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Freizeitschrauber(in)
Krass. Wie schnell sich seine Meinung ändern kann.![]()
Warum Meinung geändert? Der Herr Ministerpräsident hat sich nur der Rechtsprechung gebeugt, so wie es sich gehört, er steht ja nicht über dem Gesetz.
Krass. Wie schnell sich seine Meinung ändern kann.![]()
Klar muß er sich dann beugen. Aber das wird ihm bestimmt schwer fallen, da seine persönliche Überzeugung eine andere ist.Warum Meinung geändert? Der Herr Ministerpräsident hat sich nur der Rechtsprechung gebeugt, so wie es sich gehört, er steht ja nicht über dem Gesetz.
So schnell kann es gehen.Meinung geändert, im Sinne von "Diese Woche ändert sich erst einmal nix". So sagte er es gestern noch.

Die Frage die ich mir immer häufiger stelle: Was bringen diese Maßnahmen? Nehmen wir Italien oder New York. Die Maßnahmen sind äußerst strikt (gewesen). Trotzdem ist die "Bombe buchstäblich geplatzt". Warum ist das mancherorts so extrem? Vermutlich aufgrund der hohen Dunkelziffer der Infizierten, aus denen dann plötzlich immer mehr Menschen ins Krankenhaus mussten. Wirklich unter Kontrolle ist da bis heute nichts. Aber warum gibt es das gleiche Problem nicht z.B. auch in Rom oder Los Angeles?
Bei uns in Deutschland gehen die Zahlen der Infizierten im Mittel immer weiter zurück. Trotz der Verstöße an Ostern und trotz der sog. "Lockerungen" (selbige werden hier ja teils als "Motor des Untergangs" propagiert).
Womit hängen diese Sachverhalte tatsächlich zusammen? Denn die Beschränkungen können im Mittel diesen Effekt nicht haben. Ich vermisse sachdienliche Untersuchungen dazu und nicht immer nur "ich fürchte" "ich habe Angst" "ich vermute" usw. Wissenschaft basiert auf Fakten und fundierten Ergebnissen, also bitte.
Stattdessen sollen wir hier auf einen Impfstoff warten? Wie viele Impfstoffe wurden denn in der Vergangenheit schon gegen SARS Viren entwickelt...0.
Und ist es nicht evtl. an der Zeit die Lage mal objektiv zu betrachten?
Je länger wir hier warten (worauf auch immer, denn der Spruch vom "Austrocknen des Virus" ist nichts weiter als eine hohle Phrase, auf die leider viele herein fallen), desto mehr Dinge des täglichen Lebens werden auf absehbare Zeit aus selbigem verschwinden. Dazu gehört z.B. auch der Italiener an der Ecke oder das hübsche Cafe am Wannsee. Unter Umständen auch kurzfristig der eigene Arbeitsplatz.
So ähnlich hatte es Prof. Christian Drosten noch am Anfang der Pandemie erklärt.Das ist wie mit Feuer. So lange es nur glimmt, kannst du es notfalls mit Spucke löschen. Hat es sich erst einmal ausgebreitet, bringt selbst der massiver Feuerwehreinsatz nicht den selben Effekt, den zuvor simples Draufspucken erzielt hat.
Die Verdoppelungsszeit der Neuinfektionen z.B.Nein, das ist falsch. Die Zahl der Infizierten nimmt weiterhin zu, was stagniert (jedoch ebenfalls nicht zurückgeht) ist die Rate, mit der sich die Infektion ausbreitet.

Klar, ganz viele Häuselebauer werden völlig überschuldet pleite gehen. Die Immobilienpreise werden sich in zwei Jahren halbieren, Mieten werden wieder billiger. Am untersten wirtschaftlichern Ende ist es alles relativ egal, alles leicht darüber mit etwas mehr als einem Regelsatz wird sich einschränken müssen. Und ganz oben sahnt man weiter ab. Wenn wir nicht gegensteuern, wird das obere eine Prozent massiv Sachwerte anhäufen.Klar liegt darin ein Unterschied. Trotzdem werden sehr viele Menschen Probleme bekommen, durch Arbeitslosigkeit und Co ihre Kredite und Rechnungen zu zahlen.
