Empfohlen wir die Grippeimpfung auch für Leute Ü60.
Die werden schon als Risikogruppe gezählt, da zunehmend mehr Gebrechlichkeiten und ein nachlassendes Immunsystem.
Die Sache ist nur die, daß niemand sowas behauptet hat. Dort steht:
"„Das Medikament mit hoher Selektivität blockiert die zytopathische Wirkung des Coronavirus in der Zellkultur und hemmt dessen Replikation. Die immunsuppressive Wirkung von Mefloquin verhindert die Aktivierung der durch das Virus verursachten Entzündungsreaktion“, hieß es weiter."
Ja? Und weiter? Wenn du nicht verstehst, was das geschriebene bedeutet und stattdessen/trotzdem die RT-Propaganda-Headline, die einen Erfolg der russischen Medizin suggeriert, hat der Autor sein Ziel ja voll erreicht. FYI: Nichts, von dem was du gerade zitierst hast, ist ein Widerspruch zu dem, was ich vorher gesagt habe. Und das, was ich vorher gesagt habe, wurde von Teilen des restlichen Artikels naheglegt oder sogar ausdrücklich geschrieben.
Du solltest dich von dieser Vorstellung trennen. Zwar unterstehen diese Quellen dem Kreml, in den Gremien unserer Öffentlich-Rechtlichen sitzen aber ebenfalls die Vertreter der gewählten Parteien. Als Nicht-Konsument kannst du außerdem wenig bis nichts zum Wahrheitsgehalt von RT und co sagen.
Ich prüfe Stichproben von Medien, ehe ich sie komplett abtue, und von RT werden die einem ja regelmäßig unter die Nase gerieben. Und die Fail-Quote ist verdammt hoch.
Was die ÖR angeht: In deren Räten sitzen Vertreter ALLER Parteien, zusätzlich der Kirchen, der Gewerkschaften und afaik vereinzelt auch von weiteren Großverbänden. Und dieser schon reichlich bunt gemischte Haufen, dessen Partikulärinteressen sich in weiten Teilen gegenseitig aushebeln und so eine so-gut-es-eben-geht neutrale Ausgangsbasis schaffen (etwas überaltert vielleicht) gibt auch nur den groben Rahmen vor und besetzt hochrangige Posten. Das eigentliche Programm machen die ÖR selbst und werden dabei von getrennten Grämien an journalisitischen Maßstäben gemessen. Das heißt nicht, dass es nicht viel Verbesserungspotential gäbe, aber die Nachrichten sind schon ziemlich gut und eine Gleichsetzung mit direkt einem Ministerium unterstehendem Propagandasender ist absurd.
China und Russland haben den Virus aus der Öffentlichkeit verbannt.
Russland nur die Berichterstattung darüber, aber der Virus ist (auch dank der kontraproduktiven Regierungsmaßnahmen der letzten Tage) vermutlich dabei, sich in einem für ein derartig großflächiges, leeres Land rasantem Maße auszubreiten. China dagegen ist entweder verdammt gut darin, auch ein paar Millionen Todesfälle komplett unter den Tisch zu kehren (und normalerweise müssen sich westliche Politiker ja schon bei ein paar hundert "verschwindenden" Kritikern Mühe geben, deren vorzeitigen Abtritt zu übersehen, so un-heimlich agiert die chinesische Regierung), oder sie waren tatsächlich recht erfolgreich.
Oh man. Horrorszenarien ala FDP: Weil der Aktiensparplan wertlos geworden ist, strömen Horden radikalisierter Vorörtler brandschatzend durch die Innenstädte.
Ein Glück, dass der Liberalismus die tatsächliche Mittelschicht soweit ausgedünnt hat, dass das kaum einem ausfallen wird
Das ist aber im Endeffekt völlig egal. Da geht es nur um ein paar Tage Unterschied.
Eher ein Dutzend, denn ein Paar Tage und bei einer Infektion, die in harmlosen Fällen nach drei Wochen vorbei ist und in mittelschweren einen akuten Behandlungsbedarf von 1-2 Wochen hat, ist ein Dutzend Tage schon nicht zu verachten.
"... Ein Team aus spanischen, kanadischen und amerikanischen Wissenschaftlern hat entdeckt, dass Viren und Bakterien auf Staubpartikeln, vor allem Wüstensand, oder organischen Teilchen aus den Meeresdunst in die Höhe bis in die Troposhäre unterhalb der Stratosphäre emporgetragen werden. ...
Nach Auswertungen ergab sich, dass jeden Tag Dutzende von Millionen Bakterien und Milliarden Viren auf einen einzigen Quadratmeter herabregnen. ..."
