Wobei man dafür einfach zeitweise wieder einführt, dass bei der Ausreise&Einreise der Reisepass gestempelt wird. Dann lässt sich nachprüfen, wer wann in welchem Land ein und ausgereist ist.
Du bist nie vor Schengen auf dem Landweg durch Europa gereist, oder? Praktisch komplett unmöglich.
Wäre rechtlich doch eigentlich kein Problem. Die Daten werden weder zentral gespeichert und das mildere Mittel ist es im Vergleich zu komplett geschlossenen Grenzen auch.
Auch rechtlich wäre es ein extrem großes Problem, wenn der deutsche Bundestag kroatische Grenzer dazu verpflichten will, den Grenzübertritt aus Serbien im Pass zu verewigen. Insbesondere bei Leuten, die wegen doppelter Staatsbürgerschaft nicht einmal einen brauchen.
Wobei es doch im Westen teilweise noch viel größere Corona-Demos gab, als bei uns im Osten. Wenn man jetzt an Stuttgart denkt.
Nicht nur teilweise. Die 20000 in Berlin sollen auch ziemlich fest in schwäbischer Hand und durch ettliche Busladungen Stuttgarter aufgefüllt gewesen sein.
"Doppelte" Lungentransplantation heißt für gewöhnlich linker und rechter Flügel. Bei einer sich im ganzen Körper ausbreitetenden Infektion also zu erwarten, während man bei z.B. Krebs als ziemlich häufige "normale" Ursache nur die geschädigte Hälfte entnehmen muss.
Ist auch nur exemplarisch.
Die Idee mit all dem Gewese rund um Corona liegt ja darin begründet die Infektionraten so niedrig zu halten bis die Wissenschaft/Forschung mit einem Mittel für die Behandlung der Krankheit oder aber zur Immunisierung gegen das Virus aufwarten kann. Ich persönlich halte das für illusorisch. Gleichtzeitig sehe ich mich aber auch nicht in der Lage einem der 3-7% daran Versterbenden zu sagen, dass deren Leben weniger wiegt als das Wohl der Wirtschaft oder mein persönliches Wohlbefinden beim Maskentragen.
Illusorisch ist das nicht. Wir hatten während der extrem unglich verteilten und ohne Vorbereitung hereingebrochenen Maßnahmen im April/Mai eine Infektionsrate von deutlich unter 1 und rund 10% Wirtschaftseinbruch. Davon war aber ein erheblicher Teil in der Industrie nicht durch die Maßnahmen, sondern durch fehlende Lieferanten oder Abnehmer begründet und Konzepte wie man Läden trotz Corona relativ sicher führen kann, bestehen erst jetzt. Mit Home-Office-Vorbereitung, kleinskaliger Öffnung des Einzelhandels (begrenzte Personenzahl, etc.) und offenen Grenzen/funktionierendem Warenaustausch könnten wir wahrscheinlich 98% unserer Wirtschaftsleistung halten. "2% Abschwung" klingt zwar für die Oberen 10000 immer noch dramatisch, aber wenn man es gegenüber mittelfristig "2% Tote" aufwiegen muss, weiß ich, was ich wähle. Und die damals sehr unangenehmen Einschränkungen im privaten Raum könnte man durch sinnvolle Einschränkungen im öffentlichen Raum (Maskenpflicht im ÖPV kam erst NACH Ende des Lockdowns) und am Arbeitsplatz (Infektionen wie bei Tönnies, aber auch in diversen Büros, waren damals genauso wie heute erlaubt, dabei könnte man da mit wenig Aufwand viel erreichen) bei Einhaltung des gleichen Schutzniveaus weitestegehend abschaffen.
Also nein: Rein vom epidemologische, vom sozialen und sogar vom ökonomischen* her ist es absolut nicht illusorisch, dauerhaft mit R<<1 vor sich hin zu leben. Nur politisch ist es nicht machbar.
*: Einige Branchen, vor allem im Bereich Veranstaltungen, wären natürlich überproportional getroffen, aber die volkswirtschaftliche Möglichkeit hängt eben nicht daran, dass es allen super geht (das war auch ohne Corona nie der Fall), sondern daran, dass es im Großen und Ganzen aufgeht. Das ist definitiv möglich.
Die langen Metallhebel sind dafür gemacht sie mit dem Ellenbogen zu bedienen

.
Leider sind sie meist auf Hüfthöhe montiert. Ich bediene sie in der Regel auch am hinteren Ende, wo kaum jemand anfasst, und fange in der hohlen Hand genug Desinfektionsmittel auf, um den betroffenen Finger zu baden. Mit dem Ellbogen käme ich z.B. beim Einkaufen gar nicht ran, ohne dass mir die Beutel von der Schulter rutschen.
