Die Bundestagswahl 2017

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Ach ja? Ist pure Agitation und dem Gegenüber absurde Ansichten in die Schuhe zu schieben, tatsächlich alles was ihr an Argumenten aufbringen könnt?


Also die Forderung, Linke zur Not mit Polizeigewalt zu unterdrücken wird hier seit G20 so oft wiederholt, dass man glauben könnte, da hängt die Platte.;)
Da ist nichts mit anderen absurde Absichten in die Schuhe schieben.


Wer fand denn Pinochet toll?


Der Strauß z.B..
Gut, der war eh ein kranker Psycho, der auch die Apartheid ganz geil fand, aber auch sonst war der rechte Diktator damals doch deutlich genehmer als der vorherige demokratisch gewählte Präsident. Und Typen wie Kissinger sind ja hierzulande heute noch sehr gern gesehen.


Und der hiesigen Polizei Folterabsichten zu unterstellen, oder auch nur in irgendeiner Weise zu assoziieren, wie tief soll das Niveau noch gehen? Und einem Forenmitglied diese Absicht anzudichten ist geradezu unterirdisch.

Was passiert, wenn die Staatsmacht und Polizei von einer extrem linken Regierung gesteuert wird, sieht man gerade in Venezuela. Wie findet ihr das? Oder sind die Bilder in den Medien in Euren Augen alle manipuliert?

Auch hier: Extreme Meinungen, egal ob in der Regierung oder im Volk, helfen nie sondern führen nur zu Gewalt. Extreme wollen IHR einseitiges Weltbild immer der ganzen Welt aufdrücken. Mit Gewalt, denn Du wirst die Masse der Menschen kaum dauerhaft mit extremen, einseitigen Ansichten überzeugen können.


Wo liest du denn raus, dass ich der Polizei irgendwas unterstelle? DER Polizei schon mal nicht. Natürlich gibt ein paar kaputte Individuen, die zur Polizei gehen um ihren Gewaltfantasien freien Lauf zu lassen, aber das rechtfertigt nicht, die alle über einen Kamm zu scheren. Trotzdem: generell gibt die Polizei momentan ein schlechtes Bild ab: gleichzeitig friedliche Demonstranten vermöbeln, während ein paar Straßen weiter Randalierer marodierend durch die Stadt ziehen, ist eher unschön.

Mir gings in dem Post wirklich nur um Karuuzo, der hier seit G20 den Polizeistaat propagiert und es toll findet, dass auch auf friedliche Demonstranten eingedroschen wird. Was meinst du, wo die 111 Seiten im entsprechenden Thread herkommen?;)
Da er Kuba oder Venezuela so eine Unterdrückung vorhält, in Deutschland aber diese Unterdrückung fordert, wollte ich ihm nur mal die Doppelmoral vor Augen führen.
 
Also die Forderung, Linke zur Not mit Polizeigewalt zu unterdrücken wird hier seit G20 so oft wiederholt, dass man glauben könnte, da hängt die Platte.;)

Wenn diese Forderung so oft wiederholt wird, sollte es doch ein leichtes für dich sein, einen Beitrag diesbezüglich zu zitieren, oder?

Mir gings in dem Post wirklich nur um Karuuzo, der hier seit G20 den Polizeistaat propagiert und es toll findet, dass auch auf friedliche Demonstranten eingedroschen wird.

Und auch diese zwei Behauptungen kannst du natürlich belegen, ja?

Da er Kuba oder Venezuela so eine Unterdrückung vorhält, in Deutschland aber diese Unterdrückung fordert, wollte ich ihm nur mal die Doppelmoral vor Augen führen.

1) Die Stelle wo ich eine Unterdrückung wie in Kuba oder Venezuela fordere, bitte mal zeigen. Ansonsten lass die Unterstellung.

2) Die Doppelmoral hier ist wohl eher, in Deutschland von "Polizeigewalt" zu reden und dann ein Land wie Kuba zu verklären und kubanische Unterdrückung als "US-Propaganda" zu bezeichnen.

Nur auf diese Doppelmoral gehst du natürlich nicht ein. Warum bloß? Darf man sich das selbst denken?
 
