Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube zum Jahresurlaub kann man weiterhin nicht gezwungen werden, sondern maximal freigestellt. Zu Hause hocken hat unter diesen Bedingungen ja auch nichts mit Erholung zu tun und es darf nicht Risiko des Arbeitnehmers sein, dass sein Arbeitgeber keine Lagerhaltung für Rohmaterial und Produkt mehr hat bzw. dass die Zahl der Kunden nicht seinen Erwartungen entspricht. Ist ja auch nicht so, als würde man als Arbeitnehmer am Mehrgewinn beteiligt, wenn das Gegenteil der Fall ist...
Bei "dringenden betrieblichen Gründen" darf sogar das nehmen von noch nicht für andere Daten genehmigtem Urlaub angeordnet werden.
Bei uns ist es "nur" so dass der Arbeitgeber die Stornierung bereits geplanter Urlaubstage verweigert. Nicht nett aber leider legal. Und im Hinblick auf ansonsten massive Fehlzeiten im Herbst auch irgendwie nachvollziehbar.
 
Beim Thema Südkorea leistete sich Trump am Montagabend einen Lapsus. Als ihn eine Reporterin auf den Pro-Kopf-Vergleich der Tests zwischen den beiden Ländern ansprach, sagte er: "Ich kenne Südkorea besser als jeder andere. (...) Wissen Sie, wie viele Menschen in Seoul sind? Wissen Sie, wie groß die Stadt Seoul ist? 38 Millionen Menschen. Das ist größer als alles, was wir haben." Tatsächlich leben in der Hauptstadt Seoul nach Angaben der südkoreanischen Regierung 9,7 Millionen Menschen - im ganzen Land sind es knapp 52 Millionen.

Ian Young, Korrespondent der Zeitung "South China Morning Post" in Vancouver (Kanada), spottete auf Twitter, Trump habe vor der Pressekonferenz womöglich den Wikipedia-Eintrag über Seoul gegoogelt - und dann die Höhe über dem Meeresspiegel mit der Bevölkerungszahl verwechselt. In dem englischen Wikipedia-Eintrag steht die Höhe von Seoul abgekürzt als "38 m" - also 38 Meter, im Englischen ist das kleine "m" aber auch gebräuchlich als Abkürzung für Millionen.
Quelle: Donald Trump: Einreisestopp fuer Europaeer soll verlaengert werden, Patzer bei Suedkorea-Frage | GMX

Krass wie doof der ist.:lol:
 
So doof ist er vielleicht gar nicht. Er ist mittlerweile auf einem Level angelangt, auf dem solch offensichtlicher Bullshit nicht mal mehr Auswirkungen für ihn hat. Er kann quasi behaupten was er möchte und die Umfagewerte steigen trotzdem. Traurig.
 
Er wird es halt so hindrehen, dass unter Obama&Co. viel mehr Leute gestorben wären und nur er konnte schlimmeres verhindern. Das macht er doch ständig so und man kauft es ihm ab. Der Typ meint ja auch, er wäre von Gott gesandt und die Amis feiern das auch noch.
 
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Wenn die Amerikaner wegsterben wie die Fliegen, bin ich mal gespannt ob seiner Umfragewerte immer noch weiter steigen.

Und sie werden steigen. Derzeit ist es egal, was ist. In Krisenzeiten sind die Werte der amtierten Präsidenten immer gestiegen.
Je länger das dauert, desto mehr scheint Trump zu profitieren.
Und welcher Amerikaner hat schon eine Ahnung, wie es auf der Welt aussieht?
 
Und? Das ist doch völlig normal. In einer Krise wollen die Menschen keine Veränderungen.
Die Umfragewerte der CDU steigen auch, obwohl Spahn und Co. (außer Worthülsen abzusondern) noch nichts bewegt haben. Veränderungen sind etwas für langweilige Zeiten (deswegen verlieren die Grünen momentan auch deutlich).
Wenn einer überhaupt "Treiber" in der Sache war, dann allenfalls Söder. Wenn es bspw. nach Laschet gehen würde (Gott bewahre uns vor dem als Kanzler), würde es hier nicht anders als in den USA oder Italien aussehen und laut ihm müssten unsere Gegenmaßnahmen auch ganz schnell zurückgefahren werden. Dabei weiß eigentlich noch niemand, wo wir momentan wirklich stehen und wie schlimm es noch kommen könnte.
 
