News Geforce RTX 50 Super: Release nun angeblich erst zur CES 2027

Der einzige Tradeoff der ggf. ernsthaft in Betracht gezogen wird ist, dass alle Chips und vRAM die für RTX-Karten genutzt werden für KI, KI, KI wegfallen.
Glaube ich zwar nicht aber wenn Dem so wäre...irgendwann ist auch das letzte Rechenzentrum fertig und dann gibt es halt alle 4 oder 5 Jahre in der Zeit GPUs für Endkunden. Solang es keine Konkurrenz und somit Alternativen gibt...wtf cares sowohl auf Hersteller als auch Endkundenseite. Ist dann so und kann man auch nicht ändern. NV ist viel zu ehrgeizig als dass sie das Feld Anderen überlassen zumal es sie praktisch nichts kostet. Parallel dazu wird Streaming weiter ausgebaut, verbessert und forciert. Das ist aber noch nicht soweit, insbesondere auf mentaler Ebene bei den Kunden. Nochmals, wieso sollte NV ,die das letzte Jahrzehnt klar auf Diversifikation gesetzt haben und ihre Fühler überall hin ausstrecken eine erfolgreiche Sparte fallen lassen ,eine Sparte wo NV ihren Ursprung hat und her kommt ?

 
NV ,die das letzte Jahrzehnt klar auf Diversifikation gesetzt haben
NVidia ist das Paradebeispiel dafür, wie man NICHT diversifiziert. ;-)

Die haben praktisch nur noch eine Sparte, einen Auftragsfertiger und eine Hand voll Großkunden für praktisch den gesamten Umsatz.
"Gaming" spielt so gut wie keine Rolle mehr. Ob man "da her kam" ist an der Börse auch egal, man macht das was Gewinn macht. Wäre das nicht so würde Nintendo heute noch Spielkarten verkaufen.
 
Ich denke das ist generell eine Finte, da diese Super-Karten zu nahe an der nächste Generation dran wären.

Welche Nicht-KI-Generation sollte das sein? :schief:

Recherchiere mal die Lagerbestände von Nvidia. ;-)

Es ist ein Unterschied ob KI Firmen Chips kaufen, zahlen, beliefert werden und benutzen oder ob die Firmen sie haben wollen aber nicht zahlen (weil Liquidität, Strom usw. fehlt), Nvidia sie aber als "verkauft" einbucht und im Lager liegen lässt um ihre Bilanz zum Quartalsende weiter zu pushen. Noch geiler sind die Zirkelgeschäfte wo Ki Firmen sich gegenseitig die Bilanzen aufblähen ohne physisch auch nur einen Chip aus dem Lager zu holen.

Der KI-Markt mag aufgebläht sein. Aber das heißt nicht, dass er substanzlos wäre. Die Rechenzentren werden so schnell gebaut, wie möglich. Die Anschaffungskosten für die Beschleuniger stehen nicht nur als Absichtserklärung in den Bilanzen, sondern als getätigte Ausgaben und selbst wenn einige erstmal eingelagert werden, weil besagtes "so schnell wie möglich" nicht schnell genug war, ändert das nichts daran, dass sie produziert und bezahlt werden und als Gewinn in der Nvidia-Bilanz auftauchen. Selbst wenn man die Zirkelschlüsse abzieht, wo Nvidia selbst wieder in KI-Firmen investiert, liegt deren Netto-Gewinn mit KI bei einem Vielfachen des früheren Umsatzes in allen anderen Bereichen zusammen.

Du hast Recht, dass dieses Geschäftsmodell nur solange weiterlaufen kann, wie die Börsen, einige Großkonzerne mit anderen Einkommensquellen, sowie zunehmend Regierungen Milliardensummen in diesen Bereich umleiten, denn im Gegensatz zum "Schaufelhersteller" haben die KI-Firmen selbst bislang ziemlich düstere Bilanzen. Aber noch ist das Ende der Blase nicht absehbar und bei der Geschwindigkeit, mit der Nvidia und AMD ihre Produkte derzeit absetzen, können sie den Hype mit relativ überschaubarer Gefahr weiter mitmachen. Da gibt es schlicht keine Lagerbestände, auf denen man sitzen bleiben könnte, sondern nur laufenden Reingewinn, bei dem schon ein verpasster Monat mehr finanziellen Schaden anrichten dürfte, als eine Notbremsung in letzter Minute.
 
