Die Bundestagswahl 2017

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Das ist so eine kritische Frage. Kann man das Klima überhaupt retten und dabei den Lebensstandard der westlichen Welt halten? Ich tippe mal auf nein.


Kommt darauf an, was man darunter versteht. Fleisch würde wohl teurer. Und Südfrüchte auch. Wenn wir aber so weiter machen, wie bisher wird die Einschränkung automatisch kommen. Dann sind die Böden nämlich so verseucht, dass man nichts mehr anbauen kann. Und ohne Öl transportiert man auch keine Waren.
 
@Threshold

Das Klima wandelt sich momentan in überhaupt keiner besonderen Geschwindigkeit, weil es sich nicht so kurzfristig und punktuell (ohne ein akutes Ereignis wie besagte Naturkatastrophen) ändern kann. Das Wetter verändert sich wenn dann. Das Klima umschreibt nur und ausschließlich lange Zeiträume. Die letzten 30 Jahre erscheinen in einer Statistik quasi als einzelner Punkt in einem Graphen. Für eine Gesamtbetrachtung kommt es darauf an, wie die letzten Millionen Jahre aussahen und wie die nächsten Werte aussehen.
Ausreißer sind übrigens ganz und gar nichts ungewöhnliches.
Das sehe nicht nur ich so, das ist die Grundlage der Klimatologie.

Die Sache ist die: Die Computermodelle sind hochgradig komplex, anfällig und ungenau. Die minimale Veränderung eines Werts (und man weiß nicht mal, ob man überhaupt alle nennenswerten erfasst), kann zwischen Apokalypse und Paradies als Ausgang entscheiden. Deshalb wird auch ständig neu berechnet (bis ein Modell am Supercomp. durchgerechnet wurde, vergeht gerne ein halbes Jahr, dann wird sofort die nächste Berechnung mit den bis dahin gesammelten neuen Erkenntnissen eingegeben) und korrigiert.
Und nun darfst Du Dir mal zu Gemüte führen, dass der Einfluss des CO2 am Klimawandel noch nicht mal beziffert werden kann (die Schwankungen reichen von 5-25%; Wasserdampf geht auch zum Beispiel mit 36 bis 70% in die Modelle ein).
Und dann darfst Du Dir überleben, dass der Mensch davon 3-5% (je nach Studie) CO2 weltweit bis dato in seiner erdgeschichtlichen Genese beigetragen hat.
Wie genau das Ganze ist, dürfte nicht schwer zu erahnen sein.
Wenn man ehrlich wäre, würde man sagen, dass man de facto gar nichts weiß. Schon gar nicht 100%ig.

Dein Flüchtlingsszenario ist übrigens blanker Populismus. Die Menschen rennen nicht vor dem Klima davon. Sie rennen wegen Überbevölkerung, Raubbau, Krieg und Armut durch die Welt. Dass das Wetter noch hier und da ungünstig ist, ist wissenschaftlich gesehen "unpraktisch", aber nichts, worauf man Einfluss hätte.
Ob das Klima die Welt so verändern wird, dass heute auf morgen Millionen loslaufen? Nun, der Meeresspiegel steigt nicht über Nacht. Das ist ein langsamer und beobachtbarer Prozess. Bevor also irgendetwas zum Tiefseetaucherparadies wird, haben sich die Menschen längst wegbewegt. Niemand bleibt an einer Stelle wohnen, an der langsam über Jahrzehnte das Meerwasser im Zimmer steigt. Spätestens nach 10 Jahren verliert man einfach die Lust drauf.
Ähnliches bei der Desertifikation, die dann aber doch eher durch Brandrodung, Erosion und co. in die Gänge kommt.

Klima: Wie Forscher und Medien Ergebnisse verzerren - SPIEGEL ONLINE

Deine persönlichen Erfahrungen sind dein Mikrokosmos. Es sind "gefühlte Wahrheiten", haben aber rein gar nichts mit den Tatsachen zu tun.

Das Klima steht nicht repräsentativ für jegliche Umweltzerstörung, die begangen wird. Verdreckte Meere ändern das Klima nicht. Sie lassen nur unseren Fisch seltener werden und ihn lustig nach Schwermetall schmecken.

Wir zerstören nicht den Planeten, wir zerstören nicht das Klima. Dem Planeten ist das alles herrlich egal und der Natur auch. Die wird sich anpassen und gut.
Was wir jedoch zerstören, ist unsere persönliche Lebensgrundlage und die hängt nicht am Klima oder Wetter. Statt sich darauf zu fixieren, sollten wir tatsächlich überlegen, ob wir Millionen und Abermillionen hochgiftige Lithium-Akkus in die Autos von morgen packen möchten. Für eine Technik, die sich erst in der CO2-Bilanz im Vergleich zum Verbrennungsmotor rechnet, wenn man damit mind. 100.000km gefahren ist. Ob es wirklich eine so tolle Idee ist, Industrie immer in die Länder mit den niedrigsten Auflagen umzusiedeln, damit die den ganzen Giftmüll (zum Beispiel Lederherstellung) ausbaden.
Ob Freihandel wirklich eine so tolle Sache ist oder ärmere Länder einfach nur dazu zwingt, unseren Mist den lokalen Produkten vorzuziehen, weil sie mit ihrer (wenn überhaupt vorhanden) Industrie unserer (auf Effizienz gezüchteten) nichts entgegenzusetzen haben.
Ob "Weltoffenheit" nicht eher ein Mittel der Industrie ist, um Löhne gering zu halten.