Und damit hast du gerade sehr gut erklärt warum die Grippe weniger gefährlich ist als das Coronavirus.
Ich habe nur über die möglichen Wege geschrieben, nicht über die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren, weil jedes Virus in anderer Weise virulent ist. Ich habe zuerst nur beschrieben, dass es länger und heimtückischer agiert . Ob ein mit SARS-CoV-2 Infizierter durchschnittlich nun mehr andere Menschen ansteckt als ein Grippepatient, liegt nicht nur an der möglichen Zeitspanne und am Infektionsweg.

Wir können es aber nicht vergleichen, weil wegen Grippe niemand in Quarantäne kommt, mit SARS-CoV-2 aber schon. Damit ist keine direkte Vergleichbarkeit gegeben. Insgesamt, über den Daumen verteilt, werden sich die beiden Krankheiten nichts nehmen, wobei es bei SARS-CoV-2 Hinweise gibt, dass Schmiereninfektionen doch einen großen Anteil haben könnten, weil die kleinen Biester verdammt lange leben. Könnte, wir wissen es noch nicht, es deutet sich aber an.

Ganz schlimm soll, ich las es in einer isländischen Stellungnahme, ohne dass ich weiß, wie fundiert die Aussage ist, Zigarettenrauch sein. Raucher ziehen den Rauch bis tief in die Lunge und die Feinstaubpartikel bieten den Viren Halt und Schutz. Und Rauch zieht sehr weit, viel weiter als üblich1,5m, die wir bei Tröpchen annehmen.
 
Dazu ist bei Rauchern die Lunge schon vorgeschädigt. Die gehen also auch zu großen Teilen drauf.

Mainzer Forscher mit Prognose zum Ende der Corona-Pandemie: Ende der Corona-Pandemie womöglich erst im September | Mainz | SWR Aktuell Rheinland-Pfalz | SWR Aktuell | SWR



Lindner für freiwillige Apps im Kampf gegen Corona

07:50 Uhr
FDP-Parteichef Christian Lindner plädiert dafür, den Einsatz digitaler Technik bei der Bekämpfung des Coronavirus zu verstärken. Ein erfolgversprechender Ansatz seien Apps, die die Bürger freiwillig installierten, sagte Lindner. Wenn jemand positiv auf das Virus getestet wurde, informierten solche Apps Personen, mit denen der Betroffene eine gewisse Zeit lang nah zusammen gewesen sei. Dies könne mittels Bluetooth-Technologie geschehen, ohne dass zentral Bewegungsprofile gespeichert würden.
"Datenschutz und Gesundheitsschutz sind kein Widerspruch", sagte Lindner. "Statt auf mehr Überwachung sollten wir vielmehr auf die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger setzen." Länder wie Singapur, zeigten, dass solche Apps funktionieren könnten, ohne dass eine staatliche Stelle personenbezogene Daten über ihre Bürger sammele. Eine App zur Nachverfolgung von Infektionsketten könne funktionieren, wenn möglichst viele Bürger mitmachten. "Sie müssen dem System vertrauen können." Es müsse daher vom Bundesbeauftragten für den Datenschutz und dem Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik genau geprüft werden.

Lambrecht: Corona-App nur bei freiwilliger Nutzung

08:48 Uhr
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hält die Nutzung einer Handy-App zur Feststellung von Coronavirus-Kontaktpersonen für denkbar. Dies müsse aber auf Freiwilligkeit beruhen, sagt die SPD-Politikerin im Deutschlandfunk. Das Gute sei, dass es in der Bevölkerung eine ganz große Bereitschaft gebe, dies für eine bestimmte Zeit zu tun. Wichtig sei aber, dass der Umgang mit den Daten geklärt werde. Sie müssten anonymisiert und später schnell wieder gelöscht werden. Dann könne man die Bereitschaft für eine solche App deutlich steigern.

