Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Irgendwie werden hier einige im Thema reichlich panisch und emotional. Dabei hilft doch zur Zeit nur zu bewerten, was passiert.

Noch einmal, das sind die Zahlen, die wird haben, erste Zahlen:

"... Erste Ergebnisse gab es zu einer ähnlichen Studie im besonders stark von der Corona-Pandemie betroffenen Ort Gangelt im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass bei 15 Prozent der untersuchten Bürger eine Corona-Infektion nachgewiesen werden konnte – teilweise mit milden Verläufen oder ganz ohne Symptome. Zum Vergleich: Als die Studie gestartet wurde, waren laut dpa im Kreis Heinsberg offiziell rund 1.250 nachgewiesene Erkrankungen gezählt worden – bei rund 250.000 Einwohnern. Der Wert, den die Forscher für Gangelt ermittelt haben, liegt also deutlich darüber. ..."

Covid-19 - Wie hoch die Dunkelziffer bei den Coronavirus-Infektionen ist

Versteht Ihr, was das bedeutet? Wenn offiziell in Heinsberg 1250 Covid-19 Fälle mit positiven Test erkannt wurden und bei ersten Reihenuntersuchungen bei 15% der Bevölkerung Antikörper gefunden wurden, waren von den 250.000 Bürgern also 37500 infiziert.

Die Dunkelziffer beträgt nach dieser Messung als 30. Es gibt also 30 mal mehr Infizierte und die Letalität sinkt damit von 5% auf 0,17%. Auch nicht schön, aber merklich entspannter, oder? Das ergäbe dann 136.000 Tote für diese Infektionswelle, wenn jeder infiziert würde. Nicht sonderlich aufregend.

Jetzt ist nur die Frage, ob der Test stimmig ist, oder ob alle Arten von Antikörpern gegen Coronaviren allgemein zu einem positivem Ergebnis führen. Darum warte ich noch auch Ergebnisse vom Robert Koch - Institut, die ersten Vorabergebnisse sind aber sehr erfreulich. Ist das jetzt angekommen bei der etwas panischen Gruppe hier im Forum?

Und Corona ist auch nicht harmlos, in den leichten Verläufen. Viele verlieren ihren Geruchssinn.
Ich habe miot keinem Wort gesagt, dass es harmlos ist. Darum sterben auch jedes Jahr 100.000 Menschen an Entzündungen in den Atemwegen. Ich weiß, ich verlinkt es oft genug. Aber ist das etwas Ungewöhnliches, oder etwas ganz normales im Leben? Was lesen wir hier:
"... Der Verlust des Geruchsinns kann mehrere Ursachen haben. Nur in den seltensten Fällen ist er angeboren. Ganz mechanisch kann die Nase wegen schiefer Nasenscheidewände, Polypen oder durch von einer Allergie geschwollene Schleimhäute blockiert sein. Gasteilchen dringen dann nicht zum Riechepithel vor.

In anderen Fällen legt sich eine heftige Entzündung, etwa eine starke Erkältung, auf die Schleimhäute. Das schädigt und zerstört Riechzellen. Vor allem Frauen verlieren so häufig den Geruchssinn teilweise oder ganz. "Diese Form der Hyposmie bessert sich bei zwei von drei Betroffenen von alleine", sagt Pharmakologe Hummel. Ist die Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) chronisch, verlieren etwa zwei Drittel der Patienten nach einigen Jahren der dauernden Entzündung an Riechvermögen.

Chemische Stoffe, etwa in einigen Medikamenten wie Antibiotika, können die Nase ebenfalls lähmen. Besonders Rauchen führt dazu, dass das Riechvermögen leicht abnimmt: Gase, Toxine und Stäube belasten die Riechzellen. "Wer mit dem Rauchen aufhört, stellt schnell fest, dass der Geruchssinn sich bessert", sagt Hummel. ..."
https://www.apotheken-umschau.de/Nase/Anosmie-Nicht-mehr-riechen-koennen-302191.html
 
COBOL ist aber kein Programm sondern eine Programmiersprache.

