Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Hast Du vielleicht Heuschnupfen,
Eigentlich nicht. Aber ich hab grad mal die Symptome genauer angeschaut bzw. gegoogelt (ja ich weiß, Google soll man nicht nach Krankheiten fragen:ugly:), und ich sag mal so: Wenn es auch eine (sehr?) leichte Form von Heuschnupfen gibt, dann wäre das eine Erklärung für so manche Symptome, die mich selten aber seit den letzten Jahren regelmäßig heimsuchen, und die ich nie zuordnen konnte (oder pauschal alles auf "leichte Erkältung" geschoben hab), und daher quasi irgendwann einfach ignoriert hatte. Gerade vor 2 Tagen erst hatte ich extrem brennende Augen nach dem aufstehen für bestimmt 1-2h... endloses Niesen ohne [für mich] erkennbaren Grund, mit laufender Nase, da ist das letzte mal jetzt auch noch nicht so lange her. Und meine Halsschmerzen kamen vorgestern (?) irgendwie innerhalb von vielleicht einer halben bis einer Stunde wie aus dem Nichts. Wenn sowas auch von HS kommen kann...

Ich kannte Heuschnupfen (bewusst) bisher immer nur in seiner extremen Form aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis. Also sehr starken Heuschnupfen. Auf alle Fälle werd ich meinen Doc mal darauf ansprechen, wenn ich nächstes mal in der Praxis bin. :top:

Was aufgrund der jetzigen Situation allerdings noch eine ganze Weile dauern kann. Aktuell würde ich nämlich nur äußerst ungern irgendeine medizinische Einrichtung aufsuchen. :D

Ouh man, Dienstag/Mittwoch in die City einkaufen, ich will nicht... :-$
 
Ich kannte Heuschnupfen (bewusst) bisher immer nur in seiner extremen Form aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis. Also sehr starken Heuschnupfen. Auf alle Fälle werd ich meinen Doc mal darauf ansprechen, wenn ich nächstes mal in der Praxis bin. :top:
Könntest auch gegen bestimmte Arten von Pollen allergisch sein. Ist bei mir der Fall, sobald mir eine dieser Pollen unterkommt, kann es sein das ich dann locker ne halbe bis Stunde Niesen muss und mir dann auch ständig die Augen tränen und brennen.
 
Warum hast du deinen Text wieder gelöscht?^^
"Etwas an dieser Zahl hat uns nicht überzeugt und deshalb haben wir uns die Statistiken zu den durchschnittlichen Sterbefällen in der Gemeinde aus den Vorjahren in der Zeit von Januar bis März angeschaut", schrieben die beiden Männer. "Die Zahl der Sterbefälle müsste unter normalen Umständen bei ungefähr 35 liegen. In diesem Jahr haben wir aber 158 (Sterbefälle) verzeichnet, also 123 mehr als im Durchschnitt." Die Zahl 31 könne also nicht stimmen. Nach Angaben der beiden Männer gibt es ähnliche Auffälligkeiten in anderen Orten der Region, vor allem in Cernusco sul Naviglio. Dort gab es demnach sechs Mal mehr Tote als in der offiziellen Coronavirus-Statistik auftauchen.

Am Mittwoch hatte auch schon der Bürgermeister der stark betroffenen Stadt Brescia Alarm geschlagen, dass die Zahl der Infektions- und Todesfälle viel höher sei als offiziell angegeben. Viele Kranke seien bei sich zu Hause "und wir wissen nicht, wie es ihnen geht", erklärte Emilio Del Bono.

Was dann natürlich mMn durchaus berechtigt die Frage aufkommen läßt, ob "manche offiziellen Zahlen" vielleicht doch ganz gezielt klein gehalten werden, um keine (noch größere) Panik aufkommen zu lassen. :huh:
 
ob "manche offiziellen Zahlen" vielleicht doch ganz gezielt klein gehalten werden
Hier taucht jeder Todesfall auf, unabhängig von der Ursache. Ich sehe keine signifikante Veränderung. Ganz im Gegenteil gehen durch die Quarantäne Massnahmen die absoluten Todesfälle zurück. In Italien und der Schweiz allerdings, siehe den unteren Teil der Grafik, sieht man durchaus einen Anstieg.
EURO MOMO
 
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Das Beileid geht postwendend zurück. Unfähigkeit hat unsere Politik zur Genüge bewiesen. Warte mal ab was wir noch an Chaos bekommen. Es geht gerade erst los.

Hahahahaha, stimmt ja, der Trump hat das viel besser im Griff. :daumen:

+500% Waffenverkäufe spricht für ein enormes Vertrauen in der Bevölkerung, sowohl in die Regierung als auch ihren Nachbarn.
 
Ouh man, Dienstag/Mittwoch in die City einkaufen, ich will nicht... :-$

Also bei uns juckt das kaum jemanden. Die kommen mit ganzen Familien, obwohl extra an den Türen steht, die Leute sollen alleine einkaufen.

