AW: Strompreis erhöht sich deutlich für 2013
Oh, gut habe alles erneut nachgelesen. War ich wohl auf einem sehr alten Stand. Trotzdem bin ich kein Freund von Solaranlagen. Im Winter wird auf Grund der geringen Stunden Zahl des Tageslichtes weniger Produziert und im Sommer mehr.
Trotz allem haben die deutschen Solaranlagen gerade in den besonders kalten (und dann meist klaren) Winterabschnitten eine ordentliche Portion Strom ins Netz eingespeißt. Und im Sommer steigt der Verbrauch, europaweit betrachtet, ohnehin deutlich an und umgekehrt steht i.d.R. weniger Wasser- und etwas weniger Windkraft zur Verfügung.
Man sollte zwar die Subventionshöhen im Auge behalten, aber die Technik hat durchaus ihre Daseinsberechtigung.
Außerdem die ganzen Subventionen die ich als nicht Anlagen Besitzer mit bezahle! Denn was ihr dadurch bekommt, zahle ich mehr. Und warum? Nur weil ihr euch die Anlagen nicht selber gekauft habt und keinen Grund sonst gehabt hättet diese überhaupt an zu schaffen.
Das solltest du aber nicht den EE-Anlagen-Betreibern in die Schuhe schieben, sondern eher den konventionellen Kraftwerken und der Politik. Letztlich muss, damit Privatkapital mobilisiert wird, der Staat Bedingungen schaffen, unter denen sich investitionen in EE lohnen, weil ihre Gewinnspanne hoch ist. Dafür muss (EE-)Strom zu hohen Preisen abgenommen werden.
Variante 1: Man garantiert die Preise und gleicht das z.B. über eine EEG-Umlage aus. Einfach und geringe Nebeneffekte, aber zahlen tun letztlich unschuldige
Variante 2: Man sorgt dafür, dass konventionelle Energien einen angemessenen -sprich hohen- Preis haben. Fairer (zumindest wenn man die zusätzlichen Einnahmen durch z.B. Steuern an den Teil der Bevölkerung, der sich keine Solaranlagen leisten kann, zurückgibt, in dem z.B. Sozialabgaben gesenkt werden), aber die Auswirkungen sind heftig, denn der Strom als solcher wird noch teurer und die konventionellen Energieproduzenten quasi vor die Wand gefahren (was sie ggf. verdienen, aber auch eine faire Störung ist eine Störung und damit ein ingesamt negativ)
Bei der Fusionsenergie fallen keine Abfälle ab, das ist genau das Positive daran.
Es fällt, wie bei jeder technischen Anlage, Schrott an. Und der wird hochverstrahlt sein. Nicht annährend so problematisch, wie Fissionsreaktoren - aber Zwischenlagerung für ein paar Jahrhunderte würde ich schon erwarten. Also wieder eine Belastung kommender Generationen.
2 Reaktoren davon, reichen für ganz Europa und Produzieren mehr als 200PetaWatt/h.
Ein 100 PW-Reaktor? Ich glaube, du solltest dich auch noch über einige andere Techniken auf den neuesten Stand bringen...
Nicht nur, dass man nicht in der Lage ist, etwas in der Größe zu bauen, man wäre auch nicht in der Lage, es zu kühlen oder den Strom zu verteilen. Von der fehlenden Redundanz in Störungsfällen oder bei Wartungsarbeiten ganz zu schweigen.
Allerdings ist die Technik leider noch nicht so weit. Dort wird "einfach" Eine Perfekte Kugel aus Deuterium, Tritium und 56FE zu stark erhitzt, das eine Fusionsreaktion zu stande kommt. Das Problem daran ist, man muss erst einmal sehr kurz sehr viel Energie rein stecken um es einmal in gang zu bekommen.
Nein, das Problem ist, dass man keine "perfekte Kugel aus *diverse Gase*" formen kann, geschweige denn bei hohen Temperaturen und Drücken stabil halten.
Mit Energie Speichern meinte ich nicht Akku´s sondern eher etwas für das Öffentliche Netz. Und das ist bist auf Stauseen nicht möglich. Welche aber auch nicht das Gelbe vom Ei sind.
Es gibt Batteriespeicher am öffentlichen Netz und Seen sind, wo die passende Bedingungen gegeben sind (in Deutschland herrscht bislang kein Mangel, zumindest wenn man darauf verzichten würde, Pumpspeicher für AKWs und übergroße Kohlekraftwerke zu verwenden), sehr gut nutzbar.
Egal wie man es nimmt, Energie Wende muss her und die Atomenergie muss weg, aber nicht so wie es im Moment veranstaltet wird.
Tjo - was im Moment veranstaltet wird ist halt das Resultat, wenn man im Halbjahrestakt abwechselnd den schnellstmöglichen Wechsel und totalen Stillstand propagiert.
Aber es ist halt nicht unbedingt entgegen der Interessen klassischer Schwarz-Gelb-orientierter Lobbygruppen, wenn die Energiewende so schlecht wie nur irgendwie möglich läuft
