Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Sie taugen einzig und festustellen, dass man keine Infektion hatte.

Was auch sinnvoll ist. Sie schließen einfach eine alte Infektion aus. Aufgrund der nicht nachgewiesenen Immunität, lässt sich aus einem positiven Antikörper-Test eh nicht auf Immunität schließen.
Ein negativer Test sagt aber zu 100%, dass man es noch nicht hatte.

https://www.tagesschau.de/inland/antikoerpertests-roche-corona-101.html schrieb:
Der Test hat den Angaben zufolge eine Sensitivität von 100 Prozent und eine Spezifität von 99,8 Prozent.
Erstere gibt den Prozentsatz der Betroffenen an, bei denen die Infektion tatsächlich erkannt wird. Letztere sagt aus, wie viele Gesunde von dem Test auch tatsächlich als gesund erkannt werden. Roche-Präsident Franz sprach von einem völlig "neuen Qualitätsniveau".

Corona in Deutschland: Drei Millionen Antikoerpertests auf dem Weg | tagesschau.de


Zumindest wenn man nicht den Billigkram aus dem Ausland nimmt: Corona-Krise in den USA: Schwemme fehlerhafter Antikoerpertests | tagesschau.de


Ein negativer Antikörpertest hat also vor allem als Warnung, dass man es noch nicht hatte, zu dienen und dass man damit besonders vorsichtig sein muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da wäre durchaus eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung (§ 229 StGB) / Tötung (§ 222 StGB) durch Unterlassen (§ 13 StGB) drin.
 
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In Thüringen wird viel frei gegeben aber der Kreis in dem ich arbeite ist eigentlich der Hotspot ganz Ostdeutschlands.

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Da wäre durchaus eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung (§ 229 StGB) / Tötung (§ 222 StGB) durch Unterlassen (§ 13 StGB) drin.
Wer soll denn angezeigt werden?
- Das Pflegeheim, welches die Sanitärer informierte, oder auch nicht?
- Die Sanitäter, die das Krankenhaus informierten, oder auch nicht?
- Das Krankenhaus, was Informationen irgnorierte, oder auch nicht?

Die Wahrheitsfindung könnte schwierig werden und ebenso erhellend.
Mit etwas Glück lassen sich Meldeweg verbessern.

Ein negativer Antikörpertest hat also vor allem als Warnung, dass man es noch nicht hatte, zu dienen und dass man damit besonders vorsichtig sein muss.
Dafür taugt er, genau dafür. Er taugt aber nicht als Ausweis für
"Ich muss keine Massnahmen mehr einhalten". Darum ging es.
 
Wer soll denn angezeigt werden?
- Das Pflegeheim, welches die Sanitärer informierte, oder auch nicht?
- Die Sanitäter, die das Krankenhaus informierten, oder auch nicht?
- Das Krankenhaus, was Informationen irgnorierte, oder auch nicht?

Das Pflegeheim, dass das Krankenhaus nicht direkt informiert hat und jetzt tut, als weiß es von nichts.



Hatte ich vorhin schon verlinkt:

Es geht darum, dass jetzt die lokalen Behörden zuständig sind. Die sind auch schneller, da es eben immer gedauert hatte, bis die Zahlen beim RKI waren.

Wie haben jetzt im Landkreis nun schon seit Anfang des Monats keine neuen Infektionen, laut Webseite des Landkreises.
Morgen sollten wir also dann auch endlich weiß auf der Karte sein.

NeueFlle6.png

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Bezüglich der Antikörpertests hat Lesch einen Neutralisationstest vorgestellt, mit dem sich Falsche-Positive Antikörpernachweise feststellen lassen.
Leschs Kosmos: Corona - Wege aus der Krise - ZDFmediathek

Auch die zwei Grafiken aus dem Video sind interessant:
L1.jpg L2.png

Links ist der Zeitraum, in dem der PCR-Test und der Antikörpertest anschlägt zu sehen. Rechts ist der Verlauf aller Todesfälle aus 24 EU-Ländern in den letzten Jahren zu sehen.


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@RyzA Wenn dir Nuhr nicht mehr gefällt, würde ich dir Florian Schröder empfehlen. Der nimmt gerade die ganzen Corona-Verschwörungs-Spinner auseinander.
Florian Schroeder Satireshow - Comedy & Satire im Ersten - ARD | Das Erste

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Die USA haben nun die 75.000 Toten erreicht.
 
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Ein interessanter Artikel hinsichtlich der bisherigen Mutationen des Virus:
Ständige Veränderungen: Forscher haben bei Genanalysen schon hunderte Mutationen beim Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen – bei einer davon verschwanden sogar gut 80 RNA-Basen auf einmal. Doch welche Folgen diese Mutationen haben, ist strittig. Einige scheinen das Virus weniger aggressiv zu machen, andere könnten dagegen seine Infektiosität erhöhen. Und auch für die Impfstoff-Entwicklung sind einige Mutationen relevant.

Quelle: Hunderte Mutationen bei SARS-CoV-2 – die Auswirkungen sind jedoch strittig Wie stark ist das Coronavirus mutiert? - scinexx | Das Wissensmagazin
 
Wobei eine bessere Anpassung an den Wirt, und damit eine geringere Letalität bei höherer Infektionsrate, die normale Evolution wäre.

