Die Bundestagswahl 2017

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Wenn man sich so die aktuellen Prognosen anguckt, dann sprechen sich über 80% der Bürger für so ein System aus.

Komisch, bei der Seite steht gar kein Posten zur Wahlbeteiligung. Du kannst nicht sagen, dass 80% dafür sind, weil eben gerade mal gute 65%-70 überhaupt wählen gehen und wir noch mal einige Millionen Bürger im Volk haben, die noch gar nicht wählen dürfen. Wenn mans mal wirklich in Zahlen angibt, wie viele Menschen das wirklich wollen, landet man wohl eher bei 40% - da sind die Gewohnheitswähler etc. aber auch noch drin.

Warum wir man denn zur Arbeit in solchen Jobs „gezwungen“? Doch nur, weil es für einen besseren ja scheinbar nicht reicht.

Wie oben schon erwähnt, hat nicht jeder die gleichen Voraussetzungen. Es reicht bei vielen für vieles mehr, aber ist nicht, weil man hat ja gerade noch ein paar nicht so tolle Stellen offen und wenn du Geld haben willst, dann friss oder stirb. Umschulung gibt's da nicht immer, was du anscheinend nicht weißt.

Außerdem steht es doch jedem frei, sich frei zu entfalten.

Ich glaube, mancher von denen würde sich gerne frei entfalten. Geht aber nicht, weil man schon in andere Jobs gedrängt wird.

Verfassungen kann man ändern. Das sind keine in Stein gemeißelten Naturgesetzte.

Du weißt schon, wozu die Verfassung da ist? Sie soll die Würde aller Menschen sichern und ihnen ein angenehmes Leben ermöglichen. Ja, aller Menschen, nicht nur ein paar Privilegierten. Es wäre also geradezu paradox, sie anzupassen, um genau dieses Ziel auszuhebeln.


Ich komme aus einer klassischen Arbeiterfamilie. Funktioniert.

Joa, für dich. Aber eben nicht für alle. Das ist wie im Lotto, da kann auch jeder Millionär werden - aber nicht alle.

Ein gewisses Ungleichgewicht wird es immer geben, da eben nicht jeder Mensch gleich ist. Dennoch darf die Menschlichkeit in keinem System auf der Strecke bleiben, es sei denn, man ist ein egoistisches, arrogantes Arschloch, dass gerne unter seinesgleichen weilt.

Nur sind diese Sachen nach den Regeln des Marktes nun mal Leistung und das andere nicht.

Da bin ich doch froh darüber, dass wir in einem Sozialstaat leben. Da ja nicht jeder reich sein kann, wird es immer Verlierer geben. Die werden in unserem System allerdings noch einigermaßen human versorgt. Wenn du den Altenpfleger im Heim siehst, dann bringt der wirtschaftlich keine Leistung. Mit einer Hand voll ****** erwirtschaftest du nichts, außer ******. Auch die ganzen alten Leute, Kinder, Mütter, etc. bringen alle keine Leistung. Warum füttern wir die wohl durch? Da haben wir von dir leider noch keine Antworten gelesen.


Wenn es die Eckpfeiler sind, warum muss man es dann fordern?

Weil die Entscheidungsträger der Politik mit voller Kraft gegen diese Prinzipien arbeiten?


Und hat sich bisher am besten bewährt. Das Experiment „Sozialismus“ (das hier ja offensichtlich viele Fans hat) ist bisher immer gescheitert.

Die Welt ist doch toll, nur schwarz und weiß. Kann man ganz einfach differenzieren, man hat sofort ein Feindbild und braucht gar nicht mehr nachzudenken. Das ist doch, als ob man dich fragt, ob du jetzt das Gammelfleisch oder den abgelaufenen Käse isst - der kluge Mensch nimmt dann eben das Dosenfleisch. Psychologisch gesehen von Politikern gut gemacht: Biete deine Wunschoption mit einer Scheißoption an und sag A oder B. Natürlich entscheiden sich alle für das vermeintlich kleinere Übel, aber genau darauf zielt diese Strategie ab: Du sollst nicht nachdenken, sondern einfach nur auswählen. In einem Land der Dichter und Denker hätte ich erwartet, dass man das Gesindel auf die Straße setzt. Anscheinend denken viele nicht mehr weiter als diese beiden Optionen. Du leider auch nicht, aber es wäre schön, wenn du dir das mal zu Herzen nimmst und mal ein paar Gedanken daran verwendest.


