Die Bundestagswahl 2017

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@xNeo92x

Hab ich auch grad gesehen das Game......einfach zu episch!!!!!!!:lol:
...die Special Moves sind einfach Wahnsinn!
Gauland hat nen Hakenkreuzkick!:lol:
Die Grünen in der Tonne!!!!!:lol::lol::lol::lol::lol:
 
@Grestorn

Warum ist man automatisch pro-russisch wenn man nicht pro-westlich ist?
Ich bin nur dafür dass sich Deutschland von den USA löst und endlich mal selbstständig agiert. Das heißt nicht automatisch, dass sich Deutschland Russland zuwenden soll.

Deutschland hat sich doch von den USA gelöst.
Spätestens als Schröder erklärte, dass sich der Bush den Irak Krieg ins Knie schieben konnte.
Dass sich alle an den USA orientieren liegt schlicht daran, dass die USA nun mal wirtschaftlich und militärisch eine Weltmacht sind.
Russland mag militärisch auch eine Weltmacht sein, aber wirtschaftlich sind sie nicht der Rede wert.
Das gleiche gilt auch für Deutschland. Deutschland alleine kannst du auch knicken, erst als EU ist man wirtschaftlich auf Augenhöhe mit den USA. Militärisch aber nicht, weil jedes Land seine eigene Suppe kocht.

Die EU muss wirtschaftlich ein Gegenpol zu den USA bilden. Das ist aktuell nicht der Fall, weil sich alle an den USA orientieren.
Was natürlich auch daran liegt, dass die USA im Technologie Bereich ganz vorne agiert.
Wieso werden denn Firmen wie Apple, Microsoft, Google, Tesla oder IBM in den USA gegründet?
Wieso gibt es solche Unternehmen nicht auch in Europa? Was hindert die Menschen daran, solche Technologie firmen auch hier zu gründen und erfolgreich zu sein?
 
Ich hab das Rentensystem schon verstanden. Ich formuliere es dann anders. Nach der Wende wurden unsere Rentenkassen extrem stark belastet. Und kamen zwar viele Nehmer, aber kaum Geber. Was die Mark der DDR real wert war, weißt du ja. Die Wirtschaftsleistung hing auch weit hinter Deutschland zurück. Was die Ausgangslage noch verschärft hat war, das kaum jemand noch Produkte aus der DDR gekauft hat. Später kam ich das verschachern der Betriebe hinzu.

Man merkt du hast es nicht verstanden. Es kamen genauso Millionen Menschen dazu die nach der Wende in die Rentenkassen einzahlten, genauso hat der Westen nicht nur den Osten beim Aufbau bezahlt. Jeder Ostdeutsche hat genauso bis heute in den Soli eingezahlt. Wir haben also auch dafür bezahlt das bei uns was gemacht wird. Wird ja immer wieder so getan als hätte nur der Westen all sein Geld für den Osten gegeben.
Davon ab sind mit den 15 Millionen Menschen auch Millionen neuer Steuerzahler dazu gekommen die bis heute Steuern an Bundesrepublik entrichten.

Und bis zur Wende wurden Ostprodukte vom Westen gekauft. Otto, Ikea, diverse Modelabels, Supermärkte ect. viele von denen hatten kein Problem damit Ostprodukte im Westen anzubieten, natürlich nur ohne Hinweis darauf das sie im Osten / Klassenfeind produziert wurden.
Viele im Westen wissen bis heute nicht was sie alles eigentlich über die Jahre aus der DDR gekauft haben:

Ostprodukte im Westregal - Geschafte mit der DDR | MDR.DE
DDR als Billiglohnland fur den Westen | Politik & Gesellschaft | DW | 06.05.2012


Die ganze Geschichte um die DDR ist und Wende ist wesentlich komplexer als das bis heute in irgendwelchen Medien dargestellt wird, so wird auch bis heute gerne davon geredet das die DDR 1989 Pleite war, was sie eigentlich so nicht war:

Ostdeutschland: Die DDR war in Wahrheit gar nicht pleite - WELT

Auch die Wirtschaftsleistung war nicht so schlecht wie gerne dargestellt wird, auch wen sie um die Wende rum nicht mehr direkt konkurenzfähig zum Westen war, was viele Gründe hatte (vor allem mangelnde moderne Maschinen und Kapital, sowie dem Umstand das Produkte von ehemaligen Ostbetrieben keine Abnehmer mehr fanden weil ein Rausch um die nun erhältlichen Westprodukte stattfand und keiner im ehemaligen Ostblock mehr von den ehemals eigenen Firmen kaufen wollte, obowohl die Produkte nicht immer schlechter waren und teilweise sogar konkurenzfähig zu vergleichbaren günstigen Westprodukten gewesen wären).

http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m3309.pdf
 
Ich halte Kleinstaatentümlerei generell für kurzsichtig und schädlich.

Zugegeben. Aber in dem Fall wäre das mehr Region, denn Kleinstaat. Und glaubt man den Unionspropheten bei uns, wäre ein Europa der Regionen, das ein EU-Parlament wählt, aus dem dann eine Regierung gebildet wird, definitiv ein sinnvolles Endziel für die Entwicklung der EU.

