Strompreis erhöht sich deutlich für 2013

AW: Strompreis erhöht sich deutlich für 2013

@DaStash
"Was aber daran liegt das der Ausbau regenerativer Energieen schneller als angedacht umgesetzt wird und somit auch die AKW´s früher abgeschaltet werden können."
Nur schade, wenn man ganz tolle Windparks hat, diese aber nicht an das Stromnetz angeschlossen sind (Netzausbau zu langsam)...
Man sollte die Netze verstaatlichen um zu verhindern das die großen Konzerne durch langsamen bzw. gar kein Ausbau die Energiewende blockieren.^^

MfG
 
Research schrieb:
/sign

Zumal man in Wind, Sonne, Thermo und Wasser nach Errichtung nur noch Wartung stecken muss. Man wird unabhängig.

Ohne Zweifel sind die alternativen Energien die wesentlich günstigere Wahl.

Nur als Beispiel: Alleine, was die Endlagerung und Nachbereitung von Atommüll kostet. Zieht man in Betracht, dass bei der Endlagerung ein Schutzziel ereicht werden soll, welches der Radioaktivität von natürlichem Uranerz entspricht, so entspricht dies in Deutschland einer (End)lagerdauer von 1 Million Jahre. "In Deutschland" deswegen, weil es verschiedene Auffassungen gibt, wie stark natürliches Uranerz strahlt.

1 Million Jahre, in welchen die Lagerstatädten überwacht und gesichert, bzw. der Müll umgelagert werden muss . Für welchen Lagerort kann man stabile geologischen Bedingungen für diese Million Jahre voraussagen bzw. auch garantieren? Bei der Schachtanlage Asse z.B. tritt schon seit 2008 radioaktiv kontaminierte Salzlauge aus.

Wer unter solchen Voraussetzungen von billigen Strom spricht, der lügt.
 
Bloß, dass in den Aufsichtsräten der großen Energiekonzerne Politiker sitzen oder staatliche Institutionen Anteilseigner sind.

Abgesehen davon, dass Ökostromproduzenten ihren Strom mit Subventionen teuer verkaufen dürfen und für den Eigenbedarf z.B billigen franz. Atomstrom kaufen. DAS ist Profit

Und der Staat verdient über Steuern an allem gut mit.

"Die" Wahrheit wird irgendwo zwischen den beiden Extrempositionen liegen
 
@Rolk sollte auch eher verdeutlichen: preiswerten Strom für den Eigengebrauch kaufen und den selbstproduzierten, subventionierten Ökostrom verkaufen. Ist zwar verständlich, aber...
 
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Außerirdische Ressourcen :D

Für die längerfristige Zukunft (100 Jahre +) ist das eine sehr realistische Möglichkeit. Bis dahin reichen die irdischen Ressourcen noch sehr, sehr bequem

Kommerzielle Projekte zum Weltraum Bergbau gibt es übrigens schon heute; vorerst sollen dabei freilich keine Mienen auf fremden Planeten errichtet werden, eher plant man Asteroiden einzufangen und kontrolliert zum Absturz zu bringen. Das Ziel ist vorerst nicht unbedingt Uran und Thorium sondern eher Gold, Platin und Palladium aber wenn sich das Preisgefüge ändert und die Technologien weiter verbessert werden kann sich auch der Abbau dieser Energieträger lohnen.

Mit Erneuerbaren kann umweltfreundlich jeder Mensch mit Energie versorgt werden. Nur eine Fläche so groß wie das Saarland in der Wüste mit Kollektoren kann ganz Europa versorgen.

Ja eh nur die Fläche des Saarlandes...

...hast du dir auch überlegt, was das kosten würde, nicht nur die Errichtung, auch die Instandhaltung?

Außerdem müsste man die Energie, die nicht kontinuierlich produziert wird auch für die Nacht speichern- nicht nur das, Speichern bringt auch zusätzliche, erhebliche Verluste mit sich... und transportieren müsste man die Energie freilich auch, was auch Verluste und kosten mit sicht bringt. Je größer die Verluste sind desto mehr muss produziert werden.

Es gibt auch nicht nur Tag/Nacht Schwankungen sondern auch Winter/Sommer: im Winter gibt es erheblich weniger Sonne (auch in Nordafrika), gleichzeitig wird erheblich mehr Energie verbraucht -> größere Kapazitäten nötig

Auch bedenken muss man: die besten Solarzellen bestehen aus (giftigem und teurem) Galliumarsenid, für den großflächigen Einsatz kommen solche Solarzellen nicht in Frage.