Deshalb bleiben die Restaurants und Kneipen auch noch zu. Damit das Virus keinen Wirt findet. :D
 
Wobei eine bessere Anpassung an den Wirt, und damit eine geringere Letalität bei höherer Infektionsrate, die normale Evolution wäre.
Und wie kommt ein Virus dahin? In dem mehrere Stämme oder Mutationen ausprobieren, was passiert. Und hier und da wird die Sterblichkeit sehr hoch sein, diese Virenstämme verbreiten sich dann weniger stark. Damit eine Selektion erfolgt, muss aber zuerst eine hohe Sterblichkeit vorhanden sein.

Das Virus macht jetzt schon alles richtig. Lange Inbukationszeit und in einem Wirt, der Kranken- und Totenpflege betreibt, ist ein toter Wirt kein Nachteil. Es gibt 7,5 Milliarden Wirte. Wenn eine Milliarde stirbt, gibt es immer noch genug zum Parasitieren.

Ja, langfristig, in vielen Generationen, wird das Virus schwächer werden. Oder besser, unser Immunsystem wird sich anpassen. Das geht schneller.
 
Hab doch immer gesagt, dass das SBA einfach mit den Daten 1 Monat hinterher hängt.
Derzeit liegen damit vorläufige Daten bis 12. April vor.


@Rotkaeppchen:
Mittlerweile ist das Corona-Virus auch auf PCs zu finden. :devil:
Infektionsgefahr im Netz – Corona-Malware, Teil 2: Upcycling alter Huete | heise online


Hinweise auf erste Corona-Fälle in Frankreich schon im November

13:31 Uhr
In Frankreich verstärken sich die Hinweise auf erste Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus schon im November oder Dezember - die ersten Fälle in Europa wären demnach vier bis sechs Wochen früher aufgetreten als bisher bekannt. Eine medizinische Studie des Albert-Schweizer-Krankenhauses im elsässischen Colmar kommt zu diesem Schluss.
Dafür werteten die Forscher gut 2450 computertomografische Untersuchungen der Lunge bei Patienten der Klinik nachträglich noch einmal aus. "Erste Fälle" gab es demnach am 16. November. Danach sei ein "sehr langsamer Anstieg" bis Ende Februar erfolgt und schließlich eine deutliche Beschleunigung mit Höhepunkt am 31. März, erklärte die Privatklinik.
Zu Wochenbeginn war in Frankreich ein Fall von Covid-19 bekannt geworden, der auf den 27. Dezember zurückgeht - vier Tage bevor China erstmals Fälle in Wuhan an die Weltgesundheitsorganisation meldete. Ein nördlich von Paris lebender Franzose wurde nachträglich mit einem Corona-Test auf Basis der PCR-Methode positiv getestet. Dafür wurde eingefrorenes Probenmaterial genutzt.


"Spiegel" berichtet von mehr als 600 Infizierte in Fleischindustrie

13:18 Uhr
In deutschen Schlachtbetrieben sind nach "Spiegel"-Informationen bislang mehr als 600 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Meist hätten sich rumänische Werkvertragsarbeiter angesteckt, die oft in Gemeinschaftsunterkünften lebten, berichtete das Magazin unter Berufung auf Behörden. Demnach wurden beim baden-württembergischen Produzenten Müller Fleisch in den vergangenen Wochen etwa 300 Infizierte registriert, beim Unternehmen Westfleisch in Nordrhein-Westfalen mehr als 200.
"In den Betrieben darf weitergearbeitet werden, weil die Behörden davon ausgehen, die Lage mit den verfügten Quarantänemaßnahmen unter Kontrolle zu haben", schrieb das Blatt. Demnach dürfen Mehrbettzimmer nur von Partnern oder Familien bewohnt werden, die Fleischproduzenten verweisen zudem auf verstärkte Hygiene in ihren Betrieben. Die Firma Vion allerdings habe ihren Schlachtbetrieb im schleswig-holsteinischen Bad Bramstedt nach einem Corona-Ausbruch mit mehr als 100 Infizierten geschlossen.
Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Katja Mast sagte dem Magazin, die seit Mitte April geltenden Vorgaben des Arbeitsministeriums würden "nach allem, was ich weiß, in kaum einer Unterkunft" für Arbeitskräfte eingehalten. Sie will künftig die Fleischproduzenten selbst statt Subunternehmen für die Wohnsituation haften lassen: "Das Geschäftsmodell mit den prekären Unterkünften für osteuropäische Arbeiter muss beendet werden", forderte die SPD-Politikerin.


Mecklenburg-Vorpommern testet in allen Heimen

13:08 Uhr
Die flächendeckenden, freiwilligen Corona-Tests in Alten- und Pflegeheimen in Mecklenburg-Vorpommern haben begonnen. Damit werde erstmals bundesweit ein Testschwerpunkt auf Bewohner und Beschäftigte von stationären Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen der Tages- und Kurzzeitpflege gelegt, teilte Gesundheitsminister Harry Glawe mit.
Insgesamt sollen landesweit rund 25.000 Pflegebedürftige sowie rund 15.000 Beschäftigte untersucht werden. Bewohner und Personal sollen zunächst innerhalb von zwei Wochen zwei Mal getestet werden. Das Personal soll anschließend ein weiteres Mal getestet werden, um Einflüsse wie beispielsweise Urlaub oder Krankheit besser erfassen zu können.



Auch gut:
Sachsen: Lehrer koennen sich auf Corona testen lassen - DER SPIEGEL
Corona-Tests für das gesamte pädagogische Personal an Schulen: Lehrkräfte in Sachsen können sich ab Juni auf Landeskosten testen lassen. Das Programm könnte auch auf Kitas ausgeweitet werden.
 
