Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Es zeichnet sich doch zunehmend ab, das es von einem Wildtier auf einem der Märkte verbreitet hat. So handeln wir seit tausenden von Jahren Waren, Tiere usw. auf der gesamten Welt, noch bevor Geld als solches erfunden wurde. Von welchen Strukturen sprichst du also? Sowas hätte zu jeder Zeit in den letzten 4000 Jahren auftreten können, nur nicht so rasch verbreiten. Aber die Strukturen die das offensichtlich hervorrufen interessieren mich um so mehr.

Gab es solche Verbreitungen von Viren schon immer?
Die Probleme mit Schweinegrippe, BSE und Co. kamen ja erst mit der industriellen Landwirtschaft auf.
Und in China ist das doch nicht anders.
Deswegen müssen solche Strukturen eben wieder verändert werden. Hin zur Nachhaltigkeit. Weg vom Profit denken.
 
Nein, es kam mit Haltung von Nutz- und Haustieren. Darum sank mit dem Neolithikum die Lebenserwartung drastisch.

Wobei da die Änderung der Lebensweise auch eine Rolle spielt. Denn durch die Sesshaftigkeit wuchsen die sozialen Gruppen und es kam zu mehr sozialen Kontakten als zwischen den nomadischen Kleingruppen. Durch deren unregelmäßige Kontakte mit anderen Gruppen und auch die geringere Bevölkerungsdichte, haben Infektion und Krankheiten vorher oft nur eine Kleingruppe erwischt, während in der sesshaften Gesellschaft sich eine Krankheit von Siedlung zu Siedlung zog.
 
Um die Ausbreitung des Coronavirus moeglichst einzudaemmen, hat der russische Praesident Wladimir Putin die urspruenglich arbeitsfreie Woche fuer die Bevoelkerung bis zum 30. April verlaengert. Der April gilt damit als bezahlter Urlaubsmonat. (Quelle)

Au weia. Das letzte Mal, als Russen im grossen Stil Urlaub gemacht haben, wurde die Krim annektiert. Who´s next?
 
Das Problem ist jetzt nur, dass extreme Menschenmassen zusammen mit Tieren hocken, dann mutieren Viren halt, welche auch überleben möchten :ugly:
Wirklich problematisch ist "eigentlich" nicht irgendein Virus an sich, oder wie er von einem Tier auf einen Menschen überspringt, sondern "das Danach". Aufgrund der Globalisierung sind die Auswirkung richtig schlimm, und quasi exponentiell schlimmer, je länger die Zeit bis zum Ausbruch einer Krankheit ist. In 10-14 Tagen hat man ja quasi jede ansteckende Krankheit einmal um die Erde verteilt.

Wie schon weiter vorne gesagt, wir haben bei diesem Covid19 ja noch Glück gehabt. Er hätte auch deutlich ansteckender und tödlicher sein können, dann hätten wir heute schon dutzende oder hunderte von Millionen Toten weltweit zu beklagen...


Vom finanziellen/wirtschaftlichen Schaden ganz zu schweigen...
 
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Ich kann mich dem nur vorbehaltlos anschliessen.
 
Hat es das? Man hat gesagt, das Tragen einer Maske schützt einen selber nicht vor der Ansteckung durch einen Infizierten. Jetzt hat man es ergänzt, dass man als unbewusst Infizierter durch das Tragen der Maske das Risiko für andere senkt. So gesehen trägt man damit nur der nun etablierten Erkenntnis Rechnung, dass es wohl einen nicht kleinen Anteil von Infizierten ohne Symptome gibt.
 
Man hätte auch einfach eine Pflicht zum bedecken von Mund und Nase einführen können.
Dann hätte man sich zur Not nen Handtuch umwickeln können.
 
Hat es das? Man hat gesagt, das Tragen einer Maske schützt einen selber nicht vor der Ansteckung durch einen Infizierten.

Das hat man schon von Anfang an gesagt und das ist bis heute und auch in Zukunft völlig richtig.

Das Problem daran ist, dass hierzulande ein "Schützt mich nicht" automatisch zu einem "bringt nix" wird weil die westliche Welt traditionell egoistisch denkt.
Dass es der Gemeinschaft hilft wenn jeder Masken trägt da man als potentieller Überträger für andere viel ungefährlicher wird und das im Endeffekt dann auch jedem Einzelnen zu Gute kommt da es das Gesamtrisiko für alle senkt ist den Leuten hier zu kompliziert. Im asiatischen Raum ist das völlig selbstverständlich, da trägt jeder ne Maske in der Öffentlichkeit der Schnupfen hat obwohl es ihm garantiert dann nichts mehr bringt. Aber wenns JEDER macht hat auch JEDER was davon. Wenn JEDER eine solche Maske tragen würde würden die nämlich sehr wohl effektiv vor Corona Schützen, denn dass ein Infizierter durch seine Maske eine andere Person durch deren Maske infiziert ist nahezu ausgeschlossen.
Was diese Ideologie angeht sind die Asiaten uns Meilen voraus.
 