Verbraucherschützer knüpfen Anti-Corona-App an Bedingungen

13:05 Uhr
Verbraucherschützer halten die Einführung einer Smartphone-App zur Bekämpfung der Corona-Pandemie unter bestimmten Bedingungen für sinnvoll. Eine solche Anti-Corona-App müsse "freiwillig, geeignet, nötig, verhältnismäßig und zeitlich befristet sein", forderte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverband, Klaus Müller.
Verbraucher müssten selbst entscheiden können, ob sie ihre Daten weitergeben. Zudem dürften lediglich notwendige Daten erhoben und weitergegeben werden, forderte Müller. Eine Weitergabe an Unternehmen oder gar eine Änderung des Zwecks der Nutzung - beispielsweise für kommerzielle Zwecke - müsse ausgeschlossen sein. Die Daten sollten zudem "ausschließlich dem Gesundheitsschutz" dienen. Außerdem müsse die Speicherung der Daten zeitlich befristet sein. "Die Corona-Krise darf nicht als Einfallstor dienen, um Unternehmen neue Zugriffe auf private Daten zu geben", mahnte Müller.


Wobei so eine Bluetooth-App dann auch auf allen Systemen laufen muss.
Also nicht bloß Android und iOS, sondern auch Windows, Linux, MacOS, Windows-Phone usw.
Und das halt auch auf älteren Systemversionen, wie Android 2 oder iOS 6.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die USA haben mittlerweile die Marke von 20.000 bestätigten Neuinfektionen pro Tag überschritten.

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Da wird es aber eine hohe Dunkelziffer geben.
Zum Vergleich, in Deutschland werden am Tag etwa 40.000 Tests durchgeführt.

Forscher entwickeln Methode für höhere Testkapazitäten

13:32 Uhr
Ein von Forschern in Frankfurt am Main entwickeltes Verfahren soll die Zahl der Tests auf das Coronavirus um ein Vielfaches erhöhen. Damit könne man in Deutschland 200.000 bis 400.000 Untersuchungen pro Tag durchführen, teilte das hessische Wissenschaftsministerium mit - bislang sind es rund 40.000 am Tag. Mit der Erhöhung sei kein Qualitätsverlust verbunden.
Die neue Methode setzt darauf, mehrere Proben gleichzeitig auf das Virus zu testen. Entwickelt wurde das Verfahren von einem gemeinsamen Team des Blutspendediensts des Deutschen Roten Kreuzes und des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt. Dies sei eine "großartige Entdeckung, die optimistisch stimmt, in Zukunft viel mehr Menschen testen zu lassen", erklärte Hessens Wissenschaftsministerin Angela Dorn.


Ich vermute, damit ist einfach eine Mischung von Proben gemeint. Sobald eine Teilprobe positiv ist, wäre dann die Mischprobe auch positiv.
Damit müsste man dann bei 4x2 Proben aus einer Familie nur einen Test im PCR machen. Denn es kann eh davon ausgegangen werden, dass wenn es einer hat, dann haben es alle.

<< Edit: Meine Vermutung hast sich bestätigt Frankfurter Forscher entwickeln schnelleren Coronavirus-Test | hessenschau.de | Panorama >>

Bei uns sieht es auch mit den Betten noch gut aus:

Spahn: Fast die Hälfte der Intensivbetten frei für Corona-Patienten

14:35 Uhr
Rund 45 Prozent der bestehenden Intensivbetten in Deutschland sind nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn derzeit frei für die Behandlung von Coronavirus-Patienten. Diese freien Kapazitäten seien etwa durch die Verschiebung von planbaren Operationen geschaffen worden, so der CDU-Politiker.
Insgesamt gibt es in Deutschland nach offiziellen Angaben rund 28 000 Intensivbetten. Die Krankenhäuser sollen nach einer Einigung von Bund und Ländern diese Kapazitäten verdoppeln, um besser für die Behandlung vieler schwer erkrankter Patienten mit dem Coronavirus gerüstet zu sein.