Eine direkte Demokratie würde voraussetzen dass ich das Volk mit dem beschäftigt was es da wählt :ugly:

Unsere Demokratie tut das auch, in geringerem Maße, aber sie tut es. Nur wenn ich mir Wahlergebnisse und die Entscheidungen später im Bundestag anschaue, sieht das eher nach einer Art Stockholm-Syndrom aus. Wenn man auch mal für 5 Pfennig weiterdenkt, sollte man darauf kommen, dass z.B. die SPD nicht für soziale Gerechtigkeit steht, sondern eine rote CDU ist (die von dem Thema ja auch nicht viel hält, sondern das genaue Gegenteil macht).
 
Was sollen sich die Leute denn mit der Propaganda auch für eine Meinung bilden?
Schauspieler wählen angeblich auch wieder Pest und Cholera, der gutgläubige Mensch wählt ganz wie sein Idol...
Um sich selbst umfassend zu Informieren fehlt die Zeit, die man sich nimmt (NEIN, nicht die Zeit die man hat).

Ich weiß da werden wieder einige Leute hier meckern, aber ich sehe auch Alternative Parteien nur als Linderung, nicht als Lösung.
 
Nein du bist im Alter arm und hast auch noch bis zur Rente weniger Geld als sowieso schon.

Es gab da vor einer Weile ein Beispiel aus der Riesterrente.
Jemand der ca. 1000 Euro verdient und ca. 40 bis 45 Jahre (ohne arbeitslos zu werden) riestert kommt am Ende inkl. Riester auf eine Rente von maximal knapp rund 650 Euro / mtl.

Also auch nicht mehr als wen er garnicht privat vorgesorgt hätte und gleich Grundsicherung beantragt hätte.
Er wäre also im Alter arm und hätte auch noch 40 bis 45 Jahre weniger Geld weil er ja monatlich in die Riesterente einzahlen müsste.

Egal was du da auch an privater Altersvorsorge ersinnst, das Problem wird immer das gleiche wie bei Riester bleiben.
Wer bei privater Altersvorsorge kein gutes Einkommen besitzt wird am Ende nichts vernünftiges aus einer privaten Altersvorsorge rausbekommen.
Bei Riester spricht man davon das es sich nach momentanen Lebensstandard ab einem Verdienst von 2500 bis 3300 Euro netto halbwegs rentiert und am Ende dann etwa maximal 1200 - 1500 Euro Rente / mtl. rauskommen.
Für viele Menschen im Land schon völlig utopisch.

Die FDP befürwortet so wie ich das sehe nicht die Riesterrente, sondern wollen private Vorsorge an sich stärken. Wenn die Einzahlung ist eine Basis oder Flex staatlich bezuschusst wird, kann auch jemand, der nur 1000 Euro verdient einigermaßen vorsorgen. Dass er bei 1000 Euro Einkommen keine 2000 Euro Rente erhält, ist hoffentlich offensichtlich. Das ganze muss dann aber sachwertorientiert stattfinden, d.h. ja, es gibt Risiko. Anders funktioniert private Vorsorge bei der aktuellen Zinslage nicht und diese wird sich wohl die nächsten Jahr(zehnt)e nicht ändern.

Riester ist ein Witz, das ist keine Frage. Der funktioniert bei den wenigsten Personen, aber gerade deshalb muss doch dort ein sinnvolles Konzept entworfen werden. Was wäre denn der Alternativansatz? Die Thematik weiter nicht ansprechen und irgendwann alles Quersubventionieren? Irgendwann muss der Cut gemacht werden.
 
Riester an sich wäre auch in diesem Beispiel von Vorteil, wenn es nicht wie bisher mit der Grundsicherung verrechnet werden würde.
Das muss geändert werden......fertig.
 
Komisch, bei der Seite steht gar kein Posten zur Wahlbeteiligung. Du kannst nicht sagen, dass 80% dafür sind, weil eben gerade mal gute 65%-70 überhaupt wählen gehen und wir noch mal einige Millionen Bürger im Volk haben, die noch gar nicht wählen dürfen. Wenn mans mal wirklich in Zahlen angibt, wie viele Menschen das wirklich wollen, landet man wohl eher bei 40% - da sind die Gewohnheitswähler etc. aber auch noch drin.

Wenn Nichtwähler in unserem System berücksichtigt werden würde, dann würde das stimmen. Werden sie aber leider nicht.