Es gibt echt Wichtigeres als die minimalen Veränderungen der Landmassen über Jahrhunderte und eine potentielle Anpassung der Agrarwirtschaft (Saatgut) an zukünftiges Klima.

Ich werde sie natürlich nicht gucken. Schon die Rezensionen bei Google reichen. Gutmenschen, Sozialisten..... Dazu die Liste der Beteiligten.
Ja wenn es dir zu unbequem ist, auch mal die andere Seite anzuhören... Wenn die Schublade schön eingerichtet ist, behält man sie eben bei.
Traurig, aber man kann nicht jeden in den Diskurs zwingen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du fährst doch auch einen 2,5t schweren SUV,

Mein Auto braucht einen Liter pro Kilometer. :D

Ja wenn es dir zu unbequem ist, auch mal die andere Seite anzuhören... Wenn die Schublade schön eingerichtet ist, behält man sie eben bei.
Traurig, aber man kann nicht jeden in den Diskurs zwingen.

DA braucht es keinen Diskurs.
Der Klimanwandel wird kommen. Je weniger der Mensch sich dem entgegensetzt, desto schneller passiert das.
Und natürlich zerstören wir unsere Grundlage zu leben. Es sind doch immer Folgesachen, die dann nachkommen.
Monokultur zerstört die Vielfalt des Lebens, das wiederum Einfluss hat auf die Entwicklung der Arten.
Alles ist miteinander verzweigt. Und der Mensch ist gerade dabei, die Arten so schnell auszurotten, wie es sonst nur eine globale Katastrophe schafft.
Für das Leben auf der Erde ist der Mensch die globale Katastrophe.
Dass der Erde das alles egal ist, ist klar. Dem Mond ist es auch egal. Dem Jupiter sowieso.
 
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@Threshold
Wie gerade gezeigt, weißt Du nicht einmal, was Klima genau bedeutet, bist aber völlig davon überzeugt, dass der Mensch sich einer Veränderung dessen entziehen, es gar aktiv verändern kann, wenn er denn nur stark genug will.
Es ist schon anstrengend, mit Ideologen.
Der Zusammensetzung der Atmosphäre ist es übrigens ziemlich egal, ob CO2 von einem Acker mit Monokultur veratmet wird, ob der Sauerstoff von Mais oder Rapps stammt.
CO2 wirkt sogar als Dünger (logisch, da Grundlage für die Photosynthese).

Da hängt also erst mal gar nichts zusammen. Auch die Diversität der Arten hat keine Auswirkungen auf das Klima. Sie hat primär Auswirkung auf die Nahrungskette und die betroffenen Ökosysteme. Etwas völlig anderes.
Ob beispielsweise der sibirische Flossenschwanzpfeifdrüsling jetzt da ist oder nicht, ist dem Klima völlig egal. Selbst wenn morgen ganz Australien desinfiziert werden würde, wäre das völlig Wurst.

Schon aufgrund der Plattentektonik (insb. Subduktion) können wir dem Planeten absolut keinen Schaden zufügen, der nicht über Zeit heilen würde. Denn letztendlich landet alles, auf dem wir gerade stehen irgendwann wieder im Erdmantel. Da du schwerlich die Weltmeere ausfliegen oder die Atmosphäre vom Planeten lösen kannst, gibt es da einfach nichts. Es ist natürlich recht typisch, dass mancher Mensch meint, er wäre so göttlich, dass er dazu fähig wäre, bleibende Spuren zu hinterlassen.
Dem ist aber nicht so.
Dieser Planet hat die "Big 5" überlebt. Was auch immer wir hier anstellen, wir sind nicht mal annähernd dazu fähig, daraus ein "Big 6" zu machen. (Jedenfalls nicht ohne einen veritablen Atomkrieg, aber auch das dürfte nicht ausreichen.) Auch das Leben werden wir schwerlich ausrotten können. Einige Arten und uns selbst gewiss. Aber das wird der Klimawandel ganz gewiss nicht schaffen.

Bevor wir das schaffen gehen wir zugrunde.
Dass Grönland wieder zum "Grünen Land" wird (wie zuvor so oft), dass die Polkappen vielleicht völlig abtauen (waren sie zu 90% der Erdgeschichte)...
Das ist echt kein Ding für den Planeten, eher Normalität.

Und noch ganz nebenbei: wenn Du in 50 Jahren 5mio. "Klimaflüchtlinge" prognostizierst, macht mir das so per se gar keine Angst. Angst machen mir da eher die 11,2mrd Menschen, die 2100 auf der Erde leben werden. Nur um die Probleme mal ein wenig in Relation zu setzen.

Aber in einem hast Du recht: es braucht keinen Diskurs. Zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt und nicht hier. Zuvor benötigt es erst mal eine ordentliche Portion naturwissenschaftlicher Bildung.

