Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Warum Meinung geändert? Der Herr Ministerpräsident hat sich nur der Rechtsprechung gebeugt, so wie es sich gehört, er steht ja nicht über dem Gesetz.
Klar muß er sich dann beugen. Aber das wird ihm bestimmt schwer fallen, da seine persönliche Überzeugung eine andere ist.

Meinung geändert, im Sinne von "Diese Woche ändert sich erst einmal nix". So sagte er es gestern noch.
So schnell kann es gehen.;)
 
Die Frage die ich mir immer häufiger stelle: Was bringen diese Maßnahmen? Nehmen wir Italien oder New York. Die Maßnahmen sind äußerst strikt (gewesen). Trotzdem ist die "Bombe buchstäblich geplatzt". Warum ist das mancherorts so extrem? Vermutlich aufgrund der hohen Dunkelziffer der Infizierten, aus denen dann plötzlich immer mehr Menschen ins Krankenhaus mussten. Wirklich unter Kontrolle ist da bis heute nichts. Aber warum gibt es das gleiche Problem nicht z.B. auch in Rom oder Los Angeles?

Es ist entscheidend, *wann* man die Maßnahmen einleitet.
In Italien geschah der Ausbruch schon sehr früh, das Land war nicht vorgewarnt und die resoluten Maßnahmen setzen einfach zu spät ein. Man kann zwar Neuinfektionen durch Kontaktminierung verringern, aber eine größere Ausgangszahl an bereits Infizierten wird trotzdem mehr weitere Infizierte produzieren.
In den USA war man vorgewarnt, aber die Trump-Administration nahm das Ganze nicht erst und reagierte deshalb zu spät.

Das ist wie mit Feuer. So lange es nur glimmt, kannst du es notfalls mit Spucke löschen. Hat es sich erst einmal ausgebreitet, bringt selbst der massiver Feuerwehreinsatz nicht den selben Effekt, den zuvor simples Draufspucken erzielt hat.

Bei uns in Deutschland gehen die Zahlen der Infizierten im Mittel immer weiter zurück. Trotz der Verstöße an Ostern und trotz der sog. "Lockerungen" (selbige werden hier ja teils als "Motor des Untergangs" propagiert).

Nein, das ist falsch. Die Zahl der Infizierten nimmt weiterhin zu, was stagniert (jedoch ebenfalls nicht zurückgeht) ist die Rate, mit der sich die Infektion ausbreitet.

Womit hängen diese Sachverhalte tatsächlich zusammen? Denn die Beschränkungen können im Mittel diesen Effekt nicht haben. Ich vermisse sachdienliche Untersuchungen dazu und nicht immer nur "ich fürchte" "ich habe Angst" "ich vermute" usw. Wissenschaft basiert auf Fakten und fundierten Ergebnissen, also bitte.

Man muss schon willens sein, die allerorten gelieferten Erklärungen auch aufzunehmen und nachzuvollziehen. Wenn man sie mit "Ist mir zu kompliziert!" oder "Will ich nicht einsehen, weil gefällt mir nicht!" abtut, bleibt nun einmal nichts hängen.

Stattdessen sollen wir hier auf einen Impfstoff warten? Wie viele Impfstoffe wurden denn in der Vergangenheit schon gegen SARS Viren entwickelt...0.

Nur weil es in der Vergangenheit sträflich unterlassen wurde. Bisherige Infekte verliefen vergleichsweise mild und niemand verspürte ausreichend Druck, einen Impfstoff zu entwickeln - obwohl etliche Experten schon immer sagten, es wäre nur eine Frage der Zeit, bis ein härterer Stamm auftritt.

Und ist es nicht evtl. an der Zeit die Lage mal objektiv zu betrachten?
Je länger wir hier warten (worauf auch immer, denn der Spruch vom "Austrocknen des Virus" ist nichts weiter als eine hohle Phrase, auf die leider viele herein fallen), desto mehr Dinge des täglichen Lebens werden auf absehbare Zeit aus selbigem verschwinden. Dazu gehört z.B. auch der Italiener an der Ecke oder das hübsche Cafe am Wannsee. Unter Umständen auch kurzfristig der eigene Arbeitsplatz.

Okay, und wo ist jetzt die objektive Betrachtung?

Sollten wir so tun, als gäbe es das Ganze gar nicht und hoffen, dass es schon nicht so schlimm werden wird?
Ignorieren, was derzeit in Ländern stattfindet, die zu spät und/oder nicht konsequent genug reagiert haben bzw. nicht die Möglichkeit für angemessene Reaktionen haben?

