Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Wenn es noch Schwarze Zahlen schreibt, dann ok, aber wenn die rot werden ist es sinnvoll, den Laden stillzulegen.
Wenn es nur auf Grund der aktuellen Situation rote Zahlen schreibt, dann ist es in meinen Augen nicht richtig es zum Schließen zu zwingen. Schließlich ist es die Gesellschaft, die durch die gewählten Politiker entschieden hat, dass ein in so einem Falle tragfähiges Konzept defizitär läuft. Damit ist es meiner Meinung nach auch an der Gesellschaft sich am Erhalt zu beteiligen, bis selbige entscheidet, dass es keinerlei Maßnahmen zur Coronaeindämmung mehr bedarf und nach einer Übergangszeit der Betreiber des Kinos wieder für sich alleine aufkommen muss.
 
Wenn es nur auf Grund der aktuellen Situation rote Zahlen schreibt, dann ist es in meinen Augen nicht richtig es zum Schließen zu zwingen. Schließlich ist es die Gesellschaft, die durch die gewählten Politiker entschieden hat, dass ein in so einem Falle tragfähiges Konzept defizitär läuft. Damit ist es meiner Meinung nach auch an der Gesellschaft sich am Erhalt zu beteiligen, bis selbige entscheidet, dass es keinerlei Maßnahmen zur Coronaeindämmung mehr bedarf und nach einer Übergangszeit der Betreiber des Kinos wieder für sich alleine aufkommen muss.
Die Gesellschaft kann aber erst mit der nächsten Wahl indirekt entscheiden, was passiert.
Es ist die Sache des Unternehmers zu schließen oder nicht. Es ist aber vorerst nicht absehbar, dass sich die Situation ändert, daher würde man zumindest vorübergehend schließen, um Verlust zu vermeiden.
 
Und damit das einzige Kino in der Umgebung schließen? Wenn du nur mit der Wirtschaftlichkeit argumentierst, dann hätten wir im öffentlichen Leben keinen ÖPNV oder auch keine Schwimmbäder mehr. Ich halte diese strikte Denke für problematisch.

Der ÖPNV wird auch oftmals durch den Staat bezahlt, die Kinos nicht.
 
Der ÖPNV wird auch oftmals durch den Staat bezahlt, die Kinos nicht.

Könnte man aber machen. Immerhin wird jede Eintrittskarte ins Theater subventioniert.
Der Staat ist daran interessiert, dass es ein kulturelles Angebot gibt. Das Kino scheint aber noch nicht als kulturelles Angebot zu gelten.
Viel schlimmer finde ich ja die Subventionierung von Regionalflughäfen, weil jedes Bundesland seinen haben will.
 
Viel schlimmer finde ich ja die Subventionierung von Regionalflughäfen, weil jedes Bundesland seinen haben will.
Für mich auch ein Unding. Gerade erst wurde in S-H die Wiederaufnahme von Linienflügen vom Flughafen Lübeck von Wirtschaft und Politik gefeiert. Das ist der X-te Versuch eine Totgeburt als Erfolg zu verkaufen. Im Zeichen von Corona noch sinnloser als es ohne schon wäre.

Der ÖPNV wird auch oftmals durch den Staat bezahlt, die Kinos nicht.
Es geht mir nicht darum wer etwas bezahlt sondern um die Idee, dass alles immer und überall profitabel sein muss. Die Realität mit ihren Notwendigkeiten ist da anders als das Lehrbuch von BWL'ern an der Uni.
 
Nur dann, wenns wenigstens für den Deckungsbeitrag reicht. Wenn du durch betreiben deines Unternehmens einen negativen Deckungsbeitrag "erwirtschaftest" ist es finanziell günstiger für dich, zuzusperren.