Und dann wird noch rumgemeckert, das der Laden nun um 20 statt 21 Uhr schließt. Die Leute haben doch den ganzen Tag Zeit zum einkaufen.
 
Ganz im Gegenteil gehen durch die Quarantäne Massnahmen die Todesfälle zurück.
Wo gehen die Todesfälle zurück? :haeh:

In Deutschland sind in den letzten 24h ca. 84 Menschen an Corvid19 gestorben, das ist neuer "Rekord" - und zwar zum 6ten mal in Folge (seit 6 Tagen steigen die täglichen Todesfälle).

FireShot Capture 338 - Germany Coronav_ - https___www.worldometers.info_coronavirus_country_germ.jpg


Germany Coronavirus: 50,871 Cases and 351 Deaths - Worldometer

Und die anderen Länder "an der Spitze" machen auch große Sprünge:

Coronavirus Update (Live): 594,344 Cases and 27,251 Deaths from COVID-19 Virus Outbreak - Worldometer

Bei deinen Diagrammen sehe ich nur "Germany Hesse" und "Germany Berlin".
 
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Wo gehen die Todesfälle zurück? :haeh:
Gegenüber dem langjährigen Mittel. Wenn also die Theorie stimmen sollte, dass uns verheimlich wird, die Menschen sterben an Covid-19 wie die Fliegen, sollte das in den absoluten Todeszahlen auffallen. Tut es aber jenseits von Italien und der Schweiz nicht. Darauf wollte ich hinaus. Es geht um die Zuordnung der Todesfälle nach Krankheiten. Ob die stimmen, weiß niemand.


In Deutschland sind in den letzten 24h ca. 84 Menschen gestorben
In Europa sterben jeden Tag knapp 8000 Menschen, Das die gemeldeten Fälle für Covid-19 steigen, bestreite ich nicht, Es gung nur um die These, dass es alles viel schlimmer ist.
 
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Nur sterben jetzt zusätzlich in Italien und Spanien bis zu 1000 Menschen täglich.

Und in den USA hatten wir heute 18.000 Neuinfektionen! Da willst du nicht wissen, wie dann die Todeszahlen in 2-3 Wochen aussehen.
 
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Für den Fall der Fälle:
Corona-Triage: Kontrolle in der Ausnahmesituation | LTO.de

https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/corona-pandemie-triage-aerzte-entscheidungen-anleitung-prozesse/ schrieb:
Verschiedene Fachverbände haben Leitlinien veröffentlicht, an denen sich Ärzte im Triage-Fall orientieren sollen. Diese Empfehlungen sind sinnvoll. Doch sie müssen im Ernstfall auch zur Anwendung kommen, fordert Philip von der Meden.

Unerträgliches hört man aus Italien. Schwerkranke Menschen, mit der Hoffnung auf Heilung ins Krankenhaus gebracht, werden zum Sterben weggeschickt. Die intensivmedizinischen Kapazitäten reichen nicht aus. Dilemmata, die Juristen bislang vor allem aus den Lehrbüchern kannten, werden grausame Realität. Ich weiß nicht, wie es sich anfühlt, Totgeweihte auszusortieren. Ich hoffe, vor allem für unsere Ärzte, dass es in Deutschland niemals soweit kommen wird, dass die Realität unsere moralischen und rechtlichen Grenzen bricht.

Die Zahl der Toten einer Pandemie belastet die Gesellschaft schon genug. Nur schwer vorstellbar ist da auch noch die erzwungene Aufgabe eines eisernen grundrechtlichen Prinzips, des Verbots der Abwägung von Leben gegen Leben. Die gegenwärtigen grundrechtlichen Einschränkungen sind auch vor diesem Hintergrund zu sehen. Sie schützen nicht nur Leib und Leben der Bevölkerung. Sie dienen auch der Wahrung der Menschenwürde – von Patienten, Ärzten, Pflegern und anderen, denen wir die Entscheidung über Leben und Tod nicht aufdrängen dürfen.

[...]

Die Empfehlungen der Fachgesellschaften lassen – nach meinem Verständnis – sogar den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen eines Patienten zu, der intensivmedizinisch betreut wird, wenn sich herausstellt, dass ein anderer Patient bessere Überlebenschancen hat. Ich bin mir nicht sicher, ob die Fachgesellschaften die Tragweite dieser Entscheidung vollständig verinnerlicht haben. Der aktive Behandlungsabbruch gegen den Willen des Patienten ist nach geltendem Recht eine vorsätzliche Tötungshandlung und dem dringenden Verdacht der Strafbarkeit ausgesetzt.

