Es wäre halt ziemlich hilfreich wenn man den Inhalt von "Studien" auch lesen würde denn hättest du das getan dann hättest du gemerkt das diese Studie auf Schätzungen basiert und damit keine zuverlässigen Rückschlüsse auf effektive Todeszahlen zulässt. Denn leider gehöre ich zu der Sorte von Menschen die sich Quellen auch ansehen und da sich diese Studie laut eigener Aussage auf :
"We obtained the number of reported COVID-19 deaths in Italy
from the National Health Authority.[SUP]
4[/SUP] Deaths are reported for patients who tested positive in hospitals and a few nursing homes. Reported COVID-19 deaths do not include people who died at home or in care facilities where testing was not performed. We obtained preliminary mortality data for January 12 to April 4, 2020,
from the Italian National Institute of Statistics
bezieht sehen wir uns mal insbesondere diese beiden Quellen genauer an. Der Link zum Gesundheitsministerium ist dieser hier :
Monitoraggio settimanale Covid-19, report dal 13 al 19 luglio und liest man sich diesen durch so stellt man fest das daraus nicht hervorgeht, wie, wann oder ob überhaupt getestet wurde. Ergo bleibt noch der Link des Statistikamtes :
Rapporto sulla mortalita della popolazione residente a cura di Iss e Istatund sehen wir uns diesen an stellen wir fest das wir uns erstmal selber durch die Archive des ISTAT wühlen dürfen weil die werte Studie es ja scheinbar nicht für notwendig befindet direkt auf Daten zu verlinken auf die man sich als Quelle beruft.
Aber glücklicherweise ist man ja relativ sprachgebildet und deshalb selbständig in der Lage sich bis zum Dokument des Begehrens
https://www.istat.it/it/files//2020/07/Report_ISS_Istat_Inglese.pdf durchzuklicken. Und in diesem erfährt man dann einen ganz interessanten Fakt und zwar dass das ISTAT von 31573 Gesamtfällen lediglich 4942 auf Basis von Sterbeurkunden genauer untersucht hat und von den 4942 kommt bei gut 70% mindestens eine zusätzliche Todesursache dazu.
Wenn also das ISTAT nur einen Bruchteil der Gesamttoten aufgrund von Sterbeurkunden untersucht hat und die Studie sich vorallem auf das ISTAT beruft, warum fängt es dann schon damit an das man in der Studie mit 41000 Toten einfach mal pauschal 10000 Tote dazufabuliert und dann noch dreisterweise so tut als wären selbst die 31000 Toten alle offizielle Coronatote obwohl wir festgestellt haben dass das ISTAT lediglich 5000 davon mehr oder weniger untersucht hat. ( Denn wie aussagekräftig Sterbeurkunden sind darüber kann man sich an dieser Stelle ebenfalls streiten aber dazu gleich noch mehr. )
Gleichzeitig darf/durfte man in den italienischen Medien folgendes lesen :
https://primabergamo.it/rubriche/to...nfarto-dimezzati-non-abbiate-paura-del-covid/
woraus hervorgeht das sich alleine die Krankenhauseinweisungen von Herzinfarktfällen um die Hälfte halbiert haben. Also ich weiss ja nicht aber irgendwie passt das irgendwie überhaupt nicht zur Story das die Übersterblichkeit vorallem auf Corona zurückzuführen ist vorallem weil man davon ausgehen kann das es nicht nicht nur die Herzinfarkt Fälle betrifft.
oder
https://www.corriere.it/cronache/20...ie-14d0f37e-9d10-11ea-a31e-977f755d9d62.shtml
wo verdeutlicht wird das es in Italien praktisch keine Obduktionen gibt weil sich das italienische Gesundheitsministerium zufälligerweise genau wie das RKI dagegen ausspricht. Wo wir wieder beim Punkt wären das ich gerne wüsste warum man ohne Obduktion überhaupt so tut als hätte man irgendwelche zuverlässigen Todeszahlen. Denn nochmal, wir wissen wie oben verlinkt gesichert das die Zahl der unbehandelten Herzinfarkt Fälle sich mehr oder weniger verdoppelt hat und trotzdem stellen sich diese Affen mit einer Studie hin und suggieren doch dreist das die Übersterblichkeit
wahrscheinlich hauptsächlich auf Corona zurückzuführen ist. Also frage ich nochmal, auf Basis von was diskutieren wir hier ?
Oh und bevor ichs vergesse, die UK Story :
https://zackzack.at/2020/07/20/corona-tote-italien-immer-weniger-uk-kritik-an-ungenauen-zahlen/ und es liegt btw. jedem frei sich die Website der englischen Regierung selber anzusehen falls ihm die Quelle nicht passt.