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LSG zum Missbrauchspotenzial des 'Corona-Hartz-IV':
LSG München zu Hartz-IV-Leistungen für Selbstständige - Corona bietet kein Schlupfloch für versteckte Ersparnisse | LTO.de


LSG Hessen zu Sozialhilfe: Kein Mehrbedarf fürs Hamstern | LTO.de

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Landkreis Coesfeld verschiebt Lockerungen

15:46 Uhr
Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland den erst am Mittwoch beschlossenen Notfallmechanismus bei einem gehäuften Auftreten von Coronavirus-Infektionen in Kraft gesetzt. Nach dem erhöhten Infektionsgeschehen in einem Schlachtbetrieb im Landkreis Coesfeld sind dort die geplanten Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen in dem betroffenen Landkreis um eine Woche auf den 18. Mai verschoben, wie Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann mitteilte. Von dieser Entscheidung ausgenommen seien die Schulen und Kitas, sagte Laumann. Die Kinder könnten auch in Coesfeld nach dem landesweit geltenden Stufenplan wieder in Kindergärten und Schulen gehen.
Laumann ordnete gleichzeitig die vorläufige Schließung des Schlachtbetriebs an, in dem die gehäuften Infektionen auftraten. Der Notfallmechanismus soll greifen, wenn es in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gibt. Laut Laumann liegt die Zahl in Coesfeld aktuell bei 61 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Dies liegt vor allem an dem Schlachthof, bei dem 151 Infizierte festgestellt wurden. In NRW sollen nun alle 17.000 bis 20.000 Mitarbeiter in Schlachthöfen getestet werden. Bislang gebe es aber in anderen Landkreisen keinen Grund zur Sorge, sagte Laumann.


Auch Landkreis in SH überschreitet Grenze für Neuinfektionen

13:48 Uhr
Nach dem thüringischen Landkreis Greiz und dem nordrhein-westfälischen Kreis Coesfeld hat auch der Landkreis Steinburg in Schleswig-Holstein die festgelegte Obergrenze neuer Corona-Infektionen überschritten.
Der Kreis selbst gab bekannt, dass 87 neue Fälle gemeldet wurden. Die meisten Infizierten sind Beschäftigte eines Schlachthofs in Bad Bramstedt (Kreis Segeberg). Ein Großteil der Arbeitskräfte ist auf dem Gelände einer Kaserne im Kreis Steinburg in einer Gemeinschaftsunterkunft untergebracht. In dem Schlachthof gab es insgesamt bereits 109 Infektionen.
Die Grenze liegt bei 50 Infektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche. Der Landkreis hat 131.000 Einwohner, der Wert liegt den Angaben zufolge damit bei 66 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für die Statistikfreunde

Sterblichkeit in Deutschland durch Corona ueber dem Durchschnitt

Laut Statistischem Bundesamt gibt es auch in Deutschland eine Übersterblichkeit, auch zu den Jahr wo es viele Grippe Tote gab.

Und das ist nur die banale Gesamtsterblichkeit. Vermutlich hat es aber in den letzten Wochen auch deutlich weniger Verkehrstote geben, weniger tödliche Berufsunfälle, etc.. Die Sterblichkeit durch nicht-Corona ist also sogar gesunken, während die kombinierte Sterblichkeit aus nicht-Corona und Corona steil anstieg => letztere war und ist sehr hoch.


Seitdem die Corona-Schutzverordnungen Ansammlungen und Versammlungen (also auch Demos / Großveranstaltungen) sowie die Teilnahme daran verbieten. Corona: Gilt ein Versammlungsverbot? - Bussgeldkatalog 2020
Bei den Corona-Demos ohne geglichen Abstand und ohne Mundschutz, sowie der Verleugnung des Corona-Virus ist glasklar von Vorsatz auszugehen.

Die Verbote wurden längst von Karlsruhe zurückgepfiffen, Demonstrationen sind erlaubt. Man muss sich nur an Auflagen halten. Bei diesen Demos haben das zwar viele nicht gemacht, aber bei "keinen Abstand halten" gibt es immer mindestens zwei potentielle Verwantwortliche und du kannst anhand der Handy-Daten nicht sehen, wer von den beiden der Täter ist. Somit sind auf deren Grundlage keine polizeilichen Maßnahmen möglich, im Gegenteil gelten gemäß der Unschuldsvermutung mindestens 50% der Leute auf der Demo als Opfer und dazu kommen noch die nicht-Demo-Teilnehmer in der gleichen Funkzelle, die deine Generalüberwachung ebenfalls betreffen würde. Eine Funkzellenabfrage wäre also alles andere zielgerichtet und "Gefahrenabwehr" wäre sie, aufgrund der nachgelagerten Auswertung sowieso nicht.
=> allessamt unzulässig.

Das ist soweit ich weiß kein Offizialdelikt. Da müsste man also selbst Strafantrag stellen, bzw. kommt wohl auf dem zivilrechtlichen Weg da besser.

Betrifft diese Unterscheidung nicht nur Anfachtsverdachte, also dass die Staatsanwaltschaft nicht aktiv danach suchen muss? Du sprichst hier ja davon unter Verstoß gegen besagte Rechte illegal erstellte Ausnahmen systematisch zu erfassen und polizeilich auszuwerten. Müssen dann nicht auch alle einhergehenden Delikte bearbeitet werden, oder dürfen Polizisten einen Gesetzesbruch sehen, dokumentieren und dann untätig bleiben?


Kauf dir einen elektrischen Haarschneider. Jeden Monat so ein Haufen Geld für ein paar Haare zum Fenster rauszuwerfen...

