NVidia ist das Paradebeispiel dafür, wie man NICHT diversifiziert.
Dein Einwand ist sachlich völlig faktenfern.
Nvidia hat sich von einer reinen PC Gaming Firma zu einem Anbieter für künstliche Intelligenz, Cloud Computing, Netzwerkinfrastruktr, autonomes Fahren, Robotik usw. entwickelt.
Das Unternehmen hat letztendlich seine Kernkompetenz in mehrere Branchen übertragen und ist ein Paradebeispiel für Diversifikation und nicht dagegen.
Die haben praktisch nur noch eine Sparte, einen Auftragsfertiger und eine Hand voll Großkunden für praktisch den gesamten Umsatz.
Umsatzanteil ist nicht gleichzusetzen mit Sparten. Fast kein modernes Tech Unternehmen, baut seine Chips außerdem heute noch selbst. Es sind fast alles "fabless" Unternehmen.
Hinter den Großkunden stehen Millionen von Endnutzern, Software Unternehmen, Forschungseinrichtungen usw. das Kundennetzwerk ist extrem weit gestreut.
"Gaming" spielt so gut wie keine Rolle mehr.
Gaming spielt prozentual am Gesamtumsatz eine kleinere Rolle von ca. 5-10%, aber absolut gesehen schreibt die Sparte Rekordzahlen. Nvidia erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 16 Milliarden Dollar damit.
Das ist mehr, als die meisten reinen Gaming Konzerne der Welt überhaupt wert sind...
Ob man "da her kam" ist an der Börse auch egal, man macht das was Gewinn macht.
Und Gaming wirft einen haufen Gewinn ab, also was ist dein Argument? Automotive hat seinen Umsatz erst um 36% gesteigert.
Deine Formulierung "Wie sollte?" bedient sich eines klassischen logischen Fehlschlusses...
Du versuchst, eine unhaltbare Behauptung durch Rhetorik zu normalisieren. Du reduzierst Nvidias komplexes Geschäftsmodell auf eine eindimensionale Prozentrechnung und spekulierte Annahmen.
Betriebswirtschaftlich ist es schlichtweg falsch, die strategische und absolute Bedeutung der Gaming Sparte zu leugnen, nur weil die Rechenzentrum-Sparte durch den KI Boom überproportional gewachsen ist.
.... verkaufen sie ja seit 2022 den gleichen Chip (RTX4000, 5000) und tun das auch noch lange Zeit weiter (ggf. als 5000Super).
Der Leistungssprung ist absolut gesehen klein, es ist aber bei weitem nicht "der gleiche Chip".
Man kann ohne großen Aufwand das was man hat (jedes Jahr unter neuen Namen...) weiter verkaufen und die Marke aufrechterhalten. Investition von Portokasse dafür...
Chip Entwicklung kostet Milliarden, nicht Portokasse. Allein das Maskendesign und die Anpassungen von Blackwell an die Consumer Anforderungen verschlingen gigantische Budgets.