@Adi1
Doch, gab es. Gab es schon immer. Es wurde nur noch nicht so berichtet wie heute. Warum, wieso, weshalb bereits verlinkt.
Dann eben noch mal:
Der Befund schien eindeutig. Nachdem Hurrikan "Katrina" vor zehn Jahren New Orleans verwüstet hatte, offenbarte eine Studie Dramatisches: Die Klimaerwärmung hätte dafür gesorgt, dass Stürme heftiger würden. Der Mensch also stecke hinter der Katastrophe, lautete die Botschaft.

Andere Forscher kritisierten die Behauptung. Unsicherheiten in den Ergebnissen seien ignoriert worden. Der Uno-Klimarat IPCC überging die Einwände. In seinem vierten Sachstandsbericht 2007 diagnostizierte der Rat eine Zunahme der Intensität von Hurrikanen.

Die Feststellung war voreilig, wie sich nun zeigt; die These von den stärker werdenden Hurrikanen lässt sich nicht halten, wie mehrere Studien zeigen. Immer klarer wird: Die Klimaforschung hat ein Kommunikationsproblem: Unsicherheiten, also Wissenslücken, ihrer Ergebnisse bleiben allzu häufig verborgen - und das liegt nicht nur an den Wissenschaftlern.

Vorgegaukelte Eindeutigkeit

Auch Berichterstatter verzerrten die Ergebnisse aus der Klimaforschung auf problematische Weise, haben Forscher jetzt in einer umfassenden Analyse englischsprachiger Massenmedien festgestellt. Von 1906 im Herbst 2013 untersuchten Artikeln offenbarte nur jeder siebte Unsicherheiten der Ergebnisse, die im Uno-Klimareport dargestellt worden waren. Der Rest gaukelte Eindeutigkeit vor.

Eine bemerkenswerte Diagnose, ist doch kaum ein Thema verworrener als das Klima. Tausende Umweltphänomene wirken gleichzeitig aufeinander: Kleine Änderungen können gewaltige Umwälzungen auslösen, große hingegen von sogenannten Rückkopplungen abgefedert werden. Warum also der Hang zur Eindeutigkeit?
Klima: Wie Forscher und Medien Ergebnisse verzerren - SPIEGEL ONLINE

Du lebst einfach nicht lange genug. Man erinnert sich einfach besser an "unangenehme" Situationen". Statistisch ist das aber alles nicht haltbar. Das Wetter ist nicht schlimmer oder extremer geworden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie gerade gezeigt, weißt Du nicht einmal, was Klima genau bedeutet, bist aber völlig davon überzeugt, dass der Mensch sich einer Veränderung dessen entziehen kann, wenn er denn nur stark genug will.

Du musst genau lesen.
Ich rede immer vom Klimawandel, nie vom Klima an sich.
Das Klima ist immer da und verändert sich je nach dem. Der Mensch hat aber inzwischen einen sehr großen Anteil daran, wie sich das Klima verändert und das scheinst du nicht akzeptieren zu wollen.
Aber so ist das eben mit Leuten, die die Fakten ignorieren. Trump ist ja auch so einer.
Und die Afd hat das sogar politisch festgelegt -- um mal wieder zum Thema zurück zu kommen.

Und noch ganz nebenbei: wenn Du in 50 Jahren 5mio. "Klimaflüchtlinge" prognostizierst, macht mir das so per se gar keine Angst. Angst machen mir da eher die 11,2mrd Menschen, die 2100 auf der Erde leben werden. Nur um die Probleme mal ein wenig in Relation zu setzen.

Wie gesagt. Richtig lesen.
5 Millionen Flüchtlinge hast du heute.
in 50 Jahren sind es 1 Milliarde.
Und dann haben wir nicht 2100 sondern 2060.
 
Nein, das Klima ist eben nicht "immer da". Es ist kein magisches Wesen. Was immer da ist, ist das Wetter. Das Klima ist eine rein wissenschaftliche Betrachtungsweise.
Das Klima ist kein Naturphänomen, sondern ein Begriff zur langfristigen Beschreibung und Zusammenfassung aller meteorologischen/atmosphärischen Prozesse in Abhängigkeit zur Zeit.
Der Anteil des Menschen ist quasi kaum Messbar. Stell dich mit einem Gymnastikball in die Mitte des Berliner Olympiastadion.
Der Ball ist unser Beitrag, das Olympiastadion das Volumen der Erdatmosphäre.
Nun zerlege den Ball und verteile ihn so, dass es im Stadion wärmer wird.

Have fun.