In diesem Post forderst du eine noch härtere Vorgehensweise der Polizei, hier rechtfertigst du Polizeigewalt gegenüber friedlichen Demonstranten damit, dass sie "beim nächsten Mal eben friedliche sein sollen".
Hab nur die letzten Seiten überflogen, und gerade die langen, zerstückelten Posts mit Quotes nach jedem Satz sind mir zu anstrengend zu lesen, als dass ich mich jetzt durch 111 Seiten grabe.

Und sorry, aber noch mehr (ungerechtfertigte) Gewalt geht für mich schon in Richtung Polizeistaat.:schief:
Gerade aktuell klingt es schon ein bisschen nach Venezuela, wenn man fordert, gegen größtenteils friedliche Demonstranten noch mehr Gewalt anzuwenden.

Aber da wir ja demnächst wählen dürfen und Gott sei Dank weder AfD noch NPD an einer Regierung beteiligt sein werden dürfte die Diskussion obsolet sein, trotz politischer Brandstifter auf Seiten der Polizei und der Rechtspopulisten.:daumen:
 
Kuba ist eine funktionierende Demokratie mit Gewaltenteilung und allem drum und dran?

Warst du schon mal da?
Die Stones waren jedenfalls mal da und ich kann mich nicht erinnern, dass die unterdrückt wurden. ;)

Und wer sagt, dass Demokratie unbedingt Kapitalismus als Wirtschaftsform haben muss?
Die Menschen müssen sich endlich mal von den Ismen befreien.
Egal ob Kapitalismus, Kommunismus, Sozialismus, Islamismus, Katholizismus, Buddhismus, Jediismus.
OK, Jediismus ist super. :daumen: :D
 
Warst du schon mal da?
Die Stones waren jedenfalls mal da und ich kann mich nicht erinnern, dass die unterdrückt wurden. ;)

Und wer sagt, dass Demokratie unbedingt Kapitalismus als Wirtschaftsform haben muss?
Die Menschen müssen sich endlich mal von den Ismen befreien.
Egal ob Kapitalismus, Kommunismus, Sozialismus, Islamismus, Katholizismus, Buddhismus, Jediismus.
OK, Jediismus ist super. :daumen: :D

Obwohl der kodex der Sith, sich gut anhört:D
Sith-Lords | Star Wars - The Old Republic Wiki | FANDOM powered by Wikia
Nur wird sie leider falsch umgesetzt :D

Wegen dir hab ich jetzt Lust auf swtor oder kotor !

Du linker Jedi halunke:D
 
Also die Forderung, Linke zur Not mit Polizeigewalt zu unterdrücken wird hier seit G20 so oft wiederholt, dass man glauben könnte, da hängt die Platte.;)
Da ist nichts mit anderen absurde Absichten in die Schuhe schieben.

Du hast in Deinem Satz ein wichtiges Wort unterschlagen. "Linke Randalierer zur Not...". Es ist absolut ungehörig und verachtenswert, dem anderen eine Intention zu unterstellen, in dem man z.B. ein solches Wort weglässt. Ein Wort, das viel essentieller ist, als das Wort "Linke", denn da kann genauso gut "Rechte" oder gar nichts stehen. Wichtig ist, dass "Randalierer zur Not mit Polizeigewalt zu unterdrücken sind", egal welcher politischer Couleur sie sind.

Oder meinst Du, dass wir besser die Anarchie einführen sollten? Mit der Folge, dass nur noch das Recht des Stärkeren gilt?

Der Strauß z.B..
Gut, der war eh ein kranker Psycho, der auch die Apartheid ganz geil fand, aber auch sonst war der rechte Diktator damals doch deutlich genehmer als der vorherige demokratisch gewählte Präsident.
Ich widerspreche Dir in Deiner Einschätzung über Strauß nur wenig. Lediglich die Wortwahl finde ich überzogen, aber im Kern hast Du recht.

Wo liest du denn raus, dass ich der Polizei irgendwas unterstelle?
Das wird doch in diesem Thread ohne Unterlass gemacht. Und Kaaruzo hast Du mit dem Satz indirekt unterstellt, er würde es gut finden, wenn die Polizei Leute foltern würde.

Mir gings in dem Post wirklich nur um Karuuzo, der hier seit G20 den Polizeistaat propagiert und es toll findet, dass auch auf friedliche Demonstranten eingedroschen wird. Was meinst du, wo die 111 Seiten im entsprechenden Thread herkommen?;)
Da er Kuba oder Venezuela so eine Unterdrückung vorhält, in Deutschland aber diese Unterdrückung fordert, wollte ich ihm nur mal die Doppelmoral vor Augen führen.

