Das sind aber auch keine Hardwarethemen. Dazu ist die Geschichte mit der App freiwillig und es werden auch keine Standortdaten erfasst, sondern Kontakte via Bluetooth ermittelt.
Infizierten-Tracking: Europaeische Corona-App erfasst Kontakte anonym - ComputerBase
Noch ist die App freiwillig. Man schwadroniert bei den Schluchtenscheißern wohl aktuell über einen defacto-Zwang - und sollte das da durchkommen rechne ich schwer damit, dass diesbezüglich auch hierzulande der Damm bricht...
Das ist sogar mein Hauptproblem an der ganzen Corona-Seuche... Ich befürchte einige Experimente zur Totalüberwachung, die wir nie wieder loswerden oder zumindest immer leichtfertiger eingesetzt werden.
Anonym kann der ganze Spaß auch nicht sein. Das Gesundheitsamt wird garantiert nicht nur drauf hoffen wollen, dass sich potenziell Infizierte melden.
Mal ganz abgesehen von den vielen möglichen Ungenauigkeiten bei der Erkennung.
Dann werden sich (hoffentlich) einige Vollidioten für lange Zeit aus der öffentlichen Debatte verabschieden, die jetzt schon über Lockerungen reden wollen, nur weil die letzte Woche noch kein ganz großes Massensterben eingesetzt hat.
So sehr ich die aktuellen Maßnahmen und die unter Umständen damit einhergehenden Überwachungsmaßnahmen verachte, aber ich halte es ebenfalls für Schwachsinn, jetzt schon über Lockerungen zu reden. Sinnvollerweise sollte man an den 19.4. noch zwei Wochen dranhängen. Jetzt dürften langsam die Erkrankungszahlen steigen (bis vor zwei Wochen hats ja keiner für voll genommen), da die Bevölkerung aber zunehmend sensibilisiert ist, dürften die Neuerkrankungen aber in zwei Wochen nachhaltig in den unkritischen Bereich fallen.
Und ja, ich halte die Sensibilisierung durchaus für gegeben - anders kann ich mit den großen Effekt der Maßnahmen nicht erklären, obwohl die nur mehr oder weniger genau eingehalten werden.
Sicherlich wird die Sensibilisierung nicht ewig anhalten - aber ausreichend lange.
Fahrradwerkstätten wurden eigentlich als unverzichtbare Infrasturktur eingestuft. Ich weiß nicht, wie die meisten Läden die Trennung von Verkaufs- und Wartungsangebot umsetzen sollten
Die Umsetzung geht eigentlich ganz einfach: Man verkauft an Privatkunden keine Ersatzteile mehr und bietet die halt nur noch im Rahmen von Werkstattleistungen an. Zumindest wird das mWn. so bei Autowerkstätten gehandhabt.
Der Versandhandel wäre eine weitere Möglichkeit. kfzteile24 bietet zwar weiterhin noch Werkstattleistungen an, Ersatzteile gibts wohl aber nur über den Versandweg.
Im Grunde sind nur Händler ohne Versandhandelsmöglichkeit völlig angeschmiert. Man bekommt eigentlich noch ALLES online gekauft.
5% Letalität? Das wäre dann wieder die Schönfärberei durch falsche Bezugsgröße in einer sich noch ausbreitetenden Epidemie. Bei den abgeschlossenen Fällen steht es in Italen 15362 Tote zu 20996 Genesenen in Italien (Stand 4.4.). Berücksichtigt man, dass es länger dauert, eine Genesung zu attestieren als ein Tod, sterben also 1/4 bis 1/3 der in Italien regulär getesteten, nicht 1/20. Mit Faktor ~3 zwischen getesteten und tatsächlich infizierten kommt man dann auf eine Gesamtletalität von 10%.
Naja, man darf da nur nicht diejenigen vergessen, die infiziert sind aber keinerlei oder keinerlei außergewöhnliche Symptome/Krankheitsverläufe zeigen. Derzeit sieht es ja sehr stark danach aus, als gäbe es eine enorm hohe Dunkelziffer...
Wenn man noch die Infizierten mitzählt die keinerlei oder keinerlei außergewöhnliche Symptome/Krankheitsverläufe zeigen, dürfte die Tödlichkeitsrate vermutlich sehr, sehr weit in den Keller gehen.
Selbst wenn man nur die Erkrankten und nicht die Infizierten betrachtet, dürfte eine außergewöhnliche Sterblichkeit wohl nur bei sehr alten Menschen oder Menschen mit nennenswerten Vorerkrankungen gegeben sein.
Wieso überrascht mich das jetzt bei einer BZ-Autorin nicht?
Zwischen der BZ und der Berliner Zeitung gibt es zum Glück einen großen Unterschied. Gehört zwar zur gleichen Verlagsgruppe, nur ist die BZ Boulevardschund, die Berliner Zeitung (eigentlich...) nicht.
Ich frage mich deshalb auch, wie lange diese totale Vereinsamung sinnvoll ist. Was nützen mir 5% mehr statistische Überlebenswahrscheinlichkeit, wenn das Leben quasi nicht mehr stattfindet? Das macht man Wochen, bedingt Monate, aber dann hat es auch gut zu sein.
Die totale Vereinsamung wird auf Dauer eh nicht gutgehen. Irgendwann werden sich die Leute nämlich zurecht fragen, wie lebenswert überhaupt solch eine Zukunft mit nahezu keinen sozialen Kontakten und einer praktisch nicht existierenden Freiheit ist.
Zum Glück bin ich nicht so der Mensch mit außerordentlich vielen sozialen Kontakten bzw. dem Bedarf nach solchen. Dafür fehlen mir die paar sozialen Kontakte die ich habe aktuell umso mehr. Zum Glück habe ich eine relativ sichere Arbeit die mir auch Spaß macht, aber ansonsten ist von dem, was mir in meinen Augen mein Leben lebenswert macht, nicht mehr viel übrig.