insbesondere auch der Technikgeschichte zu verstehen. Das Fernsehen zeigte sich bereits im letzten Jahrhundert als äußerst nützliches Medium zur Verbreitung von Informationen, sei es für die Politik oder die Werbung, um Haltungen, Gefühle oder Gewohnheiten von Bevölkerungsgruppen zu manipulieren. Erheblich differenzierter gelingt dies nun mittels dem Internet aufliegenden Techniken (Soziale Medien, Newsticker, Werbung, u.v.m.).
Ziel der Propaganda ist nicht nur, eine bestimmte Meinung zu forcieren, sondern im Falle der Kriegspropaganda auch Meinungen aufzubrechen oder das Misstrauen der Menschen in gewohnte meinungsbildende Informationskanäle zu untergraben. Wenn sodann die bisher als seriös empfundenen Medien bspw. als 'Lügenpresse' bezeichnet ihre Rolle als stabilisierende Taktgeber verlieren, destabilisiert folgend die anhaltende Unsicherheit, was Wahrheit ist, die gesellschaftlichen Kommunikationsprozesse, weil sich Menschen schwer tun, eine gemeinsame Basis als wahr angenommener Informationen zu finden. Es entstehen teils unvereinbare Plateaus, mit eigenen Informationseinflüssen und sozialen Gewohnheiten und Identifikationen ('Bubbles', 'Fake-News', 'alternative Fakten').
Altbekannt, möge man meinen. Dennoch aktuell relevant, denn inzwischen sprach auch unser Bundeskanzler Friedrich Merz in seiner Regierungserklärung eine beklemmende Deutung aus: "Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden." Diese Meinung vertrat bereits Monate zuvor der Generalleutnant André Bodemann und wurde von Merz übernommen, und dadurch mit deutlich größerer Resonanz in der Bevölkerung verbreitet. Dem geht die bekannte Forderung des Verteidigungsministers Boris Pistorius, Deutschland müsse kriegstüchtig werden, voraus.
Während wir inzwischen zunehmend verstehen, dass wir als Bevölkerung nicht nur seit ca. 2005 russischer Propaganda ausgesetzt sind und spätestens seit der Machtergreifung Donald Trumps und damit einhergehenden Verschiebungen auch intensiviert US-amerikanischer Propaganda unterliegen, muss man wohl erkennen, dass auch unsere eigene Regierung in die Zwangslage geraten ist, die Gewohnheit des Friedens von der deutschen Bevölkerung zu lösen und somit davon abweichende Gefühle, Informationen und Verhaltensweisen zu verbreiten.
An diesem Punkt stellen sich jeder und jedem Lesenden unbehagliche Fragen.
Abschließend ein moderativer Hinweis: Bitte bleibt beim Thema, bleibt sachlich und versucht eure Gesprächspartner richtig zu verstehen, und besonders: verbreitet keine Propaganda.
Der 'Vater der Propaganda', Edward Louis Bernays, schrieb 1928, Propaganda sei „das stetige, konsequente Bemühen, Ereignisse zu formen oder zu schaffen mit dem Zweck, die Haltung der Öffentlichkeit zu einem Unternehmen, einer Idee oder einer Gruppe zu beeinflussen.“ Nach Bernay sei Propaganda (auch in Demokratien) ein notwendiges Werkzeug zum Systemerhalt, während Walter Lippmann den Einfluss der Propaganda auf die Demokratie bzw. die öffentliche Meinung 1922 ambivalent darstellte.
Die Techniken der Propaganda haben sich historisch entwickelt und sind im Kontext insbesondere auch der Technikgeschichte zu verstehen. Das Fernsehen zeigte sich bereits im letzten Jahrhundert als äußerst nützliches Medium zur Verbreitung von Informationen, sei es für die Politik oder die Werbung, um Haltungen, Gefühle oder Gewohnheiten von Bevölkerungsgruppen zu manipulieren. Erheblich differenzierter gelingt dies nun mittels dem Internet aufliegenden Techniken (Soziale Medien, Newsticker, Werbung, u.v.m.).
Ziel der Propaganda ist nicht nur, eine bestimmte Meinung zu forcieren, sondern im Falle der Kriegspropaganda auch Meinungen aufzubrechen oder das Misstrauen der Menschen in gewohnte meinungsbildende Informationskanäle zu untergraben. Wenn sodann die bisher als seriös empfundenen Medien bspw. als 'Lügenpresse' bezeichnet ihre Rolle als stabilisierende Taktgeber verlieren, destabilisiert folgend die anhaltende Unsicherheit, was Wahrheit ist, die gesellschaftlichen Kommunikationsprozesse, weil sich Menschen schwer tun, eine gemeinsame Basis als wahr angenommener Informationen zu finden. Es entstehen teils unvereinbare Plateaus, mit eigenen Informationseinflüssen und sozialen Gewohnheiten und Identifikationen ('Bubbles', 'Fake-News', 'alternative Fakten').
Altbekannt, möge man meinen. Dennoch aktuell relevant, denn inzwischen sprach auch unser Bundeskanzler Friedrich Merz in seiner Regierungserklärung eine beklemmende Deutung aus: "Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden." Diese Meinung vertrat bereits Monate zuvor der Generalleutnant André Bodemann und wurde von Merz übernommen, und dadurch mit deutlich größerer Resonanz in der Bevölkerung verbreitet. Dem geht die bekannte Forderung des Verteidigungsministers Boris Pistorius, Deutschland müsse kriegstüchtig werden, voraus.
Während wir inzwischen zunehmend verstehen, dass wir als Bevölkerung nicht nur seit ca. 2005 russischer Propaganda ausgesetzt sind und spätestens seit der Machtergreifung Donald Trumps und damit einhergehenden Verschiebungen auch intensiviert US-amerikanischer Propaganda unterliegen, muss man wohl erkennen, dass auch unsere eigene Regierung in die Zwangslage geraten ist, die Gewohnheit des Friedens von der deutschen Bevölkerung zu lösen und somit davon abweichende Gefühle, Informationen und Verhaltensweisen zu verbreiten.
An diesem Punkt stellen sich jeder und jedem Lesenden unbehagliche Fragen.
- Werde ich selber Propaganda ausgesetzt?
- Wie beeinflusst dies ggf. mein Fühlen, Denken und Handeln?
- Wie kann ich Propaganda im Jahr 2025 ff. erkennen?
- Wie kann ich mich davor schützen?
- Wie kann ich es vermeiden, selber Propaganda zu verbreiten?
Abschließend ein moderativer Hinweis: Bitte bleibt beim Thema, bleibt sachlich und versucht eure Gesprächspartner richtig zu verstehen, und besonders: verbreitet keine Propaganda.

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