Also ist das Verhindern von Randale bei gleichzeitigem Zulassen friedlicher Demonstrationen bei Dir "Unterdrückung"? Interessante Sichtweise. Zumal der Polizei ja andererseits von den selben Leuten vorgehalten wird, sie hätten die Schanze absichtlich geopfert (was wohl auch stimmt). Nur passt das nicht mit dem Wort "Unterdrückung" zusammen...

In diesem Post forderst du eine noch härtere Vorgehensweise der Polizei, hier rechtfertigst du Polizeigewalt gegenüber friedlichen Demonstranten damit, dass sie "beim nächsten Mal eben friedliche sein sollen".

Umm... Wie bitte? Liest Du Dir eigentlich durch, was Du schreibst? Wie kann man von jemandem, der bereits friedlich ist, fordern, dass er friedlicher sein soll?

Die Links funktionieren bei mir immer noch nicht, egal von wem. Ich hab auch kein Posting #927, wie das von DKK erwähnte, der Thread hat für mich nur um die 230 Postings. Was läuft hier schief?


Die unfassbare Romantik, mit der Kuba verklärt wird, ist für mich echt schwer nachvollziehbar. Aber ich kann ja genauso wenig nachvollziehen, dass es Menschen gibt (und gar nicht wenig), deren höchstes Lebensziel ist, sich einer anderen Person vollkommen zu unterwerfen, keine Entscheidungen treffen zu müssen und nur ihr in jeder Hinsicht zu dienen (ein gar nicht so seltener sexueller Fetisch).

Die subjektive Realität von Menschen, die Träume und Ziele unterscheiden sich halt über ein riesiges Spektrum. Also muss ich wohl auch akzeptieren, dass sich Menschen das Leben in einem voll durchregulierten Staat wünschen, in dem zwar für alle mehr oder weniger irgendwie gesorgt wird, aber jede persönliche Entfaltung, jedes politische oder wirtschaftliche Engagement - wenn es nicht auf Linie liegt - unterdrückt wird. MEINE Welt ist das jedenfalls nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast in Deinem Satz ein wichtiges Wort unterschlagen. "Linke Randalierer zur Not...". Es ist absolut ungehörig und verachtenswert, dem anderen eine Intention zu unterstellen, in dem man z.B. ein solches Wort weglässt. Ein Wort, das viel essentieller ist, als das Wort "Linke", denn da kann genauso gut "Rechte" oder gar nichts stehen. Wichtig ist, dass "Randalierer zur Not mit Polizeigewalt zu unterdrücken sind", egal welcher politischer Couleur sie sind.

Oder meinst Du, dass wir besser die Anarchie einführen sollten? Mit der Folge, dass nur noch das Recht des Stärkeren gilt?


Es ging bei der Kritik an der Polizeiarbeit grundsätzlich um die Gewalt gegenüber den friedlichen Demonstranten. Und in diesem Zusammenhang wurde eben (siehe Zitate weiter unten) ein noch härteres Vorgehen gefordert.


Das wird doch in diesem Thread ohne Unterlass gemacht. Und Kaaruzo hast Du mit dem Satz indirekt unterstellt, er würde es gut finden, wenn die Polizei Leute foltern würde.


Das war nicht zu 100% Ernst gemeint und ich hoffe auch so zu erkennen... aber auch hier: es wurde eben noch mehr unangebrachte und vor allem unrechtmäßige Gewalt gefordert.



Also ist das Verhindern von Randale bei gleichzeitigem Zulassen friedlicher Demonstrationen bei Dir "Unterdrückung"? Interessante Sichtweise. Zumal der Polizei ja andererseits von den selben Leuten vorgehalten wird, sie hätten die Schanze absichtlich geopfert (was wohl auch stimmt). Nur passt das nicht mit dem Wort "Unterdrückung" zusammen...


Bei mir ist das Zusammenschlagen von friedlichen Demonstranten Unterdrückung. Dass man gleichzeitig die Randalierer ignoriert macht die Sache nur noch schlimmer.


Umm... Wie bitte? Liest Du Dir eigentlich durch, was Du schreibst? Wie kann man von jemandem, der bereits friedlich ist, fordern, dass er friedlicher sein soll?

