Das ist zu pauschal. Richtig ist es so:
... Was bedeutet das fürs Autofahren? ADAC Juristen weisen darauf hin: Wer sich mit einem Mundschutz hinter das Lenkrad eines Kraftfahrzeugs begibt, muss darauf achten, dass die ausschlaggebenden Gesichtszüge im Wesentlichen weiterhin auszumachen sind. Bei den handelsüblichen Masken sollte das eigentlich kein Problem sein, da das Gesicht damit im Normalfall noch zu erkennen ist.
Bei den selbstgemachten Masken kann es jedoch vorkommen, dass diese das Gesicht zu weit verdecken. Bei einem Mundschutz aus Gesundheitsgründen soll vorübergehend aus Opportunitätsgründen von einer Ahndung abgesehen werden. Das ist alles eine Einzelfallentscheidung und steht letztendlich im Ermessen des Polizeibeamten. ...
Coronavirus: Mundschutz im Auto | ADAC
Wenn ADAC die Gerichtskosten übernimmt, probiere ich es demnächst aus. Aber dass eine Bedeckung der gesamten Kinn-, Mund- und Nasenpartie die "ausschlagsgebenden Gesichtszüge" frei lässt, würde nicht einmal ein Asiate behaupten. Die Augenbrauen allein reichen definitiv nicht als Erkennungsmerkmal.
Bügeln und in die Sonne hängen
Das ist in meinen Augen, wegen der höheren Teperatur beim Bügeln und des langen Zeitfensters beim Sonnen, definitiv der Bessere Ansatz als 70 °C, aber scheinbar wurde wohl auch letzteres empfohlen - und tatsächlich braucht es ja irgend eine Alternative für Leute, deren Wohnsituation keinen freien Zugang zu Sonnenlicht lässt und bei vorschriftsmäßiger Nutzung ein halbes Dutzend Masken am Tag brauchen (plus Tücher um diese ohne direkten Kontakt abzunehmen und verstauen zu können).
Das sagte das RKI. Ich such mal einen Link dazu. Es ist wohl kein Rassismus, Herzelchen, wenn man darauf hinweist, dass es in warmen Regionen keine Grippewellen gibt. Das ist ein geographisches Thema und kein Rassismus. Sowas nervt.
Gut, hier steht etwas anderes. Wundert mich, warum Drosten das einmal sagte, als es um warmes Wetter ging und um seine Hoffnung, dass die Coronawelle damit reduziert wird
Die Grippe grassiert auch in Afrika: www.lungenaerzte-im-netz.de
Spannend, sie ist südlich der Sahara sofar besomders häufig. Sieh an:
Influenza: Bis zu 650.000 Tote durch Atemwegserkrankungen
...
Vermutlich ein Missverständnis: Es gibt in den meisten Ländern jenseits der Subtropen keine ausgeprägten WELLEN und ggf. verlangt Drosten auch eine besonders starke Saisonalität, ehe er dieses Wort für angemessen hält. Aber es gibt Influenza in ganz normalen Gesamtumfang, nur halt Sommers wie Winters. Und für mögliche Immunitäten ist es ja nur wichtig, ob die Krankheit umgeht, nicht mit welcher zeitlichen Dynamik.
Ich weiß nicht ob es gerade nur mir so geht, aber ich kann dir nicht recht folgen worauf genau du mit der Aussage hinaus willst?
Es ging mir mit meinen Post doch letztlich darum dass das tragen einer OP Maske in Punkto Erträglichkeit (weiß ja nicht ob du schon mal eine Gasmaske die wirklich das komplette Gesicht bedeckt auf hattest und wenn ob länger als 5 Minuten) über Dauer, gerade im Bezug darauf das man die "Corona-Maske" in der Regel nicht 8h am Stück und beim schlafen, selbst unter weniger erträglichen Temperaturen, tragen muss im Vergleich zu dem Umstand wie wehement sich in Teilen unserer Gesellschaft über das tragen einer OP-Maske beschwert wird und der Nichtwahl die im Ersten Weltkrieg damit einhergehen stark überzogen, ja schon regelrecht weinerlich, wirkt.
Es geht ja auch nicht darum es heute als Maßstab anlegen zu wollen, aber es als unzumutbar darzustellen eine OP-Maske zu tragen, oder ein Tuch, über ca. etwas mehr als 1/3 der Gesischtsfläche, wirkt im Vergleich dazu als würde dir jemand sagen es wäre unzumutbar ist einem Smart der aktuell Generation zu fahren (OP-Maske), wenn die Alternative ein Trabant ist (Gasmaske), nur weil man keinen Mercedes der E-Klasse fahren darf (ohne Maske).