Ich wäre absolut dafür, dass Nichtwähler bei in der Zusammenstellung des Bundestages berücksichtigt werden.

Wie oben schon erwähnt, hat nicht jeder die gleichen Voraussetzungen. Es reicht bei vielen für vieles mehr, aber ist nicht, weil man hat ja gerade noch ein paar nicht so tolle Stellen offen und wenn du Geld haben willst, dann friss oder stirb. Umschulung gibt's da nicht immer, was du anscheinend nicht weißt.

Dann muss man selbst aktiv werden.

Ich glaube, mancher von denen würde sich gerne frei entfalten. Geht aber nicht, weil man schon in andere Jobs gedrängt wird.

Wer wird denn woran konkret gehindert? Was genau kann man nicht verwirklichen?

Du weißt schon, wozu die Verfassung da ist? Sie soll die Würde aller Menschen sichern und ihnen ein angenehmes Leben ermöglichen. Ja, aller Menschen, nicht nur ein paar Privilegierten. Es wäre also geradezu paradox, sie anzupassen, um genau dieses Ziel auszuhebeln.

Warum nicht? Andere Staaten haben auch kein so ausuferndes Sozialsystem wie wir und trotzdem sind das rechtsstaatliche Demokratien.

Joa, für dich. Aber eben nicht für alle. Das ist wie im Lotto, da kann auch jeder Millionär werden - aber nicht alle. Ein gewisses Ungleichgewicht wird es immer geben, da eben nicht jeder Mensch gleich ist. Dennoch darf die Menschlichkeit in keinem System auf der Strecke bleiben, es sei denn, man ist ein egoistisches, arrogantes Arschloch, dass gerne unter seinesgleichen weilt.

• Durchschnittlicher Bruttomonatsverdienst von Arbeitnehmern in Deutschland bis 2016 | Statistik

Da bin ich doch froh darüber, dass wir in einem Sozialstaat leben. Da ja nicht jeder reich sein kann, wird es immer Verlierer geben. Die werden in unserem System allerdings noch einigermaßen human versorgt. Wenn du den Altenpfleger im Heim siehst, dann bringt der wirtschaftlich keine Leistung. Mit einer Hand voll ****** erwirtschaftest du nichts, außer ******. Auch die ganzen alten Leute, Kinder, Mütter, etc. bringen alle keine Leistung. Warum füttern wir die wohl durch? Da haben wir von dir leider noch keine Antworten gelesen.

Um die Leute zu beruhigen. Der Staat gibt lieber bisschen Geld aus, und stellt die Leute ruhig, als unschöne Bilder zu produzieren.

Weil die Entscheidungsträger der Politik mit voller Kraft gegen diese Prinzipien arbeiten?

Und diese Entscheidungsträger werden ja gewählt. Wenn man das nicht möchte, muss man anders wählen.

Die Welt ist doch toll, nur schwarz und weiß. Kann man ganz einfach differenzieren, man hat sofort ein Feindbild und braucht gar nicht mehr nachzudenken. Das ist doch, als ob man dich fragt, ob du jetzt das Gammelfleisch oder den abgelaufenen Käse isst - der kluge Mensch nimmt dann eben das Dosenfleisch. Psychologisch gesehen von Politikern gut gemacht: Biete deine Wunschoption mit einer Scheißoption an und sag A oder B. Natürlich entscheiden sich alle für das vermeintlich kleinere Übel, aber genau darauf zielt diese Strategie ab: Du sollst nicht nachdenken, sondern einfach nur auswählen. In einem Land der Dichter und Denker hätte ich erwartet, dass man das Gesindel auf die Straße setzt. Anscheinend denken viele nicht mehr weiter als diese beiden Optionen. Du leider auch nicht, aber es wäre schön, wenn du dir das mal zu Herzen nimmst und mal ein paar Gedanken daran verwendest.

Worüber soll ich mir den Gedanken machen? Als Atheist gehe ich davon aus, dass ich nur ein Leben habe (ergo nur eine Chance). Und da möchte ich, dass es mir so gut wie möglich geht.
 
Die FDP befürwortet so wie ich das sehe nicht die Riesterrente, sondern wollen private Vorsorge an sich stärken. Wenn die Einzahlung ist eine Basis oder Flex staatlich bezuschusst wird, kann auch jemand, der nur 1000 Euro verdient einigermaßen vorsorgen. Dass er bei 1000 Euro Einkommen keine 2000 Euro Rente erhält, ist hoffentlich offensichtlich. Das ganze muss dann aber sachwertorientiert stattfinden, d.h. ja, es gibt Risiko. Anders funktioniert private Vorsorge bei der aktuellen Zinslage nicht und diese wird sich wohl die nächsten Jahr(zehnt)e nicht ändern.