Zumindest wären wir dann die EU-Kommission endlich los. ;-)

Das es dumm war ihn zu wählen, da stimme ich zu. Aber es hat ihn nicht die ganze Bevölkerung gewählt.

Dazu möchte ich noch anmerken, dass ein gar nicht mal so kleiner Teil der Trump Wähler, die letzten beiden male noch Obama gewählt hat. Diese Vergessenen, vermutlich Angehörige der absteigenden Mittelschicht, waren entweder Verzweifelt oder einfach stocksauer auf die Demokraten, weil sich für sie nichts zum besseren gewandelt hat, trotz 8 Jahren Obama.

Gut. fairerweise muss man sagen, der Mann war auch kein Heiland oder Gott mit unbegrenzter Macht und an Sachzwänge sowie Realpolitik gebunden, aber wie gesagt, dieser Teil der ex-Demokraten-Wähler hatte offenbar fertig.

Mich hat das Wahlergebnis zumindest dahingehend nicht verwundert. Aber SSKM. Hätten sie Bernie Sanders zumindest zum Vize gemacht und Teile seiner Sozialreformen übernommen, wäre der Welt wohl 'The Donald' erspart geblieben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sanders wäre mir auch am liebsten gewesen.


Was die Mark der DDR real wert war, weißt du ja.

Nö, ist mir auch wurscht, weil vor meiner Zeit und ewig her. Was kommen denn immer alle mit dem uralten kram. Dabei ist die Zukunft doch deutlich interessanter. Da sollte man sich über die Entwertung des Euro deutlich mehr Gedanken machen.
 
Nicht ewig. Erst 27 Jahre. Und ich wende halt gerade die Logik der Leute an, die sich über die aktuellen Flüchtlinge beschweren.

@ Nightslaver Die Wirtschaftsleistung der neuen Bundesländer war gelinde gesagt bescheiden. Die Rentner der ehemaligen DDR wurden zum Großteil mit der Wirtschaftskraft des Westens versorgt.

Die Mark der DDR wurde auch 2:1 getauscht. Was sie niemals Wert war. Die reale Kaufkraft lag bei 8:1. Es gab also schon damit eine riesige Vermögensaufwertung. Und doch, im Vergleich zu Westdeutschland war die Wirtschaftsleistung der DDR extrem schlecht. Auch wenn viele Billigprofukte in der DDR hergestellt wurden (was meinst du denn, wieso sie billig war)
 
Von DM zu Euro war es auch 2:1. Aus einer Mark Taschengeld in der Woche wurden 55ct. Hat auch keinen gestört.

Aber an der Vergangenheit kann man nichts ändern. Das geht nur bei der Zukunft.
 
Und ich wende halt gerade die Logik der Leute an, die sich über die aktuellen Flüchtlinge beschweren.
Passend dazu auch:
Berliner Abendschau - 28. September 1989 über Anwohnerproteste über ein neu geplantes Heim für DDR-Umsiedler. Gewisse Argumentationsmuster kommen einem doch sehr bekannt vor.
Zusammenschnitte verschiedener Berliner Abendschauen - Der Treppenwitz kommt ab 3:10. Flüchtlinge aus der DDR beschweren sich darüber, dass es noch andere Flüchtlinge außer sie gibt.

Achja: So wurde beim Begrussungsgeld geschummelt – B.Z. Berlin
:schief:
 
Von DM zu Euro war es auch 2:1. Aus einer Mark Taschengeld in der Woche wurden 55ct. Hat auch keinen gestört.

Aber an der Vergangenheit kann man nichts ändern. Das geht nur bei der Zukunft.

Kann man aber nicht mit der DDR Mark vergleichen, die international bei 7:1 stand oder so. Aber innerhalb Deutschlands mit 2:1 bewertet wurde. Alleine weil man nett sein wollte.
Wo war der Kapitalismus da? :huh: ;)
 
Kann man aber nicht mit der DDR Mark vergleichen, die international bei 7:1 stand oder so. Aber innerhalb Deutschlands mit 2:1 bewertet wurde. Alleine weil man nett sein wollte.
Wo war der Kapitalismus da? :huh: ;)

Der Kapitalismus ist da indem man die DDR-Mark nie als gleichwertige internationale Währung anerkannte.
Davon erhofte man sich die DDR-Wirtschaft zusätzlich zu schwächen.
Die 8:1 kamen auch daher. Bei einer Anerkennung der DDR-Mark hätte der Tauschkurs wohl 5:1 betragen.

Soviel Wohwollen eines hohen Tauschkurses für eine Wertlose Währung, wie es gerne dargestellt wird, war bei einem Tauschkurs von 2:1 also garnicht da.
 
Ich wähle ja auch diejenigen, die ich für sinnvoll erachte. Und das sind nicht SPD oder CDU. Ich meinte ja nur, dass es keinen Sinn macht macht, weil am Ende sowieso wieder Groko am Ende heraus kommt.