Die Links funktionieren bei mir immer noch nicht, egal von wem. Ich hab auch kein Posting #927, wie das von DKK erwähnte, der Thread hat für mich nur um die 230 Postings. Was läuft hier schief?


Keine Ahnung was schief läuft, bei mir funktionieren die Links.

Aber hier nochmal:

Ich frage mich ja eher, wie man angesichts der Bilder nicht fordern kann, dass der Staat noch robuster vorgeht.

So ist das halt mit Meinungen, sie sind verschieden.

Hier fordert er noch mehr Polizeigewalt, Post #1103.


Hierauf:

Vor allem könnte man dann nicht so einfach alle einem unangenehmen Diskussionsrichtungen unter den Tisch fallen lassen und Nebensätze mit provokanten Meinungsäußerungen beziehungsweise aus der Nase gezogenen Behauptungen zum neuen Thema erklären. Womit wir beim Thema wären: Ist hier eigentlich noch irgendjemand beim Thema? Oder geht es nur noch um den Schreibstil von Leuten, die diesen seit Jahren systematisch anwenden um sich jeder sachlichen Argumentation zu entziehen und trotzdem überall ihren hetzerischen Senf dazugeben zu können?

Als Hilfestellung:
Thema dieses Threads sind eigentlich die Ereignisse in Hamburg. Kurz zusammengefasst: Die Polizei übt tagelang in Eigenregie den Ausnahmezustand im Zentrum einer Großstadt aus, löst ausdrücklich richterlich genehmigte Veranstaltungen auf und nimmt hunderte Leute zum Teil für mehr als einen Tag in Gewahrsam. Das alles im Namen der Sicherheit und zur Verhinderung von Ausschreitungen durch "8500 linksautonome, gewalttätige Extremisten". Als im weiteren Verlauf einige hundert zwar mutmaßlicherweise gewaltbereite, aber nicht -tätige Extremisten sich polizeilichen Anweisungen wiedersetzen kommt es zu intensiven Einsätzen polizeilicher Gewalt gegen mehrheitlich friedliche Personen (nicht aber zur Festnahme einer nenneswerten Anzahl von Straftätern), auf die anschließend ein paar dutzend gewalttätige linksautonome Extremisten und ein paar weitere dutzend anderer Grawalos ohne erkennbare politische Agenda mit Ausschreitungen reagieren, die sich nach kurzer Zeit auf ein Gebiet von wenigen hundert Metern Umkreis konzentrieren. Die Polizei reagiert hierauf mit studenlanger Duldung, die intensive Sachbeschädigung und spektakuläre Nachrichten ermöglicht. Als schließlich eingegriffen wird, kommt es nur zu wenigen Verhaftungen.
Währenddessen veranstalten 100 hochrangige Personen aus Politik und Wirtschaft eine Teilweise der reinen Unterhaltung, ganz sicher aber in vielen Aspekten dem persönlichen Wohlbefinden dienende Tagung, deren offizielle Ziele unter den ethisch-moralischen Werten unserer Gesellschaft und Verfassung als fragwürdig gelten können und deren praktische Ergebnisse selbst für eine fünfminütige Telefonkonferenz peinlich wenig gewesen wären.

Vielleicht findet daran ja jemand etwas diskussionswürdiges? Gegebenenfalls sogar diskussionswürdiger als das "ich mag dich, deine Agenda und dein Verhalten nicht" Thema der letzten Seiten (so berechtigt es in bestimmten Fällen auch ist)?


antwortet er so:

Beim nächsten Mal friedlich sein, dann muss die Polizei nicht entsprechend reagieren. Ob im Eifer des Gefechts die Polizei mal ein wenig über die Stränge geschlagen hat, das wird ja gerade ermittelt.

Posts #1082 und #1083.

Die Opfer der Gewalt sollen doch bitte das nächste Mal friedlich sein. Als Antwort auf die Feststellung, dass die Opfer der Gewalt mehrheitlich friedlich waren und die marodierenden Randalierer geduldet wurden.;)
Heißt einfach nur, dass friedliche Demonstranten in Zukunft doch bitte friedlich sein sollen. Sie waren eben "nur" friedlich und haben Schelle von der Polizei damit vollauf verdient.