Riester ist ein Witz, das ist keine Frage. Der funktioniert bei den wenigsten Personen, aber gerade deshalb muss doch dort ein sinnvolles Konzept entworfen werden. Was wäre denn der Alternativansatz? Die Thematik weiter nicht ansprechen und irgendwann alles Quersubventionieren? Irgendwann muss der Cut gemacht werden.

Riester wird auch schon staatlich bezuschusst.
Und die FDP kann auch nicht zaubern, egal was sie da als Riesterersatz anbieten wollen. Solange sie nicht vor haben für jemanden der wenig verdient und entsprechend nur 50 oder 100 Euro im Monat einzahlt (was schon viel wäre) noch 300 Euro staatlich zuschießen zu wollen wird er am Ende trotzdem keine vernünftige Rente rauskommen und das Risiko kann und darf bei sowas nicht zu hoch sein.
Warum sollte sonst jemand eine private Altersvorsorge abschließen täte er nach 40 Jahren dann trotzdem mit nichts dastehen?

Private Altersvorsorge funktioniert für die die Mehrheit nicht als Ersatz / Zusatz für staatliche Rente, nicht solange nicht jeder Gutverdiener mit mindestens 2500 bis 3300 Euro im Monat ist.

Was es braucht ist eine Reform der Rente und eine Einführung einer Rentenversicherung in die alle einzahlen, vom Angestelten, über den Selbstständigen bis zum Beamten und der Bundeskanzlerin.
Alles andere ist nur unausgegorener Mist der viele Menschen in die Altersarmut führt.
 
Natürlich nicht. Aber ich möchte nicht, dass es von jedem Produkt nur ein Modell gibt. Wie langweilig wäre das denn?

Wieso Langeweile?
Du guckst nur, spielt doch keine Rolle, ob der Fuß die oder die Form hat.
Spielt auch keine Rolle, ob die Fernbedienung so oder so aussieht.
Alles unnötiges Zeugs, muss aber produziert werden und erhöht den Müllberg auf der Erde.
 
Wieso Langeweile?
Du guckst nur, spielt doch keine Rolle, ob der Fuß die oder die Form hat.
Spielt auch keine Rolle, ob die Fernbedienung so oder so aussieht.
Alles unnötiges Zeugs, muss aber produziert werden und erhöht den Müllberg auf der Erde.


Wenn du das so siehst, ist doch ok für dich. Ich möchte mir ein Produkt aussuchen, dass mir gefällt.

Gerade weil du das Beispiel VW gebracht hast. Ich finde es sehr gut, dass es viele Autohersteller gibt und man sich sein Auto nach seinen Wünschen aussuchen kann.

Der eine nimmt sich nen VW, der nächste mag Volvo und der übernächste nimmt nen Toyota.

Ist doch gut, dass man da die Wahl hat.
 
Müssen es aber so viele unterschiedliche Modelle geben?
Reicht nicht ein Golf und ein Polo? Muss es noch ein Gold Plus, oder Golf Country oder Golf Suv oder Golf Breit geben?
Alles überflüssiges Zeugs.
Wird Zeit, dass der Individualverkehr und damit auch die Ausdünstungen abgeschafft werden.
Die Erde gibt es nur 1x. Eine zweite ist nicht bekannt. Die Ressourcen sind endlich. Wird Zeit, dass auch die Kapitalisten das mal einsehen.
Und wenn sie das nicht wollen, muss man sie dazu zwingen.
 
Müssen es aber so viele unterschiedliche Modelle geben?

Ja.

Reicht nicht ein Golf und ein Polo?

Nein.

Muss es noch ein Gold Plus, oder Golf Country oder Golf Suv oder Golf Breit geben?

Ja.

Alles überflüssiges Zeugs.

Musst du ja nicht kaufen.

Wird Zeit, dass der Individualverkehr und damit auch die Ausdünstungen abgeschafft werden.

Ja, das ist der feuchte Traum der Grünen. Zum Glück werden sie (nach den derzeitigen Prognosen) am Sonntag auf das richtige Maß zurückgestutzt.

Die Erde gibt es nur 1x. Eine zweite ist nicht bekannt. Die Ressourcen sind endlich.

Und?