Grade im Veranstaltungsbereich bist du auf eine Mindestmenge an Kunden angewiesen um zumindest auf Null rauszukommen. Aus meinem Beispiel oben: Die erwähnte Veranstaltung kostet etwa 3000€ (ohne Coronamaßnahmen). Wenn wir 10 pro Karte nehmen müssen also mindestens 300 Leute kommen damit wir auf 0 rauskommen (=Deckungsbeitrag erfüllt sozusagen). Alles was an Leuten mehr kommt kann gespendet werden, was in normalen Jahren entsprechend zwischen 3000 und 5000€ waren, je nach Besucherzahl und wie die Abrechnung am Ende wirklich aussah (ganz genau weiß mans ja im Voraus nicht).

Bedeutet auch: Wenn wir nur 150 oder 200 Leute zulassen dürfen machen wir Verlust. Trotz 2000€ Einnahmen.

Da muss man unter außergewöhnlichen Bedingungen aber auch mal gucken, woher her die zwingend zu deckenden Kosten eigentlich kommen. Bei den Veranstaltungen, die ich organisiert habe (300-1500 Teilnehmer) waren der dickste Posten immer die Miete der Technik und, wenn wir nicht als Partnerschaft mit der ansässigen Gastronomie nur Leute und Show rangeschafft haben, die Miete der Location (Reinigung danach und Security dabei jeweils extra berechnet). Das sind aber keine Fixkosten, die für die Veranstaltung anfallen, sondern Opportunitätskosten: Die Besitzer der Technik bzw. der Immobilie wollen ihre Fixkosten und einen möglichst hohen Gewinn einnehmen. Dafür müssen sie in einem beschränkten Zeitraum (Lebensdauer/Zahl der möglichen Veranstaltungsabende) möglichst viel einnehmen, das Zeug also so teuer vermieten wie möglich.
Wenn Vermietung aber sonst unmöglich ist, ist "so teuer wie möglich" alles ab Fahrtkosten + Versicherung + 1 Cent; ein Bruchteil der bei normaler Auslastung üblichen Kosten. Auch für Veranstaltungsdienstleister gilt, wenn sich nicht an Business as Usual klammern bzw. sich daaruf verlassen, dass ihnen der Steuerzahler fette Geschenke macht, das Prinip von Angebot und Nachfrage. Und bei der derzeitigen Null-Nachfrage solltet ihr das gleiche Technikpaket, dass euch bislang schätzungsweise 1.500 € gekostet hat, für 150 € bekommen können. Das sind immer noch 150 € mehr Einnahmen für den Dienstleister, als wenn er die Technik bei sich im Schuppen vergammeln lässt. Genauso kann ein Künstler nur mehr als den Mindestlohn für seinen Auftritt verlangen, wenn er mehr als 0,5 Aufträge zur Auswahl hat oder viel Bedarf nach Urlaub und genug Reserven, den weiter zu finanzieren.
 
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Infektiologe Allerberger, Österreich.

"Konnten nicht nachweisen, dass die Einführung der Maskenpflicht irgendeinen Effekt auf den Verlauf der Inzidenzen gehabt hätte".
 
Da muss man unter außergewöhnlichen Bedingungen aber auch mal gucken, woher her die zwingend zu deckenden Kosten eigentlich kommen. Bei den Veranstaltungen, die ich organisiert habe (300-1500 Teilnehmer) waren der dickste Posten immer die Miete der Technik und, wenn wir nicht als Partnerschaft mit der ansässigen Gastronomie nur Leute und Show rangeschafft haben, die Miete der Location (Reinigung danach und Security dabei jeweils extra berechnet).

Ist bei uns theoretisch genauso - die sind aber (auch vor Corona) schon aufs Minimum gedrückt da es fürn guten Zweck ist. Oder anders gesagt: Die Technik bedienen wir so weit es geht selbst, die zwei notwendigen Externen für Licht/Ton/Bühne sind für einen Betrag da der so günstig ist dass mans kaum öffentlich sagen darf und die Miete der Halle (+Anlagen darin) ist mit dem Eigentümer so geregelt dass es fast nichts kostet aber er dafür alle Einnahmen der Bewirtung behalten darf (was mich persönlich immer etwas ärgert weil viele Leute absichtlich ich nenns mal saufen für den guten Zweck praktizieren nach der Veranstaltung ohne zu wissen dass von DEM Geld leider nix gespendet wird).