Ach so wie bei Impfgegner auch? Nein, muss ich nicht. Nicht bei so einer unseriösen "Doku".
Ka, was du mit deinen Impfgegnern immer hast. Zu viele im eigenen Freundeskreis?
Kein "Zwang zum Umdenken": Grune und Linke lehnen Impfpflicht ab - n-tv.de

Angucken und gut. Entweder lachst Du drüber, weil Du es besser weißt oder nimmst was mit. Sich zu verweigern ist die dritte und schlechteste Option (es sei denn, du nutzt die Zeit anderweitig sinnvoll, erforschst ein Mittel gegen Krebs oder ähnlich, aber dann wäre die verschwendete Zeit für "NÖ!"-Beiträge auch irgendwie schade.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist einfach nicht zu merken. Weil Klimaveränderungen (schon per Definition) nicht kurzfristig zu bemerken sind. Der von dir beobachtete Rückgang der Insekten (damit auch ihrer Jägern) und deren Diversität dürfte dem Anbau von Monokulturen und dem Einsatz von Pestiziden geschuldet sein. Der Rest ist einfache Biologie respektive Ökologie.
Dachte ich früher auch, wenn man aber bemerkt, wie bestimmte Verhältnisse wirken, ändert sich das Bild.
Feuchte nasse Winter sind wegen Pilzbefall für viele bei uns heimische Insekten viel schlimmer, als knackige
Kälte. Aber wir kommen vom Thme Bundestagswahl weg.

Wie kann man allen ernstes eine Parteil wählen, die ein wissenschaftsablehnende Wahrprogramm hat?
 
Insekten sind einfach so eine Sache. Gerade scheinbar ähnlich "hip" wie Weinstein.
Related: Insektensterben: Die Medien gehen in jede grune Falle

Schmunzeln musste ich dann spätestens hier, weil Threshold genau über diese Schiene kam (das ist nur der Schenkelklopfer, den Artikel für jegliche aufkommenden Fragen bitte zur Gänze lesen):
Windschutzscheiben als Bioindikator

Skurril mutet eine Nachweismethode für ausgestorbene Insekten an, die man in nahezu jedem Artikel über das Thema las: Die Windschutzscheiben der Autos seien sauberer geworden. Früher ja, da erinnert sich jeder, früher klatschten die Insekten zu Dutzenden an die Windschutzscheibe. Heute nicht mehr. Eine solche Aussage als Beleg oder auch nur Hinweis für Insektensterben anzuführen, ist schon recht verwegen. Schließlich ist der Luftwiderstand, jener cW-Wert, mit dem der Luftwiderstand eines modernen Autos angegeben wird, deutlich besser geworden. Das bedeutet, die Autos sind so windschnittig geworden, dass selbst die blödeste Hummel noch von der laminaren Windströmung über das Auto hinweg gefegt wird, um sich torkelnd in den turbulenten Wirbeln am Heck des Wagens wiederzufinden. So gesehen erweisen sich übrigens die dramatisch gestiegenen Verkehrsstaus als äußerst entymologisch freundlich, insektenschonend.

Eine potentielle Klimaerwärmung zerschnezelt Insekten nicht. Insekten sind poikilotherm. Die Haupteffekte einer beispielsweise steigenden Durchschnittstemperatur auf unsere Krabbelfreunde: es siedeln sich noch viel mehr Arten an, sie werden aktiver, vermehren sich massiv und (vor allem etwas für alle Fans von Arachniden) sie werden größer.
Pilze, Bakterien, Parasiten... klar korrelieren diese Populationen mit denen ihrer Wirte. Aber wie das bei Schmarotzern immer so ist: Wenn sie ihren Wirt erlegen, gefährden sie ihren eigenen Bestand/Population. Deswegen vermeidet das die Natur so gut es geht und sorgt irgendwann für ein Gleichgewicht.
 
Eine potentielle Klimaerwärmung zerschnezelt Insekten nicht. Insekten sind poikilotherm. Die Haupteffekte einer beispielsweise steigenden Durchschnittstemperatur auf unsere Krabbelfreunde: es siedeln sich noch viel mehr Arten an, sie werden aktiver, vermehren sich massiv und (vor allem etwas für alle Fans von Arachniden) sie werden größer.

Wie groß werden sie denn?
Was begrenzt denn überhaupt die Größe von Insekten?
Wieso gibt es keine Ameisen, die 1 Meter groß sind?
 
...Und dann darfst Du Dir überleben, dass der Mensch davon 3-5% (je nach Studie) CO2 weltweit bis dato in seiner erdgeschichtlichen Genese beigetragen hat....
Zeig mir dazu bitte eine Studie, eine einzige, die den menschlichem Einfluss an der aktuellen Erhöhung der CO2 Konzentration von 280ppm auf 400pmm mit 3,5% beziffert. Diese "Studie" können wir dann gerne gemeinsam diskutieren. Das ist gelinde gesagt, um es vorwegzugreifen, absoluter Blödsinn. Der Anteil des Menschen liegt wei toberhalb von 100%, weil der wesentliche Anteil unserer C02 Ausstöße in den Meeren sowie der Bodenvegetation abgepuffert wird. Eine Argumentation hat erst dann Sinn, wenn die Basisdaten stimmig sind.

Mal auf die schnelle ein links, eine sinnvolle Literaturrecherche klappt mit Google nicht
Konzentrationsszenarien von Kohlendioxid - Hamburger Bildungsserver
 
Wie groß werden sie denn?
Was begrenzt denn überhaupt die Größe von Insekten?
Wieso gibt es keine Ameisen, die 1 Meter groß sind?