Und ich kann mich irren, aber auf mich sind die Kuba-Posts entweder nicht Ernst gemeint, wahr oder sollen nur zeigen, dass die Polizeigewalt, die man sich hier anscheinend wünscht, in anderen Ländern kritisiert wird.
Niemand behauptet, dass Kuba das Paradies auf Erden ist, jeder weiß, dass es zig Länder gibt, in denen es den Menschen besser geht als dort. Auf der anderen Seite würde die ganze bescheuerte Diskussion nicht ausarten, wenn man auf der anderen Seite mal eingestehen würde, dass manches eben doch besser funktioniert als im Raubtierkapitalismus in Reinform, Stichwort Gesundheitssystem verglichen z.B. mit den USA. DA würde ich nämlich genau so wenig leben wollen wie in Kuba.;)
 
Und ich kann mich irren, aber auf mich sind die Kuba-Posts entweder nicht Ernst gemeint, wahr oder sollen nur zeigen, dass die Polizeigewalt, die man sich hier anscheinend wünscht, in anderen Ländern kritisiert wird.
Niemand behauptet, dass Kuba das Paradies auf Erden ist, jeder weiß, dass es zig Länder gibt, in denen es den Menschen besser geht als dort. Auf der anderen Seite würde die ganze bescheuerte Diskussion nicht ausarten, wenn man auf der anderen Seite mal eingestehen würde, dass manches eben doch besser funktioniert als im Raubtierkapitalismus in Reinform, Stichwort Gesundheitssystem verglichen z.B. mit den USA. DA würde ich nämlich genau so wenig leben wollen wie in Kuba.;)

Denk daran, dass es seit 50 Jahren ein Wirtschaftsembargo gegen Kuba gibt.
Ich will ein Land mal sehen, wie es aussieht, wenn es seit 50 Jahren nicht voll im Welthandel agieren kann.

Dass Kuba eine Diktatur im Mantel des Sozialismus ist, sollte klar sein. Trotzdem geht es den Menschen dort besser als z.B in Nord Korea oder in vielen Staaten Afrikas, wo es Diktaturen gibt, die auf massiven Kapitalismus setzen und das Land ausbeuten.
Dass wir uns glücklich schätzen können, in einer freien Demokratie leben zu können, sollte ebenso offensichtlich sein.
Nichtsdestotrotz kann und sollte man auch unsere Lebensweise kritisieren, denn unser Wohlstand ist nun mal einerseits auf Pump gebaut -- woher sonst sollte der Staat 2,2 Billionen Euro Schulden haben -- und andererseits dass wir Länder, die sich nicht wehren können, ausbeuten. Sei es wegen Rohstoffe oder billige Arbeitskraft.
 
Dass es uns gut geht und es ein Unglechgewicht auf der Welt gibt, möchte ich gar nicht bestreiten. Die Selbstkasteiung, dass nur wir bösen Ausbeuter daran Schuld sind, möchte ich aber auch nicht unterschreiben.

Die Schulden hat der Staat übrigens hauptsächluch bei Banken und Lebensversicherungen. Kurz: Der Staat nimmt das Geld vom eigenen und fremden Bürgern auf. Die Zinsen, die der Staat zahl (wenn es so etwas wie Zinsen gibt), zahlt er deswegen letzlich in die Altersvorsorge der Bevölkerung ein. Und in die Mehrung des Kapitals der Teile der Bevölkerung, die sich leisten können, in Staatsanleihen zu investieren.

Besser wäre dennoch, wenn der Staat keinen Schuldendienst und Zinsen zu tragen hätte, und statt dessen direkt in das Sozialsystem investieren könnte. Aber wie ich vor einige Posts in gerade diesem Thread (glaube ich) lernen musste, ist das ein höchst neoliberaler Gedanke und höchst unlinks.
 
Besser wäre dennoch, wenn der Staat keinen Schuldendienst und Zinsen zu tragen hätte, und statt dessen direkt in das Sozialsystem investieren könnte. Aber wie ich vor einige Posts in gerade diesem Thread (glaube ich) lernen musste, ist das ein höchst neoliberaler Gedanke und höchst unlinks.

Das geht leider nicht mehr, mittlerweise ist der Staat so hoch verschuldet,

das gerade mal die Zinslast etwas gedrückt werden kann :ugly:

In 10 Jahren wird wohl unsere Infrastruktur das Level von Kenia erreichen :D
 
Dass es uns gut geht und es ein Unglechgewicht auf der Welt gibt, möchte ich gar nicht bestreiten. Die Selbstkasteiung, dass nur wir bösen Ausbeuter daran Schuld sind, möchte ich aber auch nicht unterschreiben.

