Die Bundestagswahl 2017

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Also Neuwahlen. :D

Weil keiner mit der AfD koalieren möchte, gibts halt wieder eine GroKo.

Und weil es so kuschelig war, geht alles wieder seinen gewohnten Gang, ...

... die Posten werden aufgeteilt, Friede , Freude, Eierkuchen ..... :D
 
Da bin ich ganz bei dir. Wenn es gar keine Koalition geben würde, müsste man sich für wichtige Themen einfach mal zusammensetzen, um dafür die Mehrheit zu erlangen. Da kommt mehr Diskussion auf und es werden weniger demokratiefeindliche Gesetze einfach durchgewunken.

Sehe ich auch so. Stattdessen bekommen wir warscheinlich Neuwahlen mit annähernd den selben Ergebnissen. Dann wird sich die SPD grossmütig für eine GroKo zur Verfügung stellen und es geht weiter im Text. Das Postengeschacher wird insgeheim schon diese Woche los gehen. :kotz:
 
Also Neuwahlen. :D

Weil keiner mit der AfD koalieren möchte, gibts halt wieder eine GroKo.

Und weil es so kuschelig war, geht alles wieder seinen gewohnten Gang, ...

... die Posten werden aufgeteilt, Friede , Freude, Eierkuchen ..... :D

Große Koalition kann danach durchaus möglich sein.
Schulz wird eh abgesägt, denn mit dem sollte die SPD nicht mehr ins Rennen gehen und der Nachfolger ist für alles offen.
Der dünne Siggi steht parat. :D
 
Neuwahlen und, je nach Thema, durch SPD und FDP geduldetes Schwarz/Grün würde ich im Moment für die wahrscheinlichsten Fälle halten.
Schwarz/Gelb wird keine Duldung von der linken Seite bekommen und keine von der rechten Seite wollen.
 
Aber das ist eben Wunschdenken, keine nimmt sich wirklich mal die Zeit, oder hat einfach nur Desinteresse an Politik, leider. Und darum machen ja Neuwahlen so keinen Sinn, aber es wird auch nicht dazu kommen, wie schon von Dir und auch mir gesagt wurde.

Wie heißt es so schön: Die Dummheit des durchschnittlichen Wählers ist kaum auszuhalten. Und nun stell man sich vor: Die Hälfte ist noch dümmer.



Na mal gespannt ob es jetzt eine Minderheitsregierung geben wird, oder Neuwahlen. :D
Zimlich sicher aber dürfte das Merkels Position innerhalb der CDU nicht besonders stärken.^^

Position gegenüber wem denn? Merkel hat 0 Konkurrenz, dafür hat sie selbst gesorgt. Und die Sondierungen Mrs. Teflon genauso gehandhabt, wie alles andere auch. Das sollte ihre Position nicht sonderlich ändern - spannend wird nur, ob andere aus dem Ablauf Profit schlagen können.
(Ehrlich gesagt: Keine Ahnung. Die oportunistischen Wirtschaftsbeschenker von der FPD haben sich auf einmal als Idealisten präsentiert, die Idiologen von den Grünen als wachsweiche Realpolitiker und ich-hab-die-Macht-Seehofer hat viel Ego aber null Erfolge zum Vorzeigen. Eigentlich hat kein Wähler das zu sehen bekommen, was er hätte erwarten sollen.)


Wow, hätte nicht gedacht das Lindner Wort hält, auch wenn ich kein Freund der FDP bin muss ich nun sagen Hut ab.
Mal sehen was nun kommt.

Wenn man an die Endphase der Sondierungen mit Annäherung der FDP an CSU und AFD denkt: Aus der Ecke vermutlich noch mehr Populismus. Die Frage ist nur, wieviele Wähler es der FDP abkaufen, wenn sie geklaute Parolen wiederholt, die so rein gar nichts mit der Parteitradition zu tun haben.


Hört sich jetzt stark nach Neuwahlen an, denn ich glaube nicht, dass die SPD einspringen wird.

Abwarten. Gabriel hat keinen Bock mehr, Steinmeier will keine Neuwahlen (und er ist derjenige, der sie ausrufen müsste) und Nahles hat sich zwar voll auf stunkmachen eingeschossen, aber ist dabei so herrlich unpräzise geblieben, dass sie sich auch in harten Koalitionsverhandlungen austoben könnte, ohne ihr Gesicht zu verlieren.