Gerade für diese Konstellation sind die vorgeschlagenen Abwägungskriterien in der jetzigen Form unzureichend, wenn sich die Behandler nicht schwerwiegender strafrechtlicher Risiken aussetzen wollen. So wird jedenfalls nicht bloß eine verhältnismäßig bessere Überlebenschance eines neu eingelieferten Patienten den Abbruch der Behandlung eines anderen rechtfertigen können. Sollte trotzdem – in der absoluten Ausnahmesituation einer vollständigen Überlastung des Gesundheitssystems – auch der aktive Behandlungsabbruch nach einer Interessenabwägung für zulässig erachtet werden, braucht es besonders dringend Entscheidungshilfen, die der Gefahr vorbeugen, dass auch erfolgversprechende Behandlungen abgebrochen werden, weil scheinbar noch besser zu behandelnde Patienten den Platz benötigen. Eine weitere Regel, eine letzte Bekräftigung der Menschenwürde im Chaos, müsste deshalb lauten:

* Im Zweifel für die Fortsetzung einer bereits begonnenen Behandlung.

Noch ist Zeit. Hoffen wir das Beste, aber erwarten wir das Schlimmste. Bereiten wir uns vor, auch normativ.


Corona & Triage: Mit Rechtsfragen nicht Ärzte belasten | LTO.de

Corona: Wer stirbt zuerst? | LTO.de

https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/corona-triage-tod-strafrecht-sterben-krankenhaus-entscheidung-auswahl/ schrieb:
Die Ressourcen sind begrenzt: Deutschland verfügt aktuell über 28.000 Intensivbetten. Die Personaldecke in den Krankenhäusern ist dünn. Bis zum Ende der Corona-Pandemie prognostiziert die Bundesregierung wenigsten 50 Millionen Infizierte, von denen 2,5 Millionen zum Überleben auf eine rund zehntägige künstliche Beatmung angewiesen sein werden. Der soziale Shutdown soll die Infektionskurve niedrig halten, damit jeder Bedürftige versorgt werden kann. Denn bei einer Überlastung der Krankenhäuser steigt die Sterblichkeitsrate bis um den Faktor zehn (von 0,5 auf 5%).

[...]
Strafrecht: Rechtfertigende Pflichtenkollision

Was genau hat das (Straf-)Recht an Lösungen zu bieten? Klar ist, die Ärztin im Krankenhaus ist als Garantin verpflichtet, Corona-Patienten intensivmedizinisch zu behandeln. Tut sie dies nicht und stirbt der Patient, ist sie prinzipiell wegen Totschlags durch Unterlassen strafbar. Reichen ihre Mittel nicht aus, allen zu helfen, befindet sie sich in einer Handlungspflichtenkollision. Diese ist gesetzlich nicht ausdrücklich geregelt.

Aus der Vorschrift über den rechtfertigenden Notstand (§ 34 Strafgesetzbuch, StGB) ist jedoch zu entnehmen, dass die Abwendung der größeren Gefahr die Hinnahme der geringeren legitimiert: Kann ein Patient noch eine Weile durchhalten, ist die vorrangige Behandlung des akut Bedürftigen die erlaubte Wahl des kleineren Übels. Medizinische Dringlichkeit ist ein zulässiges Auswahlkriterium.

Bei gleicher Dringlichkeit ist § 34 StGB keine Hilfe. Die Beurteilung dieser Fälle – sie kommen auch jenseits von Katastrophen gelegentlich vor – ist umstritten. Der StGB-Kommentar von Thomas Fischer verlangt vom Arzt Unmögliches, nämlich die Rettung beider. Das ist unfair und indiskutabel.

Die herrschende Ansicht verlangt nur die Rettung einer Person und gibt dem Arzt die freie Wahl. Der oft eingeschobene Nachsatz, die Entscheidung sollte an Gleichheitsgrundsatz und bewährten ethischen Kriterien orientiert sein, ist strafrechtlich belanglos. Selbst Bestechung verstößt hier nur gegen Standesrecht. Das ist eine gute Nachricht für die Ärzte – und eine schlechte für die ärztlicher Willkür ausgelieferten Corona-Patienten.

[...]

Ähnliche Probleme bietet das Modell "Rettet die Retter". Danach sind Schlüsselfiguren des Gesundheitssystems (Ärzte, Pfleger) aufgrund ihrer Systemrelevanz prioritär zu behandeln. Das ist keine unfaire Status-Privilegierung, sondern, gesamtgesellschaftlich betrachtet, eine Verbesserung der Rettungschancen aller: Eine genesene (zudem immunisierte) Ärztin erhöht die Behandlungskapazitäten. Dieses Prinzip genießt rechtliche Anerkennung: Im überfüllten Rettungsboot ist der einzige Steuermann von der Überlebenslotterie ausgenommen (US v. Holmes, 1842); das medizinische Fachpersonal erhält den lebensrettenden Grippe-Impfstoff zuerst (§ 1 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 ISchGKVLV 2009).

Indes: Für systemirrelevante Patienten bedeutet die Regel gänzliche Chancenlosigkeit im Wettbewerb um das Beatmungsgerät.

[...]


"Für systemirrelevante Patienten bedeutet die Regel gänzliche Chancenlosigkeit im Wettbewerb um das Beatmungsgerät."
Damit würde man dann zumindest gleich die ganzen Rechten, Reichsbürger und Verschwörungstheoretiker los werden. Die meinen ja eh es wäre nur eine Grippe, dann brauchen die auch kein Beatmungsgerät.
 
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... die wahrheit...
Verabschiede dich von der Option "Der Wahrheit". So etwas gibt es nicht jenseits der Mathematik, weil unsere Sinne und unser Wissen viel zu beschränkt sind, um "Die Wahrheit" in voller Gänze zu erfassen. Wenn jemand z.B. Krebs hat, sich die Grippe einfängt und dann an Covid-19 erkrankt. Wie würdest Du dien fiktiven Menschen nach seinem Tod zuordnen? Krebs, Grippe, Covid.19?
 
Du meinst, es ist klüger, wenn wir die Schei3e erst in rauhen Mengen auf die Felder bringen und sie von dort in Gewässer und Grundwasser gelangt?

Oder wenn wir, weil wir so ein tolles Verständnis für Verschmutzung haben, unseren Müll zum Recycling aufwendig trennen und ihn dann nach Asien verfrachten, wo er kollektiv verbrannt wird?

Oder wenn jemand bei uns jemand vorschlägt, man könnte ja in den wegen Covid-19 nun fast leeren Straßen Autorennen durchführen, weil dem Deutschen das Heilig Blechle dasselbe ist wie für den Inder die Heilige Kuh, obwohl es eine Dreckschleuder ist? (Die meisten Inder, und davon gibt es ja doch ein paar mehr, kommen übrigens ohne Auto aus, selbst wenn sie es sich leisten können.)



Zumindest in diesem Punkt traue ich dir ausreichende Eigenkompetenz zu. :D



Unsinn. Zwar ist es richtig, dass der Einsatz von Antibiotika in der DDR insgesamt maßvoller erfolgte, trotzdem wurden jedoch Antibiotika beispielsweise in den Kindergärten der DDR lange Zeit extrem häufig eingesetzt. Das wurde erst recht spät durch die Regierung beendet, als immer mehr führende Mediziner auf die Gefahr von Resistenzen und Unverträglichkeiten hinwiesen.
Und wenn der DDR-Bürger 'nen ernsthaften Infekt hatte, dann durfte er dicke Antibiotika-Tabletten schlucken, die man auch mit viel Wasser gerade so durch den Hals bekam.



Seltsamerweise war die Pestizidbelastung pro Hektar auf den Flächen der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften trotzdem im Schnitt *doppelt* so hoch wie in der Bundesrepublik. Und das, obwohl DDR-Schüler am Wochenende und in den Ferien doch so fleißig Kartoffelkäfer und Raupen abgesammelt haben.



Aber Wofasept kannten einigermaßen helle DDR-Kinder (Ich unterstelle keineswegs, dass du dazugehört hast ...) garantiert. Damit wurde alles abgewischt, was nicht weglaufen konnte. Noch nach der Wende stanken die Hausflure von Mietkasernen derart auffällig nach dem Zeug, dass ich mich erkundigt habe, woher der Geruch kommt. Aber wirksam war's bestimmt.

Mahoy dann warst du bestimmt ein hohes Tier damals in der DDR oder zumindest LPG-Vorstand . Ich glaube du bist dort nicht aufgewachsen und schon garkein Ossi , und berufst dich auf Hörensagen, bzw was die Propaganda halt so hergibt . Glaub nicht alles was du dir reinziehst.

Klar kann ich auch verblümt sagen das du auch nicht wirklich schlau bist , da vertraue ich auch auf deine Kompetenz
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei ihr in Österreich da halt die Skipisten habt weiterlaufen lassen trotz Coronafällen in den Urlaubsorten.
In Tirol, ja. Und das obwohl Covid-19 zumindest Meldepflichtig gewesen wäre.
Ich hoffe dass, wenn die Untersuchungen durchgeführt werden, die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden - falls rechtlich möglich.

Was bloß in deren Köpfen vorging? In Italien waren schon hunderte Menschen im Krankenhaus und die feiern keine 100 km weiter nördlich
mit 10-tausenden Touristen aus dem In- und Ausland weiter fröhlich Apre-Ski.:wall:
Das hat was vom "Tanz auf dem Vulkan"...

Edit:
Die Meldepflicht für Covid19 in Österreich bestand seit dem 26. Jänner 2020.
Amtsblatt

War Corona schon eher als angenommen in Europa?
Zumindest seit Anfang Jänner. Wuhan ist auch keine unwichtige, abgelegene Provinzstadt.
Dort gibt es ständig regen internationalen Flugverkehr.
 
Zumindest finanziell. Es soll eine Sammelklage geben. Klage von Ischgl-Urlaubern in Vorbereitung | Aktuell Europa | DW | 27.03.2020

Betroffen und Zeugen sollen sich melden:
https://www.dw.com/de/klage-von-ischgl-urlaubern-in-vorbereitung/a-52946038 schrieb:
Aus kommerziellen Gründen hinausgezögert?

