Die Bundestagswahl 2017

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Wobei interessant ist, das wenn man den Autor googelt daneben Hitlerbilder erscheinen. Eine neutrale Quelle sieht für mich anders aus.

Bei einem Historiker der eine Veröffentlichung über Hitler gemacht hat, findet man, wenn man ihn googelt, auch sein Buch? Skandal.

Das ist natürlich überhaupt nicht neutral...
 
So ein Mist die Werkstatt von meinem Chef muss ja ein wahres Waffenlager sein D:
Ne sry also mal von der Schleuder abgesehen ist das doch ein Witz und diese eigentlich auch da ohne Armstütze völlige egal/legal und mit auf einmal eine böse böse Waffe :schief: aber gut so ist das halt im Waffengesetz drin muss man erstmal akzeptieren aber dann von Waffenfund zu sprechen als wäre das ne kleine Terrorzelle die Anschläge plant :lol:

Und das ist eben genau die Naivität, auf die Linksextremisten bauen. Wenn man sich mal mit den verschiedenen linken Leitsätzen und Theorien beschäftigt hat, weiß man das.
Eines der Leitmotive der Linksextremen ist nämlich das vielen bekannte (aber scheinbar nur von wenigen verstandene) "Fu** the System".
Das bedeutet nicht wörtlich übersetzt, dass das System "beschi..." ist, sondern dass das System auszunutzen sei, um es von innen her zu zerstören.
Es bedeutet "Wendet das System gegen es selbst an!".

Und es gibt einfach nichts zu beschönigen: die Gefahr ist bei den Linksextremen nicht minder als bei den Rechtsextremen.
Zumal der Übergang fließend ist. Nicht wenige Linksextreme waren früher mal Rechtsextreme (oder umgekehrt). Diese Leute besitzen keine politische Botschaft. Was sie eint, ist der Hass und der Wunsch nach Konfrontation und Auslöschung des Gegners (Was man schon anhand der Bezeichnungen "Zecke" vs. "Nazischwein", also eine tierische, entmenschlichende Wortwahl, erahnen kann.).

Hehre Ziele benötigen keine schwarzen Blöcke oder Glatzen.
 
Das bedeutet nicht wörtlich übersetzt, dass das System "beschi..." ist, sondern dass das System auszunutzen sei, um es von innen her zu zerstören.
Es bedeutet "Wendet das System gegen es selbst an!".

Und weiter?
Das ändert doch nichts daran das irgendwelche Gegenstände als Waffe betitelt werden die es gar nicht sind kann doch nicht so schwer sein zu sagen wie es ist, klar kann ich im Hinterkopf haben das mein tolles Brotmesser auch als Waffe taugt aber deswegen ist es noch keine innerhalb meiner 4 Wände auch wenn ich neuerdings zu den gewaltbereiten Rechten gehören würde und das erwarte ich auch spätestens von den Journalisten auch so aufgeschlüsselt und nicht einfach von der Polizei übernommen egal um was es geht.

Um was für einen Extremismus es gerade geht ist mir außerdem egal ich kannte auch die Website bis jetzt nicht aber bei allem was ich die letzten Tage darüber gelesen habe war es einfach eine dumme Aktion ohne irgendeinen nutzen wenn es nicht sogar mehr schaden anrichtet --> good job Herr Innenminister ich hoffe es hilft wenigstens beim Stimmenfang.
 
Wobei der Schwarze Block nur ein ganz kleiner Teil der Linken ist.

So klein ist der nicht (der schwarze Block ist ja mehr ein Oberbegriff, unter dem sich auch immer wieder andere zu unterschiedlichen Anlässen formieren; er ist keine feste Gruppierung oder Strömung).
Unter dem Mantel des schwarzen Blocks vereinen sich je nach Anlass vom ganz normalen Typen, der "irgendwie dagegen ist", die Antifa, Autonome, Antideutsche, die "interventionistische Linke", die "antikapitalistische Linke" und viele, viele mehr. Ein Blick in einen Verfassungsschutzbericht der letzten Jahre schließt die Aufzählung ab.