Ist ja mal richtig aufregend was passiert :)
Aber mal die kurze Frage. Was sollen denn Neuwahlen eigentlich bringen? Ich würde mein Kreuzchen z.B. genau an den selben Stellen setzen. Man entwickelt doch in den paar Wochen nicht eine komplett andere Meinung.
Ist und bleibt spannend zur Zeit :D

Unmittelbare Neuwahlen brächten gar nichts, das stimmt. Aber die brauchen ohnehin Zeit zur Vorbereitung. In 2-3 Monaten könnte sich die Lage deutlich verändern, denn die SPD sortiert sich komplett neu (auch wenn sie dafür unter normalen Umständen vermutlich noch mindestens 1 Jahr bräuchte) und kann fast nur noch nach oben, bei den Grünen haben nach dem Wahldebakel bereits einige Leute an den Sondierungsgesprächen mitgemischt, die für einen deutlich anderen Parteikurs stehen, die 1,5 Themen der AFD treten immer weiter in den Hintergrund, die CSU poltert dafür um so mehr und die FDP hat sich gerade auf eine Art und Weise präsentiert, die mit ihrem gesamten bisherigen Auftreten seit der Ära Westerwelle gar nichts mehr gemeinsam hat.
Kurz: Da gibt es einige unbeschriebene Blätter, aus denen etwas anderes entstehen könnte.


Was wird denn die nächste Alternative sein?
Kann man mit einer so großen Verschiebung rechnen, dass andere Koalitionen möglich werden?

Sagen wir es so rum: Im Moment könnte Merkel von einer Neuwahl nicht profitieren und Steinmeier will keine. Also dürften erstmal viele Gespräche auf dem Plan stehen.
Langfristig wird es aber echt spannend. GroKo wollen SPD, Union und Wähler nicht. Dreierbündnisse sind alle tot oder <50%. Minderheitenregierung Schwarz-Gelb halte ich nach dem Debakel ebenfalls für unmöglich. Zum einen hat sich Lindner extrem unbeliebt gemacht, zum anderen muss gerade eine Minderheitenregierung extrem feinfühlig Kompromisse austüfteln. Bliebe Minderheitenregierung Schwarz-Grün. Aber AFD und FDP werden aus Prinzip nie mit denen stimmen, Merkel würde also immer Zugeständnisse in Richtung SPD oder gar Linker machen, nachdem sich ja insbesondere die CSU ohnehin schon Richtung Grün verbiegen müsste. (Es sei denn man macht tatsächlich nur CDU-Grüne :ugly:) Das Endergenis wäre also eher Schwarz-Grün-Rot, womit sich die Frage stellt, warum man die SPD nicht gleich offiziell ins Boot holt und die sich die Grünen erspart. (Antwort: Siehe Anfang der Kette)

Der einzige Ausweg wären Neuwahlen, die außer der FDP und der AFD niemand will. Oder die AFD macht mal ernst mit ihren Spaltungsbewegungen und verliert genug Abgeordnete an die Union damit Schwarz-Grün eine eigene Mehrheit hat :ugly:
 
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Abwarten. Gabriel hat keinen Bock mehr, Steinmeier will keine Neuwahlen (und er ist derjenige, der sie ausrufen müsste) und Nahles hat sich zwar voll auf stunkmachen eingeschossen, aber ist dabei so herrlich unpräzise geblieben, dass sie sich auch in harten Koalitionsverhandlungen austoben könnte, ohne ihr Gesicht zu verlieren.

Die SPD wäre so oder so der Verlierer.
Bilden sie doch eine Koalition, wird man sie als Umfaller und Landesverräter einstufen.
Bilden sie keine Regierung, wird man sie ebenfalls als Landesverräter einstufen.
Schulz wird so oder so verlieren. Es sei denn, er gibt den Posten ab und jemand anders tritt zur Wahl als Spitzenkandidat an.
Gabriel hat kein Bock -- hast du gesagt -- Olaf Scholz hat immer noch das Debakel des G20 an der Backe. Wer bleibt also übrig?
Eigentlich nur Malu Dreyer, denn niemand der Wähler will einen der alten Köpfe an der Spitze sehen. Und die Nahles halte ich für völlig unqualifiziert.
Und was Steinmeier gerne hätte, spielt keine Rolle. Als Bundespräsident hat er sich nicht einzumischen. Er wird nachher den Kanzler vorschlagen, der dann gewählt wird, der aber keine absolute Mehrheit bekommen wird und dann bleibt Steinmeier nichts anderes übrig als den Bundestag aufzulösen.