Gesendet von meinem Aquaris X mit Tapatalk
 
Ich habe so gewählt - auch leicht gegen meine Überzeugung - dass es eher nicht zu einer GoKo kommt. Denn ich bin der Meinung, 4 oder 8 Jahre Opposition wären mal ganz gut für die SPD, auch um wieder ein klareres Profil zu bekommen.
 
Man muss eben taktisch die aktuellen Oppositionsparteien wählen. Denn diese könnten Koalitionen abseits der Groko ermöglichen. Also z.B. Rot-Rot-Grün.
Das wäre auch die einzige Option ohne Merkel.

Wobei es sinnvoll wäre, wenn man eine Begrenzung der Amtszeiten, wie in den USA hätte. Es müssen ja nicht 2 sein, aber 3-4 würde ich sinnvoll finden. Für alle Minister, also auch den Schäuble.
 
Wie wär's mal damit, zu seinen Überzeugungen zu stehen? Das wählen, was man selbst für sinnvoll erachtet und mal gepflegt auf die Mehrheitsmeinung zu ******?

Warum sollte man ernsthaft dutzendfachen Lügnern weiter Vertrauen schenken?

Da die Meinungsfreiheit vor der Wahl sehr stark Eingeschränkt ist, sagen viele nicht mehr was sie Wählen werden (oder geben eine andere Partei an).

Denn wer was "falsches Wählt" (Zitat Altmaier, CDU) der bekommt sehr schnell Ärger, wird ausgegrenzt/bedroht und riskiert seinen Job:
Isolierung und offentliche Diffamierung: Gewerkschaft Ver.di stellt Handlungshilfe zum Vorgehen gegen Rechtspopulisten und AfDlern bereit
https://sciencefiles.files.wordpress.com/2017/03/fb_handlungshilfe_gg_afd_2ka.pdf

Nicht ohne Grund machen unsere MSM so eine große Hetzjagdt und versuchen möglichst alles Negative zu unterdrücken oder möglichst schönzureden.

Selbst in der BKA-Statistik, die in ihrer geschönten Form schon sehr erschreckend ist, werden mal eben über 600000 Flüchtlinge "Vergessen".
BKA vertuscht Straftaten von 600.000 Fluchtlingen! | Jouwatch


In der DDR mußte mann heimlich West-Funk/Fernsehen höhren/schauen um zu Wissen was los ist.
Heute im modernen Deutschland unter Merkel und ihren MSM, muß man zu den Medien im Ausland schauen.

Aber Vorsicht.
Die Ungeschönten Daten und Zahlen die da z.B. in den Schweizer oder Östereichischen Zeitungen genutzt werden, können starken Bluthochdruck und Übelkeit verursachen.
 
Wo ist denn bitte die Meinungsfreiheit eingeschränkt?

Wenn man von den im Artikel genannten Vorgehensweisen betroffen ist, hat man sich schlicht das falsche Unternehmen/Kollegen ausgesucht.

Ja, wenn der Kollege jeden morgen mit einem gewissen Gruß das Büro betritt, dann besteht da auf jeden Fall Diskussionsbedarf. Wenn aber jemand meint, dass eine bestimmte Partei seine Ansichten vertritt, so soll er diese Meinung ruhig haben. Und jeder andere hat das zu respektieren.
 
Taktisches Wählen ist einfach völlig sinnlos (gerade und vor allem in Zeiten, in denen es keinerlei vertrauenswürdige Daten gibt, nach der man eine Taktik aufstellen könnte).
Dann kann man auch "taktisch Lotto spielen". Viel Glück dabei. Man wählt nach Überzeugung. Was am Ende bei rumkommt, liegt nicht in der Wählerverantwortung. Das obliegt den Parteien und den anschließenden Koalitionsverhandlungen. Über taktisches Wählen kann man (wenn überhaupt) sprechen, wenn sich keine regierungsfähige Koalition aus dem ersten Wahlgang bilden kann.
Merkel und eine GroKo zu vermeiden, wäre zwar wunderbar, aber dies über ein R2G zu bekommen, wäre sprichwörtlich den Teufel mit dem Beelzebub austreiben.
Linksextremes Gedankengut, teure Ökophantasien und eine SPD, die aufgrund ihrer Schwäche kaum etwas entgegensetzen kann, in einer Regierung auf Bundesebene (Berlin reicht völlig als Abschreckung) ist für mich ein absolutes Horrorszenario und auch absolut nicht das, was für die kommenden (schweren) Jahre praktikabel wäre. Macron steht schon in den Startlöchern. Seinen "Plan für die EU" will er pünktlich zwei Tage nach der Bundestagswahl öffentlich machen (also dann, wenn sich niemand mehr wehren kann, gewarnt hatte ich hier bereits).
Dann lieber eine populistische Kanzlerin in Verbindung mit einer ehemaligen Volkspartei in einer Selbstfindungskrise. Klingt schlimm (ist es auch), aber R2G wäre definitiv schlimmer.
 
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