Milliarden von Viren fallen jeden Tag aus dem Himmel auf einen Quadratmeter | Telepolis
Was Ansgar Heises (zweites, weniger) interessantes Magazin nicht berücksichtigt, aber im Original-Paper als Quelle zitiert wird:
Unter sonnigen Bedingungen liegt die Halbwärtszeit der Infektivität bei 20 Minuten. Bei trüben, feuchten Wetter dürfte sie zwar steigen, aber dann kommen Partikel nicht mehr weit und in der oberen Trophosphäre dürften sie immer weitaus schlechter sind. Es mag also sein, dass Milliarden von Vierenpartikeln vom anderen Ende der Welt aus uns herabregnen, worüber man dann wunderbare Stimmungsartikel schreiben kann, aber der große Teil, der aus mehr als maximal 100-200 km Entfernung gekommen ist, ist nicht mehr schädlich und die meisten aus weniger als 1 km auch nicht.
Infection of phytoplankton by aerosolized marine viruses | PNAS
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Scholz kündigt Steuerfreiheit für Corona-Prämien bis 1500 Euro an
07:42 Uhr
Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat angekündigt, in der Corona-Krise Bonuszahlungen für Arbeitnehmer bis 1500 Euro steuerfrei zu stellen. "Viele Arbeitgeber haben bereits angekündigt, ihren Beschäftigten einen Bonus zahlen zu wollen. Als Bundesfinanzminister werde ich am Montag die Anweisung erlassen, dass ein solcher Bonus bis 1500 Euro komplett steuerfrei sein wird", sagte Scholz in der "Bild am Sonntag".
Viele Arbeitnehmer seien täglich unter erschwerten Bedingungen im Einsatz, "als Pflegekraft, an der Supermarktkasse, als Krankenhausarzt, hinterm Lkw-Lenkrad. Dieses Engagement sollten wir honorieren", sagte der SPD-Politiker weiter.
Der Handelsverband Deutschland hatte eine Steuerfreistellung von Sonderzahlungen für Mitarbeiter gefordert, auch Union und SPD im Bundestag hatten sich dafür ausgesprochen.
Weiß jemand, wie es da mit den Überstunden aussieht? Zählt eine Auszahlung der wegen Corona gemachten Überstunden da auch darunter?
Für Rentner wurde die Grenze ja schon deutlich angehoben:
Corona-Hilfe: Hinzuverdienstgrenze fuer Rentner erhoeht | MZ.de
Bislang ist es ja nur "angekündigt", also wird die genaue Regelung noch nicht festgeschrieben sein. Aber höchstwahrscheinlich wird so eine Zahlung gesondert ausgewiesen werden müssen - was der Arbeitgeber aber auch für Überstunden machen könnte. Solange es nur "steuerfrei" ist, ist es aber sowieso ein schlechter Scherz. Gerade diejenigen, die jetzt Sonderschichten noch und nöcher fahren, sind ja in niedrigen Einkommensklassen, wo sowieso weniger Lohnsteuer anfällt (wenn auch auf Sonderzahlungen mehr als 0) und von einer Freistellung der Sozialabgaben lese ich nichts.
Rente mit 75 bei 35% incoming.
Hey, besser als 0% mit der man im durchschnittlichen Forenalter hier sowieso rechnen sollte.
Sowas sinnvolles wie "mit 75" sehe ich dagegen auf lange Zeit nicht. Es dauert (weitere Pandemien vorbehalten) noch mindestens 20, eher 25 Jahre ehe die meisten Babyboomer im Grab liegen und solange die Rentner den Großteil des Wahlvolkes stellen, wird es mit brauchbaren Reformen schwierig.
Ich habe gerade die Funktion "Benutzer ignorieren" in den Kontoeinstellungen entdeckt. Wie praktisch.
Wirkungsvoller: Offtopic und Post, die so blöd sind, dass sie als vorsätzliche Provokation zu betrachten sind, melden. Wer nur hier ist um zu nerven und zu pöbeln verstößt klar gegen die Forenregeln.
Das ist auch ganz ohne Krise/Pandemie etwas was man tun sollte.
Kaufregel Nummer 1: Immer fragen "brauche ich das wirklich?"
Kaufregel Nummer 2: Wenn du dir nicht 2 davon leisten kannst, kannst du es dir nicht leisten.
Das ist natürlich nicht immer uneingeschränkt überall anwendbar oder sinnvoll aber nach persönlicher Erfahrung bei mindestens 95% aller Kaufentscheidungen schon - und es ist verblüffend wie wirkungsvoll solche einfachen Dinge am Jahrenende in der persönlichen Bilanz so sind.
Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass Leute die so denken in Zeiten der krise etwas mehr an Rücklagen haben als der Durchschnitt da draußen.
Rücklagen, die jetzt über die Druckerpresse an alle, vor allem an Konzerne verteilt werden
Als Bonus kann ich noch hinzufügen: Sei ein Perfektionist! Ich liebäugle schon länger mit einem guten Notebook, finde aber keins, dass wirklich meine Anforderungen erfüllt. Und das seit circa seit der Jahrtausenwende, was mir also einiger Tausender eingespart hat.