Es geht auch bei Mitarbeitern auch nicht um die Zumutbarkeit allgemein, sondern es geht um den Zwang im Rahmen des Arbeitsverhältnisses. Natürlich kann man eine OP-Maske ertragen, aber sie stellt definitiv eine deutliche Unannehmlichkeit dar und wenn man Unnehmlichkeiten im Auftrag jemand anderen auf sich nimmt, denn wird das normalerweise vergütet. Wer jetzt auf einmal aus beruflichen Gründen den ganzen Tag Maske tragen muss, verdient also eine Gehaltsanpassung. Das gilt erst recht für die einfachen Masken, die auch ergonomisch nicht für lange Tragezeiten konzipiert sind. Für Soldaten dagegen, die du als Vergleich herangezogen hast, sind körperliche Unanehmlichkeiten Bestandteil der regulären Tätigkeit und deswegen auch im regulären Sold inbegriffen und die Soldaten haben sich bewusst dafür entschieden, als sie den Job angenommen haben. Verkäufer haben das nicht, denen werden jetzt nachträglich die Arbeitsbedingungen umgeschrieben, von "Einzelhandelskaufneutrum" auf "Einzelshandelskaufneutrum im Risikogebiet mit Schutzkleidungszwang". Das wäre so ähnlich, wie wenn dir dein Mercedes-Händler statt der vereinbarten E-Klasse den Smart hinstellt und sagt "sein sie froh, das es kein Trabant ist".
Der Fußball muss auch gerettet werden und deswegen gibt es da eine Extrawurst, die andere nicht bekommen.
Stimmt, den habe ich vergessen. Wahrscheinlich schwant den Politikern langsam, was passieren könnte, wenn bei nächster Gelegenheit die Leute Sonntags nichts bessere zu tun hätten, als wählen zu gehen.
Bitte richtig lesen. Die Arbeitslosenzahl ist um 308k gestiegen und nicht von auf... aber die 10 Mio. Kurzarbeiter sind auch heftig...
Also 10 Millionen beantragte, deutlich weniger umgesetzte Kurzarbeiter finde ich eigentlich sehr wenig verglichen mit dem, was viele hier für Katastrophenszenarien von "stehender Wirtschaft" an die Wand gemalt haben. Da lagen meine losen Schätzungen wohl doch deutlich näher an der Wahrheit. Das sind effektiv weniger als 20% der Erwerbstätigen und da es gehäuft Verkaufspersonal, also das untere Ende der Lohnpyramide, getroffen hat, nicht mehr als 15% der Wirtschaftsleistung. Wenn die Leute tatsächlich "Kurzarbeit" machen und nicht wochenlang am Stück zu Hause sitzen, vielleicht auch nur 10%.
Und das ist der (vorläufige) Höhepunkt der Corona-Schutzmaßnahmen plus dem (vorzeitigen) Höhepunkt der Konjunktur-Flaute von nicht einmal einem Monat Dauer. Wenn man es runterbricht haben wir am Ende des Jahres vielleicht 1% der Wirtschaftsleistung durch die jetzigen Schutzmaßnahmen verloren. Das ist sehr wenig, auf alle Fälle weitaus weniger als die globale Rezession, die wir letztlich unzureichenden Schutzmaßnahmen verdanken.
schon übel wenn man plötzlich nur noch 60% vom eigentlichen Lohn hat...
Wieso? Man hat gleichzeitig keine Kosten mehr für den Arbeitsweg, keine Werbungskosten, man spart sich das Geld für diverse Dienstleistungen weil man jetzt Zeit zum selbermachen hat und Urlaub ist auch grad nicht drin. Wer von 60% seine laufenden Fixkosten nicht beglichen bekommt, der hat sich grundlegend verplant. Alle, die vernünftig wirtschaften, haben halt 2 Monate lang keine Rücklagen für einmaligen Ausgaben anhäufen können, aber auch den Bedarf für selbige in dieser Zeit kaum gesteigert.
Wesentlich ernstere Probleme haben die, die wegen der Krise ihren Job verloren hatten oder die schon vorher prekär Scheinselbständig waren, denn die sitzen jetzt mit HartzIV da. Und ohne realistische Aussicht, das nächste 3/4 Jahr da raus zu kommen.