Ich weiß nicht woher die "Saarland-Fläche" kommt aber ich vermute das in der Realität sogar eine noch wesentlich größere Fläche nötig wäre.

Solarprojekte in Nordafrika sind mittelfristig auch schon alleine aus politischen Gründen nicht sinnvoll.

Habt ihr euch schonmal angesehn wie Uran gefördert wird? Die Menschen werden da zum Teil in die Minen getrieben und atmen radioaktiven Staub ein. Dann werden chemikalien in die Erde gepresst um das Gestein zu brechen. Auch nicht so sauber wie der Atomstrom immer vorgeben möchte. Mann dann karrt man die ******* um die halbe Welt um es hier danach in irgend nen Salzstock zu pfeffern.

Ähnliches kann man von fast jedem Metall behaupten, irgendwo gibt es immer irgendwelche dreckigen Mienen...

Wind und Sonne gibt es überall in Deutschland. Wasserkraft an unseren Küsten. Algenzuchten können Treibstoff herstellen und Müll gibt es auch schon so bei uns. Wieso soll ich da Milliarden für einen ollen Fusionsreaktor ausgeben oder irgendwelche Lichtjahrtransporte von anderen Planeten machen? Da bau ich mir lieber Windräder und PV Anlagen und steck das Geld in Speichertechnologie, die sich auch noch anders vermarkten lässt.

Warum? Weil es billiger, wirtschaftlicher ist, viel billiger und wirtschaftlicher.

In meinen Augen ist das ein Totschlagargument gegenüber allen Alternativen.

Die einzige Form erneuerbarer Energie, die von der Wirtschaftlichkeit einigermaßen her mit KKWs oder z.B.: Kohlekraftwerken mithalten kann sind Großwasserkraftwerke- doch dieses Potential ist in Europa und auch in vielen anderen Teilen der Welt weitgehend ausgeschöpft.

Und das wird sich auch langfristig nicht ändern.

Was kann es für die Energiekonzerne Schlimmeres geben, als frei verfügbare Energiequellen? Die Verfügbarkeit und der Zugang zu Uran lässt sich kontrollieren. Der Zugang zu Wind, Wasser und Sonne hingegen nicht. Der absolute Horror für die Monopolisten.

Den Zugang zu Wasser kann man sehr wohl kontrollieren- bei weitem nicht jeder (um genau zu sein: praktisch niemand) hat die geographischen Möglichkeiten sich ein Wasserkraftwerk auf sein Grundstück zu stellen...

Solarzellen kann man auch nicht einfach selber bauen, die kommen auch von pösen Großkonzernen- und preislich können sie bestenfalls mithalten wenn sie stark subventioniert werden- trotz der angeblichen willkürlichen Preisaufschläge der "Monopolisten".

Wind weht auch nicht an jedem Ort gleich stark und sich autark mit Windenergie zu versorgen ist für die meisten auch praktisch nicht möglich.

Ein eigenes Kernkraftwerk lässt sich zwar nicht leicht (selber) bauen aber z.B. ein Kohlekraftwerk oder ein Gaskraftwerk kann man durchaus mit einigen zehn kW wirtschaftlich betreiben, wenn man möchte.

und wegen sauberer solarenergie: soweit ich weis, sin die solarzellen doch auch ned grade "grün". also gift (quecksilber? kA) wird verbaut was bei der späteren entsorgung auch ned unbedingt besser wies uran is *dramatisier* ^^

Im Prinzip gibt es drei Arten von Gängigen Solarzellen:

-Silizium-Solarzellen: enthalten prinzipiell keine/kaum Giftstoffe, die Herstellung ist aber meist alles andere als "Grün", es werden verschiedene Giftige Verbindungen eingesetzt, die dann entsorgt werden müssen (hoffentlich nicht in die Umwelt)
-Cadmiumtellurid-Solarzellen: enthalten, wie der Name schon sagt hochgiftiges Cadmium; sind aber praktisch ausgestorben
-Galliumarsenid-Solarzellen: enthalten giftiges Arsen, werden aufgrund der hohen Kosten fast ausschließlich in der Raumfahrt eingesetzt

Beachten muss man auch: die Herstellung von Solarzellen ist sehr energieaufwendig: eine gängige Solarzelle produziert während ihrer gesamten Lebensdauer nur etwa fünf mal so viel Energie wie ihre Herstellung verbraucht hat...