Die größten effektiven Kostenpunkte für uns sind (Aushilfs-)Künstler, Feuerwehr/DRK/Security/Bedienung/Technik - kurz eben externes Personal. Die kannste aufs absolute Minimum fahren was technisch bzw. gesetzlich notwendig ist aber nennenswert unter 1500€ für alles kommste nicht. Wir bräuchten also bei 10€/Karte schon die erlaubte Maximalbelegung der Halle in Coronazeiten um hier auf Null rauszukommen. Und dann verlangt die GEMA 5% vom Umsatz. :ugly:

Wie gesagt man kann da an vielen Stellschrauben maximal drehen - das haben wir aber größtenteils halt schon vorher gemacht so dass die Luft sehr dünn ist. Wenn wir nicht derart viele Ehrenamtler da rumlaufen hätten die sich für nix außern Freibier nach der Veranstaltung um zig Dinge kümmern würde selbst bei vollem Haus nicht besonders viel über bleiben.

"Konnten nicht nachweisen, dass die Einführung der Maskenpflicht irgendeinen Effekt auf den Verlauf der Inzidenzen gehabt hätte".

Konnte er denn nachweisen, dass die Einführung der Maskenpflicht keinen Effekt auf den Verlauf der Inzidenzen hatte? Ist ansonsten interessant wie man etwas was man nicht nachweisen kann als Grundlage für irgendwas anderes nutzen will. Ich kann auch nicht nachweisen dass Masken helfen - würde aber vermuten dass das an meiner mangelnden Möglichkeit dazu liegt und nicht daran dass es faktisch so wäre. :-D

Da wird behauptet "Wir haben Masken benutzt und können keinen Effekt nachweisen" (was an sich schon kurios ist, wie in aller Welt will man sowas auch "nachweisen"?) und die Leute drehens wieder zu "Wir haben nachgewiesen, dass genau dasselbe passiert wäre ohne Masken" was ne völlig andere Aussage ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und folgende Passagen :

„Es gibt beispielsweise Patienten, deren Herzkranzgefäße hochgradig eingeengt sind. Die haben durchaus ein höheres Risiko zu versterben, wenn nicht zeitnah operiert wird.“ Bundesweit seien etwa 60 Prozent der Herzoperationen verschoben worden. „Auch solche mit einer dringlichen Indikation, die innerhalb von 30 Tagen gemacht werden sollten“, sagt Zeiher. Der Kardiologe ist Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Nephrologie am Universitätsklinikum Frankfurt.

Die genauen Folgeschäden lassen sich noch nicht beziffern, doch es gibt Hinweise, dass sie nicht unerheblich sein dürften. Man habe in den letzten Wochen vermehrt Komplikationen beobachtet, die typischerweise nach einem unbehandelten Herzinfarkt auftreten, sagt Zeiher. „So etwas hatten wir in den letzten 20 Jahren nur sehr selten.“

Auch die Behandlung von Krebserkrankungen war in der Krise eine Herausforderung, so berichtet Professor Lorenz Trümper. Trümper ist Vorsitzender der Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie, er leitet die Klinik für Hämatologie und Medizinische Onkologie der Universitätsmedizin Göttingen. Betroffen seien vor allem die frühzeitige Diagnostik und die Nachsorge bereits behandelter Patienten gewesen. „Besonders die niedergelassenen Kollegen berichten von einem starken Rückgang der Vorsorgeuntersuchungen, weil Patienten teilweise verunsichert sind und die strengen Hygieneauflagen den regulären Ablauf erschweren.“ Das könne im Endeffekt dazu führ
en, dass beispielsweise Darmkrebs bei einigen Patienten erst später erkannt werde und sich dadurch die Prognose für den Krankheitsverlauf verschlechtere.

hast du weggelassen weil ?