Wir können es nicht ändern. Und wenn ich sehe, wie schön leer die Straßen sind, wie ruhig es draußen ist, dann kann man das durchaus genießen. Und wenn es in Zukunft weniger Fleisch und dafür mehr Getreide gibt, ist das alles ganz weit weg von hungern.Aber was reg ich mich auf. Wen interessiert schon eine Wirtschaftskrise. Es war wohl mal wieder an der Zeit.
Ich sagte, das 5% von der Menschen, die in Deutschland einen positiven Test bekommen, daran sterben.Zu behaupten, dass 5% der Menschen, die an Corona erkranken sterben, ist total überspitzt.
Die Gesamtzahl der "Infizierten" steigt weiter (wie sollte es auch anders sein) gleichzeitig übertrifft die Zahl der täglich Geheilten die Zahl der "Neuinfizierten".Nein, das ist falsch. Die Zahl der Infizierten nimmt weiterhin zu, was stagniert (jedoch ebenfalls nicht zurückgeht) ist die Rate, mit der sich die Infektion ausbreitet.
Meinst du damit unseren obersten "Virenwächter"? Wie viele Erklärungen hat er denn schon gefunden und nachvollzogen? Ich höre von ihm bloß dauerhafte Kritik an sämtlichen anderen Fachkundigen die sich auch außerhalb des Labors die Mühe machen sich mal mit der Sache zu befassen (Streeck z.B.).Man muss schon willens sein, die allerorten gelieferten Erklärungen auch aufzunehmen und nachzuvollziehen. Wenn man sie mit "Ist mir zu kompliziert!" oder "Will ich nicht einsehen, weil gefällt mir nicht!" abtut, bleibt nun einmal nichts hängen.
Die Zulassung dauert, sollte man überhaupt fündig werden, Jahre. Wie lange soll die Welt deiner Meinung nach Kopf stehen?Nur weil es in der Vergangenheit sträflich unterlassen wurde. Bisherige Infekte verliefen vergleichsweise mild und niemand verspürte ausreichend Druck, einen Impfstoff zu entwickeln - obwohl etliche Experten schon immer sagten, es wäre nur eine Frage der Zeit, bis ein härterer Stamm auftritt.
Okay, und wo ist jetzt die objektive Betrachtung?
Sollten wir so tun, als gäbe es das Ganze gar nicht und hoffen, dass es schon nicht so schlimm werden wird?
Ignorieren, was derzeit in Ländern stattfindet, die zu spät und/oder nicht konsequent genug reagiert haben bzw. nicht die Möglichkeit für angemessene Reaktionen haben?
Kurz, was ist dein konkreter, objektiver und vorzugsweise qualifizierter Gegenentwurf zum jetzigen Vorgehen?
Man muss schon willens sein, die allerorten gelieferten Erklärungen auch aufzunehmen und nachzuvollziehen.
Corona-Folgen in Afrika: Mueller warnt vor "Hunger-Pandemie" | tagesschau.deDie Weltgesundheitsorganisation warnt, dass die Subsahararegion zum nächsten Epizentrum der Corona-Pandemie werden könnte. 300.000 Tote, 30 Millionen Hungernde, so die nüchtern klingende Schätzung. Gerd Müller zeigt auf die Sahelzone. Weit weg? Von wegen, sagt er: "Es kommt dort zu Hungernot und Unruhen. In der Folge zu Bürgerkriegen und unkontrollierbaren Flüchtlingsbewegungen. Davon wird auch die EU betroffen sein."
Und wie will man die ausreichend schützen? Wie schon mehrmals geschrieben sind das nicht nur Alte die in Pflegeheimen sitzen.Meine Vorschlag zur Güte wäre Risikogruppen weiterhin schützen und für den Rest das Leben normal wieder hoch fahren. Etwas Anderes wird am Ende ohnehin nicht übrig bleiben.
Andernfalls hätte dieses "Killervirus" (um mal bei der Billigrhetorik der Presse zu bleiben), seit seiner ersten "Entdeckung" Anfang
2020 bis heute nicht nur 200.000 Menschen "dahingerafft".![]()
Damit dürfte es keine Lockerungen geben. Wobei die deutsche Lösung wieder mal bescheuert ist. Entweder ich versuche immer so wenig Einschränkungen wie möglich oder ich ziehe die Einschränkungen konsequent durch bis die Neuansteckungen auf einem minimalen Level angekommen sind. Dann habe ich eine Chance das Virus auszurotten und kann Neuinfektionen wieder sinnvoll nachverfolgen. Bei 2000 Neuinfektionen kann man gar nichts.
