AW: Strompreis erhöht sich deutlich für 2013
Außerirdische Ressourcen
Für die längerfristige Zukunft (100 Jahre +) ist das eine sehr realistische Möglichkeit. Bis dahin reichen die irdischen Ressourcen noch sehr, sehr bequem
Kommerzielle Projekte zum Weltraum Bergbau gibt es übrigens schon heute; vorerst sollen dabei freilich keine Mienen auf fremden Planeten errichtet werden, eher plant man Asteroiden einzufangen und kontrolliert zum Absturz zu bringen. Das Ziel ist vorerst nicht unbedingt Uran und Thorium sondern eher Gold, Platin und Palladium aber wenn sich das Preisgefüge ändert und die Technologien weiter verbessert werden kann sich auch der Abbau dieser Energieträger lohnen.
Mit Erneuerbaren kann umweltfreundlich jeder Mensch mit Energie versorgt werden. Nur eine Fläche so groß wie das Saarland in der Wüste mit Kollektoren kann ganz Europa versorgen.
Ja eh nur die Fläche des Saarlandes...
...hast du dir auch überlegt, was das kosten würde, nicht nur die Errichtung, auch die Instandhaltung?
Außerdem müsste man die Energie, die nicht kontinuierlich produziert wird auch für die Nacht speichern- nicht nur das, Speichern bringt auch zusätzliche, erhebliche Verluste mit sich... und transportieren müsste man die Energie freilich auch, was auch Verluste und kosten mit sicht bringt. Je größer die Verluste sind desto mehr muss produziert werden.
Es gibt auch nicht nur Tag/Nacht Schwankungen sondern auch Winter/Sommer: im Winter gibt es erheblich weniger Sonne (auch in Nordafrika), gleichzeitig wird erheblich mehr Energie verbraucht -> größere Kapazitäten nötig
Auch bedenken muss man: die besten Solarzellen bestehen aus (giftigem und teurem) Galliumarsenid, für den großflächigen Einsatz kommen solche Solarzellen nicht in Frage.
Ich weiß nicht woher die "Saarland-Fläche" kommt aber ich vermute das in der Realität sogar eine noch wesentlich größere Fläche nötig wäre.
Solarprojekte in Nordafrika sind mittelfristig auch schon alleine aus politischen Gründen nicht sinnvoll.
Habt ihr euch schonmal angesehn wie Uran gefördert wird? Die Menschen werden da zum Teil in die Minen getrieben und atmen radioaktiven Staub ein. Dann werden chemikalien in die Erde gepresst um das Gestein zu brechen. Auch nicht so sauber wie der Atomstrom immer vorgeben möchte. Mann dann karrt man die ******* um die halbe Welt um es hier danach in irgend nen Salzstock zu pfeffern.
Ähnliches kann man von fast jedem Metall behaupten, irgendwo gibt es immer irgendwelche dreckigen Mienen...
Wind und Sonne gibt es überall in Deutschland. Wasserkraft an unseren Küsten. Algenzuchten können Treibstoff herstellen und Müll gibt es auch schon so bei uns. Wieso soll ich da Milliarden für einen ollen Fusionsreaktor ausgeben oder irgendwelche Lichtjahrtransporte von anderen Planeten machen? Da bau ich mir lieber Windräder und PV Anlagen und steck das Geld in Speichertechnologie, die sich auch noch anders vermarkten lässt.
Warum? Weil es billiger, wirtschaftlicher ist, viel billiger und wirtschaftlicher.
In meinen Augen ist das ein Totschlagargument gegenüber allen Alternativen.
Die einzige Form erneuerbarer Energie, die von der Wirtschaftlichkeit einigermaßen her mit KKWs oder z.B.: Kohlekraftwerken mithalten kann sind Großwasserkraftwerke- doch dieses Potential ist in Europa und auch in vielen anderen Teilen der Welt weitgehend ausgeschöpft.
Und das wird sich auch langfristig nicht ändern.
Was kann es für die Energiekonzerne Schlimmeres geben, als frei verfügbare Energiequellen? Die Verfügbarkeit und der Zugang zu Uran lässt sich kontrollieren. Der Zugang zu Wind, Wasser und Sonne hingegen nicht. Der absolute Horror für die Monopolisten.
Den Zugang zu Wasser kann man sehr wohl kontrollieren- bei weitem nicht jeder (um genau zu sein: praktisch niemand) hat die geographischen Möglichkeiten sich ein Wasserkraftwerk auf sein Grundstück zu stellen...