Mir fällt nur eine Frisur ein, die zwingend schon nach 2 Wochen intensiver Nachbehandlung bedarf und bei der würde ich keinen Haarschneider, sondern Enthaarungscreme empfehlen :ugly:


Meine Frau hatte auch ein paar Masken genäht aus Baumwollstoff (aber mit der Nähmaschine).
Selbst wenn die einlagig sind kann man kaum darunter atmen.
Wir hatten noch ein paar Einweg-Masken geschenkt bekommen und die mal probiert. Darunter kann man deutlich besser atmen.
Ich glaube das ist eine Art Vlies Stoff.

Wenn es euch nur darum geht, dem Gesetz zu genügen: Nimm Seiden- oder andere dünne Tücher. Normal dicken Bauwollstoff für Oberbekleidung kannst du vergessen.
Wenn es darum geht, einen effektiven Schutz zu gewährleisten: Nehmt einen Kredit auf und kauft ordentliche Schutzmasken. Alles andere ist nur kurze Zeit als Einwegprodukt effektiv und soviel kann man schlecht selber nähen.


Die armen Hipster tun mir jetzt schon leid.

Die haben doch eh verloren. Wir kann man ein echter Hipster sein, wenn man Corona nicht schon 2018 vor allen anderne hatte?

Mal sehen wann die ersten Menschen mit solchen Masken zu sehen sind.
Anhang anzeigen 1088478

Das ist kein MUND- UND auch kein NASENschutz ;)
Aber hier sollte es Inspiration geben:
maske mund geschlossen - Ecosia


Kannst Du bitte die Textstelle zitieren, wo ich das tue? Ich denke nicht.

Du kannst gerne darlegen, wieso du auf meine Ausführung "es gab bislang schon zu viele Tote, jetzt wird das Schutzniveau weiter abgesenkt" mit anderen Todesstatistiken reagierst. Ich sehe da nur zwei Interpreationsmöglichkeiten:
- Bezugsloses Offtopic
- Einen Relativierungsversuch nach dem Motto "soviele Tote sind doch vollkommen okay"

Dieser maximalpolemischen Verkuerzung habe ich entgegengehalten, dass "die Gesellschaft" die Summe aller Individuen ist und dass die dich schon vor Corona potenziell lebensbedrohlich gefaehrdet haben. Ansonsten gaebe es keine (bis zu) 20.000 Tote durch sog. Krankenhauskeime (keine Ahnung, wo Deine Zahl herkommt)

Hierher, in direktem Zusammenhang mit multiresistenten Keimen gepostet, aber leider ohne Angabe der Primärquelle. Ich hoffe, dass du diesem Poster trotzdem vertraust?
Nicht zu vergessen ca. 20.000 Tote jaehrlich.

und keine mehreren Tausend Verkehrstote jaehrlich - trotz ach so ausgefuchster Bekaempfungsstrategien (Fun Fact - arbeitest Du in einem Krankenhaus oder kennst jemanden, der es tut? waere es nicht eindeutig zurueckverfolgbar koennte ich Dir eine interne Anweisung einer Universitaetsklinik zum Thema Krankenhauskeime praesentieren, nach deren Lektuere Du Dir ganz sicher zwei Mal ueberlegen wuerdest, in ein Krankenhaus zu gehen) und Verkehrsregeln samt ausgekluegelter Konzepte wie Fusswegen. Meine - von Dir entweder unverstandene oder geflissentlich ignorierte - Aussage war, dass kein Konzept Dir vollstaendige Sicherheit gibt.

Nein, das tut es nicht. Aber in beiden deiner Beispiele sorgen die Konzepte für eine deutlich höhere Sicherheit, als wie sie bei Corona selbst mit den jetzt aufgehobenen Maßnahmen hatten. Und insbesondere beim Straßenverkehr habe ich als Individuum die Möglichkeit, mein Schutzniveau weiter deutlich zu steigern, in dem ich selbst aufpasse. Ich bin den Gefährdern nicht schutzlos ausgeliefert. Bei Corona ist das anders. Die Gefahr ist nicht nur ungleich größer, sondern sie beginnt unmittelbar vor meiner Haustür und ich habe keine Möglichkeit zu Gegenmaßnahmen außer mich zu Hause einsperren.

Ich verschliesse aber auch nicht die Augen vor der Wahrheit - dass der naemlich nicht endlos aufrecht erhalten werden kann. Stattdessen brauchen wir Konzepte, um die "neue Normalitaet" zu gestalten.

Wir kehren aber nicht zu einer "neuen" Normalität zurück. Was da draußen abläuft ist alte Normalität mit einem nutzlosen Wisch vor der Fresse. Und der vom dir postulierten Zwang zu einer weitestgehenden Aufhebung löst sich auch in Luft auf, wenn man alte Finanz-, Wirtschafts- und Vermögensstrukturen nicht als unverrückbares Dogma erachtet. Dass ist das genaue Gegenteil von "neu".

Mit Armbinden meine ich das Stigmatisieren von Erkrankten. Spahn wollte eine Positiv-Stigmatisierung per Immunitaetspass, ich denke den Ansatz nur konsequent zu Ende.

Okay, dieser Zusammenhang kam bei mir nicht an. Missverständniss.

Denkanstoss - niemand zwingt Dich, Menschenansammlungen aufzusuchen. Anstatt nur blindwuetig um Dich zu schlagen koenntest Du ja die Eigenverantwortung einfach ein wenig hochfahren ... ?

So? Mich zwingt niemand zur Arbeit zu gehen? Mich zwingt niemand, mir Nahrungsmittel in Läden zu kaufen? Ich habe leider keinen Acker, auf dem ich mich selbst versorgen kann. Ich habe gut 60 m², die ich selbst zuverlässig schützen kann und außerhalb davon bin darauf angewiesen, dass mich der Staat vor Leuten schützt, die Corona-Eindämmung als vernachlässigbar machen. Macht der Staat aber nicht, im Gegenteil.

Wer genau hat denn Dein Leben bedroht und ist ungestraft davongekommen?

Potentiell jeder einzelne, der nicht abschließend auf Corona-Freiheit geprüft wurde und sich mir auf weniger als 2-3 m Entfernung annähert. Das sind bei jedem normalen Wocheneinkauf schon rund ein Dutzend Leute. Bei jedem Arbeitsweg während der Hauptverkehrszeiten ein weiteres halbes Dutzend je Richtung - und wie man aus diversen Threads zu meiner Einstellung bezüglich Pendeln weiß, habe ich einen kurzen Arbeitsweg. Bei meiner Freundin sind es täglich 2-3 Dutzend ohne ÖPNV. Mit explodieren die Zahlen.

Seltsam, ich habe in Deinem Rant auch keine Quellen gefunden. Aber da Du so nett darum gebeten hast:

Krankenhauskeime
Sterbezahlen
Altersmedian
Lebenserwartung

Irgendwie muss dir da schon wieder ein Fehler unterlaufen und die entscheidende Quelle entfallen sein. Ich spreche hier über eine Krankheit, die unter den Bedigungen des Lockdowns allein im April 5400 Menschen in Deutschland getötet hat, obwohl diese sich soweit möglich in komplett geschützte Räume zurückgezogen hatten. Deine Formulierungen suggerieren, dass du vergleichbare Bedrohung im Straßenverkehr belegen wolltest, also 5400 Tote/Monat = 65000 Todesopfer im Jahr und das nur in dem Teil des Verkehrs, bei das Opfer nicht durch eigene Unachtsamkeit zum Unfall beigetragen, sondern sich in Bereichen aufhielten, die gemäß Verkehrsregeln komplett sicher sein sollten.

Davon lese ich deinen Quellen nichts. Stattdessen redest du selbst von 3000 Verkehrstoten, wodrunter normalerweise sehr viele selbst Verantwortliche oder zumindest Unachtsame sind. Zieht man die ab, bleiben vielleicht 100 bis 150 unschuldige Opfer. Und dass wir gegen die keine weiteren Maßnahmen zusätzlich zu der bereits verdammt umfangreichen und relativ sorgfältig überwachten Regulierung (ausgenommen natürlich Parken mit Behinderung :ugly:) unternehmen, führst du als Argument dafür ein, dass wir die bislang gegen Corona unternommen Maßnahmen, die so schwach waren, dass Corona um den !Faktor 40! gefährlicher ist, weitestgehend einstellen können.

Soweit jedenfalls mein Verständnis deiner Aussage. Wenn du etwas anderes sagen wolltest, brauche ich wohl einen zweiten Anlauf, ehe ich es kapiere.


So oder so war das ja auch nicht sein Ansatz. Er hat von "potenziell Infizierten" gesprochen und sich offen fuer die Idee gezeigt, solchen Menschen - er selbst spricht von 1/3 der Bevoelkerung, aus welchem Hut auch immer er diese Zahl gezaubert hat - wahlweise das Recht auf koerperliche Unversehrtheit oder ihre Bewegungsfreiheit abzusprechen. Entweder hat er sich arg ungelenk ausgedrueckt - was im Kontext aber nicht wirklich mein Eindruck ist - oder er stellt sich einen Umgang mit Infizierten vor wie Hoecke mit Auslaendern: ein paar wohltemperierte Grausamkeitem zum Schutze des Volkskoerpers im Allgemeinen und zum Schutze seines Koerpers im Besonderen. Ich bin schon ein bisschen entsetzt, dass so ein Satz 1. von ihm kommt und 2. unwidersprochen geblieben ist.

Da wurde ich wohl grundsätzlich missverstanden. Ich sehe grob drei Gruppen in der Bevölkerung:
- Diejenigen, denen die bisherigen Maßnahmen ebenso wie die jetzigen weitestgehend egal sind (vor allem Kinder)
- Diejenigen, die die bisherigen Maßnahmen als zu belastend empfunden haben und die für ihr persönliches Vernügen bereit sind, ein steigendes Infektionsrisiko in Kauf zu nehmen.
- Diejenigen, die aufgrund von Vorschädigungen mit einem tödlichen Verlauf einer Corona-Infektion rechnen müssen und deswegen ein steigendes Infektionsrisiko nicht in Kauf nehmen können.

Erstere Gruppe spielt für die weitere Überlegung keine Rolle, die anderen beiden Gruppen dürften sich, wenn man sich die Zahlen zu Vorerkrankungen anguckt, ähnlich groß sein, sodass wir uns eine quantitative Überlegung ala "sollten einige wenige für ganz viele zurückstecken müssen?" an dieser Stelle schenken können. Es stehen also bereitwillig-Corona-Verbreiter gegen Corona-um-jeden-Preis-Vermeider. Der Stand im April kann in Anbetracht von 5400 Corona-Toten bereits als weit auf Seiten der "Verbreiter"-Fraktion betrachtet werden, die jetzt erfolgten Lockerungen reduzieren den öffentlichen Infektionsschutz noch einmal deutlich bis nahe null. Das heißt auf die Belange der "Corona Vermeider" wird praktisch gar keine Rücksicht mehr genommen, sie sind Opfer der restlichen "Gesellschaft" (die in dieser Situation eher eine Feindschaft darstellt). Und diese Risiko hat jetzt noch täglich die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten:
a) Sie bleibt zu Hause. Ihr Recht auf freie Bewegungsfreiheit wurde zugunsten der "Verbreiter"-Fraktion aufgehoben
b) Sie wagt sich unter deutlichem Risiko einer tödlichen Infektion nach draußen. Ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit wurde zugunsten der "Verbreiter"-Fraktion aufgehoben

Wer werktätig ist, dem wird meist und jetzt, mit Öffnung der Geschäfte noch sehr viel häufiger, selbst diese Wahl genommen und direkt b) vorgeschrieben.

Und in dieser Situation muss man sich dann von den -ich bleibe bei der Bezeichnung- Corona-Deppen auch noch an den Kopf werfen lassen, es ginge um DEREN Grundrechte?
Welche denn? Das Menschenrecht auf Shopping?


Wäre es nicht lobenswert zum Schutze aller, wenn Arbeitgeber z.B. besonders exponierte Jobs wie an der Kasse, in der Notaufname etc. mit Immunisierten besetzen würden? Wir wählen an vielen Stellen im Arbeitsrecht nach Kriterien aus, z.B. dürfen Frauen generell weniger heben oder in der Industrie keinen Dreischichtdienst machen. Das wird zum Schutze doch auch akzeptiert.

Jein. Die Akzeptanz endet bereits jetzt regelmäßig, wenn flexibler einsetzbare, leistungsfähigere Arbeitskräfte für diesen ihren Mehrwert auch mehr Lohn erhalten. Es werden sogar systematische Diskriminierungsstrukturen geschaffen, um das auszugleichen, dabei betrifft es bislang nur sehr wenige Berufszweige. Künftig würde es aber alle betreffen. Das ist eine massive Steigerung der Ungerechtigkeit und ich weiß nicht wirklich, ob es dadurch besser wird, dass es statt einem unveränderbaren Merkmal diesmal eins ist, dass man selbst in der Hand hat, in dem man sich lebensgefährlich infiziert.

Ganz abgesehen davon, dass man bis auf weiteres nicht weiß, ob eine wirkungsvolle Immunisierung vorliegt und auch diejenigen, die Corona lebend überstanden haben, vielleicht gar kein Interesse an oder keine Eignung für diese Jobs haben. Du kannst nicht die Buchhalterin in den Not-OP und den Notchirurg in die Buchhaltung setzen, nur weil das Infektionsrisiko in letzterer leichter handhabbar ist. Stattdessen sollte man Bedingungen schaffen, dass an jedem Arbeitsplatz ein gutes Schutzniveau gegeben ist. Z.B. Supermarktkassen sind, soweit ich das beobachten kann, mittlerweile flächendeckend getrennt. Da leben die Regaleinräumer viel gefährlicher, weil sie ihren Job weiterhin während des normalen Kundenverkehrs erledigen sollen. Aber auch vermeintlich sichere Büro- und Industriejobs haben wegen der mangelnden Trennung der Mitarbeiter voneinander ein hohes Infektionsrisiko. Meiner Schätzung nach müsste das die Hauptquelle für Infektionen in späteren Lockdownwochen gewesen sein und da gibt es bis heute allenfalls freiwillige Maßnahmen. Bei meiner Freundin auf Arbeit z.B. kam ein vergrößerter Sicherheitsabstand nur deswegen zustande, weil viele Mitarbeiter wegen Alters oder Kinderbetreuung ganz zu Hause geblieben sind, teilweise auf eigene Kosten als Urlaub. Spätestens wenn die Kitas wieder aufmachen, wird es da richtig kuschelig und die Geschäftsleitung hat außer einer losen Umfrageliste, wer ab 6 und wer bis 20 Uhr arbeiten möchte (Logo: praktisch niemand) keine einzige Maßnahme in Gang gebracht.

Dieser Aspekt ist natürlich sehr wichtig, und frage ich auch bei jedem Test, ober er spezifisch genug ist. Bisher sind es die Tests meines Wisserns nach nicht. Sie taugen einzig und festustellen, dass man keine Infektion hatte. Schalgen die Tests an, sagt es wenig darüber aus, welches Coronavirus es war.

Die bisherigen Tests dienen halt nicht dem effektiven Einsatz von Arbeitskräften, sondern der Behandlung von Kranken. Da ist ein falsch positives Ergebnis der deutlich akzeptablere Fehler gegenüber einem falsch negativen, also drückt man letztere möglichst auf Null.

Ich lese hier schon lange nicht mehr alles und habe mir angewöhnt, nicht mehr jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. Prinzipiell kann ich den Gedankengängen des von Dir angemahnten Users im großen und ganzen Folgen. Ich bin mein Leben lang eingeschränkt worden und niemanden in der Gesellschaft interessiert das. Ich habe daraus gelernt, dass unsere Gesellschaft Einschränkungen von Minderheiten, z.B.Strecken- oder gar Ortsperrungen für Motorradfahrer, wie es sie im Schauinsland oder Badenweiler gibt, oder zumindest gab, ich war lange nicht mehr da, akzeptiert.

Ist übrigens ein Aspekt, den ich beschissen finde. Was es bräuchte, sind flächendeckende Lärmkontrollen. Die lassen sich ja sogar technisch recht einfach automatisieren. Die Streckensperrungen führen dagegen nur dazu, dass besonders schöne Touren nicht mehr zugänglich sind und jetzt Anwohner von weniger schönen die volle Dröhnung abbekommen. Ich hab zwar begrenztes Mitleid mit Leuten in Vororten, die ihrerseits mit gesundheitsgefährenden lauten/luftverschmutzenden Karren jeden morgen und abend durch die Stadt fahren, um von/zu ihrem schönen Leben im Grünen zu kommen, aber wer tatsächlich auf dem Land arbeitet, sollte nicht an seinem Ruhetag den Krach mancher Biker auf Vergnüngungstrip ertragen müssen.


Aufgrund der Funktionsweise der PCR, also eine Vervielfältigung des "Gen-Materials", kann es keine False-Positives geben. Nur False-Negatives. Dies ist dem Umstand zu verschulden, dass man genug "Material" braucht, um eine "Kolonie" wachsen zu lassen.
Sind auf dem Abstrich nun zu wenige Viren, kann es sein, dass diese nicht nachgewiesen werden. Aus dem nichts kommen aber keine Viren auf den Abstrich. Abgesehen von menschlichen Fehlern in den Labors.
Nach dieser Testmethode kann man genau zwischen Covid-19 und anderen Coronaviren unterscheiden.

Ich habs schon mal erklärt, aber da viele hier wohl nur sehr bruchstückhaft lesen, hier nochmal:
PCR vervielfältigt nur. Dass zwar zuverlässig, es gibt aber die zusätzliche und eben deutlich größere Fehlerquelle bei der Erkennung des vervielfältigten Materials. Hier sind sowohl falsch Positive als auch falsch Negative möglich. Und die derzeitigen Testmethoden sind, s.o. zwecks medizinischer Anwendung auf die Vermeidung letzterer zulasten ersterer optimiert.


Was auch sinnvoll ist. Sie schließen einfach eine alte Infektion aus. Aufgrund der nicht nachgewiesenen Immunität, lässt sich aus einem positiven Antikörper-Test eh nicht auf Immunität schließen.
Ein negativer Test sagt aber zu 100%, dass man es noch nicht hatte.

Nö, auch das nicht mit abschließender Sicherheit. Es gibt mittlerweile mehrere Studien, die Sars-Cov2 eine ausgeprägte Wandelfähigkeit zusprechen. Wer Antikörper gegen einen vom Test nicht erfassten Stamm hat, erhält ein negatives Ergebnis, obwohl er infiziert war. Was aber ehrlich gesagt nicht schadet. Ist er halt genauso blöd dran wie Leute mit mildem Verlauf, die gar keinen Test erhalten haben und sich deswegen ebenfalls noch in voller Gefahr währen - und das möglicherweise nicht einmal zu Unrecht: Die Spezifiztät der Tests gilt auch für das Immunsystem selbst. Wenn du Antikörper hast, die auf einen andere Sars-Cov2-Linie nicht passen, dann kannst du dich mit der auch weiterhin genauso anstecken, wie jeder andere auch. Das ist ja derzeit die große Frage bei Corona - wie weit reicht "Immunität" überhaupt?

Das wird auch bei den Impfstoffen noch spannend. Die kann man zwar absichtlich viel breiter aufstellen, aber nur wenn man einen Überblick hat - und den hatte zu Beginn der Entwicklung niemand. Und selbst dann sind die Möglichkeiten nicht unbegrenzt, wie der umpassende Influenza-Impfstoff vor ein paar Jahren und der resultierende, viel zitierte Massenausbruch gezeigt haben. Da wird es nach der ersten Generation Impfstoffe sicherlich noch einige Updates geben.

Zumindest wenn man nicht den Billigkram aus dem Ausland nimmt: Corona-Krise in den USA: Schwemme fehlerhafter Antikoerpertests | tagesschau.de
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Beinahe jedes Land bezeichnet die Tests aus dem Ausland als minderwertigen Billigkram. Alle außer einem dürften damit falsch liegen und ich würde nicht darauf wetten, das wir dieses eine sind. ;)

Landkreis Coesfeld verschiebt Lockerungen
...
Auch Landkreis in SH überschreitet Grenze für Neuinfektionen

Und da werden noch viele weitere hinzukommen. Man hat bei Graz gesehen, wie banal die Mechanismen sein können - Wiederholungen sind mit den jetzigen nicht-Schutzmaßnahmen jederzeit möglich.

Was mir große Sorgen macht: Bislang lagen Entscheidungen über Schutzmaßnahmen bei den Ländern, die in der Regel mehrköpfige Krisenstäbe mit direkt angeschlossen Experten dafür abgestellt haben. Die Ergebnisse waren nach Filterung durch die Politik zwar extrem einseitig und deswegen an einigen Stellen unangenehm und sinnlos hart, während an anderer Stelle, wo man mit kleinen Änderungen viel hätte bewirken können, gar nichts geschah. Aber es war wenigstens immer jemand am Ball.

Jetzt sind auf einmal die Landräte verantwortlich, die schon bisher überarbeitet waren, jetzt schon obendrauf den größten Umbruchung in der kommunalen Finanzierung seit Ende des zweiten Weltkriegs stemmen müssen und weder Vorkenntnisse noch Expertenbeistand haben. WIE SOLL DAS GUTGEHEN???
 
Jetzt sind auf einmal die Landräte verantwortlich, die schon bisher überarbeitet waren, jetzt schon obendrauf den größten Umbruchung in der kommunalen Finanzierung seit Ende des zweiten Weltkriegs stemmen müssen und weder Vorkenntnisse noch Expertenbeistand haben. WIE SOLL DAS GUTGEHEN???