Es wurde geschätzt das zur Risikogruppe in Deutschland ca 20 Millionen Menschen gehören.
Dazu zählen auch viele Jüngere mit Vorerkrankungen.
Da sieht Du, was in Ländern passieren wird, die keine Maßnahmen treffen mit einer Bevölkerung, die leider z.T. von der Hand im Mund lebt. Da gibt es keine zwei Wochen Lebensmittelvorräte. Da ist nicht fehlendes Klopapier das Problem, sondern die blose Existenz. In warmen Regionen gibt es viel weniger Erkältungskrankheiten, Grippewellen sind in Schwarzafrika weitestgehend unbekannt, nur die Mittelmeeranrainerstaaten haben wie wir jedes Jahr eine Welle. Das Virus trifft auf eine weitestgehend nicht immunisierte Population, die kulturell bedingt viel mehr Körperkontakt als "eingemauerte westliche Einzelgänger" haben. Der Verlauf könnte dramatisch werden. Kann auch ganz anders kommen. Das weiß niemand. Und dann haben wir eine massive Mutationsrate des Virus und entsprechende neue Wellen auch in Richtung Europa. Und dazu massive wirtschaftliche Konsequenzen.
Worauf beziehst du die 200.000?.
Vielleicht sollte man die PharmaIndustrie die Schulden tilgen lassen.Den größten Einbruch der Geschäfte vermelden laut Ifo-Umfrage Reisebüros und ‑veranstalter (minus 84 Prozent), die Luftfahrtbranche (minus 76 Prozent), das Gastgewerbe (minus 68 Prozent), das Gesundheitswesen (minus 45 Prozent), Kunst, Unterhaltung und Erholung (minus 43 Prozent) sowie der Fahrzeugbau (minus 41 Prozent). Einziger Gewinner der Corona-Krise war die Pharma-Industrie mit einem Anstieg der Auslastung um 7 Prozent.
https://www.t-online.de/auto/recht-und-verkehr/id_87756712/auto-studie-zeigt-ihr-fahrzeug-kostet-sie-mehr-als-sie-vermuten.html schrieb:Eine Hochrechnung der Forscher basierend auf vorhandenen Daten aus der Literatur ergab laut RWI, dass eine höhere Transparenz über die wahren Kosten des Autobesitzes im Optimalfall den Pkw-Besitz in Deutschland um bis zu 37 Prozent senken könnte. "Auf diese Weise würden 17,6 Millionen Autos von den Straßen verschwinden. CO2-Emissionen von 37 Millionen Tonnen pro Jahr könnten auf diesem Wege eingespart werden – das entspräche 4,3 Prozent der deutschen Gesamtemissionen oder 23 Prozent der Emissionen aus dem Transportsektor."
Wenn man auch nur ansatzweise seine grauen Zellen bemüht,
Worauf beziehst du die 200.000?
Alleine in Europa sind es 100.000 und ohne Schutzmaßnahmen wären es mindestens 60.000 mehr gewesen.

@Mahoy:
Die Frage die ich mir immer häufiger stelle: Was bringen diese Maßnahmen? Nehmen wir Italien oder New York. Die Maßnahmen sind äußerst strikt (gewesen). Trotzdem ist die "Bombe buchstäblich geplatzt".
Viel schlimmer ist es allerdings, dass wegen einer "Grippe" die ganze Wirtschaft an die Wandgefahren wird...
Die Zulassung dauert, sollte man überhaupt fündig werden, Jahre. Wie lange soll die Welt deiner Meinung nach Kopf stehen?
Die Maßnahmen waren gut und richtig, allerdings muss damit langsam mal Schluss sein, wenn weltweit (!) nicht alles vor die Hunde gehen soll.
Nur doof, wenn man z.B. mit Kindern zusammen in einen Haushalt wohnt und die sich in der Schule dann jederzeit infizieren können.@RyzA:
Vermeiden von Kontakten, Abstand halten, auf Hygiene achten und zwar für die Risikogruppe.
Du glaubst doch nicht ernsthaft das bei denen wieder alles normal ist?Wie ich schon sagte, es bleibt am Ende nichts anderes übrig. Ein Blick nach China genügt.