@efdev
Was und weiter? Teleskopschlagstöcke sind nach § 42a WaffG Waffen.
Du scheinst Dich mehr um die Begrifflichkeiten zu sorgen, statt um die Tatsache, dass Linksextreme Gegenstände horten (Zitat: Handschuhe, Schlagstöcke, Böller, vier Messer, vier Zwillen und ein Elektroschockgerät), die im Gesamtkontext sicherlich für eine schwere Körperverletzung (o.ä.) gedacht sind. Ich sehe da keinen Unterschied zum Baseballschläger eines Rechtsextremen.
Sie nutzen die Mittel, die ihnen zur Verfügung stehen, ohne zu viel Angriffsfläche zu bieten, damit der Staat machtlos ist.
Und dass sie diese Dinge genau so einsetzen, die typischen Waffen der Szene sind, hat man oft genug erlebt.

Und weiter?
Um was für einen Extremismus es gerade geht ist mir außerdem egal
Und genau das ist ein schwerer Fehler. Wenn man nach dem Motto lebt:"Ich wäre apathischer wenn ich nicht so lethargisch wäre.", muss man sich nicht wundern, wenn man - dank des eigenen Wegsehens - eines Tages in einer DDR 2.0 aufwacht. Denn das strebt der linke Rand ganz unverholen an. Wenn du dich mal mit denen an einer Uni unterhältst, wirst du ziemlich früh Sätze wie "Die DDR war gar nicht so schlimm." oder "Die sind die Sache nur falsch angegangen. Wenn wir die Chance kriegen, machen wir es richtig!" hören.
Es gibt kein einziges kommunistisches/sozialistisches Land, das nicht in Chaos und Diktatur versinkt.

Eine Website abzuschalten, die so gewaltverherrlichend, erniedrigend und tatsächlich auch Schnittstelle für viele blutige Aktionen und nachträgliche Bekennerschreiben ist, vom Netz zu nehmen, war gewiss kein Fehler.
Was man der CDU vorwerfen muss, ist, warum es so abartig lange gedauert hat. Das hätte viel früher geschehen müssen.
Die Frage wäre, warum das nicht passiert ist. Und da gebe ich dir dann recht: man hat auf den Moment gewartet, die größtmögliche positive Resonanz erzeugt.
Man kann sich nicht als Partei der Sicherheit verkaufen, wenn man solche Dinge so lange duldet, nur reagiert, wenn das Fass überläuft.

Unterm Strich kann und darf keine Gesellschaft Extremisten (egal welcher Couleur) dulden. Die Zivilgesellschaft hat sich gegen jede gewaltbereite Gruppierung zu stellen.
Wenn das nicht eingesehen wird, sind die Folgen nicht schwer zu erahnen.
 
Was mich erschreckt hier im Forum, wieviele Menschen, die ich sonst für durchaus respektabel halte, Gewalt relativieren und rechtfertigen, so lange sie von Links kommt. Und mit welcher verbaler Wucht dann auch ausgeteilt wird, wenn man das mal klar ausspricht.

Politische Meinung ist das eine, sie mit Gewalt (egal in welcher Form) durchsetzen zu wollen, etwas ganz anderes. Jedem sollte in einer Demokratie doch klar sein, dass extreme Positionen nicht mehrheitsfähig sind. Das ewige Geplärre "wir sind das Volk" sowohl von ganz links als auch von ganz rechts ist nichts als eine riesige Selbsttäuschung dieser Menschen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kann ich aber auch umdrehen, sobald hier in irgendeiner Form Gewalt von rechts angesprochen wird, kommt sofort jemand um die Gewalt von links anzusprechen.
Ihr dreht euch doch schon seit Wochen im Kreis...
 