Weil Menschen dumm sind.

Meine Frau leitet eine Notaufnahme und hat genau diese Effekte beobachten können. Auf einmal kam keine Sau mehr in die Notaufnahme, 2 Wochen zuvor wars voll wie immer mit Symptomen wie Blähungen, Sodbrennen, oder anderem Mimimi. Dann während Covid kommen selbst Personen mit akuten stechenden Brustschmerzen nichtmehr, bzw. weigern sich, wenn der Notarzt Sie in die Klinik einliefern will, weil man Angst vor einer Covid Infektion im Krankenhaus hat. Der Feind einer gesunden Bevölkerung ist und bleibt mangelnde Bildung in diesem Bereich. Ja, es wurden elektive OPs abgesagt, bzw. verschoben, das ist ein Fakt. Im Krankenhaus meiner Frau wurden dennoch alle Notfälle, gerade in der Kardiologie, auch operiert. Wenngleich das in Frage stand, weil das Equipment (Schutzmasken) rar wurde, aber man hat rechtzeitig nachgeliefert bekommen. Heute läuft wieder alles normal. Und Zeiher sagt ja, OPs wurden verschoben. Bei einem Zeitraum von 30! Tagen kannst du ne OP mal eben 29 Tage schieben und bist immer noch im vorgesehenen Zeitfenster.

Das weitaus größere Problem sind aber diejenigen, die erst garnicht gekommen sind. Denn Personen die eine OP bräuchten kann man ggf. solange mit Medikamenten aushelfen. Wer aber erst garnicht kommt und somit weder Diagnose, noch Therapie bekommen kann, tja, der kommt dann halt mit einem irreparablen Totalschaden. Aber so ist das. Wenn es Personen gibt, die wegen Sodbrennen den Notarzt rufen, dann gibts halt auch Menschen, die trotz Herzinfarkt nicht in eine Klinik gehen wollen. Patientendummheit - oh Sorry, Incompliance ist Krankenhausalltag.
 
Da wird behauptet "Wir haben Masken benutzt und können keinen Effekt nachweisen" (was an sich schon kurios ist, wie in aller Welt will man sowas auch "nachweisen"?) und die Leute drehens wieder zu "Wir haben nachgewiesen, dass genau dasselbe passiert wäre ohne Masken" was ne völlig andere Aussage ist.

Die Beweislast liegt bei der Hypothese, dass Masken die Virenbelastung senken, denn die Maskenpflicht wurde ja genau deshalb eingeführt, eine recht einschneidende Geschichte.
Die Quintessenz ist, man muss für eine Maskenpflicht sehr gute Argumente, Belege haben, damit sie durchgesetzt werden kann. Das haben wir momentan nicht.

Momentan haben wir einen relativ starken Ausbruch von Rhinoviren infektionen.

https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2019_2020/2020-32.pdf

Bei einem Zeitraum von 30! Tagen kannst du ne OP mal eben 29 Tage schieben und bist immer noch im vorgesehenen Zeitfenster.

Die OPs wurden über den Zeitraum von 30 Tagen hinaus verschoben.
 
Die Beweislast liegt bei der Hypothese, dass Masken die Virenbelastung senken

Bei Entscheidungen, deren Erwartungswert etwa gleichwertig ist und man beliebig viel Zeit zur Entscheidung hat ist dieses Prinzip so, ja.