Die Rechenzentren werden so schnell gebaut, wie möglich. [...] weil besagtes "so schnell wie möglich" nicht schnell genug war, ändert das nichts daran, dass sie produziert und bezahlt werden
Das funktioniert aber nur, wenn es zwar langsamer als geplant läuft aber es trotzdem läuft.
Das ist aber anscheinend nicht so:
1781009387569.png


Nur ein Drittel der geplanten Rechenzentren werden tatsächlich aktuell gebaut, die anderen sind nur auf dem Papier da oder bereits wieder eingestampft. Es ist schwierig dazu gute Informationen zu finden (man verzeihe mir daher den Screenshot aus einem Analystenvideo), ich vermute weil es nicht gut in die Story der Hyperscaler passt.

Ich will keinesfalls behaupten dass da irgendwas substanzlos wäre, ich habe nur das Gefühl, dass man hier VIEL mehr an Substanz erzählen möchte als tatsächlich der Fall ist... denn nur so kann das Börsen-/Geschäftsmodell aktuell weiterlaufen.
 
NVidia ist das Paradebeispiel dafür, wie man NICHT diversifiziert. ;-)
Dein Einwand ist sachlich völlig faktenfern.
Nvidia hat sich von einer reinen PC Gaming Firma zu einem Anbieter für künstliche Intelligenz, Cloud Computing, Netzwerkinfrastruktr, autonomes Fahren, Robotik usw. entwickelt.
Das Unternehmen hat letztendlich seine Kernkompetenz in mehrere Branchen übertragen und ist ein Paradebeispiel für Diversifikation und nicht dagegen.
Die haben praktisch nur noch eine Sparte, einen Auftragsfertiger und eine Hand voll Großkunden für praktisch den gesamten Umsatz.
Umsatzanteil ist nicht gleichzusetzen mit Sparten. Fast kein modernes Tech Unternehmen, baut seine Chips außerdem heute noch selbst. Es sind fast alles "fabless" Unternehmen.
Hinter den Großkunden stehen Millionen von Endnutzern, Software Unternehmen, Forschungseinrichtungen usw. das Kundennetzwerk ist extrem weit gestreut.
"Gaming" spielt so gut wie keine Rolle mehr.
Gaming spielt prozentual am Gesamtumsatz eine kleinere Rolle von ca. 5-10%, aber absolut gesehen schreibt die Sparte Rekordzahlen. Nvidia erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 16 Milliarden Dollar damit.
Das ist mehr, als die meisten reinen Gaming Konzerne der Welt überhaupt wert sind...
Ob man "da her kam" ist an der Börse auch egal, man macht das was Gewinn macht.
Und Gaming wirft einen haufen Gewinn ab, also was ist dein Argument? Automotive hat seinen Umsatz erst um 36% gesteigert.
Deine Formulierung "Wie sollte?" bedient sich eines klassischen logischen Fehlschlusses...
Du versuchst, eine unhaltbare Behauptung durch Rhetorik zu normalisieren. Du reduzierst Nvidias komplexes Geschäftsmodell auf eine eindimensionale Prozentrechnung und spekulierte Annahmen.

Betriebswirtschaftlich ist es schlichtweg falsch, die strategische und absolute Bedeutung der Gaming Sparte zu leugnen, nur weil die Rechenzentrum-Sparte durch den KI Boom überproportional gewachsen ist.
.... verkaufen sie ja seit 2022 den gleichen Chip (RTX4000, 5000) und tun das auch noch lange Zeit weiter (ggf. als 5000Super).
Der Leistungssprung ist absolut gesehen klein, es ist aber bei weitem nicht "der gleiche Chip".
Man kann ohne großen Aufwand das was man hat (jedes Jahr unter neuen Namen...) weiter verkaufen und die Marke aufrechterhalten. Investition von Portokasse dafür...
Chip Entwicklung kostet Milliarden, nicht Portokasse. Allein das Maskendesign und die Anpassungen von Blackwell an die Consumer Anforderungen verschlingen gigantische Budgets.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück