Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Nur hat der Lockdown in Italien zwei Wochen vor dem in Deutschland begonnen.

Du weißt aber schon, dass auch die Infektion in Italien früher begann?

Nein, sondern anhand nicht vorhandener Maßnahmen wie in Schweden.

Unsinn. Schweden hat ebenso Maßnahmen ergriffen, sich jedoch für umfangreichere Lockerungen entscheiden - und bezahlt dafür mit einer höheren Zahl an Neuinfektionen und mehr Toten. Und der nicht lustige Witz dabei ist, dass es ihnen wirtschaftlich noch nicht einmal nützt:
Auf den ersten Blick verwunderlich ist die ökonomische Zwischenbilanz der schwedischen Liberalität: Deutlich besser als anderswo läuft es hier auch nicht.

Schwedens Regierung rechnet mit einem BIP-Einbruch zwischen vier und zehn Prozent im laufenden Jahr. Die Zahl der Entlassungen ist hochgeschnellt und war zuletzt doppelt so hoch wie auf dem Höhepunkt der Finanzkrise. Die Volkswirte der Großbank Nordea sehen die schwedische Wirtschaft "am Rande eines Kliffs".

Obwohl Handel und Gastronomie unter Auflagen weiterarbeiten dürfen, sind ihre Geschäfte stark rückläufig. So zeigen etwa Abrechnungsdaten des Softwareunternehmens Caspeco, dass die Umsätze in Restaurants seit Mitte März um gut zwei Drittel unter Vorjahr bleiben. Das Verbrauchervertrauen ist im April auch in Schweden so stark eingebrochen wie zuletzt in der Weltfinanzkrise.

In einer Konsumentenbefragung, die für McKinsey durchgeführt wird, äußerten sich die Schweden zuletzt zwar nicht so deprimiert wie die Italiener und Franzosen. Aber doch ähnlich skeptisch wie die Briten. Vergleichsweise optimistisch sind dagegen ausgerechnet die Deutschen.
Quelle: Coronavirus: Was wir von Schweden lernen koennen - manager magazin


In Schweden geht die Infektionrate auch zurück. Man muß nur eins und eins zusammenzählen.

Noch einmal und zum mitschreiben: *In Schweden* und den *dortigen Verhältnissen* geht die Infektionsrate auch unter lockereren Maßnahmen als in Deutschland zurück, was jedoch erstens nicht übertragbar ist und zweitens mit einem langsameren Rückgang der Ausbreitungsrate und mehr Toten einher geht.
Eine gute Zusammenfassung der aktuellen Lage in Schweden findest du unter: Corona Schweden aktuell: Die Corona-Krise trifft auch die schwedische Wirtschaft - So ist die Lage | Suedwest Presse Online
Anders Tegnell ist Schwedens Chef-Virologe. Im Gegensatz zu vielen anderen Virologen hatte er Schweden zu den lockeren Corona-Maßnahmen geraten, immer eine Herdenimmunität befürwortet und über strengere Maßnahmen im Rest der Welt regelmäßig den Kopf geschüttelt. Im schwedischen Fernsehen gab er jedoch nun zu, sich geirrt zu haben.


Ich finde das eigentlich ganz cool und weniger angsteinflößend, wenn ich eine Krankheit bekommen kann, die voraussichtlich keine oder nur sehr milde Symptome entwickelt. Das ist weitaus besser als wenn jeder zweite daran stirbt. Daran kann man schon sehen, wie sehr du im Schwachsinn der Medien verhaftet bist.

Immer wenn man glaubt, dass von dir nichts Dümmeres mehr kommen kann, erlebt man eine Überraschung.
Du hast offenbar keinerlei Vorstellung davon, wie Epidemien (oder Pandemien) funktionieren. Ein Virusinfekt in der Art von SARS-COV-2, der schnell eindeutige Symptome zeigen und seine Opfer zügig umbringen würde, wäre zwar für den/die ersten Betroffenen gefährlicher, für nicht für eine Gesellschaft mit funktionaler Seuchenbekämpung. Man kann den Erkrankten schneller erkennen und isolieren, und weil - so zynisch es auch klingt - ein Toter eher wenig soziale Kontakte zu Lebenden hat, steckt auch nicht mehr allzu viele Andere an, selbst wenn der Infekt unbemerkt bleibt.

Was meinst du denn, warum deine Aluhut-Kollegen von der anderen Schule so schnell mit der VT bei der Hand waren, es würde sich um ein Virus aus einem Waffenlabor handeln? Weil man ein virale Biowaffe annähernd so entwerfen würde, nämlich stark und möglichst lange unbemerkt infektiös. Nur in der Realität im Endstadium eben doch tödlicher, damit die zahlreichen Infizierten irgendwann auch sterben.
Eine sehr tödliche Wirkung ist allerdings an sich gegen die Natur eines Virus. Dieses will nämlich leben und sich vermehren und das geht besser, wenn der Wirt möglichst lange am Leben bleibt, um weitere Viren zu produzieren und auf andere Wirte zu übertragen. Der Tod des Wirts ist aus "Sicht" eines Virus eher eine ungewollte Folge möglichst intensiver Reproduktion, nicht der Zweck der Infektion.
 
Reproduktionszahl in Schweden auf unter 1 gesunken:
Die Abstandsmassnahmen wirken überall. Während wir ungehindert Bus und Bahn fahren, nimmt "der Schwede" das Auto oder Rad. Läuft auf das gleiche hinaus. Bei uns war es etwas restriktive, aber nur minimal, dafür ging es schneller zurück, in Schweden starben viel mehr Menschen, viel mehr infizierten sich und erste Restaurants werden geschlossen.