Sagen wir es so rum: Im Moment könnte Merkel von einer Neuwahl nicht profitieren und Steinmeier will keine. Also dürften erstmal viele Gespräche auf dem Plan stehen.
Langfristig wird es aber echt spannend. GroKo wollen SPD, Union und Wähler nicht. Dreierbündnisse sind alle tot oder <50%. Minderheitenregierung Schwarz-Gelb halte ich nach dem Debakel ebenfalls für unmöglich. Zum einen hat sich Lindner extrem unbeliebt gemacht, zum anderen muss gerade eine Minderheitenregierung extrem feinfühlig Kompromisse austüfteln. Bliebe Minderheitenregierung Schwarz-Grün. Aber AFD und FDP werden aus Prinzip nie mit denen stimmen, Merkel würde also immer Zugeständnisse in Richtung SPD oder gar Linker machen, nachdem sich ja insbesondere die CSU ohnehin schon Richtung Grün verbiegen müsste. (Es sei denn man macht tatsächlich nur CDU-Grüne :ugly:) Das Endergenis wäre also eher Schwarz-Grün-Rot, womit sich die Frage stellt, warum man die SPD nicht gleich offiziell ins Boot holt und die sich die Grünen erspart. (Antwort: Siehe Anfang der Kette)

Die SPD hat unter Reinhard Höppner in Sachsen Anhalt ab 1994 mit den Grünen eine Minderheitenregierung angeführt, weil man offiziell nicht mit der PDS koalieren wollte.
Und das lief 8 Jahre lang.
Das Problem ist eben, dass Bundesländer und Bund eben zwei Paar Schuhe sind.
In Schleswig Holstein scheint Jamaika ja problemlos zu funktionieren. Was sicher daran liegt, dass die Grünen und die FDP anders auftreten als im Bund und dass natürlich die CSU nicht dabei ist.
 
Die SPD wäre so oder so der Verlierer.
Bilden sie doch eine Koalition, wird man sie als Umfaller und Landesverräter einstufen.
Bilden sie keine Regierung, wird man sie ebenfalls als Landesverräter einstufen.
Schulz wird so oder so verlieren. Es sei denn, er gibt den Posten ab und jemand anders tritt zur Wahl als Spitzenkandidat an.
Gabriel hat kein Bock -- hast du gesagt -- Olaf Scholz hat immer noch das Debakel des G20 an der Backe. Wer bleibt also übrig?
Eigentlich nur Malu Dreyer, denn niemand der Wähler will einen der alten Köpfe an der Spitze sehen. Und die Nahles halte ich für völlig unqualifiziert.
Und was Steinmeier gerne hätte, spielt keine Rolle. Als Bundespräsident hat er sich nicht einzumischen. Er wird nachher den Kanzler vorschlagen, der dann gewählt wird, der aber keine absolute Mehrheit bekommen wird und dann bleibt Steinmeier nichts anderes übrig als den Bundestag aufzulösen.



Die SPD hat unter Reinhard Höppner in Sachsen Anhalt ab 1994 mit den Grünen eine Minderheitenregierung angeführt, weil man offiziell nicht mit der PDS koalieren wollte.
Und das lief 8 Jahre lang.
Das Problem ist eben, dass Bundesländer und Bund eben zwei Paar Schuhe sind.
In Schleswig Holstein scheint Jamaika ja problemlos zu funktionieren. Was sicher daran liegt, dass die Grünen und die FDP anders auftreten als im Bund und dass natürlich die CSU nicht dabei ist.
Mein Tipp:

Die hessische Geheimwaffe TSG: Thorsten Schäfer-Gümbel.
 
OT:

Ist das der, der frueher mal Schauspieler war und in Wargames mitgespielt hat?

LookALike.Jpg

/OT
 
Große Koalition kann danach durchaus möglich sein.
Schulz wird eh abgesägt, denn mit dem sollte die SPD nicht mehr ins Rennen gehen und der Nachfolger ist für alles offen.
Der dünne Siggi steht parat. :D

Ach, der Siggi geht eh in die Wirtschaft. ;)

Schröder hat es doch vorgemacht, wie es geht. :D

Und über den Schulz, brauchen wir doch gar nicht erst reden,
der hat es doch gar nicht mitbekommen, das er jetzt auf den Schleudersitz hockt. :D
 
Ich fand es eh von Anfang an Fragwürdig Schulz zu holen.