Kurz, was ist dein konkreter, objektiver und vorzugsweise qualifizierter Gegenentwurf zum jetzigen Vorgehen?
 
Das ist wie mit Feuer. So lange es nur glimmt, kannst du es notfalls mit Spucke löschen. Hat es sich erst einmal ausgebreitet, bringt selbst der massiver Feuerwehreinsatz nicht den selben Effekt, den zuvor simples Draufspucken erzielt hat.
So ähnlich hatte es Prof. Christian Drosten noch am Anfang der Pandemie erklärt.
Da gab es noch wenige Brandherde.
Er warnt aber jetzt davor, das wenn es eine zweite Welle geben sollte, die Brandherde an vielen Orten (gleichzeitig) sind.
Und glühen sie nur, sind sie noch gut zu bekämpfen.
Brechen jedoch richtige Feuer aus wird es immer schwerer und das Gesundheitssystem kollabiert.



Nein, das ist falsch. Die Zahl der Infizierten nimmt weiterhin zu, was stagniert (jedoch ebenfalls nicht zurückgeht) ist die Rate, mit der sich die Infektion ausbreitet.
Die Verdoppelungsszeit der Neuinfektionen z.B.;)

Man hat es durch die Maßnahmen geschafft den Zeitraum der Verdoppelungen zu strecken.
 
Klar liegt darin ein Unterschied. Trotzdem werden sehr viele Menschen Probleme bekommen, durch Arbeitslosigkeit und Co ihre Kredite und Rechnungen zu zahlen.
Klar, ganz viele Häuselebauer werden völlig überschuldet pleite gehen. Die Immobilienpreise werden sich in zwei Jahren halbieren, Mieten werden wieder billiger. Am untersten wirtschaftlichern Ende ist es alles relativ egal, alles leicht darüber mit etwas mehr als einem Regelsatz wird sich einschränken müssen. Und ganz oben sahnt man weiter ab. Wenn wir nicht gegensteuern, wird das obere eine Prozent massiv Sachwerte anhäufen.

Aber was reg ich mich auf. Wen interessiert schon eine Wirtschaftskrise. Es war wohl mal wieder an der Zeit.
Wir können es nicht ändern. Und wenn ich sehe, wie schön leer die Straßen sind, wie ruhig es draußen ist, dann kann man das durchaus genießen. Und wenn es in Zukunft weniger Fleisch und dafür mehr Getreide gibt, ist das alles ganz weit weg von hungern.

Der Blick ins europäische Ausland macht mich schwindelig. Das kommen noch Wellen auf uns zu. Was wir jetzt brauchen, ist ein geeintes und starkes Europa, um ein Gegengewicht zu den USA und China zu haben. Aber beide Staaten arbeiten gegen Europa und versuchen, die EU zu zerstören. Und die dummen Nationalisdten merken es nicht und sabotieren unserer aller Zukunft.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zu behaupten, dass 5% der Menschen, die an Corona erkranken sterben, ist total überspitzt.
Ich sagte, das 5% von der Menschen, die in Deutschland einen positiven Test bekommen, daran sterben.
Aktuell:
6125 Tote
114500 Genesene
Von 120625 mit positivem Test sind etwas mehr als 5% gestorben.
ArcGIS Dashboards

Und genau das kann ich behaupten. Es interessieren mich nicht irgendwelche Wert von irgendwelchen Ländern in der Welt. Alleine schon die Viren sind weltweit merklich unterschiedlich. Es ghet hier um mein Leben und das meiner Eltern. Und wenn die einen positiven Test bekommen, ist das in 5% der Fälle ein Todesurteil. Ganz einfach. Kann man ignorieren, kann man sich schön reden, kann man irgendwelche Dunkelzifferfaktoren mit einrechnen, etc. Und über die 5% Toten der Gruppe, die vorher wussten, dass sie Infiziert sind, kommen noch eine Menge Menschen, die einfach so über Nacht sterben, ohne dass man um deren Erkrankung wusste.
 
Nein, das ist falsch. Die Zahl der Infizierten nimmt weiterhin zu, was stagniert (jedoch ebenfalls nicht zurückgeht) ist die Rate, mit der sich die Infektion ausbreitet.
Die Gesamtzahl der "Infizierten" steigt weiter (wie sollte es auch anders sein) gleichzeitig übertrifft die Zahl der täglich Geheilten die Zahl der "Neuinfizierten".
Experience
Ist letztlich eine reine Zahlenspielerei (eben der Wert R) und mit diesem äußerst vagen Wert (korrekt lässt sich dieser nur Rückwirkend bestimmen!) wird nun jongliert um die Maßnahmen weiter zu rechtfertigen. Hier erkranken DEUTLICH weniger Menschen pro Tag als noch Mitte März (ursprünglich sollte das übrigens das Ziel des "Lockdowns" sein). Und das ist die Seite vom RKI, die an WEs nicht einmal anständig gepflegt wird. Das man zwanghaft daraus versucht etwas Schlechtes zu deuten gibt zumindest mir zu denken.

