Wobei der Schwarze Block nur ein ganz kleiner Teil der Linken ist.
So klein ist der nicht (der schwarze Block ist ja mehr ein Oberbegriff, unter dem sich auch immer wieder andere zu unterschiedlichen Anlässen formieren; er ist keine feste Gruppierung oder Strömung).
Unter dem Mantel des schwarzen Blocks vereinen sich je nach Anlass vom ganz normalen Typen, der "irgendwie dagegen ist", die Antifa, Autonome, Antideutsche, die "interventionistische Linke", die "antikapitalistische Linke" und viele, viele mehr. Ein Blick in einen Verfassungsschutzbericht der letzten Jahre schließt die Aufzählung ab.
@efdev
Was und weiter? Teleskopschlagstöcke sind nach
§ 42a WaffG Waffen.
Du scheinst Dich mehr um die Begrifflichkeiten zu sorgen, statt um die Tatsache, dass Linksextreme Gegenstände horten (Zitat: Handschuhe, Schlagstöcke, Böller, vier Messer, vier Zwillen und ein Elektroschockgerät), die im Gesamtkontext sicherlich für eine schwere Körperverletzung (o.ä.) gedacht sind. Ich sehe da keinen Unterschied zum Baseballschläger eines Rechtsextremen.
Sie nutzen die Mittel, die ihnen zur Verfügung stehen, ohne zu viel Angriffsfläche zu bieten, damit der Staat machtlos ist.
Und dass sie diese Dinge genau so einsetzen, die typischen Waffen der Szene sind, hat man oft genug erlebt.
Und weiter?
Um was für einen Extremismus es gerade geht ist mir außerdem egal
Und genau das ist ein schwerer Fehler. Wenn man nach dem Motto lebt:"Ich wäre apathischer wenn ich nicht so lethargisch wäre.", muss man sich nicht wundern, wenn man - dank des eigenen Wegsehens - eines Tages in einer DDR 2.0 aufwacht. Denn das strebt der linke Rand ganz unverholen an. Wenn du dich mal mit denen an einer Uni unterhältst, wirst du ziemlich früh Sätze wie "Die DDR war gar nicht so schlimm." oder "Die sind die Sache nur falsch angegangen. Wenn wir die Chance kriegen, machen wir es richtig!" hören.
Es gibt kein einziges kommunistisches/sozialistisches Land, das nicht in Chaos und Diktatur versinkt.
Eine Website abzuschalten, die so gewaltverherrlichend, erniedrigend und tatsächlich auch Schnittstelle für viele blutige Aktionen und nachträgliche Bekennerschreiben ist, vom Netz zu nehmen, war gewiss kein Fehler.
Was man der CDU vorwerfen muss, ist, warum es so abartig lange gedauert hat. Das hätte viel früher geschehen müssen.
Die Frage wäre, warum das nicht passiert ist. Und da gebe ich dir dann recht: man hat auf den Moment gewartet, die größtmögliche positive Resonanz erzeugt.
Man kann sich nicht als Partei der Sicherheit verkaufen, wenn man solche Dinge so lange duldet, nur reagiert, wenn das Fass überläuft.
Unterm Strich kann und darf keine Gesellschaft Extremisten (egal welcher Couleur) dulden. Die Zivilgesellschaft hat sich gegen jede gewaltbereite Gruppierung zu stellen.
Wenn das nicht eingesehen wird, sind die Folgen nicht schwer zu erahnen.