AW: Ryzen 7 1800X im Test: AMDs Rückkehr in den High-End-Markt
Wir tippen im Moment auf die Inter-CCX-Kommunikation, hatten aber noch keine Zeit, gezielte Tests zu machen. Als ich letzten Sommer (PCGH 08/2016) Witcher 3 auf einem Core 2 Quad gebencht habe ("Fake Quadcore!"), hatte ich in einer anderen Testszene einen sehr klaren Zusammenhang zwischen FSB-Takt (und damit der Kommunikation zwischen den beiden Dies des C2Q) und Spieleleistung. Wir vermuten, dass gute Multithread-Optimierung (und Witcher 3 skaliert sehr gut) auf zusammengesetzten CPU-Designs zu Problemen führen kann, wenn eng verzahnte Threads oft Daten von anderen anfordern, die nicht im lokalen Cache vorliegen.
Ryzen bringt keine neuen Befehlssätze mit sich. Zwar könnte man Compiler für den spezifischen Aufbau optimieren, aber entsprechende Spiele könnten selten bleiben. Bereits beim FX hatte AMD das Henne-Ei-Problem: Niemand optimiert für eine Archtektur mit geringem Marktanteil – niemand kauft eine Architektur deren Rohleistung mangels optimierter Software nicht nutzbar ist. Selbst Intel muss, trotz wesentlich höherem Marktanteil, in der Regel mehrere Jahre warten, bis nach Einführung eines neuen Befehlssatzes die Mehrheit von Spiele-Neuerscheinungen davon Gebrauch macht.
Eine Anmerkung:
Im Diagramm mit der Kernskalierung fehlen bei Crysis 3 die Werte für den 6900k unter 1440p. ("NA")
Hat jemand eine Vermutung, wieso der Prozessor bei The Witcher 3 so schlecht abschneidet?
Und die schlechte Performance durch das SMT ist bei vielen Spielen auch eher erschreckend. Bis zu 19% weniger FPS sind schon heftig.![]()
Wir tippen im Moment auf die Inter-CCX-Kommunikation, hatten aber noch keine Zeit, gezielte Tests zu machen. Als ich letzten Sommer (PCGH 08/2016) Witcher 3 auf einem Core 2 Quad gebencht habe ("Fake Quadcore!"), hatte ich in einer anderen Testszene einen sehr klaren Zusammenhang zwischen FSB-Takt (und damit der Kommunikation zwischen den beiden Dies des C2Q) und Spieleleistung. Wir vermuten, dass gute Multithread-Optimierung (und Witcher 3 skaliert sehr gut) auf zusammengesetzten CPU-Designs zu Problemen führen kann, wenn eng verzahnte Threads oft Daten von anderen anfordern, die nicht im lokalen Cache vorliegen.
Was viele hier vergessen ist, dass auch Compileroptimierungen fehlen sprich die Spiele müssten eigentlich neu compiliert werden damit der eine oder andere Befehlssatz eigens für RyZen benutzt wird, dass kann schon was bringen.
Ryzen bringt keine neuen Befehlssätze mit sich. Zwar könnte man Compiler für den spezifischen Aufbau optimieren, aber entsprechende Spiele könnten selten bleiben. Bereits beim FX hatte AMD das Henne-Ei-Problem: Niemand optimiert für eine Archtektur mit geringem Marktanteil – niemand kauft eine Architektur deren Rohleistung mangels optimierter Software nicht nutzbar ist. Selbst Intel muss, trotz wesentlich höherem Marktanteil, in der Regel mehrere Jahre warten, bis nach Einführung eines neuen Befehlssatzes die Mehrheit von Spiele-Neuerscheinungen davon Gebrauch macht.