Wird Zeit, dass auch die Kapitalisten das mal einsehen.

Index der menschlichen Entwicklung – Wikipedia

Kannst uns ja mal zeigen, wo das erste sozialistische Land auftaucht.

Und wenn sie das nicht wollen, muss man sie dazu zwingen.

Genau und wer dann immer noch nicht hört, kommt ins Gulag zur Umerziehung, richtig?
 
Wenn Nichtwähler in unserem System berücksichtigt werden würde, dann würde das stimmen. Werden sie aber leider nicht.

Ich wäre absolut dafür, dass Nichtwähler bei in der Zusammenstellung des Bundestages berücksichtigt werden.

Daraus kannst du aber nicht die Meinung der Leute ableiten. Du kannst nicht sagen, dass 80% dafür sind, nur weil die Parteien, die dafür sind, zusammen 80% im Bundestag haben.


Dann muss man selbst aktiv werden.

Und wie? Üblicherweise wird's dann nämlich sehr knapp mit dem Geld.

Wer wird denn woran konkret gehindert? Was genau kann man nicht verwirklichen?

Weil dann das Geld fehlt. Der Altenpfleger kann nicht z.B. nicht Trainer in einem Verein werden, weil er bescheidene Arbeitszeiten hat. Er kann auch nicht seiner kreativen Ader nachgehen und Künstler werden. Oder seinem Traumberuf nachgehen. Oder irgendeinen Beruf, in dem nicht wie ein Stück ****** behandelt wird.

Warum nicht? Andere Staaten haben auch kein so ausuferndes Sozialsystem wie wir und trotzdem sind das rechtsstaatliche Demokratien.

Weil es dann keine Verfassung wäre, sondern nur ein lockeres Gesetz, was nach belieben angepasst werden kann. Wer weiß, was hier so um 1945 herum passiert ist, weiß, dass eine Verfassung nur wenig geändert werden sollte und eine Ewigkeitsklausel für Grundrechte nie geändert werden darf.


Wir wissen beide, wie aussagekräftig der Durchschnitt ist. Wenn nicht, hier ein kleines Beispiel: Wir haben 10 AN. Einer verdient 100.000 Euro im Monat, der Rest geht mit 1.000 Euro im Monat nach Hause. Laut Durchschnitt geht's allen total super, tolle Wirtschaft, BIP super, dem Land geht's echt klasse. In der Realität leben 9 von ihnen an der Armutsgrenze, während einer verzweifelt versucht, sein Geld auszugeben, ergo, dem Großteil geht's gar nicht so gut, wie der Durchschnitt zunächst suggeriert.

Um die Leute zu beruhigen. Der Staat gibt lieber bisschen Geld aus, und stellt die Leute ruhig, als unschöne Bilder zu produzieren.

Ach, warum denn das? Der Kapitalismus und das Leistungsstreben sind doch toll. Da bruacht man sich doch nicht so zu verstecken.

Und diese Entscheidungsträger werden ja gewählt. Wenn man das nicht möchte, muss man anders wählen.

Das stimmt. Zu wenige Menschen kümmert es wirklich. Die Steuerung über die Medien wurde aber auch schon erläutert, das macht es nicht einfacher.

Worüber soll ich mir den Gedanken machen? Als Atheist gehe ich davon aus, dass ich nur ein Leben habe (ergo nur eine Chance). Und da möchte ich, dass es mir so gut wie möglich geht.

Deine Posts lassen Menschlichkeit in vielen Belangen völlig vermissen. Da sollte es dich nicht verwundern, wenn das auf wenig Gegenliebe stößt.

Ja, ich will mein Leben auch so schön wie möglich gestalten, weil ich auch nur eins habe. Aber ich verzichte auch mal auf ein paar Euros, wenn dafür ein paar andere Menschen sehr viel besser leben können. Sprich, ich kann mir ein neues Handy auch mal ein Jahr später leisten, wenn dafür zehn andere Menschen eine warme Mahlzeit auf den Tisch bekommen. Wobei, eigentlich müssten wir auf solche Späße komplett verzichten. Denn zu den endlichen Ressourcen gilt folgendes: Wir erbeuten davon einen großen Anteil auf der gesamten Welt, klauen sie vielen Menschen unter dem Hintern weg, damit wir das Leben, wie wir es kennen, davon tragen können. Das funktioniert ja auch bislang - für 15-20% aller Menschen. Nur nicht für alle. Eigentlich sollte hier jeder vor Scham im Boden versinken, dass es uns nur so gut geht, weil wir andere Länder und deren Bevölkerung gewissenlos und kaltherzig ausbeuten. Und dann wundern sich alle, dass die anderen auch ein paar Krümel von dem Kuchen abhaben wollen :D Es gibt aber tatsächlich einige Leute, die sich nicht zu schade dafür sind, dann noch dagegen zu protestieren ala "das ist ja unser Zeug!".