Versteht Ihr, was das bedeutet? Wenn offiziell in Heinsberg 1250 Covid-19 Fälle mit positiven Test erkannt wurden und bei ersten Reihenuntersuchungen bei 15% der Bevökerung Antikörper geunden wurden, waren von den 250.000 Bürgern also 37500 infiziert.

Die Dunkelziffer beträgt nach dieser Messung als 30. Es gibt also 30 mal mehr Infizierte und die Letalität sinkt damit von 5% auf 0,17%. Auch nicht schön, aber merklich entspannter, oder? Das ergäbe dann 136.000 Tote für diese Infektionswelle. Nicht sonderlich aufregend.

Ja ließt du überhaupt, was ich verlinkt habe. 75% haben ihren Geruchssinn verloren. Macht bei den 37500 also dann 28000, die nicht mehr riechen können.
 
Ja ließt du überhaupt, was ich verlinkt habe. 75% haben ihren Geruchssinn verloren. Macht bei den 37500 also dann 28000, die nicht mehr riechen können.
75% der Gruppe, die einen positiven Test hatten. Und zum Testen kommt man nur, wenn man starke Symptome hat. Vorher nicht. Oder glaubst Du, irgend jemand, der seinen Geruchssinn komplett verliert, geht nicht sofort zum Arzt? In den meisten Fällen ist es auch nur ein teilweiser Verlust, kein kompletter. Also das, was bei vielen Erkältungen passiert.

Also noch einmal. Die Letalität liegt mit der Dunkelziffer von 30 bei 0,17%. Also kein Problem. Jetzt muss dieser Wert nur deutschlandweit bestätigt werden. Ich bin jedenfalls schon deutlich ruhiger geworden. Die Östereichen Vorabwerte mit einer Dunkelziffer von 7 sind weniger ausgeprägt. Also heist es abwarten und Tee trinken. Mehr kann man nicht machen. Und basteln.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Letalität gestern lag bei 4,2%, wenn man nach deiner Rechnung geht.
Also ist deine Dunkelzifferletalität gestern 0,14% gewesen.
Als ich vor längerer Zeit von unter 1% Letalität gesprochen, lag ich laut dir aber vollkommen daneben.
Um es mit deinen Worten zusagen: Ich hab es schon am Anfang gesagt.:schief:
 
Das gilt aber nur, solange die Krankenhäuser nicht überlastet sind. Deshalb müssen die Auflagen aufrechterhalten werden.
 
Letalität gestern lag bei 4,2%, wenn man nach deiner Rechnung geht.
Also ist deine Dunkelzifferletalität gestern 0,14% gewesen.
Als ich vor längerer Zeit von unter 1% Letalität gesprochen, lag ich laut dir aber vollkommen daneben.
Um es mit deinen Worten zusagen: Ich hab es schon am Anfang gesagt.:schief:
Der Unterschied ist, dass man damals noch keine Dunkelziffer kannte. Die jetztige mit dem Faktor 30 wird auch vom RKI massiv bestritten. In Österreich fand man eine Dunkelziffer des Faktor 7.

Genau diese Dunkelziffer suche ich immer schon. Und noch haben wir keine genaue, sondern einen ersten nicht überprüften Test. Das ist nicht zu hoch zu bewerten, aber es ist das, was Herr Wodarg meint. Wäre ja schön, wenn er Recht hat.

Und dann steht immer noch die Option aus, dass es zwei unterschiedliche Viren gibt, eines mit schwachem Verlauf, dass soll in Deutschland grassieren, und eines, viel infiziöser und tödlicher, dass findet sich mehr in Italien. Das sind aber auch völlig unbestätigte Daten aus Island. Wir werden sehen, was passiert.
 