Man muss schon willens sein, die allerorten gelieferten Erklärungen auch aufzunehmen und nachzuvollziehen. Wenn man sie mit "Ist mir zu kompliziert!" oder "Will ich nicht einsehen, weil gefällt mir nicht!" abtut, bleibt nun einmal nichts hängen.
Meinst du damit unseren obersten "Virenwächter"? Wie viele Erklärungen hat er denn schon gefunden und nachvollzogen? Ich höre von ihm bloß dauerhafte Kritik an sämtlichen anderen Fachkundigen die sich auch außerhalb des Labors die Mühe machen sich mal mit der Sache zu befassen (Streeck z.B.).
Wo bleiben die Untersuchungen bezüglich der Dunkelziffer, die dann auch mal annähernd korrekte Sterberaten liefern könnten?

Nur weil es in der Vergangenheit sträflich unterlassen wurde. Bisherige Infekte verliefen vergleichsweise mild und niemand verspürte ausreichend Druck, einen Impfstoff zu entwickeln - obwohl etliche Experten schon immer sagten, es wäre nur eine Frage der Zeit, bis ein härterer Stamm auftritt.
Die Zulassung dauert, sollte man überhaupt fündig werden, Jahre. Wie lange soll die Welt deiner Meinung nach Kopf stehen?

Okay, und wo ist jetzt die objektive Betrachtung?
Sollten wir so tun, als gäbe es das Ganze gar nicht und hoffen, dass es schon nicht so schlimm werden wird?
Ignorieren, was derzeit in Ländern stattfindet, die zu spät und/oder nicht konsequent genug reagiert haben bzw. nicht die Möglichkeit für angemessene Reaktionen haben?
Kurz, was ist dein konkreter, objektiver und vorzugsweise qualifizierter Gegenentwurf zum jetzigen Vorgehen?

Die Maßnahmen waren gut und richtig, allerdings muss damit langsam mal Schluss sein, wenn weltweit (!) nicht alles vor die Hunde gehen soll. Hier werden die Menschen arbeitslos (und zwar nicht nur kurzfristig!), in Afrika krepieren sie weil sie nicht mehr arbeiten gehen dürfen (sofern überhaupt möglich) und damit fehlt ihnen die Möglichkeit überhaupt an Geld/Essen zu gelangen.
Meine Vorschlag zur Güte wäre Risikogruppen weiterhin schützen und für den Rest das Leben normal wieder hoch fahren. Etwas Anderes wird am Ende ohnehin nicht übrig bleiben.
Und: wir brauchen nichts "zu hoffen", dieses Virus betrifft weltweit jeden und für bestimmte Menschen ist es besonders gefährlich, aber es ist definitiv nicht so schlimm wie weiterhin behauptet. (vgl. Dr. Klausch Püschel).
Ich zitiere dich da gern:
Man muss schon willens sein, die allerorten gelieferten Erklärungen auch aufzunehmen und nachzuvollziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Weltgesundheitsorganisation warnt, dass die Subsahararegion zum nächsten Epizentrum der Corona-Pandemie werden könnte. 300.000 Tote, 30 Millionen Hungernde, so die nüchtern klingende Schätzung. Gerd Müller zeigt auf die Sahelzone. Weit weg? Von wegen, sagt er: "Es kommt dort zu Hungernot und Unruhen. In der Folge zu Bürgerkriegen und unkontrollierbaren Flüchtlingsbewegungen. Davon wird auch die EU betroffen sein."
Corona-Folgen in Afrika: Mueller warnt vor "Hunger-Pandemie" | tagesschau.de
 
Andernfalls hätte dieses "Killervirus" (um mal bei der Billigrhetorik der Presse zu bleiben), seit seiner ersten "Entdeckung" Anfang
2020 bis heute nicht nur 200.000 Menschen "dahingerafft".:rollen:

Worauf beziehst du die 200.000?