Den Behörden in Tirol wird vorgeworfen, zu spät auf erste Anzeichen eines Ausbruchs in Ischgl reagiert und damit der Ausbreitung des Virus Vorschub geleistet zu haben. Der VSV erklärte, er such über seine Website weitere Zeugenaussagen, um zu belegen, "dass die Schließung des Skiresorts aus kommerziellen Gründen hinausgezögert wurde".

[Update]
Rund 2.300 deutsche Skiurlauber könnten sich anschließen, wenn es zu Ermittlungen gegen Behörden und Unternehmen in Tirol kommt. Denen wird vorgeworfen, dass sie aus wirtschaftlichem Interesse zu spät auf die Epidemie reagiert haben.
Deutsche Skifahrer mit Corona-Sammelklage gegen Tirol? | LTO.de
[/Update]


Mittlerweile stellen sich auch weitere rechtliche Fragen in Deutschalnd:
Corona und das Umgangsrecht: die Patchwork-Kernfamilie | LTO.de
Corona: Sonderopfer im bayerischen Katastrophenfall - Zur Hilfe verpflichtet | LTO.de
Bayerns Briefwahl: WahlG-Änderung verfassungswidrig wegen zu wenig Abgeordneten? | LTO.de


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Aktuell:

FDA erteilt US-Pharmafirma Abbott Zulassung für Schnelltest

01:55 Uhr
Der US-Pharmakonzern Abbott Laboratories hat nach eigenen Angaben in den USA die Marktzulassung für einen Coronavirus-Schnelltest erhalten. Der Test liefere Ergebnisse in höchstens 13 Minuten und könne in Arztpraxen, Testzentren oder Krankenhäusern eingesetzt werden, teilt Abbott mit. Der Vertrieb solle kommende Woche starten, eine Produktion von 50.000 Tests pro Tag werde angestrebt. Die FDA hat im Schnellverfahren bereits mehrere Tests zugelassen, darunter auch einen der Schweizer Firma Roche. Die USA haben inzwischen weltweit die höchste Zahl an Corona-Infektionen. Der Bedarf an Tests konnte vielerorts nicht gedeckt werden.


China beendet Isolation der Millionenmetropole Wuhan

01:48 Uhr
In der chinesischen Stadt Wuhan kehrt allmählich der Alltag zurück: Die Isolation der Millionenmetropole, die als Ausgangspunkt der Coronavirus-Pandemie gilt, ist am Samstag (Ortszeit) beendet worden. Die Einreise in die Hauptstadt der Provinz Hubei ist nun wieder erlaubt, während das Ausreiseverbot noch bis zum 8. April gilt. Der U-Bahnverkehr rollte am Samstag wieder an und die ersten Einkaufszentren werden in der kommenden Woche ihre Pforten öffnen.
In den vergangenen Tagen waren bereits die Banken in Wuhan wiedereröffnet worden und auch die Linienbusse in der Stadt nahmen ihren Betrieb auf. Die Bewohner sind aber weiterhin aufgerufen, keine unnötigen Fahrten anzutreten und ältere Menschen sollen den Nahverkehr meiden. Die Abriegelung der Provinz Hubei war bereits am Dienstag weitgehend aufgehoben worden.


Kanzleramtschef: Maßnahmen bleiben bis 20. April bestehen

01:48 Uhr
Kanzleramtschef Helge Braun hat klargestellt, dass es in der Corona-Pandemie vor dem 20. April keine Lockerungen der bestehenden Einschränkungen geben werde. "Wir reden jetzt bis zum 20. April nicht über irgendwelche Erleichterungen", sagte der CDU-Politiker dem "Tagesspiegel". "Bis dahin bleiben alle Maßnahmen bestehen." Ältere Menschen müssten noch deutlich länger als Jüngere mit Kontakteinschränkungen rechnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
...
Ich interpretiere das anders. Ich nehme als Basis unsere Zahlen. Hier gehe ich davon aus, dass die Dunkelziffer am geringsten ist. Wir haben natürlich auch eine, aber wir haben Gesundheitsämter, die am Anfang sehr gut recherchierten und vermutlich die überwiegende Anzahl der Fälle dingfest machten, bevor sie großen Schaden anrichteten. Dazu haben unsere Ärzte sehr früh klare Diagnoserichtlinen bekommen, die vieles einfachen gemacht haben. In anderen Ländern passierte das alles nicht.

Bei uns recherchiert niemand, von den Gesundheitsämtern werden nur eindeutige Testergebnisse gemeldet und es ist mehrere Wochen her, das alle Verdachtsfälle getestet wurden. Aktuell übersteigt der Bedarf die Kapazitäten immer noch so weit, dass nicht einmal alle mit Symptomen zeitnah einen Test bekommen. Sicherlich ist es bei uns besser, als in Italien oder den USA, aber wenn die offiziellen Statistiken mehr als ein Viertel der tatsächlich infizierten abdecken, würde mich das sehr wundern.

Hoffen wir, dass die Quarantänemaßnahmen wirken. Bei uns tut es das auch und ich bin positiv überrascht, wie diszipliniert die Menschen sind, vergleiche ich es mit dem eher belustigtem Verhalten noch vor zwei Wochen.

Ich hab erst heute wieder reihenweise in engen Abstand schwatzende Leute im Supermarkt gesehen oder welche, die sich (unter Freunden) anrempeln, etc. 1,50 Abstand einhalten: Komplett unmöglich. Und das Personal hinter der Theke hat sich mit beidseitigem Körperkontakt aneinander vorbeigedrängelt, hatte offensichtlich null Ahnung wie Handschuhe so an und auszieht, dass potentiell kontaminierte und saubere Seite getrennt bleiben, etc.
Aber das alles ist sowieso nur der kleine Teil. Im Gegensatz zu den Chinesen, die einen konsequenten Shutdown durchgezogen haben, hat Deutschland weiterhin nur das Privatleben runtergefahren. Was bei Nicht-Kneipengängern weniger als 25% des Infektionsrisikos ausmachen dürfte. Maßnahmen am Arbeitsplatz dagegen sind weiterhin eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers. Da Verhalten sich zwar auch erstaunlich viele einigermaßen aufmerksam, aber vielerorts sind die Möglichkeiten einfach begrenzt und niemand reagiert mit Gratisurlaub. So kann man die Ansteckungsraten leicht reduzieren, aber keine Infektionsketten unterbrechen.

Nein, nicht genau

" ...8. Fall-Verstorbenen-Anteil, Letalität
Unter Patienten mit sehr schwerem Verlauf (ITS oder Lungenversagen) war der Fall-Verstorbenen-Anteil 22 % (15 / 67) (5). ..."

"... 19. Anteil Verstorbene unter den ITS-Patienten
Hierzu liegen keine verlässlichen Informationen vor, da nicht über Kohorten in den Studien berichtet wurde, die bis zum Ende beobachtet wurden, d. h. wo bei allen ein Endpunkt bekannt war. ..."
RKI - Coronavirus SARS-CoV-2 - SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)

Leider die falsche Bezugsgröße. Noch laufende Fälle gibt es bei rapide steigenden Patientenzahlen immer jede Menge, für eine Erfolgsquote braucht man die Zahl der abgeschlossenen Fälle. Und da habe ich noch keine Statistik gefunden, die zwischen Intensiv- und leichten Fällen differenziert.


Im Kampf gegen das Coronavirus ruft die MHH die Bevölkerung zur Mithilfe auf. Genesene Patienten sollen sich melden – denn sie können helfen: mit Antikörpern und „Killerzellen“, die ihr Immunsystem gegen das Virus SARS-Cov-2 gebildet hat. Per Plasmaspende können sie diese an Kranke weitergeben.


Ist das nicht einigermaßen riskant bei einem Virus, von dem man bislang nicht abschließend feststellen kann, wann es nicht mehr aktiv ist?


Die standardmåßigen PCR-Tests auf eine SARS-CoV2-Infektion sind theoretisch auch in gut 4 Stunden erledigt. Nur müssen die Proben erstmal hin zum Labor und dann müssen da genug Kapazitäten vorhanden sein. Das ist aber derzeit in der Regel nicht der Fall, so dass da längere Wartezeiten entstehen.

Schnelltest bedeutet für gewöhnlich, dass es ein Fertigkit ist, dass vor Ort bis zur Auswertung angewedet werden kann und kein höherqualifiziertes Labor braucht.


Mother, 36, 'dies of coronavirus' in her flat after being told she was not a priority | Daily Mail Online
'Fit-and-healthy' banker dies alone in coronavirus isolation | Daily Mail Online

Schaut mal, wie schnell sich die Situation in einer Selbstisolation ändern kann. Ich gehe davon aus, dass viele Gesunde in den USA und UK Übergewicht und Bluthochdruck haben, ohne es zu wissen oder sich dafür zu interessieren( sehr wichtige Komorbiditäten bei Komplikationen mit Covid-19 Erkrankung). Die Prävalenz von Diabetes ist dort auch sehr hoch unter Kindern im Vergleich zu anderen Ländern.

Abgesehen davon, dass auch die Daily Mail jeder guten Schlagzeile hinterherhechelt: Wenn sie schon starke Schmerzen hatte, war sie ein schwerwiegender Fall mit eingeschränkter Überlebenswahrscheinlichkeit. Da hat sich nicht plötzlich die Situation geändert, sie war dringend Behandlungsbedürftig. Warum sie trotzdem keine Priorität hatte, zeigt der kürzeste Blick ins englische Gesundheitssystem. Das war schon vor Corona stellenweise gesundheitsgefährdend und jetzt kann man die Lage eigentlich nur noch so zusammenfassen: Premier- und Gesundheitsminister sind beide infiziert.

Verdammt traurig wenn man bedenkt, dass Großbritanien mit seinger geographischen Lage und dem gerade vollzogenen Brexit eigentlich die mit Abstand besten Chancen auf eine landesweite Isolierung überhaupt hatte. Aber genau wie Deutschland hat man die Sache solange nicht ernst genommen, bis man mehrere tausend Infizierte im Land hatte.