Das ist aber ein generelles Problem in Deutschland. Grundsätzlich wird im Wartezimmer erstmal das Hirn abgegeben und statt seine eigene Meinung zu bilden oder zu erweitern, werden die Medien als Meinungmache wahrgenommen.
Deswegen sind die Leute dann auch irritiert von solchen "News". Selbst mal das Hirn einschalten und gesunden Menschenverstand walten lassen und dazu noch eine Prise weniger Neid wären schonmal die halbe Miete.
Klopapier ist doch ein wunderbares Beispiel, erst seit das so knapp ist und man sich mal das "warum" bewusst macht, wird einem doch erst bewusst wie viele A-Löcher es gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klopapier ist doch ein wunderbares Beispiel, erst seit das so knapp ist, wird einem doch erst bewusst wie viele A-Löcher es gibt.

Andersrum, es ist ja nur deswegen knapp WEIL es so viele A-Löcher gibt. :D

Aber du hast schon Recht. Grade in Krisenzeiten zeigt sich vielerorts der wahre Charakter sowohl der Gesellschaft als auch vieler Individuen. Leider gibts von den Egoisten nach meiner persönlichen Wahrnehmung viel zu viele. Da gibts Umbrüche auf der Arbeit um den Betrieb aufrechterhalten zu können was am Ende die Arbeitsplätze der ganzen Belegschaft sichern könnte und dann haste die eine Gruppe die sagt "ich mache alles was dem Laden hilft, wenn das jeder macht kommen wir sicher durch" und andere Ochsen die aus der Situation nur den maximalen persönlichen Nutzen ziehen wollen auch wenns zusätzliche unnötige Kosten verursacht.

Es ist ja auch schön, dass man spätestens jetzt weiß, wer zu welcher Gruppe gehört - aber wenn wir aufgrund letzterer Schwachköppe den laden zusperren müssen hat das auch keinem geholfen.

Auch privat... da haste Leute gesehen die anderen im Laden die Dosensuppe vom Band klauen und ihren Nachbarn verhauen würden für ne Rolle Klopapier.
Und meine Oma sitzt mit fast 90 Jahren im Esszimmer, hat ihre uralte Nähmaschine rausgekramt und näht Masken für all ihre noch lebenden Bekannten weil "man halt macht was man kann wenns nötig ist".
 
Das hat man schon von Anfang an gesagt und das ist bis heute und auch in Zukunft völlig richtig.

Das Problem daran ist, dass hierzulande ein "Schützt mich nicht" automatisch zu einem "bringt nix" wird weil die westliche Welt traditionell egoistisch denkt.
Dass es der Gemeinschaft hilft wenn jeder Masken trägt da man als potentieller Überträger für andere viel ungefährlicher wird und das im Endeffekt dann auch jedem Einzelnen zu Gute kommt da es das Gesamtrisiko für alle senkt ist den Leuten hier zu kompliziert. Im asiatischen Raum ist das völlig selbstverständlich, da trägt jeder ne Maske in der Öffentlichkeit der Schnupfen hat obwohl es ihm garantiert dann nichts mehr bringt. Aber wenns JEDER macht hat auch JEDER was davon. Wenn JEDER eine solche Maske tragen würde würden die nämlich sehr wohl effektiv vor Corona Schützen, denn dass ein Infizierter durch seine Maske eine andere Person durch deren Maske infiziert ist nahezu ausgeschlossen.
Was diese Ideologie angeht sind die Asiaten uns Meilen voraus.

Das RKI hat aber seine Einschätzung nicht geändert. Man hat einen Aspekt dazu genommen.
 
https://www.youtube.com/watch?v=3z0gnXgK8Do

Im Fazit was viele Menschen (auch ich) schon lange gesagt/angekreidet haben. Man hätte von Anfang an strenger regulieren müssen. Lieber 30-60 Tage einen richtig harten Einschnitt/Lockdown/Shutdown, dafür aber das Virus extrem eingedämmt, statt wie aktuell eine "Larifari-Eindämmung", die dann aber vielleicht - was viele ja auch heute noch nicht verstanden haben - 9 bis 24 Monate andauern müsste.

Ich frag mich schon die ganze Zeit, was soll denn bis Mitte oder Ende April passieren? Also bis zu dem Zeitpunkt, wo die meisten Menschen denken dass der Alltag wieder ganz normal sein, und man sämtliche Einschränkungen aufgehoben haben wird.

Als dieser Spahn "damals" im TV meinte dass das alles schon nicht so schlimm werden kann, also bevor es offiziell die ersten 1000 Infizierten in Deutschland gab, hätte man sofort alles maximal einstellen, abriegeln, außer Betrieb setzen, und bis auf "Lebenserhaltung" auf ein Minimum runterfahren müssen.

Jetzt wieder an den Punkt zurück kommen, ich weiß nicht ob man das so "leicht" schaffen kann, wie Mai Thi Nguyen-Kim (maiLab) es suggeriert. Also sie malt das Szenario schon gravierend, aber es ist mMn noch sehr viel schwieriger jetzt wieder zu Phase 1 zurück zu kommen. Eben weil es (das Virus) jetzt ja schon so weit verteilt ist.
 
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