PS
Gibt es auch Desinfektionsmittel die geruchlos sind? Ich bin regelmäßig an einem Ort, bei dem das Desinfektionsmittel das ich benutze, geruchlos ist. Ich habe mich schon gefragt, ob da jemand einfach Wasser verwendet um Kosten zu sparen.
Komplett geruchslos ist mir noch nicht begegnet, aber die nicht auf Ehanol basierenden sind zum Teil sehr geruchsarm. Wenn sie in luftiger Umgebung und beschränkter Menge eingesetzt werden, musst du dir da die Hände schon nass vor die Nase halten, um es leicht wahrzunehmen. Andererseits sind solche Mittel afaik auch teurer und somit gerade bei Orten, an denen man sogar eine Verdünnung befürchtet, eher unwahrscheinlich...
Und wie stellst du Dir das vor? Einmal die Woche für die Schüler, dank kleinerer Klassen? Dann kann man sich die Schule irgendwie gleich sparen.
Nö. 1 Tag Präsenzunterricht ist schon ein riesiger Fortschritt gegenüber gar keiner Möglichkeit der direkten Schüler-Lehrer-Interaktion. Natürlich ist es nicht so gut, wie 5 Tage - aber es ist viel besser als das jetzt praktizierte "Ein Tag und dann zwei Wochen Quarantäne". Mit guter Planung und entsprechender Bereitschaft auf Lehrer-, Schüler- und Elternseite zu flexiblen Arbeitszeiten sehe ich auch kein Problem, statt einem Tag/Woche für je ein Fünftel zwei Tage die Woche für je ein Viertel zu ermöglichen. Wir nutzen normalerweise den Samstag nicht und in niedrigeren Klassen auch fast nur den Vormittag. Es wäre rechnerisch möglich, die wöchentlichen Stundenslosts auf das Niveau von acht Durchschnitts-Schultagen zu erhöhen und an eben je "zwei" davon ein Viertel einer Klasse zu unterrichten, was 7-8 Schülern entspricht. Bei dieser Zahl ist es dann auch in den verfügbaren Klassenzimmern kein Problem, Abstände einzuhalten und man verhindert, bei entsprechender zeitlichen Staffelung, Personenkonzentrationen in Pausen und bei der An- Abfahrt. Weiter entzerrt wird das Ganze, in dem Fächer wie Sport, Kunst und Musik, wo es um die Übung von leicht zu Hause bzw. unter Corona-Bedingungen gar nicht durchführbaren Handlungen geht und nicht um die Wissensaneignung, beim Präsenzunterricht ganz rausfallen.
Wie gesagt: Das Ergebnis wäre nicht auf dem Niveau herkömmlichen Unterrichts, vor allem um die gezielte Förderung von Lernunwilligen muss man sich große Sorgen machen, und für den zusätzlich zu leistenden Remote-Unterricht muss das Geld, dass bislang in "WLAN" fließt, endlich mal für genug Lehrer ausgegeben werden. Aber es ist eben die deutlich bessere Alternative zu "gar kein Unterricht" und das sind die einzigen beiden Optionen, die es im Moment gibt. (Naja - man könnte es noch mit Vollschutz versuchen

)
Wo waren wir denn im Frühjahr? Ich war arbeiten wie immer. Und ihr? Was hat sich denn geändert seitdem?
Ich habe mehr Home Office gemacht und ziehe das bis heute durch. Ansonsten hat sich arbeitsmäßig nur eins im letzten halben Jahr getan: Es gab mehr faul-zu-Hause-Sitzer, die ich beneiden konnte und über deren Gebahren sich insbesondere meine Freundin aufregt, die leider kein Home Office macht und deren kürzester/schnellster Weg zur Arbeit durch Parkanlagen voller "Abstand ist mir doch egal"-Idioten führt
Ich rede nicht vom Wochenende sondern grundsätzlich von der Spanne März - August. Wenn man am 27.3 mit 6933 Infizierten seinen bisherigen Peak bei 100k Tests pro Tag hatte, aber jetzt im August grade mal 1000 Infizierte bei 550k Tests rauskommen warum genau suggeriert man bei den Medien die 1000 Infizierten wären ein besorgniserregender Anstieg obwohl im Gesamtbild betrachtet die Zahlen sogar deutlich gesunken sind ?
Die
Quote der positiv getesteten hat sich im Verlauf der letzten Wochen verdoppelt und damit Schuss mit dem Schwachsinn...