Schlimm, keine Frage. Fuer die Erkrankten ebenso wie fuer diejenige, die so eine Entscheidung treffen (muessen).

Seltenheitswert hat das aber mitnichten. Trifft ein Notarzt an einem Unfallort mit zwei Schwerstverletzten ein, muss er auch entscheiden, welchen er zuerst versorgt - und verringert damit automatisch die Chancen das anderen.

Wenn korrekt Meldung gegeben wurde, dann werden in Deutschland i.d.R. genug Notärzte für alle Schwerverletzten zum Unfallort geschickt. Und bei der Hauptursache für viele Schwerstverletzte (Verkehrsunfälle) kann der Notarzt meist sowieso nicht viel machen, bis die Feuerwehr den Weg freigeschnitten hat. Bis dahin ist dann auch genug Personal vor Ort. Das Verletzte als "kriegt keine Behandlung" aussortiert werden, ist ein ziemlicher Ausnahmefall. Bestenfalls gibt es noch ein "ich fang jetzt hier an anstatt 5 Minuten rumzurennen, in 10 Minuten sind eh die Kollegen da".


Gegen die Zuwanderung von tatsächlichen Fachkräfte haben Rechtskonservative wohl zum Großteil rein gar nichts.

Keine Ahnung, wie du Rechtskonservative abgrenzt (so nennen sich selbst ja sehr viele, die definitiv nicht konservierende Agenden haben), aber die Rechtsorientierten, die in Deutschland seit Jahren den öffentlichen Diskurs dominieren, setzen die Grenze zur "tatsächlichen" Fachkraft verdammt hoch an. Erfahrener Chirurg, IT-Spezialist von Weltruhm, Nukleartechniker - okay. Aber wehe die eigene Großmutter wird im Heim von einer ausländischen Fachpflegerin betreut, da leuten schon alle Alarmglocken. Je nach genauer Gruppe gibt es Ausnahmen, einge Russlanddeutschen identifizieren sich ja sogar mehr mit Russen und anderen Osteuropäern als mit vielen Deutschen, aber spätestens bei einem optisch sichtbaren Migrationshintergrund ist Schicht im Schacht.

Wie gesagt: Keine Ahnung, ob du solche Leute nocht als Rechtskonservativ zählst, aber sie selbst tun das und in der CDU zählen sie sogar als mittig, aus Sicht von AFDlern als Linksabweichler vom wahren Konservatismus. Auf alle Fälle gibt es reichlich viele davon und in den Medien sogar gefühlt mehr als von Migration-akzeptiernden Konservativen auf Höhe Merkel.


Das Thema ist dann doch etwas komplizierter, als du es wahrhaben möchtest. Die Kosten unseres Gesundheitssystems sind wirklich gigantisch und zu glauben, dass die Krankenkassenbeiträge zum Großteil im Hals irgendwelcher Superreichen landen, ist schlicht ein Wahn.
Jemand muss die Rechnung am Ende nun mal bezahlen.
Wenn es zu viel wird, muss man neu kalkulieren. Mal verkürzt umrissen: Personalkosten sind nicht unbedingt immer der größte Faktor, aber einer, an dem man (leider) am einfachsten sparen kann. Man kann bspw. schlecht weniger lebenswichtige Medikamente verordnen und trotzdem Heilung bzw. Linderung erwarten. Wenn gespart werden muss, ist es eher möglich (so sehr mich das auch ärgert) weniger Pflegern mehr Arbeit aufzudrücken.
Bis zu einem gewissen Grad ist das auch möglich, ohne an der Behandlungsqualität zu sägen. MMn. ist dieser "Sweetspot" aber längst überschritten und es geht an die Substanz.
Es ist auch nicht so, dass man nicht auch an anderen Stellen zu sparen versucht hätte.
Dass uns heute so manches Medikament ausgeht, ist Folge davon.

Und woraus resultiert diese Kostenexplosion? Weil neue Behandlungsmethoden heute nicht mehr von staatlich finanzierter, relativ günstiger Grundlagenforschung entwickelt werden, sondern von gewinnorientierten Unternehmen und weil sie nicht mehr in staatlichen Krankenhäusern, sondern in gewinnorientierten Kliniken angewandt werden müssen. Bezahlt in Teilen von gewinnorientierten privaten Krankenkassen, etc..
Und jeden einzelnen dieser Gewinne (man kann die Liste noch um Ausbildung, Gebäudemanagement, IT-Ausstattung, Einrichtung, Pflege, Verpflegung, Wäscherei,... verlängern. Alles outgesourced) muss am Ende die Allgemeinheit zusätzlich zur eigentlichen Behandlung zahlen. Das sind Abermilliarden, die da auf die Konten von Investoren fließen und die bei der eigentlichen Krankheitsbehandlung fehlen. Und gerade bei Medikamenten können die Preise bekanntermaßen richtig absurd werden, weil es da der einen Seite um Leben und Tod geht und der anderen um maximalen Profit.