Ich gehe in meiner Naivität immer davon aus, dass jeder, der hier schreibt, zumindest die Hochschulreife besitzt und den Grundkurs Biologie besucht hat. Mein Fehler und Macht der Gewohnheit.
Also etwas Nachhilfe:
Im Karbon war Riesenwuchs unter Gliederfüßern in der Tat kein Thema. Dort war es deutlich wärmer (nebenbei erwähnt: die CO2-Konzentration betrug damals 4000 bis 5000 ppm "Jehova!"). Die Größe von Tieren leitet sich durch die Allensche und vor allem(!) Bergmannsche Regel ab.
Bei Gliederfüßern kommt aber noch eine Besonderheit hinzu: sie besitzen ein anderes Kreislaufsystem als Wirbeltiere. Sie atmen über Tracheen. Der Schwachpunkt bei dieser Sauerstoffaufnahme sind die Beine. Es ist ab einer bestimmten Größe nicht mehr möglich, diese über ein Tracheensystem mit genügend Sauerstoff zu versorgen. Im Karbon lag dessen Gehalt in der Atmosphäre bei ca 35%.
Damit war jeder "Atemzug" deutlich sauerstoffreicher und es konnten sich besagte Riesengliederfüßer entwickeln.
Nun liegt heute der Sauerstoffgehalt nur noch bei rund 21%. Das setzt zu den oben genannten Regeln eine natürliche Wachstumsbarriere. Du musst Dich also nicht vor "einem Meter großen Ameisen" fürchten.
Du darfst aber davon ausgehen, dass deinen Urenkeln (denn der Klimawandel ist ja nichts, was von heute auf morgen plötzlich da ist) gemeine Winkelspinnen begegnen werden, die sich auch mal auf Größe Vogelspinne entwickelt haben.

@interessierter User
4 Sekunden Googeln:
Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphare – Wikipedia
In der Atmosphäre befinden sich 0,04% CO2. Davon sind 3% von uns. Do the math. Du hast ganz generell die Mechanismen nicht (bzw. nur so halb) verstanden und in einen merkwürdigen Brei verwurstet. Bitte noch mal einlesen.
Diese Artikel klingen immer alle so eindeutig, Du darfst Dir aber auch mal überlegen, dass das pure Schätzungen sind (die eher zu hoch denn zu niedrig angesetzt wurden).
Es befindet sich einfach nicht an jedem Kamin, an jeder Lunge, jedem Auto, jedem Schornstein, etc. pp. ein Messgerät. Das ist alles absolut nicht so eindeutig, wie man es verkauft.

Hat eigentlich irgendeiner von euch mitbekommen, dass der Klimawandel (entgegen den Modellen) die letzten 15 Jahre trotz erhöhtem Ausstoß von CO2 abgesagt wurde, die globale Durchschnittstemperatur sich nicht erhöht hat?
Aber wir wären ja nicht beim ideologischen Thema anthropogener Klimawandel, wenn man nicht einen Weg gefunden hätte, das Problem zu lösen. Man hat die Daten noch mal "nachbearbeitet und passend gemacht".

Die Sache ist, dass man genau genommen gar nicht so viel weiß, wie man (besonders die Presse, siehe SPON-Artikel) immer vorgibt. Wie schon gesagt: die Modelle sind kompliziert und müssen irrwitzig viele Parameter berücksichtigen. Wer glaubt, wir hätten den Planeten und seine Funktionsweise praktisch fertig erklärt und wüssten genau, was vor sich geht, der irrt gewaltig.
Beispielsweise ist die Magnetpolumpolung (die immer in einer Periode von 250.000 Jahren eigentlich recht zuverlässig stattfand) seit 800.000 Jahren überfällig. Warum das so ist? Nun, man hat so seine Theorien. Aber genaues weiß man eigentlich nicht.
Es ist einfach eine Mär, zu behaupten, man wüsste, was passiert, wenn sich das CO2 um x ppm erhöht. Genau genommen behauptet das auch keiner, es wird nur anders verkauft. Es sind lediglich Szenarien, die anhand von Modellen konstruiert werden. Modelle sind eben das was sie sind: vereinfachte Beschreibungen, in die auch nur unser Stand des Wissens einfließen kann.
In erster Linie sind CO2 und Wärme eines: Leben. Das Leben würde bei mehr CO2 in der Atmosphäre und höheren Temperaturen quasi explodieren. Nehmen wir mal an, der Permafrost in Alaska und Russland würde auftauen. Das wird alles zu Grünflächen und Lebensraum.
Ein Klimawandel wäre keine Katastrophe. Wir müssten uns umgewöhnen, manch einer wird sein Strandhaus verlagern müssen (und man tapeziert ja so furchtbar ungern). Die gute Nachricht ist aber, dass das keiner von uns (entgegen den Katastrophen-Action-News, Verlage müssen eben auch täglich News liefern, die die Leser bei der Stange halten) erleben wird. Und man darf durchaus zuversichtlich sein, dass unsere Enkel und Urenkel gerade mit dem Klimawandel weniger Probleme haben werden. Was sie abfucken wird, ist Umweltverschmutzung und Überbevölkerung. Dass in weiten Teilen der Welt keine Nachhaltige Landwirtschaft betrieben wird, jedes Jahr aberwitzige Mengen Mutterboden einfach ins Meer geweht werden.
Der Golfstrom wird nicht zum Stillstand kommen (wenn man alleine das googelt, fallen einem alle Haare vor Panikmache aus), "A day after tomorrow" wird nicht passieren.