Daraus zu schließen, Maßnahmen sind überflüssig, ist schon arg konstruiert und verachtet jede reale Situation. Aber gut, lies Du Deine Links, ich lese weiterhin wissenschaftliche Veröffentlichungen. Die sind mir schon ungenau und fehlerbehaftet genug, aber das Beste, was wir haben.

Und wirtschaftlich haben sie auch massive Probleme, weil der Weltmarkt wegbricht. Warum z.B. produziert VW nicht mehr? Weil es ihnen vom Staate verboten wurde, oder weil Waren aus China fehlen, weil dort in bestimmten Bereichen einfach komplett Fabriken geschlossen worden.
Corona Schweden aktuell: Die Corona-Krise trifft auch die schwedische Wirtschaft - So ist die Lage | Suedwest Presse Online
(... Hach, zu langsam ... )

Bei uns wurde viel zu lange mit Maßnahmen gewartet, hätte man früher einmal kurz zwei Wochen alles herunter gefahren wäre danach vieles lockerer gewesen. Muss immer erst einer sterben, bis die Menschen aufwachen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hey, zufällig diejenigen, die besonders oft einen Einstiegs- oder gar Aushilfsjob haben, in dem enger Kontakt zu Kollegen schwerer zu vermeiden ist und die deutlich seltener [mit Dienst.] PKW aus dem Vorort zur Arbeit pendeln.
 
Wie ist das jetzt mit der 2. Welle kommt die oder kommt nicht ? Man hört davon nichts mehr.
Die Chance dass die nicht kommt schätze ich bei ziemlich genau Null da wieder alles gelockert/geöffnet wird.

Statt einiger weniger Herde wie bei Welle 1 haben wir jetzt eine recht gleichmäßige Verteilung von Infizierten im ganzen Land. Wenn die alle weider miteinander Kuscheln könnte die zweite Welle wesentlich härter als die erste sein. Es steht und fällt damit, wie sich die Menschen untereinander verhalten auch wenn es keine gesetzlichen Verbote gibt.
Wenn wir alles aufmachen (würden) und dann wieder gefühlte 100 Leute auf 40 Quadratmetern inner Disse oder im Fanblock stehen am Wochenende haste mal so gar nix gewonnen.
 
Es sind immernoch um die 7 Tage Inkubationszeit+ ca. nochmal solang bis der Kranke dann fertig getestet und gemeldet wurde. Ergo lassen sich jedwede Maßnahmen erst nach frühestens zwei Wochen bewerten.

Neue Wellen wird es bei dem aktuellen Kurs in diversen Ländern sicher geben. Wie die verlaufen werden wir dann sehen.
 
Na hoffentlich, geht das Virus zurück, so das wir alle wieder Spass am Leben haben.
Warum soll man jetzt kein Spaß haben? Es ist richtig angenehm und erholsam, wenn nichtmal Ansatzweise so viel los ist wie sonst oder während irgendwelcher Ferien und man im ÖPNV nicht eng auf eng sitzt. Von der Ruhe, u.a. durch den fast komplett zum erliegen gekommen Flugverkehr, ganz zu schweigen. Fehlt nur noch ein Hochwasser (oder zumindest mal ordentlich Regen).
 
Ich kann schon verstehen dass man manche Regelungen für unsinnig hält. Etwa dass man pauschal alle Sportstätten geschlossen hat. Z.B. darf ich nach wie vor kein Tennis (Einzel) spielen. Da hat man locker mehr als 2m Abstand und sogar noch eine feste Trennvorrichtung namens Netz.
Mit dem einen anderen Menschen dürfte ich aber fröhlich durch die Innenstadt flanieren.
Oder man darf spazieren gehen aber dabei keine Bälle schlagen, weil das wäre ja Golf etc. pp.
 
Na hoffentlich, geht das Virus zurück, so das wir alle wieder Spass am Leben haben.

Also mein "Spaß am Leben" hat sich nur sehr unwesentlich verändert. Das einzige was mir fehlt ist das Vereinsleben bzw. mit anderen Leuten zusammen Musik machen (alleine im Keller ist zwar effektiver zum verbessern persönlicher Fähigkeiten am Instrument aber so auf Dauer doch sehr öde...).

Aber sonst? Wenn man jemand ist, der sowieso Menschenansammlungen möglichst meidet, dem Discotheken/Clubs zu laut sind und der bis heute nicht versteht was daran geil ist einer Mannschaft beim ausüben einer beliebigen Sportart in großen Gruppen zuzugrölen ist die aktuelle Situation fast schon entspannend. :schief:

Ich kann schon verstehen dass man manche Regelungen für unsinnig hält. Etwa dass man pauschal alle Sportstätten geschlossen hat. Z.B. darf ich nach wie vor kein Tennis (Einzel) spielen. Da hat man locker mehr als 2m Abstand und sogar noch eine feste Trennvorrichtung namens Netz.

Ja, manche regeln sind blöd - aber die passen sich der breiten Masse an die ebena uch blöd ist.
Mein Chef beispielsweise ist ein begeisterter Ruderer. Der Ruderverein hat aber sogar freiwillig eingestellt, ALLEINE auf der Saar rumzurudern (was erlaubt ist) weil die Leute dann "kuck mal die dürfen rudern und wir nicht Fußball spielen" schreien. :klatsch:

Die müssen aufhören, alleine mit 100m Umkreis nur Wasser um sie rum rumzupaddeln weil es "dem Ansehen des Rudersports schadet, jetzt aktiv zu sein". So weit sind wir schon.
 
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