Man sollte die Netze verstaatlichen um zu verhindern das die großen Konzerne durch langsamen bzw. gar kein Ausbau die Energiewende blockieren.^^

Die Netzbetreiber sind beim Ausbau der Energienetze weniger ein Problem, eher diverse Bürgerinitiativen gegen Überlandleitungen...

Nur als Beispiel: Alleine, was die Endlagerung und Nachbereitung von Atommüll kostet. Zieht man in Betracht, dass bei der Endlagerung ein Schutzziel ereicht werden soll, welches der Radioaktivität von natürlichem Uranerz entspricht, so entspricht dies in Deutschland einer (End)lagerdauer von 1 Million Jahre. "In Deutschland" deswegen, weil es verschiedene Auffassungen gibt, wie stark natürliches Uranerz strahlt.

1 Million Jahre, in welchen die Lagerstatädten überwacht und gesichert, bzw. der Müll umgelagert werden muss . Für welchen Lagerort kann man stabile geologischen Bedingungen für diese Million Jahre voraussagen bzw. auch garantieren? Bei der Schachtanlage Asse z.B. tritt schon seit 2008 radioaktiv kontaminierte Salzlauge aus.

Wer unter solchen Voraussetzungen von billigen Strom spricht, der lügt.

Uranerz als Referenz zu nehmen ist völlig überzogen. Ich würde das eher mit ~Faktor 10 multiplizieren...

...und: mit Wiederaufbereitung und Brutreaktoren kann man die menge an Müll drastisch reduzieren, aus weniger Uran mehr Energie erzeugen und den Anteil an langlebigen Isotopen im Müll (z.B. wertvolles weil spaltbares Plutionim) reduzieren sodass dieser schneller ungefährlich wird. Leider scheitert das zur Zeit zumindest in Deutschland an politischen Hürden...

So oder so ist die Endlagerung nicht unbezahlbar. Atommüll irgendwo zu vergraben ist ja nicht sooo schwer...

Und: Je mehr Atommüll man hat, desto geringer werden die Entsorgungskosten pro Menge.

Und es schafft weit aus mehr Arbeitsplätze als die Atomkraftanlagen. ;)

MfG

Felder per Sense abernten schafft auch mehr Arbeitsplätze als das Ernten per Mähdräscher... trotzdem... oder gerade deswegen ist es aber nicht wirtschaftlich und wird heute kaum noch gemacht. Gibt zahllose Andere Beispiele. Arbeitskräfte sind ein wertvolles Gut, man sollte sie möglichst effizient einsetzen.
 
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-Silizium-Solarzellen: enthalten prinzipiell keine/kaum Giftstoffe, die Herstellung ist aber meist alles andere als "Grün", es werden verschiedene Giftige Verbindungen eingesetzt, die dann entsorgt werden müssen (hoffentlich nicht in die Umwelt)
Ich bin mir sicher in den chinesischen Fabriken wird der ganze giftige Abfall gesammelt und dann als Sondermüll für viel Geld an ein professionelles, seriöses Entsorgungsunternehmen abgegeben. :fresse: :lol:
 
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Das ist jetzt mal mein Satz der Woche. :D :lol:
:daumen:
Was ist das, ein Leitslogan von RWE Vorständen??? :D

p.s.: Es wurde per Gutachten festgestellt, dass der Salzstock Asse sich "NICHT" für die Lagerung von Atommüll eigenet. Folgerichtig muss der schon abgelagerte Müll woanders deponiert werden, dass wird dann ab jetzt ca. 15 Jahre dauern und ca. 4.000.000.000 Millionen // 4 Milliarden EURO kosten. ---> Toller günstiger Atomstrom...^^ :schief: ;)
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=salzstock%20endlager%20gutachten%204%20milliarden%20&source=web&cd=2&ved=0CDkQFjAB&url=http%3A%2F%2Fwww.fraktion.gruene-niedersachsen.de%2Ffileadmin%2Fdocs%2Ffraktion%2Finfopakete%2FAsse_Abschlussbericht-PUA_21.pdf&ei=7v6AUJvcHrLa4QTPq4CwAg&usg=AFQjCNHJh3c8vWFY0fR4xj1GB3tWUBc3-w

MfG
 
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Atomkraft wäre zu vertreten wenn man sie mit neuen, sicheren Reaktoren ohne Pfusch betreiben würde. Aber gerade letzteres macht mir Bauchschmerzen, wird doch bei den Neuen, im Bau befindlichen, keine Kontrolle durchgeführt.