Es wäre wirklich erfrischend, wenn man aus diesem Thema Ideologie verbannen und nur noch Wissenschaftsjournalisten Artikel erlauben würde. Wobei... kritisch dürfen diese ja auch nicht mehr sein.
Denn wenn sie (wie in der Wissenschaft früher Standard) vom vorgegebenen Kurs abweichen, gibt es auf den Deckel (und das so richtig).

Die „Zeit“ schrieb gar – im Hinblick darauf, dass das UBA dem Bundesumweltministerium unterstellt ist – von einem „Ministerium für Wahrheit“, zog Parallelen zum von George Orwell beschriebenen Überwachungsstaat und forderte scherzhaft: „Als gerechte Strafe gehört den UBA-Verantwortlichen das Auswendiglernen von Orwells ,1984‘ aufgebrummt.“ Auch die zuständigen Verbände wie die Wissenschaftspressekonferenz und der Deutsche Journalistenverband protestierten gegen die staatliche, öffentliche Zurechtweisung der beiden Kollegen. Das vom UBA verlangte „Ende der Debatte“ in der Klimafrage sei keine Lösung.

Gibt es so halt nur in Deutschland. Deswegen ist das Thema anthropogener Klimawandel hierzulande auch ganz anders unterwegs als beispielsweise in den USA oder GB.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich meine die Größe hängt auch mit dem Sauerstoffgehalt in der Luft zusammen. Bei einem hohen Gehalt werden „die“ wesentlich größer.


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Das ist nur bedingt korrekt. Besonders in Hinsicht des Themas "Tracheen". Ein Insekt wird nicht plötzlich übergroß nur weil es enorm hohen O2 Anteil in der Luft gibt. Es gibt auch biologische Grenzen.
 
Plötzlich "enorm groß" sowieso nicht. Aber doch, die Tracheen und der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre sind der Grund für fehlende "Giganten".
Das ist jetzt auch nicht sonderlich schwer nachzuforschen.

Frage der Woche - Warum gibt es keine Rieseninsekten? - Wissen - Suddeutsche.de
oder
Sauerstoff in Atmosphäre bestimmt Insektengröße - ORF ON Science

Deswegen ermöglicht das Ansteigen der Temperatur Poikilothermen (wie Insekten) nur eine überschaubare (aber doch manchmal recht gruselige) Größenänderung. Mehr Wärme ermöglicht das Ausschöpfen des Spielraums bis hin zur natürlichen Barriere "Sauerstoff".
Und nicht nur das, es kommen (wie bereits erwähnt) ziemlich sicher auch noch ganz andere Arten zu uns, die es zum Beispiel in Italien schon ewig gibt und eine etwas höhere Temperatur einfach benötigen.
Wer Spaß dran hat, sollte mal einen "Spinnenführer" durchblättern.
 
Ich gehe in meiner Naivität immer davon aus, dass jeder, der hier schreibt, zumindest die Hochschulreife besitzt und den Grundkurs Biologie besucht hat. Mein Fehler und Macht der Gewohnheit.

Wobei das schon ein starker Spruch ist. :lol:
"Alle anderen sind blöder als ich denn ich weiß alles.
Ich roll mich weg. ;)
Ich hab schon mehr vergessen als du jemals wissen wirst. :D

Also etwas Nachhilfe:
Im Karbon war Riesenwuchs unter Gliederfüßern in der Tat kein Thema. Dort war es deutlich wärmer (nebenbei erwähnt: die CO2-Konzentration betrug damals 4000 bis 5000 ppm "Jehova!"). Die Größe von Tieren leitet sich durch die Allensche und vor allem(!) Bergmannsche Regel ab.
Bei Gliederfüßern kommt aber noch eine Besonderheit hinzu: sie besitzen ein anderes Kreislaufsystem als Wirbeltiere. Sie atmen über Tracheen. Der Schwachpunkt bei dieser Sauerstoffaufnahme sind die Beine. Es ist ab einer bestimmten Größe nicht mehr möglich, diese über ein Tracheensystem mit genügend Sauerstoff zu versorgen. Im Karbon lag dessen Gehalt in der Atmosphäre bei ca 35%.
Damit war jeder "Atemzug" deutlich sauerstoffreicher und es konnten sich besagte Riesengliederfüßer entwickeln.
Nun liegt heute der Sauerstoffgehalt nur noch bei rund 21%. Das setzt zu den oben genannten Regeln eine natürliche Wachstumsbarriere. Du musst Dich also nicht vor "einem Meter großen Ameisen" fürchten.
Du darfst aber davon ausgehen, dass deinen Urenkeln (denn der Klimawandel ist ja nichts, was von heute auf morgen plötzlich da ist) gemeine Winkelspinnen begegnen werden, die sich auch mal auf Größe Vogelspinne entwickelt haben.