Bei Entscheidungen, die schnell getroffen werden müssen, keine Zeit für jahrelange Studien besteht und wo ein Erwartungswert "es sterben tausende Menschen" ist und ein anderer "es sterben vielleicht weniger Menschen" gilt das Prinzip dagegen nicht.
Wenn ich nicht weiß ob eine Maske hilft oder nicht aber zumindest die Chance besteht (und erfahrungsgemäß nicht klein ist) und es einfach keinen Grund gibt keine Maske anzuziehen wenn man nicht zu den gefühlten 0,01% der Leute gehört die es tatsächlich aus medizinischen Gründen nicht können - dann ist es einfach völlig bescheuert es nicht zu machen.

Selbst wenn sich in 5 Jahren wirklich herausstellen sollte dass die Maskenpflicht nicht hilfreich war (wo so ziemlich alles dagegen spricht bis auf ein paar selbsternannte Querdenker) - selbst dann hat niemand was verloren. :ka:


Wie man so nen Bohei machen kann wegen nem Stofflappen vor der Nase werd ich nie verstehen können. Es tut echt nur weh ne Maske anzuziehen wenn man fest dran glaubt. ;-)
Und um ernsthaft anzuzweifeln, dass ein Lappen vor der Nase es allen möglichen Partikeln zumindest schwerer macht von einer Nase in die andere zu kommen, muss man auch ziemlich seltsam drauf sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun ein Gurt ist ja auch nur sinnvoll wenn es zu Situationen kommt zu denen es nicht kommen sollte.
Genau so wie mit den Masken.
 
Die Beweislast liegt bei der Hypothese, dass Masken die Virenbelastung senken, denn die Maskenpflicht wurde ja genau deshalb eingeführt, eine recht einschneidende Geschichte.
Die Quintessenz ist, man muss für eine Maskenpflicht sehr gute Argumente, Belege haben, damit sie durchgesetzt werden kann. Das haben wir momentan nicht.

Ist Schwachsinn. Wir hatten in Deutschland mehrere Ausbrüche die auf Zusammenkünfte ohne Maske in Innenräumen zurückzuführen sind. Wie der Prof den du zitiert hast ja auch sagt: Masken sind im Freien sinnlos. Das ist auch bekannt und akzeptiert. Wie gut, dass wir die Maskenpflicht INNERHALB geschlossener Räume haben. Und Alki gesagt hat. Es ist ein bisschen Stoff vorm Gesicht. Meine Güte. Lasst euch endlich Eier wachsen. Es soll Berufszweige geben, die tragen schon seit Anbeginn der Zeitrechnung über Stunden Masken und stell Dir vor, da ist noch keiner dran gestorben. Nein? Doch! Aaah...

Zeigt nur wieder die Unfähigkeit der Menschen mal nicht an sich, sondern an andere zu denken, aber das kennen wir ja von der Klientel.


Die OPs wurden über den Zeitraum von 30 Tagen hinaus verschoben.

Achso und das willst du woher wissen?


Nun ein Gurt ist ja auch nur sinnvoll wenn es zu Situationen kommt zu denen es nicht kommen sollte.
Genau so wie mit den Masken.

Und da man im Auto eben nicht weiß wann eine solche Situation eintritt, legt man den Gurt einfach immer an. Somit ist man auf der sicheren Seite.
 
Die Beweislast liegt bei der Hypothese, dass Masken die Virenbelastung senken, denn die Maskenpflicht wurde ja genau deshalb eingeführt, eine recht einschneidende Geschichte.
Die Quintessenz ist, man muss für eine Maskenpflicht sehr gute Argumente, Belege haben, damit sie durchgesetzt werden kann. Das haben wir momentan nicht.

Wie erklärst du dir dann Tönnies?
Oder dass positiv getestete aus Urlaubsgebieten kamen, wo es keine Maskenpflicht gab?
Dass Masken was bringen steht außer Frage, aber ich merke schon -- du hängst dich wieder an was auf und wirfst Nebelkerzen. Wie immer.
 