Zum Vergleich in Spanien:

Fast 850 Tote binnen 24 Stunden in Spanien

14:01 Uhr
Spanien hat einen traurigen Rekord verbucht: Innerhalb von 24 Stunden wurden 849 Covid-19-Todesfälle verzeichnet - so viele wie nie zuvor in diesem Zeitraum. Insgesamt sind in dem Land fast 8200 Menschen an der Erkrankung gestorben. In Madrid musste ein weiteres Gebäude zum Leichenhaus umfunktioniert werden. Bereits seit Tagen wird die 1800 Quadratmeter große Eisfläche der Madrider Eishalle für die Aufbahrung der Toten genutzt, denn die Bestattungsunternehmen sind völlig überlastet.
 
Zuletzt bearbeitet:
<- Raucher, und zur Heuschnupfen-Saison Asthmatiker. Ich bin so gut wie tot.:ugly:

Ich würde das nicht so fatalistisch sehen (und hinnehmen).
Schaff dir halt eine Katastrophenschutzmaske mit RD40-Gewinde und passendem Filter an (bevor auch die ausverkauft sind).
Beispielsweise die Dräger X-plore 6300 oder die Panoramask (von Honeywell Safety Products). Passende FFP3-Filter (mit R=Reusable) gibt es für schmales Geld. Etwa den 1140 P3 R.

Sobald hier der Erste in der Nähe positiv getestet wird, habe ich als Hochrisikopatient eine auf (natürlich gepaart mit anderen Maßnahmen, die ich aber teilweise so schon durchführe, wie: Handschuhe [gibt es an jeder Tankstelle oder im Netz] / Händedesinfektion/-waschen so oft es irgend geht, intensive Dusche nach jedem Ausflug unter Menschen und Klamotten direkt in die Waschmaschine, Schuhe desinfizieren).
Werden vielleicht ein paar Leute auf der Straße komisch gucken, aber das Schmunzeln wird ihnen womöglich vergehen, wenn sie (oder einer ihrer Lieben) auf der Intensiv an den eigenen Körpersäften bei vollem Bewusstsein ersticken.

So viele Menschen sind bei den kleinsten Dingen extrem pingelig (z.B. Kratzer im Autolack = Lebenskrise). Aber bei einer Pandemie geht es noch darum, "cool" auszusehen, statt sich so gut es irgend geht zu schützen.

Gerade als Risikopatient muss man auf Zack sein und Prophylaxe ist nun mal noch immer um einiges leichter als Behandlung.
 
Ausverkauft sind die guten Masken schon lange.

Deswegen sprießen jetzt die Fakeshops, wie die Pilze aus dem Boden.
 
Bei uns sieht es auch mit den Betten noch gut aus:
Stellt man eine ökonomische Betrachtung an, ist das einzige Ziel, nicht zu sterben. Nach einer Pandemie geht es dann die Überlebenden merklich besser als vorher, weil vorhandene Ressourcen auf weniger Menschen aufgeteilt werden müssen.

Hans-Joachim Voth: "... Im Mittelalter haben die Regierenden in solchen Situationen kaum eingegriffen. Sie fuhren nicht die ganze Wirtschaft herunter wie jetzt oder isolierten auch nicht die Bürger. Das führte natürlich zu extrem hohen Todesraten. In unterentwickelten Volkswirtschaften bedeutete dies allerdings für die Überlebenden ökonomisch einen Riesengewinn.

England verlor nach der verheerenden Pestepidemie um 1350 rund ein Drittel der Bevölkerung. Damals war Boden der wichtigste Produktionsfaktor, Land ist aber nicht vermehrbar. Die verbliebenen Bauern bekamen zusätzliche Anbauflächen quasi geschenkt.

Denen ging es richtig gut. Wer eben noch Porridge gegessen hatte, aß jetzt Roastbeef und trug Lederschuhe. Wir können das Ergebnis sehr genau am Konsumverhalten ablesen. Die Reallöhne stiegen damals auf ein Niveau, dass sie in den folgenden 500 Jahren nicht mehr erreichen sollten.

Corona-Pandemie - OEkonom Hans-Joachim Voth: "Wir koennten eine virtuelle Pestmauer bauen" - DER SPIEGEL
 
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