Regenerative-Energien: Das ist kein national zu lösendes Problem. Da müssen alle Staaten anpacken.
Verstaatlichte Netze... Nun, schauen wir uns andere Staatliche Großprojekte an wie S21, Willy Brandt... Nicht das es die Privaten jetzt besser machen würden...
 
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...4 Milliarden EURO kosten. ---> Toller günstiger Atomstrom...

Der Strom selbst ist doch billig :ugly:. Und überhaupt: Geiz ist geil !!
Bleibt ja nur die Kleinigkeit mit der mittel- und langfristigen Endlagerung, für die der Steuerzahler und nicht der Energiekonzern gerade steht.
Aber das steht ja nicht auf der Stromrechnung :P.

@Topic grundsätzlich:

Mich nervt es gewaltig, dass die Kosten der "Energiewende" zum Großteil auf den Schultern der "Nomal-Verbraucher" (Haushalte) verteilt werden und die industriellen Großverbraucher (zu denen mit Hilfe der Ausnahmeregeln auch schon Golfclubs gehören :ugly:) wenig davon spüren.
 
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Atomkraft wäre zu vertreten wenn man sie mit neuen, sicheren Reaktoren ohne Pfusch betreiben würde. Aber gerade letzteres macht mir Bauchschmerzen, wird doch bei den Neuen, im Bau befindlichen, keine Kontrolle durchgeführt.

Die Energiekonzerne betreiben aber die Atomkraftwerke und die sind bemüht woimmer es geht Kosten zu sparen. Würde man ihnen keine Auflagen machen wären schon längst Atommeiler hochgegangen.
 
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Atomkraft wäre zu vertreten wenn man sie mit neuen, sicheren Reaktoren ohne Pfusch betreiben würde. Aber gerade letzteres macht mir Bauchschmerzen, wird doch bei den Neuen, im Bau befindlichen, keine Kontrolle durchgeführt.
Und die damit einhergehende Endlagerfrage, ist die auch zu vertreten? Schließlich muss man das zusammenbetrachten.

MfG
 
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Das ist jetzt mal mein Satz der Woche. :D :lol:

Ja- die Entsorgung von 20000 Tonnen Müll kostet etwa (bei weitem) nicht doppelt so viel wie die Entsorgung von 10000 Tonnen; denn es ist sehr viel einfacher ein vorhandenes Endlager größer zu skalieren als eines komplett neu zu errichten; auch die Zwischenlagerung ist relativ gesehen wirtschaftlicher je größer die Menge ist.

4 Milliarden EURO

Wenn man bedenkt, das ein einziges größeres KKW pro Jahr locker Strom im Marktwert von mehr als 200 Millionen Euro erzeugen kann erscheint diese Summe garnicht mehr sooo groß...

Außerdem: je länger es dauert bis der deutsche Atommüll vergraben wird desto besser- denn das was da vergraben wird enthält noch jede Menge spaltbares oder zumindest Brütbares Material, das ein wichtiger (und wertvoller) Rohstoff der Zukunft sein könnte; auch andere Radionuklide kann man in verschiedenen Anwendungen nutzen.

Bleibt ja nur die Kleinigkeit mit der mittel- und langfristigen Endlagerung, für die der Steuerzahler und nicht der Energiekonzern gerade steht.

Die Endlagerung in Deutschland wird großteils durch die Kraftwerksbetreiber finanziert.

Die Energiekonzerne betreiben aber die Atomkraftwerke und die sind bemüht woimmer es geht Kosten zu sparen. Würde man ihnen keine Auflagen machen wären schon längst Atommeiler hochgegangen.

Zwar stimmt es natürlich, das die Gesetzlichen Auflagen Kernkraftwerke sicherer machen... dennoch wäre es auch wirtschaftlich unklug bei der Sicherheit allzu sehr zu sparen- ein zerstörtes Kraftwerk ist immer ein großer finanzieller Verlust in der Größenordnung von mehreren Milliarden, dazu kommen dann noch unter Umständen (je nach Schwere des Unfalls) Umsiedlungs/Evakuierungskosten für Anreiner usw., die weitere Milliarden verschlingen können, das will sich keiner leisten.

Gaskraftwerke, die etwa genauso explodieren können, bei denen die Auflagen und möglichen Folgen aber bei weitem nicht so streng sind gehen auch nicht besonders häufig hoch...
 
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Und die damit einhergehende Endlagerfrage, ist die auch zu vertreten? Schließlich muss man das zusammenbetrachten.