Das kann ich aber auch umdrehen, sobald hier in irgendeiner Form Gewalt von rechts angesprochen wird, kommt sofort jemand um die Gewalt von links anzusprechen.
Ihr dreht euch doch schon seit Wochen im Kreis...
Echt? Gib mal ein Beispiel für diese Behauptung. Ich kann mich nicht erinnern, dass hier irgendjemand Gewalt von rechts verteidigt oder relativiert hat. Und wenn, dann würde ich das ganz genauso verurteilen.

Dein Beitrag hat m.E. nur den Sinn, gemäßigte Leute in die jeweils andere extreme Ecke zu stellen und somit mundtot zu machen.
 
Habe ich von relativieren gesprochen?
Es geht mir nur darum das beide Seiten ständig von "relativieren" oder "rechtfertigen" schreiben und man sich dabei permanent nur im Kreis dreht. Nicht mehr und nicht weniger ;)
 
Bei einem Historiker der eine Veröffentlichung über Hitler gemacht hat, findet man, wenn man ihn googelt, auch sein Buch? Skandal.

Das ist natürlich überhaupt nicht neutral...
Naja der Herr Zitelmann scheint schon eine... konservative Person zu sein.
Politische Meinung ist das eine, sie mit Gewalt (egal in welcher Form) durchsetzen zu wollen, etwas ganz anderes.
Politik lässt sich fast ausschließlich nur mit Gewalt durchsetzen. Ohne Exekutive mit Gewaltmonopol wäre unsere gesellschaftliche Ordnung gar nicht vorhanden.
 
Naja der Herr Zitelmann scheint schon eine... konservative Person zu sein.

Was ja erstmal nicht verwerfliches ist, oder?

Politik lässt sich fast ausschließlich nur mit Gewalt durchsetzen. Ohne Exekutive mit Gewaltmonopol wäre unsere gesellschaftliche Ordnung gar nicht vorhanden.

Das ist korrekt. Das entscheindende Detail hierbei ist das Wort Monopol. Der Staat darf Gewalt einsetzen. Linke und Rechte Extremisten (oder anders motivierte Gewaltäter) eben nicht.
 
Aber wer schwarz-rot unter Führung "Merkel" abwählen möchte hat nur diese beiden Alternativen: er wählt ganz links oder ganz rechts und wählt damit die inoffiziell zugehörigen gewaltätigen Chaoten zwangsweise mit.

Die Bundestagswahl 2017 ist ein Dilemma. Ich möchte aus div. Gründen keine weitere Amtszeit von Merkel unterstützen, damit fallen schwarz, gelb, rot als Wahloptionen weg. Grün hat sich sowieso unwählbar gemacht, also bleiben nur noch Linke und AfD. Wähle ich die Linke gäbe es noch am ehsten die Chance auf eine Regierungsbeteiligung "rot-rot-grün". Sicher nicht die beste Option, aber eine AfD Stimme wandert in jedem Fall direkt in die Oposition dank mangelnder Koalitionsfähigkeit der AfD. Andererseits hätte eine AfD Stimme den größten "Protestcharackter".
 
Eine Website abzuschalten, die so gewaltverherrlichend, erniedrigend und tatsächlich auch Schnittstelle für viele blutige Aktionen und nachträgliche Bekennerschreiben ist, vom Netz zu nehmen, war gewiss kein Fehler.

Von den Inhalten mag man halten, was man will - der von Dir thematisierte Teil ist sicherlich abzulehnen. Es gab aber ebenso auch Berichte ueber rechtsextreme Burschenschaften, Reichsbuerger, NSU & anderes braunes Gewaechs, die durchrecherchiert waren und so anderswo kaum oder gar nicht thematisiert wurden.

Davon abgesehen ist die fragliche Webseite vor allem eine Plattform, auf der Posten konnte, wer wollte. Sollte man dieses Forum abschalten, weil einige Diskussionsteilnehmer offen Fluechtlinge als "Sozialtouristen" verunglimpfen, Andersdenkende als "Linksmaden" beschimpfen und die Toleranz des Lesers mit steilen Thesen a la "Muslime stinken" und "Schwarze sind doof" auf die Probe stellen (alles Zitate)?

