Nicht bös gemeint, aber das klingt nach einem arroganten, hochnäsigen, unreflektierten MOF der in einer sehr kleinen Filterblase existiert. Ist sicher ein Vergnügen mit dir zu leben.
Mal davon abgesehen dass es für mich undenkbar wäre, ein derartiges "Selbstexperiment" mit Kindern und Frau einzugehen.
Sorry für die unfreundlich wirkende Kurzfassung, mir liegt da so viel mehr auf der Zunge, aber ich denke dass wir uns beide die Energie sparen können, nicht wahr?
Auch wenn du die Einleitung ohne das "nicht böse gemeint" geschrieben hättest, würde ich dir das nicht krumm nehmen. Einerseits weil ich (wie du es dir bereits denken kannst) nicht als für mich wichtige Meinung sehe, sondern einfach nur sachlich als dein Standpunkt und zum anderen, weil ich das erwartet habe und ja auch danach gefragt habe.
Ich möchte deine Meinung ja hören, darum gehts mir ja, auch wenn sie mir vielleicht nicht entspricht. Das wäre ja noch schöner, wenn man nur schreiben dürfte was der andere gerne lesen mag.
Warum denkst du beispielsweise dass ich in einer Filterblase lebe? Was blende ich denn aus? Auch dass unreflektiert hat mein Interesse geweckt. Denkst du wirklich dass jemand der so ein Experiment anstellt sich nicht für eine andere Sichtweise auf und von sich selbst interessiert?
Deshalb empfinde ich das mit dem hochnäsig eher als lustig. Ich hatte nicht das Gefühl auf irgendjemanden Bon oben herab zu schauen. Eher aus der Mitte.
Wenn du Menschen in deinem Freundeskreis hast deren Meinung auf bestimmte Dinge du nicht teilst, ist es dann hochnäsig wenn du ihnen sagst dass du dich zwar nicht für ihre Meinung interessierst, aber durchaus ihre Anwesenheit schätzt und die Art wie sie diskutieren und sich austauschen?
Zu guter Letzt:
Warum würdest du so etwas nicht tun? Also mein Experiment? Was wären die Gründe die dich abhalten würden?
Verlässt sie dich und nimmt die Kinder mit, nur weils schwerer / unannehmlicher wird? Was ist mit in guten wie in schlechten Zeiten?
@Rotkaeppchen
Ich weiß dass du das seit Beginn an sagst bzw. schreibst. Das ist ja das was ich meine. Im Prinzip waren sich hier ganz zu Beginn alle einig dass es noch dauern wird, bis der Ausbruch sein Maximum erreicht und dass es noch viel viel länger dauern wird, bis es Besserung verheißt. Das ist jetzt der Punkt aus meinem Dialog am Telefon. Ab jetzt wäre mein Gespräch vorbei. Frühestens zum höchsten Punkt der Kurve könnte das Gespräch neue Informationen enthalten die "lohnenswert" sind. Also auf die man reagieren könnte. Vor diesem Punkt ist einfach warten angesagt, so simpel das auch klingt.
So wie bei einer Grippe halt. Krank werden, es merken, versuchen durchzuhalten, merken das Fieber ist zu hoch und ins Bett legen. Dort einfach drei Tage liegen bleiben, kein unnötiges: :Blabla mir gehts so schlecht,cdur auch?" am Telefon und stumpf die Zeit verstreichen lassen. Das hat nämlich einen ganz tollen Vorteil. Unser Gehirn merkt sich das nicht. Nach nur wenigen Tagen nach der Genesung entscheidet unser Gehirn dass in dieser Zeit ja absolut nichts passiert ist an das man sich erinnern müsste, jeder Moment war gleichermaßen unbedeutend und nichtig. Also fast es diese drei Tage zu mir einem Moment zusammen und hinterlegt ihn so. Warum ist das mMn gut? Weil so eine Situation dann von unserem Hirn die Information dazu bekommt, dass sie eine Kleinigkeit sei, unbedeutend und locker abzuarbeiten. Genau hier kommt die aktuelle Situation ins Spiel. In so einer Situation fällt es einem einfach leichter Ruhe zu bewahren. Ohne den großen Schrecken, bleibt auch die Panik aus und ohne Panik bleibt das Herz ruhiger und mit ruhigem Herzschlag braucht man nicht so viel Sauerstoff wie bei Panik und genau das "könnte" hilfreich sein wenn man mal doch infiziert wird.
Kann selbstverständlich auch totaler Mist sein diese Theorie, aber bisher ist das zumindest bei mir so. Ich kann absolut nicht sagen wann ich mal krank war. Nicht, weil ich es nicht war, sondern weil ich keine Informationen dazu gespeichert habe. Keine Anhaltspunkte die mir Hinweise geben könnten zu welcher Zeit das war, oder in welchem Jahr. "Gefühlt" war ich nie krank und das gibt mir innere Sicherheit.
Genau so wird es kommen, da kommt der Egomane in den Kohlenstoffeinheiten durch. Der Wille zum überleben ist größer als alles andere und der Traum vom großen Zusammenhalt in der Krise ist ein Märchen, zumindest für mich.
Also du würdest dann zum Bösewicht werden? Hauptsache du und der Rest ist egal? Warum? Was für ein Gefühl hättest du danach? Kein schlechtes Gewissen? Kein Problem damit wenn ehrenhafte Überlebende dich danach meiden und verachten?
Warum wäre der Drang zu überleben überhaupt so groß? Hast du Angst vorm Tod?
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