Ich bin von Anfang an vom Faktor 10 ausgegangen.
Es wurden gerade mal 1,3 Millionen Deutsche getestet.
Das ist in etwa so, also wenn du alle Münchener testest, aber den Rest von Deutschland nicht.
 
Bloß musst du auch die Zeiträume betrachten. Die Tests werden nicht zeitgleich durchgeführt.
Jemand kann vor 6 Wochen noch gesund gewesen sein, Test negativ, ein paar Tage später angesteckt und heute tot. Mal so als Extrembeispiel.

Und beim Vergleich der Todesrate inkl. vermuteter Dunkelziffer mit Grippe muss man bedenken, dass es da auch eine unbekannte Dunkelziffer gibt.
 
Ich bin von Anfang an vom Faktor 10 ausgegangen.
Vermutlich gut geschätzt, je höher, umso besser


Und hier noch einmal eine andere Facette zum Stand wissenschaftlicher Publikationen. Das macht mich gerade etwas wuschig. Ich habe Abeiten bestimmter Gruppen und insbesondere bestimmter Länder nie sonderlich ernst genommen, aber was hier steht, ist ein Pulverfass:

"... Eine Papiermühle ist ein Service Provider, so wie Essay-Mühlen, die Studenten gefakte Aufsätze und ganze Dissertationen verkaufen. Die Kunden der Papiermühlen sind aber Akademiker und Ärzte. Sie bestellen dort als Kunde ein wissenschaftliches Paper, das zu einem Thema ihrer Forschungsrichtung passt. Das Paper wird von Ghostwriters verfasst, mit komplett erfundenen wissenschaftlichen Ergebnissen und komplett erfundenen gefälschten Daten. ...

Vor allem aus China, wo von Ärzten erwartet wird, dass sie Artikel veröffentlichen, wenn sie befördert werden wollen. Alle Ärzte, nicht nur die an Unikliniken, auch die in Provinzkrankenhäusern. ..."

Das wissenschaftliche Publikations- und Reputationssystem ist gehackt | Telepolis
 
Mal sehen, wie sich die Zahlen hier entwickeln. Wie sich an den Zahlen heute zeigt, war die Delle zu Ostern einfach nur durch die Feiertage und damit weniger Tests bzw. Meldeverzögerungen bedingt.
*Auch irgendwo gelesen*
Die Meldungen werden an zentrale Stellen gefaxt, und dort händisch digitalisiert, sodass *Worst-Case* die Zahlen von zB. Freitag erst am folgenden Donnerstag da sind, da ja am Wochenende nicht überall gearbeitet wird.
Aber ob das stimmt... Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe.
Und dann steht immer noch die Option aus, dass es zwei unterschiedliche Viren gibt, eines mit schwachem Verlauf, dass soll in Deutschland grassieren, und eines, viel infiziöser und tödlicher, dass findet sich mehr in Italien. Das sind aber auch völlig unbestätigte Daten aus Island. Wir werden sehen, was passiert.
Das würde eine extrem schnelle Mutation voraussetzen, und das ganze um ein Vielfaches schlimmer machen, weil es nochmal Faktoren einbringt, die beachtet werden müssen.


Ich bin auf jeden Fall auf die Ergebnisse heute gespannt, ob die Schulen wieder öffnen.
Falls auf Leopoldina gehört wird, und die (nicht umsetzbaren) Voraussetzungen als gegeben gelten, kann man sich wieder auf einen starken Anstieg einstellen.

Kleine Gedankenspielerei:
Familie mit 3 Kindern in unterschiedlichen Klassen.
-> direkter Kontakt mit 90 Personen, bzw. 45, wenn sich an die Voraussetzungen gehalten wird. Dazu noch die Kontakte auf dem Pausenhof.
Dann noch die Eltern, ein Teil sitzt an der Kasse, der andere Teil in einem Großraumbüro.