MfG

Nun, in Entsprechenden oberirdischen Bunkern wäre es machbar und kontrollierbar. Diese sollten aber aus reinem Beton sein. Beton fängt mit der Zeit an zu kristallisieren. Dieses Problem hat man z.B. z.Z. bei den Resten des Atlantikwalls, diese liegen so lange herum das man sie fast nicht mehr kaputt bekommt. Warum kein Stahlbeton? Der Stahl rostet und zerbröckelt dabei den Beton.

@ Superwip: Besser ein explodiertes Gaskraftwerk als ein AKW.

Zum Bau und den Sicherheitsbedenken meinerseits:
EPR-Reaktorbau in Flamanville: erneut Spuren von Pfusch | Telepolis
Kernkraft: Die Atom-Schlamperei - SPIEGEL ONLINE
 
AW: Strompreis erhöht sich deutlich für 2013

Die Endlagerung in Deutschland wird großteils durch die Kraftwerksbetreiber finanziert.

Ja? Gibt's denn irgendwo verlässliche Quellen, in der die Kosten für den Steuerzahler und die Kraftwerksbetreiber mal genau beziffert werden (bezogen auf die Endlagerung und die Suche für geeignete Plätze) ?
Mein Bauchgefühl sagt nämlich etwas anderes.

Kurze Suche ergab:
Der Bericht hier schaut zwar nicht komplett unvoreingenommen aus ("Atomlüge" und ähnlich reißerische Ausdrücke), aber (Morsleben, 40 Prozent des dort gelagerten Mülls von dt. AKW's):
85 Millionen Euro haben deutsche Energieversorger insgesamt bezahlt. 2,2 Milliarden Euro drohen nun dagegen an Kosten für den Steuerzahler.
In Asse genau die gleiche Gaudi.
Lass' die Zahlen mal zur Hälfe in Richtung Atomstromgegner schöngerechnet sein - das ist immer noch eine riesige Sauerei.
Und:
Wenn es zu einem Störfall in so einem Endlager kommt, dann wird es auch in Zukunft so sein, dass die Steuerzahler für die Probleme finanziell aufkommen müssen.
/Edit: Hier findet sich ein Bericht über Gorleben. Da hat die Atomindustrie tatsächlich etwa 90 Prozent der bisher angefallenen Kosten getragen.
Wiki spricht ansonsten, dass die Atomindustrie Rücklagen bilden muss (teils gebildet hat). Warten wir's ab.

Bis ein konsequenter Weg der Endlagerung gefunden wird, weigere ich mich trotzdem, Atomstrom als sinnvoll und annehmbar zu betrachten :P.
 
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AW: Strompreis erhöht sich deutlich für 2013

Ja- die Entsorgung von 20000 Tonnen Müll kostet etwa (bei weitem) nicht doppelt so viel wie die Entsorgung von 10000 Tonnen; denn es ist sehr viel einfacher ein vorhandenes Endlager größer zu skalieren als eines komplett neu zu errichten; auch die Zwischenlagerung ist relativ gesehen wirtschaftlicher je größer die Menge ist.

Ich kenne nicht ein einziges Endlager. Du?
Daher ist es sehr mühselig darüber zu diskutieren was das kostet wenn es noch nicht mal einen Platz dafür gibt und bisher hat alleine das Ausloten der möglichen Endlager schon viele Milliarden gekostet.

Die Endlagerung in Deutschland wird großteils durch die Kraftwerksbetreiber finanziert.

Welches Endlager?
Ich kann mich nicht daran erinneren gelesen zu haben dass die Betreiber irgendwas dafür bezahlen dass nach Endlagern gesucht wird.
Ganz im Gegenteil. Die Abwrackung der Atomkraftwerke ist schon im Strompreis eingerechnet.
 
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Die Endlagerung in Deutschland wird großteils durch die Kraftwerksbetreiber finanziert.

Nur als Beispiel; im Endlager "Schacht Konrad" in Salzgitter soll vom Jahre 2080 an Atommüll bis ins Jahre 1.002.080 endgelagert werden (Das Jahre 1.002.080 Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen). Bin mal gespannt, welcher Kraftwerkbetreiber seinen Betrieb so lange am Laufen hält. Das ist doch kompletter Schwachsinn. Welches Wirtschaftsunternehmen kann für sein ökonomisches Überleben über so einen langen Zeitraum eine Garantie abgeben? Für eine Million Jahre?

Nebenbei bemerkt, klar besteht die Möglichkeit, dass die Betreiber die Endlagerung "finanzieren". Umgelegt wird das dann auf den Strompreis des Endverbrauchers.
 
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