Die Schulden hat der Staat übrigens hauptsächluch bei Banken und Lebensversicherungen. Kurz: Der Staat nimmt das Geld vom eigenen und fremden Bürgern auf. Die Zinsen, die der Staat zahl (wenn es so etwas wie Zinsen gibt), zahlt er deswegen letzlich in die Altersvorsorge der Bevölkerung ein. Und in die Mehrung des Kapitals der Teile der Bevölkerung, die sich leisten können, in Staatsanleihen zu investieren.

Besser wäre dennoch, wenn der Staat keinen Schuldendienst und Zinsen zu tragen hätte, und statt dessen direkt in das Sozialsystem investieren könnte. Aber wie ich vor einige Posts in gerade diesem Thread (glaube ich) lernen musste, ist das ein höchst neoliberaler Gedanke und höchst unlinks.

Das Problem ist, dass die Zinsausgaben für den Staat irgendwann mal die Steuereinnahmen überschreiten und dann ist der Staat pleite.
Daher wäre es sinnvoll, die Schulden einfach zu tilgen und gut.
Wäre auch kein Problem. Die Deutschen haben ein Barvermögen von 5 Billionen. Man könnte also mit einem Fingerstreich die Schulden beseitigen und hätte damit auch keine Zinszahlungen mehr.

Andererseits profitiert Deutschland wie kein anderes Land von der Eurokrise und den Pleitestaaten Südeuropas.
 
Die Gründe würden mich mal interessieren, warum ich als Privatperson für die Schulden des Staates aufkommen soll?

Weil du von den Schulden des Staates profitierst.
Immerhin hast du eine kostenlose Schulausbildung gehabt, kannst gratis über tolle Autobahnen fahren, genießt den Luxus einer sicheren und freien Demokratie.
Da macht es nichts, wenn man mal etwas von den Bürgern zurück fordert.
Einfach einen Freibetrag von 500.000€ und gut.
Ich hab keine 500 Riesen aufm Konto, mich würde das also nicht treffen.

Aber nicht mehr lange, dann fliegt uns das von der EZB verordnete "Null-Zins-Struktuk" um die Ohren :ugly:

Deutschland hat Milliarden von Euro durch die Griechen Krise eingespart bzw. Überschuss und trotzdem beharren sie darauf, dass die Griechen die schulden zurück zahlen anstatt sie einfach zu vergessen.
Da kannst du mal sehen, wie bescheuert das System ist. ;)
 
Deutschland hat Milliarden von Euro durch die Griechen Krise eingespart bzw. Überschuss und trotzdem beharren sie darauf, dass die Griechen die schulden zurück zahlen anstatt sie einfach zu vergessen.
Da kannst du mal sehen, wie bescheuert das System ist. ;)

Ja, diese enthemmte Gier wird uns früher oder später die Gruft öffnen :daumen2:

Peinlich für eine Spezie, welche gerade mal seit ca. 20.000 Jahren die Welt beherrscht
 
Weil du von den Schulden des Staates profitierst.
Immerhin hast du eine kostenlose Schulausbildung gehabt, kannst gratis über tolle Autobahnen fahren, genießt den Luxus einer sicheren und freien Demokratie.
Da macht es nichts, wenn man mal etwas von den Bürgern zurück fordert.
Einfach einen Freibetrag von 500.000€ und gut.
Ich hab keine 500 Riesen aufm Konto, mich würde das also nicht treffen.

Komisch, ich frage mich wofür ich Steuern zahle, deine Bsp. werden mit den Stueren aller bezahlt. Des Weiteren gibt der Staat Milliarden für Krieg etc. aus, was ich nicht approve, also warum sollte ich das bezahlen?

Aaaah da haben wir es wieder: Ich habe das Geld eh nicht also würde es mich nicht betreffen. Das erinnert mich an Bsp. der Leute die andere auf der Straße anpöbeln, weil jene ein Benz fahren und man ja selbst keinen fährt, oder teure Autos anzünden um den Leuten heimzuzahlen dass sie mehr Geld haben als andere... Woran erinnert mich dieses Argument wohl?
 
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