Vermeintlicher Leak von BMI-Mitarbeiter
Auf Umwegen war das laut
"Spiegel" etwa 80 Seiten umfassende Papier samt Briefkopf des Ministeriums beim rechtskonservativen Online-Portal "Tichys Einblick" gelandet – das aus dem vermeintlichen Leak ausführlich zitierte.
Demnach hält der Initiator, offenbar ein BMI-Referent aus dem "Referat KM 4 Schutz kritischer Infrastrukturen", die durch das Virus verursachte Lungenkrankheit
COVID-19 für einen "Fehlalarm". Die Maßnahmen der
Bundesregierung und der Bundesländer zur Eindämmung von SARS-CoV-2 hält der Mann für weit übertrieben.
Der Verfasser selbst – wohlgemerkt nur einer von
bundesweit 1.500 BMI-Mitarbeitern – soll dem "Spiegel" zufolge allerdings dienstlich gar nichts mit der Bewältigung der Coronavirus-Pandemie zu tun gehabt haben.
Ausführlich Kritik äußerte er trotzdem.
Aus seiner Sicht sei der deutsche Staat "einer der größten fake-news-Produzenten" in der Coronakrise. Die in dem Dokument getätigten Behauptungen sind jedoch teils längst widerlegt.