Ganz einfach: Bis auf wenige Ausnahmen wahrscheinlich gar nicht.
Wir Menschen haben eines über die Jahrhunderte garantiert nicht verlernt und das ist "Lernen durch Schmerz". So lange es nicht genug wehtut bewegt man sich erstmal keinen Millimeter bzw. geht immer den Weg des geringsten Widerstandes.

Wir haben noch immer grob 1000 Neuinfektionen pro Tag aber alle sind ja so am Jammern. Statt also noch eine handvoll Wochen durchzuhalten bis wir unter 100 sind (wo man Infektionswege ggf. wieder einzeln nachverfolgen könnte) und dann über gezielte Lockerungen nachzudenken wird jetzt auf Landes- und Kreisebene gelockert bis die Bude kracht. Das Ergebnis wird so sicher wie das Amen in der Kirche sein, dass die Infektionszahlen wieder massiv ansteigen werden in 2-3 Wochen und wegen der neuen "50 Neuinfizierte in 7 Tagen"-Regel wieder zurückgerudert werden muss und dann schreien wieder alle (zurecht) über das entstehende Chaos, spätestens dann weiß erst Recht keiner mehr was er wo wie darf und was nicht.


Ich hoffe ja nicht dass es so kommt und die mittlerweile andere generelle Haltung weiter Teile der Bevölkerung die Härte der nun provozierten zweiten Welle abmildert - aber wenn ich mir die Ausgangsbasis Anfang März ansehe (Zweistellige Infiziertenzahl in zwei, drei Landkreisen/Infektionsherden) und mit heute vergleiche (mehrere Tausend Infizierte im ganzen Land verteilt), dann hat die zweite Runde sehr viel mehr Schadenspotential als die erste.
 
Zumindest in meiner Umgebung beobachte ich, dass rund 80% der Leute noch versuchen, Ansteckungsgefahren zu vermeiden. Das ist zwar nicht genug, um Sicherheit zu geben, zumal es ettlichen Situationen halt auch mit gutem Willen einfach nicht geht, den Abstand einzuhalten, aber das sollte den Anstieg der zweiten Welle verlangsamen. Im Prinzip haben wir jetzt viel mehr Ausgangsherde, aber jeder entwickelt sich langsamer. Bei gleicher Reaktionszeit kämen die gleichen Fallzahlen raus. Die Frage ist nur, wie schnell all die Politiker, die jetzt auf Wirtschaft-über-alles eingeschworen sind, umschwenken können?

Bei der ersten Welle musste man nur auf Landesebene endlich mal akzeptieren, dass es eine Gefahr gibt und wir uns die von anderen Ländern ergriffenen, drastischen Maßnahmen, eh nicht dauerhaft werden sparen können. Bei der zweiten Welle müssen nicht nur mehr Entscheidungsträger erneut einen Handlungsbedarf akzeptieren, sondern sie müssen auch jeder einzelne in diesem Rahmen öffentlich eingestehen, dass ihr heutiger Kurs ******* war. So etwas fällt Politikern verdammt schwer und lässt sie in der Regel nach jedem Strohhalm und jeder Verzögerungstaktik greifen. Verzögerung ist bei Anti-Corona-Maßnahmen tödlich. :(

Nicht zu vergessen, dass die Abstimmung von Maßnahmen auf Kreisebene durch die Vielzahl an Beteiligten auch dann noch viel länger dauert, nachdem sich bei allen die Handlungsbereitschaft eingestellt hat. Aber naja - Laschet, Kretschmann & Co wollten halt nicht nur als Retter der Wirtschaft und der Freiheit wahrgenommen werden, sondern auch sicherstellen, dass zum Zeitpunkt eines Backlashs jemand anders in der Verantwortung steht. Dieses Ziel haben sie erreicht. Das Ziel des Schutzes der Bevölkerung nicht, aber das wurde ja auch gar nicht angestrebt.
 
Zumindest in meiner Umgebung beobachte ich, dass rund 80% der Leute noch versuchen, Ansteckungsgefahren zu vermeiden.

Zumindest im Rahmen ihrer Möglichkeiten machen die Leute das bei mir auch, ja. Übrigens auch geistige Möglichkeiten - denn bei vielen Menschen ists halt nur gut gemeint wie sie sich verhalten (was meist das Gegenteil von gut gemacht ist). Es ist schwer manchen Mitmenschen zu erklären dass es Scheiẞe ist, wenn man sich eine einzelne Stoffmaske zum einkaufen gehen mit mehreren Leuten teilt um ein Extrembeispiel zu nennen (tatsächlich so gesehen :wall:).

Dennoch glaube ich schon, dass der generelle Verhaltenswechsel sehr mächtig ist im Vergleich zu irgendwelchen sinnfreien 800qm-Regelungen oder "du-darfst-kein-Tennis-spielen". Die viel gescholtene Zahl R dürfte durch ein generell vorsichtigeres verhalten der Bevölkerung weit stärker sinken als durch politische Einzel-/Zwangsmaßnahmen. Aber ob das reicht die 2. Welle unter einem Schwellwert zu halten der für das Gesundheitssystem akzeptabel ist? Die bessere da weitaus weniger tödliche Variante diese Welle ganz zu vermeiden bis es Medikamente oder gar ne Impfung gibt habe ich nach den aktuellen Entscheidungen schon aufgegeben.
 
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