Und erstaunlich selten zu Verzicht führte
Es wird schon seit Wochen darüber geredet eine repräsentative Gruppe durchzutesten um eine Idee über die Dunkelziffer zu bekommen. Bis jetzt hat sich aber noch kein Land getraut dafür ~1000 Verdachtsfälle weniger zu testen.
Zumal bei der extrem heterogenen Ausprägung ein einzelne Gruppe nur räumlich sehr begrenzte Aussagen erlauben würde. Eigentlich müsste man mindestens 100 Gruppen a 100 Leuten aus verschiedenen Regionen und mit verschiedenen Tätigkeiten prüfen. Afaik laufen aber Vorbereitungen dafür - eine in diesem Fall sinvolle Wartezeit, denn wenn man das konzentriert gleichzeitig durchführt (gleichzeitige Probennahme reicht, messen kann man verzögert) lassen sich viel mehr Schlüsse über die Verbreitung ableiten.
Ich sehe die Dunkelziffer etwa so: Wenn wir davon ausgehen, dass Corona eine Größenordnung von 0,5% Sterblichkeitsrate hat kann man grobe Rückschlüsse auf die Infiziertenzahlen ziehen.
Es gibt eine verlässlichen Grundlagen für eine Sterblichkeitsrate.
Lass doch jedem seine eigenen Informationsquellen. Wer meint, irgendwelchen Dahergelaufenen auf Youtube ohne Referenzen zuzuhören, soll das machen.
Dann soll derjenige aber bitte auch aufhören, dass weiter zu verbreiten. Und Wählen bitte auch einstellen.
Da das Umlagemodell eben ohne eine Geldanlage funktioniert, sondern direkt das eingezahlte Geld an die Rentner ausgezahlt wird, ist es egal, ob es Zinsen gibt.
/Sign. Gerade Anlagemodelle sind extrem empfindlich was Krisen ausgeht, wie ja jeder Riesterer eigentlich seit 2008 wissen sollte (und der Rest lernt es halt dieses Jahr). "Geld haben" ist leider immer nur so gut, wie die allgemeine Situation. Ist die Situation *******, ist auch Geld ganz schnell wenig wert - Angespartes repräsentiert nun einmal eine vor Jahr(zehnt)en erbrachte Leistung und die hat heute eigentlich keinen Realwert mehr. Den muss wer anderes liefern. Das ist ja auch der große Beschiss bei der "privaten Altersvorsorge": Alles unterhalb von Wohneigentum ist Glücksspiel, erst Recht über mehr als 20 Jahre hinweg, und an dessen Gewinnen laben sich auch noch die Finanzinstitute. Effektiv selbst fürs Alter vorsorgen können also nur diejenigen, denen es ohnehin schon relativ gut geht.
Die Theorie ist super und hält auch still - praktisch musste trotzdem nen haufen Schotter vorhalten damit das so funktioniert (Größenordnung 300 Milliarden Euro). Und die werden bei einer Inflation deutlich weniger wert. Egal ob Umlageverfahren oder nicht.
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass, angenommen 2021 hätten wir 100% Inflation, die Regierung denm Wert eines Rentenpunktes mal fix verdoppelt um das auszugleichen?
Der Rentenwert wird jährlich nach fester Formel angepasst. "Mal fix" geschieht das also nicht, aber pünktlich zum ersten Juli und auf Basis der Löhne des vorgegangenen Jahres. Von daher ist ein gewisser Lag drin, aber wenn eine reine Inflation die Löhne verdoppelt, dann folgen auch die Renten. Problematisch ist, dass uns neben der durch die Wirtschaftsgeschenke ausgelösten Inflation auch eine Rezession erwartet. Das heißt die Löhne werden gar nicht in dem Maße steigen, nur die Realpreise. Und das trifft Rentner dann genauso, wie alle anderen auch.
Wenn es mit der Krise ganz schlimm kommt, könnte man auch einfach einen Reset machen.
Also das man einfach die Kontostände am 31.12.2020 auf den Stand vom 31.12.2019 zurücksetzt. Damit hätte dann jeder wieder das, was er vor der Pandemie hatte.
Sind schließlich nur gespeicherte Zahlen.
Moment, muss noch schnell ein neues Auto kaufen...
Wenn das so einfach wäre hätte Venezuela oder Simbabwe das auch machen können.
Können sie auch machen. Derartige Währungsumdeutungen sind in Ländern mit extremer Inflation auch nicht unüblich. Ich glaube, Kolumbien hat z.B. mal 3 Nullen gestrichen

Aber solange der Grund für die Inflation nicht beseitigt ist, ändert das nichts an der Entwicklung und die ist doch das eigentliche Problem.