Weil sich die Leute hier allgemein besser verhalten.
Das hat weder was mit Regeln zu tun noch mit der dämlichen Maskenpflicht oder anderen Sachen die uns die Regierung hier eingebrockt hat.
Sondern mit der Tatsache das hier die Leute einfach mehr auf ihre Hygiene achten und es deswegen keine explosionsartige Verbreitung schon in den ersten Tagen gegeben hat
Und dann willst du dieses Land verlassen, in dem sich die Leute "allgemein besser verhalten" und in ein Land auswandern, in dem - deiner Argumentation zufolge - die Leute das offenbar nicht tun, weil die Pandemie dort härter zugelangt hat? Klingt nicht sehr sinnvoll, oder?
- sonst hätte man hier tausende "Superspreader" die in den ersten 2 Wochen noch bevor hier die Verbote usw. erlassen wurden für tausende Ansteckungen gesorgt hätten an jedem größeren Ort. Ist aber nicht passiert.
Mit zeitlichen Abläufen hast du's anscheinend ebenso wenig wie mit Logik: Als der Infekt in Deutschland ankam, waren wir durch die Ereignisse in Italien bereits vorgewarnt und konnten die Ausbreitung durch schnelle Maßnahmen bereit ganz zu Anfang eindämmen.
Warum ist in Südkorea nichts schlimmes passiert obwohl sie einen massiven Ausbruch hatten? Na weil die Leute sich da auch an die Empfehlungen halten. Das hat auch wenig mit Gesetzen zu tun (es gibt immer welche die sie brechen werden, genau so wie Leute die bei Rot rüberrammeln), sondern mit der allgemeinen Idee das man kein Schwein ist.
Wenn sich die meisten Leute *ohnehin* freiwillig an die Regeln halten, kann es ihnen gleichgültig sein, dass es ein Gesetz oder eine Verordnung dafür gibt - sie würden sich ja ohnehin daran halten.
Wenn sich die meisten Leute *nicht* freiwillig an die Regeln halten, braucht man Gesetze und Verordnungen, um es das durchzusetzen. Gesetze sind immer dafür da, eine Handhabe gegen jene zu schaffen, die sich nicht aus freien Stücken korrekt verhalten. Wenn du nicht vorhast, jemanden umzubringen, kann es dir ja auch egal sein, dass es verboten ist - recht einfach, oder?
Aber gut, ich ahne, was dich bewegt: Du hättest es gerne so, das sich die Meisten an die Regeln halten, um die Ausbreitung einzudämmen, aber du der asoziale Schmarotzer sein kannst, der - ohne jeden Regeldruck - sein Leben möglichst uneingeschränkt weiter führt, während Andere die wirtschaftliche und emotionale Last der Einschränkungen tragen. Habe ich es in etwa korrekt umrissen?