Hier wurde mit dem ganz grossen Hammer draufgehauen und das dann medial ausgeschlachtet. Weil nach Lichtenhagen und Heidenau und nach NSU und Hogesa der Feind endlich wieder links steht und sich damit vielleicht die eine oder andere AfD-zugeneigte Stimme auf der Zielgeraden noch abfischen laesst.

Die Zivilgesellschaft hat sich gegen jede gewaltbereite Gruppierung zu stellen.

Stimmt. Ungerechtfertigte und exzessive Gewalt ist in jedem Fall zu verurteilen, keine Frage. Egal ob sie von Personen ausgeht, die sich dem linken oder rechten Spektrum zugehoerig fuehlen oder Uniform tragen. An letztere Gruppe lege ich ueberdies andere Massstaebe an als an groehlende Chaoten - und ich habe leider manchmal den Eindruck, dass sie diesen Anspruechen nicht genuegt ... und es dafuer unverhohlenen Beifall gibt, wenn nur den richtigen "aufs Maul gehauen" wurde. Wohin das in letzter Konsequenz fuehrt, kann man sich auch recht einfach ausmalen. Ansonsten hilft ein kurzer Blick in ein Geschichtsbuch.
 
Habe ich von relativieren gesprochen?

Ja. Die eine Gewalt mit einer anderen Gewalt zu vergleichen ("sobald hier in irgendeiner Form Gewalt von rechts angesprochen wird, kommt sofort jemand um die Gewalt von links anzusprechen.") ist genau die Definition von Relativieren (in Relation stellen, also vergleichen).
 
Aber ich vergleiche doch auch nichts, beides ist gleich beknackt, keine Ahnung was es da überhaupt zu diskutieren gibt :ka:
Nur es muss doch auch möglich sein ein Thema, völlig egal ob linke oder rechte Gewalt, anzusprechen ohne das gleich die Gegenseite um die Ecke kommt und meint vergleichen zu müssen...
 
Man muss doch auch nicht vergleichen.
Wer Flüchtlingsheime in Brand steckt gehört genauso in den Knast wie einer, der ein Geschäft zertrümmert oder Autos in Brand steckt.
Das muss man auch nicht aufwiegen, Verbrechen ist Verbrechen. Die Polizei muss ermitteln, die Staatsanwaltschaft muss anklagen, Richter müssen verurteilen.
 
Was ja erstmal nicht verwerfliches ist, oder?
Wodurch er eben nicht neutral ist, aber wer ist das schon?
Das ist korrekt. Das entscheindende Detail hierbei ist das Wort Monopol. Der Staat darf Gewalt einsetzen. Linke und Rechte Extremisten (oder anders motivierte Gewaltäter) eben nicht.
Das ist relativ. Der "Staat" ist letztlich auch nur eine Gruppe von Leuten, die sich selbst die Macht gegeben haben. In Deutschland damit jeder Bürger, der das System akzeptiert. Wenn man mal außerhalb des Systems denkt, ist die Gewalt des Staates keineswegs legitimer. Er spricht sie sich selbst bloß zu, weil er es kann. Auf primitiver Ebene nichts anderes als das Recht des Stärkeren.
 
Wäre mMn eine Verschwendung der Stimme. Weder hat die Partei realitische Chance in den BT einzuziehen, noch hat sie ein ernstzunehmendes Programm.

Immer noch besser Die Partei als Protest gewählt als eine der bekannten Parteien die es in den Bundestag schaft und dort dann trotzdem nur Clientelpolitik für 10% der Menschen in Deutschland macht.
Und garnicht wählen gehen ist keine Alternative, weil geringe Wahlbeteiligung letztlich auch nur den großen Parteien nützt.
 
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