Solarzellen kann man auch nicht einfach selber bauen, die kommen auch von pösen Großkonzernen- und preislich können sie bestenfalls mithalten wenn sie stark subventioniert werden- trotz der angeblichen willkürlichen Preisaufschläge der "Monopolisten".
Wind weht auch nicht an jedem Ort gleich stark und sich autark mit Windenergie zu versorgen ist für die meisten auch praktisch nicht möglich.
Ein eigenes Kernkraftwerk lässt sich zwar nicht leicht (selber) bauen aber z.B. ein Kohlekraftwerk oder ein Gaskraftwerk kann man durchaus mit einigen zehn kW wirtschaftlich betreiben, wenn man möchte.
und wegen sauberer solarenergie: soweit ich weis, sin die solarzellen doch auch ned grade "grün". also gift (quecksilber? kA) wird verbaut was bei der späteren entsorgung auch ned unbedingt besser wies uran is *dramatisier* ^^
Im Prinzip gibt es drei Arten von Gängigen Solarzellen:
-Silizium-Solarzellen: enthalten prinzipiell keine/kaum Giftstoffe, die Herstellung ist aber meist alles andere als "Grün", es werden verschiedene Giftige Verbindungen eingesetzt, die dann entsorgt werden müssen (hoffentlich nicht in die Umwelt)
-Cadmiumtellurid-Solarzellen: enthalten, wie der Name schon sagt hochgiftiges Cadmium; sind aber praktisch ausgestorben
-Galliumarsenid-Solarzellen: enthalten giftiges Arsen, werden aufgrund der hohen Kosten fast ausschließlich in der Raumfahrt eingesetzt
Beachten muss man auch: die Herstellung von Solarzellen ist sehr energieaufwendig: eine gängige Solarzelle produziert während ihrer gesamten Lebensdauer nur etwa fünf mal so viel Energie wie ihre Herstellung verbraucht hat...
Man sollte die Netze verstaatlichen um zu verhindern das die großen Konzerne durch langsamen bzw. gar kein Ausbau die Energiewende blockieren.^^
Die Netzbetreiber sind beim Ausbau der Energienetze weniger ein Problem, eher diverse Bürgerinitiativen gegen Überlandleitungen...
Nur als Beispiel: Alleine, was die Endlagerung und Nachbereitung von Atommüll kostet. Zieht man in Betracht, dass bei der Endlagerung ein Schutzziel ereicht werden soll, welches der Radioaktivität von natürlichem Uranerz entspricht, so entspricht dies in Deutschland einer (End)lagerdauer von 1 Million Jahre. "In Deutschland" deswegen, weil es verschiedene Auffassungen gibt, wie stark natürliches Uranerz strahlt.
1 Million Jahre, in welchen die Lagerstatädten überwacht und gesichert, bzw. der Müll umgelagert werden muss . Für welchen Lagerort kann man stabile geologischen Bedingungen für diese Million Jahre voraussagen bzw. auch garantieren? Bei der Schachtanlage Asse z.B. tritt schon seit 2008 radioaktiv kontaminierte Salzlauge aus.
Wer unter solchen Voraussetzungen von billigen Strom spricht, der lügt.
Uranerz als Referenz zu nehmen ist völlig überzogen. Ich würde das eher mit ~Faktor 10 multiplizieren...
...und: mit Wiederaufbereitung und Brutreaktoren kann man die menge an Müll drastisch reduzieren, aus weniger Uran mehr Energie erzeugen und den Anteil an langlebigen Isotopen im Müll (z.B. wertvolles weil spaltbares Plutionim) reduzieren sodass dieser schneller ungefährlich wird. Leider scheitert das zur Zeit zumindest in Deutschland an politischen Hürden...
So oder so ist die Endlagerung nicht unbezahlbar. Atommüll irgendwo zu vergraben ist ja nicht sooo schwer...
Und: Je mehr Atommüll man hat, desto geringer werden die Entsorgungskosten pro Menge.
Und es schafft weit aus mehr Arbeitsplätze als die Atomkraftanlagen.
MfG
Felder per Sense abernten schafft auch mehr Arbeitsplätze als das Ernten per Mähdräscher... trotzdem... oder gerade deswegen ist es aber nicht wirtschaftlich und wird heute kaum noch gemacht. Gibt zahllose Andere Beispiele. Arbeitskräfte sind ein wertvolles Gut, man sollte sie möglichst effizient einsetzen.