Hätten sie ihn zur nächsten Regulären Wahl aufgesllt und vorher im Bundestag Arbeiten lassen wäre es vermutlich besser gelaufen.

So kam er ausn EU Parlament und direkt als Messias. Das konnt Eigentlich nicht klappen.
___

Das Jamika erstmal scheiterte, Überrascht mich schon etwas.

Bin davon Ausgegangen das die das Irwie packen.

Aber an Neuwahlen mag ich auch noch nicht unbedingt denken.
 
Butikofer uber Jamaika-Aus: „Das ist die rechteste FDP seit 1968“ - WELT

Und nicht zuletzt wären die Grünen laut Bütikofer zu Kompromissen beim Knackpunkt Flucht und Asyl bereit gewesen. „Worauf wir aber bestanden haben, war, dass beim Familiennachzug die noch bis März 2018 laufende Aussetzung für subsidiär Geschützte fallen muss und nicht verlängert wird.“ Doch als sich CSU und Grüne dabei nähergekommen seien, habe FDP-Chef Lindner gedroht, die CSU „von rechts anzugreifen“. Zudem hätten die Grünen darauf bestanden, dass es keine Obergrenze geben dürfe. „Und darin hat uns Frau Merkel ausdrücklich bestärkt“, sagt der Europapolitiker und fügt hinzu: „Die wollte dieses Bündnis, und Seehofer auch.“

Was jeder wusste, wird jetzt auch von den Grünen bestätigt. Wer CDU/CSU wählt, kriegt linke Politik.

Hoffentlich wird die FDP dieses Detail den Leute immer wieder mitteilen. Merkel hat die Union nach links getrieben und Seehofer kann man schon lange nicht mehr ernstnehmen.

Das sollte sich insbesondere jeder CSU-Wähler in Bayern auf der Zunge zergehen lassen.

Da kann man Herr Lindner nur danken, dass dieser Kelch an uns vorbeigegangen ist.

Reinhard Butikofer: „Die FDP vertraute nicht der Strahlkraft der Inhalte“ - WELT

Wir wollen, dass Berlin auf die Vorschläge von Emmanuel Macron oder von Jean-Claude Juncker positiv und mit Gestaltungsenergie reagiert.

Was ja nichts andere heißt, als "Deutschland darf zahlen." Klar, dass das den Grünen gefällt.
 
Zeigt aber wieder, dass die FDP auch nur noch eine Protestpartei ist.
Die werden nach den Neuwahlen genauso in der Opposition hocken und dort schmoren wie die AFd.
Oder die FDP kommt erst gar nicht mehr rein, weil die Wähler das Geschacher von Lindner enttarnt haben.
 
Stimmt, ein Politiker der auf Macht verzichtet und lieber nicht regiert, das sind die Deutschen ja auch nicht mehr gewohnt.

Und wenn das Einstehen für die eigenen Prinzipien die FPD zu einer Protestpartei macht, was sind dann die Parteien, die sich für die Macht verbiegen und alles über Bord werfen, was sie ankündigt haben?

Glaubwürdig? Guter Witz.
 
Mir ist eine Partei, die Verantwortung übernimmt lieber.
Die FDP hat sich zu einer Partei entwickelt, die heute keiner mehr in der Form haben will.
Dass sie hier und da mal mehr Prozentpunkte bekommt als gedacht, ist eher den Leuten zu verdanken wie Kubicki oder eben Lindner aber nicht der Politik, die sie vertritt.
Das Sozial liberale, was mal war ist durch das neo wirtschats liberale ersetzt worden.
 
Nein zu sagen, wenn etwas nicht passt, ist doch Verantwortung übernehmen.

Im Gegenteil, es wäre geradezu verantwortung slos, wenn man einfach nur regiert, obwohl es überhaupt nicht passt.

Aber Lindner hatte halt Recht (und die Grünen haben es ja quasi bestätigt). Merkel will Schwarz-Grün und die FPD soll den Mehrheitsbeschaffer spielen. Auf so ein falsches Spiel hätte ich auch keine Lust.
 
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