Genau. Die Größte der Insekten wird vom Anteil des Sauerstoffs in der Atmosphäre begrenzt.
Also -- wieso erzählst du dann, dass die Tiere größer werden, weil es wärmer wird? Ist eben Unsinn.

Und noch was zum Wasserdampf. Der Kreislauf des Wasserdampfes läuft in der Atmosphäre deutlich schneller ab als der vom CO2.
Das wirklich bemerkbar wird sein, dass wenn die Erde immer wärmer wird, mehr Wasserdampf in der Atmosphäre ist. Ergo werden die Stürme heftiger, die Anzahl der Stürme steigt an.

Aber -- ich will nicht abschweifen, bei dir ist eh alles verloren. Hoffentlich hast du ein Schlauchboot -- für alle Fälle. ;)
Es geht um die Wahl und nicht um den menschengemachten Klimawandel.
Daher -- bitte hier weiter machen.
Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung
 
Zuletzt bearbeitet:
@interessierter User
4 Sekunden Googeln:
Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphare – Wikipedia
In der Atmosphäre befinden sich 0,04% CO2. Davon sind 3% von uns. Do the math. Du hast ganz generell die Mechanismen nicht (bzw. nur so halb) verstanden und in einen merkwürdigen Brei verwurstet. .
:huh: :huh: :huh:

Welche "Mathematik soll ich machen"? Oder verwechselst Du mit in Kalk gebundenem CO2 mit atmossphärischem? Solche Taschenspielertricks von Eike sollte man nicht übernehmen. Wo also steht im Artikel etwas zu Deiner absurden Annahme, dass von der Erhöhung des CO2 Gehaltes in der Luft von 280ppm auf 400ppm nur 3% anthropogen sind? Und welchen Teil des Klimawandels habe ich Deiner Meinung nach mit meinen "merkwürdigen Brei" nicht verstanden? Jetzt wird es interessant. Du machst mich neugierig.

Wie kommst Du auf "grobe Schätzungen" zum C02 Eintrag? Wir kennen die abgebauten Mengen fossiler Brennstoffe sehr genau. Bei Wäldern geht man über die Fläche und Tonnen Holz pro Hektar, auch das ist ziemlich genau. Es mag für Leugner nicht eindeutig sein, weil sie in jeden Schornstein ein Messgerät hängen wollen, anstatt einfach mit vorhandenen sinnvollen Zahlen zu rechnen. :ugly: Alleine das Isotopenverhältnis der Luft drückt sehr schön aus, wieviel fossilen Brennstoff wir verfeuert haben, weil fossiler Brennstoff C14 frei ist. Die Verwitterung von Gestein und das bei Vulkanismus freigesetzte CO2 ist um viele Größenordnungen geringer. Eike-Taschenspielertricks.

Der Klimawandel ist keineswegs in den letzten Jahren abgesagt worden, sondern es gab übliche Überlagerungen. Die Leugner wählten als Startjahr ihrer Betrachtung ein extrem warmes Jahr und sagten dann, "es gibt gar keine weitere Erwärmung". Der nächste billige Taschenspielertrick, das Gegenteil ist der Fall. Die größte Erwärmung mit über 5°Cwurde in der Arktik gemessen, weshalb die Grönlandgletscher erheblich schneller schmelzen als angenommen und enorme Wärmemenge in Form von Schmelzenthalpie aufgenommen haben und aufnehmen.

Soso, man weiss also nicht viel? Was weiss man denn nicht und was macht man dagegen? Es gibt Unsicherheiter über zukünftigte Bewölkung und deren Einfluss, weil unterschiedliche Wolken unterschiedliche Effekte verursachen, einige sehr hohe und dünne wirken wegen Reflexion abkühlend, andere tiefere und dickere wegen Rückstrahlung erwärmend. Das Verhältnis der Wolken ist darum relevant, aktuelle Forschungen deuten eine leicht positive Rückkopplung an. Das wäre fatal, bisher ging man von leicht negativer Rückkopplung aus. Offen sind Methan und CO2 Mengen, die der Tundra durch Auftauen entweichen werden, sowie Methanhydrate im Meeresboden. Die ersten Forschungsergebnisse sind allesamt alamierend, weil es mehr ist, als erwartet wurde und schneller abläuft. Beides ist massiv positiv rückkoppelnd.

Offen sind weiter die Meeresströmungen und die genauen angenommenen Wärmemengen und -transporte. Aber das ist nur ein Puffer, keine Rückkopplung zur Ursache. Verlagert sich z.B. der Golfstrom, haben wir eine Arschkarte gezogen, die man sich kaum vorstellen kann. Schottland liegt auf der Höhe von Alaska. Ebenso offen ist die Aufnahme von C02 der Meere durch Algen. Auch da zeigt sich, dass das Ausrotten der Wale absolut fatal war, weil Wale Stickstoff der Luft beim Eiweißaufbau binden und über ihren Kot ans Meer als Dünger abgeben. Weniger Wale bedeutet erheblich weniger Algen, darum denkt man im Rahmen des Geoengineerings an Meeresdüngungen mit Eisen und Stickstoff nach. Ebenso verändert die Übersäuerung der Meere durch C02 die Algenzusammensetzung, was die gesamte Nahrungskette im Meer durcheinander bringen wird. Auswirkungen für die Zukunft und den Fischertrag sind noch offen. Aber es wird sich dramatisch ändern, in welche Richtung auch immer. Ein tolles Experiment, was da gerade läuft, wenn man bedenkt, dass 17% des Eiweisbedarfes der Menschen durch Fisch gedeckt werden.