Erneut wurden Forderungen laut, dass Urlauber aus Risikogebieten die bisher kostenlosen Corona-Tests künftig selbst zahlen sollten. Solche Tests sollten "mittelfristig ähnlich wie Flughafengebühren auf den Reisepreis aufgeschlagen werden", sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Es ist nicht akzeptabel, dass dies auf Dauer die Allgemeinheit bezahlt." Auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hatte das kritisiert und mit Blick auf die nächsten Ferien im Herbst ein neues Vorgehen gefordert.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) lehnt es bisher ab, die Tests kostenpflichtig zu machen. Er befürchtet, dass manche Reisende dann versuchen könnten, sie zu umgehen.
Quelle: Corona-Massnahmen wegen steigender Zahlen auf dem Pruefstand | GMX

Dann sollen sie die Egoisten eben dazu verpflichten. Ganz einfach!
 
Dann sollen sie die Egoisten eben dazu verpflichten. Ganz einfach!

Falscher Weg.
Österreich hats vorgemacht. Personen aus Risikogebieten die nach AUT eingereist sind mussten in Quarantäne. Ende. In der Quarantäne konnte man dann einen Test machen (auf eigene Kosten) um die Quarantäne, bei negativem Ergebnis, abzubrechen. Ganz einfach.
Unternehmen ordnet Dienstreise an, zahlt weiterhin Lohn während Quarantäne & den Test. Ist er negativ, kann die Person wieder arbeiten gehen.
Privatreise? Urlauber zahlt Test selbst, bekommt für die Zeit der Quarantäne keinen Lohn, oder muss Überstunden abbauen, zahlt Test selbst.

Urlaubsreisen sind Privatvergnügen. Der Staat hat ALLES, wirklich ALLES getan um den Menschen einen Sommerurlaub zu ermöglichen und es funktioniert einfach nicht - nachweislich.
Die Tests durch die Urlauber zahlen zu lassen greift zu kurz, es wird ja teilweise nichtmal kontrolliert. Und wenn man dann die Idioten sieht, die sich vor Übermittlung des Ergebnisses auf Partys begeben, da hilft leider nur noch die abschreckende Geldstrafe. Einfach mal Urlaubskosten + Bußgeld.

Man hats doch wirklich versucht, sich auf den Menschenverstand der Bürger und Bürgerinnen zu verlassen. Kannste knicken. Überall Idioten die sich weigern Masken aufzuziehen und dann noch Personal deswegen angreifen, nur weil die Angestellten darauf hinweisen, dass Regeln nunmal nicht optional sind. Alle schreien man könne einen weiteren Lockdown nicht überstehen, aber dann sich so verhalten, dass er immer wahrscheinlicher wird. Großartig, einfach großartig.

Und Letzteres muss auch wieder kontrolliert werden, was auch wieder einen Haufen Geld kostet.
Ja, aber es geht nicht anders.
Das ist wie auf der Autobahn. Dass Raser von der Polizei gestoppt werden ist die Ausnahme. Die Forderung nach schärferen Gesetzen in sehr vielen Bereichen ist Unfug, wenn bestehende Gesetze mal kontrolliert und durchgesetzt würden, wäre vollkommen ausreichend.
Ich versteh auch nicht, wieso man bei der Einreise am Flughafen nicht die Daten erheben kann wer von wo eingereist ist. Das an die Ordnungsämter / Gesundheitsämter in den jeweiligen Wohnorten weitergeleitet, fertig. Dort hat der Reisende sich binnen 48h zu melden, tut ers nicht, Geldbuße.

@Sparanus
Der Artikel zeigt auch: Sowas wie Paris ist nochmal ne andere Hausnummer. Die Theorie ist ja, an der frischen Luft verweht sich das Virus. Aber in engen Städten mit sehr sehr vielen Menschen (z.b. belebte Plätze in Paris), wer weiß das schon. Damit könnte ich sogar umgehen. Nur zu sagen, in ganz Frankreich auch draußen Maskenpflicht, dass ist Unfug.
 
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