Da müssen wir vielleicht noch ein Stück weiter gehen, nämlich zu dem Punkt, mit *was* das Unternehmen im nächsten Jahr Geld verdienen wird, wenn es durch die Stützen überlebt.
Die Unternehmen, die jetzt Hilfe brauchen, sind überwiegend inländische Dienstleister, die aufgrund der Eindämmungsbestimmungen keine inländische Kundschaft mehr bedienen können.
Das sind die Unternehmen, die stark davon profitieren, wenn der Verbraucher hierzulande mehr Geld in der Tasche hat, denn dieses gibt er, insbesondere angesichts der Niedrig- bzw. Nullzinsphase, die Sparen unattraktiv macht, bei besagten Unternehmen aus.
Damit endet es aber nicht. Denn um konsumfreudigere Kunden bedienen zu können, benötigen Dienstleister mehr Personal, stellen also mehr Leute ein. Es gibt also mehr Leute, die sich zu ihrem bedingungslosen Grundeinkommen ein Arbeitseinkommen haben, was ihre Kaufkraft weiter erhöht, weshalb sie mehr konsumieren und mehr Personal benötigt wird und ... man merkt, worauf es hinausläuft.
Aber: Dieses Verfahren hat in Deutschland keine Priorität, denn wir sind eine Exportnation. Unser nationaler Dienstleistungssektor ist, verglichen mit vielen anderen Nationen, stark unterentwickelt. Zwar muss er gerettet werden, damit der Laden läuft, aber ansonsten wird eifrig auf unbegrenztes Wachstum durch Produktion und Export gesetzt.
DAS wird uns irgendwann heftig auf die Füße fallen.