Alleine in Europa sind es 100.000 und ohne Schutzmaßnahmen wären es mindestens 60.000 mehr gewesen. Corona-Pandemie: UEbersterblichkeit deutlich gewachsen | tagesschau.de

Damit dürfte es keine Lockerungen geben. Wobei die deutsche Lösung wieder mal bescheuert ist. Entweder ich versuche immer so wenig Einschränkungen wie möglich oder ich ziehe die Einschränkungen konsequent durch bis die Neuansteckungen auf einem minimalen Level angekommen sind. Dann habe ich eine Chance das Virus auszurotten und kann Neuinfektionen wieder sinnvoll nachverfolgen. Bei 2000 Neuinfektionen kann man gar nichts.

Sehe ich auch so. Man hätte die Ausgangssperren halten müssen, bis man wie in Österreich nur noch zweistellige Neuinfektionen hat.

Es wurde geschätzt das zur Risikogruppe in Deutschland ca 20 Millionen Menschen gehören.
Dazu zählen auch viele Jüngere mit Vorerkrankungen.

Eher sogar 30 Millionen, also knapp ein Drittel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da sieht Du, was in Ländern passieren wird, die keine Maßnahmen treffen mit einer Bevölkerung, die leider z.T. von der Hand im Mund lebt. Da gibt es keine zwei Wochen Lebensmittelvorräte. Da ist nicht fehlendes Klopapier das Problem, sondern die blose Existenz. In warmen Regionen gibt es viel weniger Erkältungskrankheiten, Grippewellen sind in Schwarzafrika weitestgehend unbekannt, nur die Mittelmeeranrainerstaaten haben wie wir jedes Jahr eine Welle. Das Virus trifft auf eine weitestgehend nicht immunisierte Population, die kulturell bedingt viel mehr Körperkontakt als "eingemauerte westliche Einzelgänger" haben. Der Verlauf könnte dramatisch werden. Kann auch ganz anders kommen. Das weiß niemand. Und dann haben wir eine massive Mutationsrate des Virus und entsprechende neue Wellen auch in Richtung Europa. Und dazu massive wirtschaftliche Konsequenzen.

Wir sind ganz am Anfang des Problems und nicht mitten drin oder am Ende. Der wirkliche Ärger geht meiner Befürchtung nach erst noch los. Wohl dem, der genug Land hat und sich immer selber versorgen kann.

Worauf beziehst du die 200.000?.

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Aber natürlich sind es viel mehr, weil die Dunkelziffer sehr hoch ist.
 
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Den größten Einbruch der Geschäfte vermelden laut Ifo-Umfrage Reisebüros und ‑veranstalter (minus 84 Prozent), die Luftfahrtbranche (minus 76 Prozent), das Gastgewerbe (minus 68 Prozent), das Gesundheitswesen (minus 45 Prozent), Kunst, Unterhaltung und Erholung (minus 43 Prozent) sowie der Fahrzeugbau (minus 41 Prozent). Einziger Gewinner der Corona-Krise war die Pharma-Industrie mit einem Anstieg der Auslastung um 7 Prozent.
Vielleicht sollte man die PharmaIndustrie die Schulden tilgen lassen.

Folgen von Corona: Wirtschaft bricht staerker ein als erwartet
 
Die ersten beiden hätten die Verluste aber eh gemacht, weil die Grenzen zu sind und man nirgendwo mehr rein darf.

Ansonsten einfach abwarten.

Autos braucht man durchs HomeOffice auch fast nicht mehr, da könnte es also dauerhaft bei geringerer Produktion bleiben, was auch für die Umwelt gut ist.
https://www.t-online.de/auto/recht-und-verkehr/id_87756712/auto-studie-zeigt-ihr-fahrzeug-kostet-sie-mehr-als-sie-vermuten.html schrieb:
Eine Hochrechnung der Forscher basierend auf vorhandenen Daten aus der Literatur ergab laut RWI, dass eine höhere Transparenz über die wahren Kosten des Autobesitzes im Optimalfall den Pkw-Besitz in Deutschland um bis zu 37 Prozent senken könnte. "Auf diese Weise würden 17,6 Millionen Autos von den Straßen verschwinden. CO2-Emissionen von 37 Millionen Tonnen pro Jahr könnten auf diesem Wege eingespart werden – das entspräche 4,3 Prozent der deutschen Gesamtemissionen oder 23 Prozent der Emissionen aus dem Transportsektor."

Auto – Studie zeigt. Ihr Fahrzeug kostet Sie mehr als Sie Vermuten
Autokauf: Deutsche unterschaetzen tatsaechliche Kosten ihres Autos stark - DER SPIEGEL

Wenn man auch nur ansatzweise seine grauen Zellen bemüht,

Manche haben halt keine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Worauf beziehst du die 200.000?

Alleine in Europa sind es 100.000 und ohne Schutzmaßnahmen wären es mindestens 60.000 mehr gewesen.