Was hat die Mgnetumpolung mit dem aktuellen Klimawandel zu tun? Wir reden über 200 Jahre. Wie stark hat sich denn in diesen 200 Jahren das Erdmagnetfeld verändert un welche Folgeeffektr stellen sich ein? Ist das die nächste Sau der Leugner, die immer irgendwas suchen, ohne Belege zu haben? Schon der Ansatz mit Kosmischerstrahlung und Wolkenbildung nach Svensmark hat sich nach teuren Versuchen am Cern als großer Humburg heraus gestellt. Wissenschaft funktioniert nicht mit der Behauptung, da gibt es irgendwas, was einen riesigen Einfluss hat, sondern dadurch, dass man es durch Messwerte untermauert und dann Ursachen findet. Das verstehen die Leugner aber nicht so ganz.

Und dieses kindische Argument, dass es ein Segen wäre, wenn der Permafrost in Alaska und Sibiren auftaut. Damit zerbricht die gesamte Infrastruktur, weil keine Fundamente gebaut werden. Jede Straße, die Pipeline und jedes Gebäude versinkt im Schlamm, die Russen haben extreme Panik davor, was in den nächsten 50 Jahren an Problemen auf sie zukommt,

Soso, Strandhaus verlegen, wenn der Meeresspiegel steigt. Ist Dir der Zynismus Deiner Worte klar, wenn man bedenkt, dass eine Milliarde Menschen auf einer Meereshöhe bis 2m leben und weite Teile der Küstenstreifen fruchtbares Land sind?`Schau Dir z.B. mal Ägypten auf einer Höhenkarte mit 2m höherem Meeresspiegekl an? Was macht Banglasdesh?

Und der nächste Punkt. Der Klimawandel ist keine Ideologie. Die absurde unwissenschaftliche Sprachgebung mag in Eike und AfD Kreise witzig sein, man outet sich damit als Feind jeder wissenschaftlichen Arbeitsweise. Aber gut, dass ist ja genau das Thema, um das es geht. Die Wissenschaftsfeindlichkeit der AfD.

Fassen wir zusammen: Du hast weder die Mechanismen verstanden, noch kannst Du geologische Daten bewerten und am wenigsten die Auswirkungen abschätzen. Was Du hier geschrieben hast, ist reiner faktenbefreiter Populismus, passend zur Partei, die den antropogenen Klimawandel ablehnt.

Wenn Du die Basis unseres Wissen verstehen willst, lies sinnvolle Literatur, ich mache das z.B. seit 1978 durch Spektrum der Wissenschaft, die sinnvolle Ergenbnisse veröffentlichen und keinen populistischen Dünnpfiff von Geisteswissenschaftlern bei Eike. Zum Einlesen eine einfache Zusammenfassung auf Schultauglichem Niveau. Zu jedem Thema findest Du in jeder Unibibliothek tausende von Veröffentlichungen. Lesen, verstehen und dann bewerten.
Fakt ist ... | klimafakten.de
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@Threshold
Und bei MIR soll alles verloren sein? :D
Zur Größe habe ich gerade alles gesagt.
Bitte such dir eine Volkshochschule in deiner Nähe. Mehr Wasserdampf in der Atmosphäre und schwups ganz viele böse Stürme... Das ist eben das Problem, wenn Ideologie Wissen ersetzt.
Dass es so etwas wie Sättigung gibt, dass die Genese eines Sturms hochkomplex ist, ein Meteorologiestudium deswegen faktisch einem zusammengelegten Physik- und Mathematikstudium entspricht, um auch nur annähernd deren Vorhersage zu bewerkstelligen...

Ganz so billig und einfach ist das eben gerade nicht. Billig und einfach ist nur Ideologie.

@interessierterUser
Einfach mal im Beitrag auf die blau hinterlegte Schrift klicken. Gar nicht so schwer. Warum, beherrscht eigentlich niemand hier die Anwendung von Hyperlinks?
(Und ich weiß nicht mal wer oder was Elke ist. Meine Verlinkungen sind weder von da noch von sonstigen dubiosen Seiten. Es ist einfach Stand der Dinge.).
 
Ja, wärmere Luft hat eine höhere Setting als kältere Luft.
Wasser gefriert ja auch nicht immer bei 0 Grad und geht bei 100 Grad in Wasserdampf über.
Also -- spar dir den Quatsch mit der Volkshochschule.
Besuch du lieber mal ein paar Kurse bei Leuten, die sich mit dem Thema echt auskennen, die Dissertationen darüber geschrieben haben und seit Jahrzehnten daran forschen.

Und, wie gesagt, wenn du da mehr Verbreiten willst, nutze den verlinkten Thread von mir.
 
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