Wann ist denn Atomkraft hinterfragt worden? Nach Fukushima.
Und nach Tschernobyl. Und von genug Leuten dazwischen auch, nicht umsonst hatten wir den ersten/den einzigen durchgeplanten Atomausstieg zur Jahrtausendwende. Fukushima hat nicht zum hinterfragen geführt, sondern nur dazu, dass sich "der Wähler" endlich mal darum gekümmert hat, was Merkel eigentlich anstellt.
"Ihre Resultate könnten den Vorsichtigen Auftrieb geben."?
Ohne Verharmlosung von nicht-wirtschaftlichen Zielen und Ausgrenzung von um Menschen besorgten geht es bei der FAZ wohl nicht...
Wie wäre es mit "Ihre Resultate könnten eine tödliche Fehler im Epidemie-Management vermeiden helfen."?
Facebook steckt Corona gut weg | Aktien News | boerse.ARD.de
Wieso hab ich eigentlich nicht in soziale Medien oder Dating Apps investiert. Argh.
Weil du "nur eine Grippe" siehst und warum solltest du wegen einer Grippe deine Anlagepläne ändern?
Ich würde mir auch "Beate Uhse" oder "Dildo4U" Aktien kaufen, wenn die durch die Decke gehen.
Also bitte: Du willst jetzt nicht ernsthaft Beate Uhse mit sowas ekligem wie Facebook vergleichen?
Auch bekannt als "Herkunftsgebiete Tiroler Ski-Touristen"
Also im Norden ist es ja wirklich gechillt. Ich weis wo ich im Sommer Urlaub mache.^^
Norddeutsche sind immer geschillt. Oder zumindest solange, wie sie nicht von Bayern überrannt werden.
Was genau hat Dreck bzw. eine unsaubere/unsterile Produktion mit einem langen Transport(weg) zu tun? Egal wie lange der Weg ist, die Masken werden davon nicht sauberer. Es handelt sich schließlich um einen Hygieneartikel. Ein Tampon der im Dreck lag macht einen auch nicht zwingend krank, trotzdem wird keine Frau sowas tragen wollen. Streptokokken zb. halten sich afaik mehrere Monate, Salmonellen sogar über Jahre. Aber selbst Kolibakterien bzw. einfach nur (noch so kleine Rückstände von) "Stuhl" ist nichts, was ich auf einer eigentlich sterilen Maske haben möchte, die ich im Gesicht (Schleimhäute) trage.
Es kommt einem mittlerweile vielleicht nicht mehr so vor, aber es gibt nicht nur Covid-19/Corona auf der Welt.
Ob solche Masken bzgl. Filterleistung an die "Originale" heranreichen mag ich btw. auch zu bezweifeln.
Die Filterleistung hängt nur vom verwendeten Material ab, nicht von den Produktionsbedingungen oder der Verpackung. Bei den anderen Punkten hast du Recht - es gibt (ohne offene Wunden wenig bedrohliche) Erreger, die auch einen langen Transport überleben. Wenn du dich davor schützen willst, darfst du tatsächlich nur steriles an dein Gesicht lassen. Und dabei sind Masken noch das kleinste Problem – viel Spaß bei der Suche nach sterilem Obst, sterliem Brot, sterlien *beliebiges anderes Lebensmittel*. Schonmal in einem Restaurant aus einem Glas getrunken? IIiiiii. Ganz zu schweigen von dem, was alles zur normalen Hautflora deiner Hand gehört. Fass dir damit bloß nichts in Gesicht. Und Kleidungsstücke ziehst du hoffentlich auch keine mehr über den Kopf, die werden alle unter solchen Bedingungen hergestellt. Also nur noch Hemden/Westen oder Oberkörper ganz frei lassen.
Aber Covid-19 oder auch Kolibakterien sollten nach mehreren Wochen in einer Maskenlieferung, die möglicherweise noch Eingangs mit Desinfektionsmittel behandelt wurde, kein Thema mehr in so einer Maske sein - ungeachtet der Herstellungsbedingungen. Umgekehrt wird deine sauberste High Quality Maske made in Germany in bakteriologisch möglicherweise weitaus schlechterem Zustand sein, wenn sie einmal mit bloßen Händen um- oder erst vor kurzem eingepackt wurde. (Bei OP-Masken ggf. weniger das Problem, aber Handwerker-FP2, die für Selbstschutz das beliebtere weil bessere Mittel sind, stellen mit ihrem Hygienelevel "Baumarkt" definitiv keine Alternative für dich dar.)