Laender, Infektionen, Todesfaelle: Die Verbreitung des Coronavirus | tagesschau.de

Wie viele es ohne die Maßnahmen wären, kann absolut niemand sagen es sei denn er ist Hellseher.

@RyzA:
Vermeiden von Kontakten, Abstand halten, auf Hygiene achten und zwar für die Risikogruppe. Wie ich schon sagte, es bleibt am Ende nichts anderes übrig. Ein Blick nach China genügt.

@Rotkaeppchen:
Interessant, die Dunkelziffer der Infizierten interessiert dich nicht, aber die Dunkelziffer der Toten. Ich dachte für dich sind nur absolute Zahlen von Relevanz?:ugly:

Ich wusste schon warum ich mich hier ausgeklinkt hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mahoy:
Die Frage die ich mir immer häufiger stelle: Was bringen diese Maßnahmen? Nehmen wir Italien oder New York. Die Maßnahmen sind äußerst strikt (gewesen). Trotzdem ist die "Bombe buchstäblich geplatzt".

Weil es viel zu spät war. Da waren die Infektionen schon im Land und in der Stadt verteilt.
Drosten hat es selbst gesagt, wir hatten das Glück da 1 Monat eher reagiert zu haben in Bezug auf den Infektionsbeginn.
Die anderen haben erst reagiert, als die Todeszahlen nach oben gingen, die hängen aber dem Krankheitsausbruch (Symptome) 2-3 Wochen hinterher und bis die Symptome auftreten, dauert es 1-2 Wochen. Wobei man 1-3 Tage vor dem Auftreten der Symptome schon ansteckend ist.
=> Daher kommt der Monat, den die anderen zu spät reagiert haben.


Viel schlimmer ist es allerdings, dass wegen einer "Grippe" die ganze Wirtschaft an die Wandgefahren wird...

Wen interessiert diese scheiß Wirtschaft???!!!
Ich kann es langsam nicht mehr hören.

Die Zulassung dauert, sollte man überhaupt fündig werden, Jahre. Wie lange soll die Welt deiner Meinung nach Kopf stehen?

Wenn nicht die Vollidioten nach Lockerungen gerufen hätten, hätte man den Lockdown auch durchhalten können, bis es keine Neuansteckungen mehr gibt und alle Infizierten isoliert sind. Diese sterben entweder oder werden gesund.
Aber danach wäre das Virus nicht mehr da gewesen.

So war es bei SARS und MERS gelaufen, daher gab es dort keine Epidemie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Maßnahmen waren gut und richtig, allerdings muss damit langsam mal Schluss sein, wenn weltweit (!) nicht alles vor die Hunde gehen soll.

Die Maßnahmen sind gut und richtig, *weil* sie so lange anhalten, wie sie nötig sind.

Um auf das Feuer-Beispiel zurückzukommen: Der Hausbrand ist gerade so eingedämmt und du verlangst das Ende der Löscharbeiten, weil dabei dein schöner Rasen zertrampelt wird. Und dabei verkennst du, dass der Rasen dir auch nichts nützt, wenn dahinter nur noch rauchende Trümmer stehen.
 
@RyzA:
Vermeiden von Kontakten, Abstand halten, auf Hygiene achten und zwar für die Risikogruppe.
Nur doof, wenn man z.B. mit Kindern zusammen in einen Haushalt wohnt und die sich in der Schule dann jederzeit infizieren können.
Und zu Hause ihre Eltern anstecken.

Wie ich schon sagte, es bleibt am Ende nichts anderes übrig. Ein Blick nach China genügt.
Du glaubst doch nicht ernsthaft das bei denen wieder alles normal ist?
Die werden sehr viel vertuschen.
 
Wer spricht von Normalität in China? Bei denen ist gar nichts normal, aber ein auf zu Hause hocken und abwarten bis das "Virus ausgetrocknet ist" war schlicht nicht mehr möglich. Alternativ dürfte man dort auch wissen das die Warterei auf den Impfstoff unendlich werden kann.

@DKK007:
Ich vermute die "scheiss Wirtschaft" interessiert auch dich spätestens wenn du keine Arbeit mehr hast und auch keine neue Arbeit mehr findest. Hast du Kinder? Macht sich gut wenn man selbst die neuen Schulbücher nicht mehr bezahlen kann, einfach weil man kein Geld dafür hat.

Bei SARS und MERS konnte es so laufen, weil das Virus nicht auf der ganzen Welt unterwegs war und Millionen (und das dürfte nicht einmal unrealistisch sein) infiziert hat.
Funktioniert im aktuellen Fall nun einmal nicht.
 
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