U gotta punch those numbers up! :ugly:
 
Leider wird immer noch häufig Letalität und Mortalität wild durcheinander gewürfelt, daher aus gegebenem Anlass noch einmal:
Mortalität ist die Sterblichkeit bezogen auf die Gesamtpopulation und die entscheidende Größe ist, wie sich diese während einer Epidemie gegenüber der Sterblichkeit des gleichen Zeitraum ohne Epidemie verändert.
Letalität ist die Mortalität bezogen auf die Gesamtzahl der Erkrankten.
Sobald man davon ausgeht, dass der Infekt die komplette Population erwischt, nähern sich Mortalität und Letalität logischerweise an, sind jedoch nie deckungsgleich.

Der Anstieg der Mortalität durch COVID-19 ist bisher, insbesondere in Deutschland, überschaubar und liegt unter 1% Prozent.
Die Letalität ist schwer abzuschätzen, da man nicht weiß, wie viele Personen tatsächlich erkrankt sind bzw. erkrankt waren oder noch erkranken werden. Hier kommt die Dunkelziffer der unerkannt Erkrankten bzw. unerkannt bereits wieder Genesenen ins Spiel.
Wie schon so oft erwähnt: Die Toten kann man ziemlich genau zählen, die Erkrankten jedoch nicht. Aus dieser Diskrepanz ergibt sich derzeit eine viel zu hohe Einschätzung der Letalität.

Das Problem hat man übrigens auch bei Influenza. Da sich nicht jeder Infizierte ausreichend krank fühlt und selbst viele, die sich sehr krank fühlen nicht zum Arzt gehen und Ärzte auch nicht immer einen Abstrich machen, um den Erreger genau festzustellen - ist halt Grippe, bleib zu Hause, schlafe viel und nimm deine Medizin - muss auch hier hochgerechnet werden. Da man jedoch über die Jahrzehnte eine zwar immer noch unvollständige, aber umfassende Datenbasis hat, ist das Ergebnis dennoch hinreichend verlässlich.

Bei COVID-19 ist alles offen. Es kann der nächste (oder sogar endgültige) Superkiller sein, aber ebenso auch ein One-Hit-Wonder oder das nächste saisonal auftretende Ding mit ein paar hundert bis ein paar tausend Toten jede Saison, die kein Mensch so richtig bewusst wahrnimmt (bzw. bewusst wahrnehmen will).
 
Bei COVID-19 ist alles offen. Es kann der nächste (oder sogar endgültige) Superkiller sein, aber ebenso auch ein One-Hit-Wonder oder das nächste saisonal auftretende Ding mit ein paar hundert bis ein paar tausend Toten jede Saison, die kein Mensch so richtig bewusst wahrnimmt (bzw. bewusst wahrnehmen will).
Naja, Superkiller wird es nicht sein der alles auslöscht. Hoffe ich zumindest. Das man dagegen immun wird oder ein Impfmittel gefunden wird.
Und "One-Hit-Wonder" auch nicht.
Eigentlich sind sich alle Experten einig, das man zukünftig damit leben muß. Und es immer wieder Wellen geben wird.
 
Bei COVID-19 ist alles offen. Es kann der nächste (oder sogar endgültige) Superkiller sein, aber ebenso auch ein One-Hit-Wonder oder das nächste saisonal auftretende Ding mit ein paar hundert bis ein paar tausend Toten jede Saison, die kein Mensch so richtig bewusst wahrnimmt (bzw. bewusst wahrnehmen will).

Meine Worte.


Für einige hier im Thread ist es allerdings eher der Superkiller.:ugly:
 
Für einige hier im Thread ist es allerdings eher der Superkiller.:ugly:
Aber verharmlosen sollte man das Ganze wohl auch nicht.

Es auf jeden Fall gefährlicher als die normale Grippe. Viel heimtückischer.

- Ansteckender
- Auch übertragbar wenn keine Symptome auftreten

und nach bisherigen Erkenntnissen auch tödlicher. Egal ob Mortalität oder Letalität.
 
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