Unglaublich....
 
Ich muss sagen bei euch (Kaaruzo und Threshold) treffen 2 Extreme aufeinander.
Mir würde wohl wieder ein Mittelding gut gefallen.:D

Individualität und Vielfalt ja, unnötiges Zeug... naja wo fängt unnötig an?
Aber diesen Zwang Treshold kannst du dir sparen bzw. mit deinen Kumpanen auf einer Insel realisieren (ala DDR2.0 oder 3.0?)!
 
Nachhaltiges Wirtschaften mit den vorhandenen Ressourcen und Schaffung von gleichen Entwicklungschancen oder globale Verteilungskämpfe und -kriege sowie Fluchtbewegungen. Was ist dir lieber?


Apropos: Ich bin ja noch immer auf die Antwort gespannt, ob für dich nun Sozialstaat und Soziale Marktwirtschaft Sozialismus und Gewerkschaften und Betriebsräte linksextreme Terrorgruppen sind oder nicht.
 
Nachhaltiges Wirtschaften mit den vorhandenen Ressourcen und Schaffung von gleichen Entwicklungschancen oder globale Verteilungskämpfe und -kriege sowie Fluchtbewegungen. Was ist dir lieber?

Natuerlich der Verteilungskampf mit den Ellenbogen in 90 Grad-Stellung ...

... aber nur zu Bedingungen, bei denen er garantiert gewinnt und mit einer hohen Mauer drumherum, damit er bloss nicht teilen muss. Ansonsten nicht.

Waer´s einer, der so tickt, waere es nicht so schlimm. Das Problem ist, dass ein voellig entfesselter Egoismus die Religion des 21. Jahrhunderts sich zu werden anschickt. Jedenfalls in den Laendern der Erde mit 1st world problems. Dumm nur, dass in einer vernetzten Welt die Menschen in den 2ten , 3ten und noch abgehaengteren Teilen der Welt das bemerken werden. Je egoistischer wir uns gebaerden, je ruecksichtsloser wir agieren, desto verzweifelter werden sie versuchen, in die erste Welt zu gelangen. Man braucht keinen Houdini um darauf zu kommen, dass am Ende alle verlieren werden.
 
Ehrlich Kaaruzo, auch wen man anderen Menschen ja eigentlich nichts schlechtes wünschen soll, aber bei dir wünsche ich mir schon manchmal das du im Alter von dem was du forderst und vertrittst mit voller Härte getroffen wirst und in irgend einem unterbesetzten Altersheim mit Sozialsicherung endest. http://emoji.tapatalk-cdn.com/emoji14.png

Weil im Gegensatz zu vielen Menschen die es trotz einem Leben voller unterschiedlicher Entbehrungen und Arbeit, sowie privater Absicherung, nicht verdient haben hättest du es schon auf Grund deiner penetrant ignoranten Polemik verdient.


Nö, ich wünsche ihm mal, dass er auf die “Verlierer“ mal angewiesen ist und die genau dann streiken. Ich Ehe jede Wette ein, er wird dann das Forum voll jammern. Und viel Spaß mit den ausländischen (die Deutschen sind ja inzwischen so "schlau", den Job für das Gehalt nicht mehr zu machen) Pflegern haben, wenn er im Heim dann auch so rumtönt.

Nachhaltiges Wirtschaften mit den vorhandenen Ressourcen und Schaffung von gleichen Entwicklungschancen oder globale Verteilungskämpfe und -kriege sowie Fluchtbewegungen. Was ist dir lieber?

Dann müsste man sich einschränken. Was ist dir lieber. Jetzt noch mal richtig auf die Kacke hauen und mit Glück kommen die Verteilungskriege erst nach dem ableben (dann sollte man aber auch keine Kinder gezeugt haben)? Oder einschränken und vielleicht renkt sich das ganze System wieder ein, ohne globale Katastrophe. Dann musst aber im Winter möglicherweise auf Erdbeeren verzichten. Und kannst nicht alle 2 Jahre ein neues Smartphone kaufen.
 
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