Sicherlich ist der Kapitalismus nicht perfekt, aber sieh dir doch mal das Kontrastprogramm an. Der Mangel und die Unterbezahlung, die man hierzulande heute total unverschämt und unmenschlich findet, waren und sind in sozialistisch geprägten Ländern Utopien. In solchen Systemen stellten/stellen sich Fragen wie: "Paracetamol ist alle, kann ich ersatzweise Ibuprofen nehmen?" oder "Kann ich von meinem Stundenlohn gut leben?" nicht, da ging und geht es tatsächlich ums überleben im Extremmangeldauerzustand.

Jein. Es gibt schlicht keine nicht-kapitalistischen Staaten mit einer mit uns vergleichbaren Ausgangslage. Aus sonst muss man leider sagen, dass sozialistische Experimente eigentlich nur in Ländern durchgeführt wurden, denen es schon vorher reichlich dreckig ging - kein Wunder. Man macht ja keine Revolution, solange alles noch in Butter ist. Das heißt nicht, dass die folgenden Systeme nicht zusätzlich noch viel verkackt hätten - sehr viele wurden (und werden) de facto von Despoten geführt, die genauso egozentrisch zu Lasten anderer vorgegangen sind, wie offizielle Kapitalisten, quasi alle die parallel Planwirtschaft versucht haben (fast alle), sind an deren praktischen Umsetzung (insbesondere in der vordigitalen Zeit) gescheitert und die Handvoll, die dann noch übrig bleibt, hat reihenweise aktive Sabotage aus kapitalistischen Staaten über sich ergehen lassen und wurde parallel international komplett isoliert. Man kann aber mit keinem System das Niveau des globalen Fortschritts allein halten, einfach weil die Forschungsleistung eines einzelnen Staates begrenzt ist. Am Ende ging es den meisten real-""sozialistischen"" Diktaturen dann genauso ******* wie anderen, kapitalistischen Diktaturen ohne US-Unterstützung auch. Der Einfluss der (vorgeblichen) Ideologie lässt sich an sowas nicht ablehnen.

Was man aber, gerade wenn es um Gesundheitssysteme geht, durchaus als Beispiel heranziehen kann: Kuba. Das hat zwar auch unter Isolierung zu leiden, seit dem Schweinebuchtangriff hielt sich aber die direkte Einmischung zurück und die Ausgangslage für Castro war nicht schlechter, als in vielen anderen Karibik-Staaten mit Haiti oder Jamaica, die nie mit Sozialismus experimentiert haben. Bleiben noch Diktatur und Planwirtschaft als nicht-systemimmanente Negativfaktoren, aber scheinbar war der Rest stark genug, dass das Land das mit Abstand beste Gesundheitssystem der Region aufbauen konnte. Gut genug, dass man heute weltweit an der Spitze der Corona-Behandlung steht und Italien mit Ärzten aushilft.


Das geht aber schneller als man denkt. Ist mir letzte Woche von einem Bekannten berichtet worden.
Da wollte einer drei Packungen Küchenrollen kaufen, durfte aber an der Kasse nur eine behalten. Beschränkungen.
Da hat der gemeckert und gelabert und hat die eine Packung Küchenrolle der Kassierin an den Kopf geworfen und danach den Laden verlassen.
Leute gibts. :nene:

Und aus diesem Grund werden nur Küchenrollen, Klopapier, Tempos und Wattebäusche rationiert, aber nicht Ambosse, Küchenmesser, Töpfe, hartgefrorene 5-kg-Vorratspackungen, alles in Glasflaschen,... :ugly:
 
Bei uns recherchiert niemand, von den Gesundheitsämtern werden nur eindeutige Testergebnisse gemeldet und es ist mehrere Wochen her, das alle Verdachtsfälle getestet wurden. Aktuell übersteigt der Bedarf die Kapazitäten immer noch so weit, dass nicht einmal alle mit Symptomen zeitnah einen Test bekommen. Sicherlich ist es bei uns besser, als in Italien oder den USA, aber wenn die offiziellen Statistiken mehr als ein Viertel der tatsächlich infizierten abdecken, würde mich das sehr wundern.
Mit der Recherche der Gesundheitsämter meinte ich explizit den Anfang der Epedemie, z.B. die Infektion der Wabesto Mitarbeiter Ende Januar. Und genau damit haben wir vermutlich entscheidende Wochen gewonnen.

Wir groß die Dunkelziffer ist, bleibt weiterhin offen. Unter den ersten Betreuten unter Qurantäne, aber die Gruppe war sehr klein und keinesweg repräsentativ, gab es unter 1% Infizierte ohne Symptome. Auf der Princess Diamont waren es 18% der Infizierten und wieder war es keine repräsentative Gruppe. Meine Hoffnung war immer, dass es um den Faktor 10 mehr Infizierte gibt, das ergäbe dann eine merklich niedrigere Letalitätsrate, würde aber auf der anderen Seite die Ausbreitung massiv beschleunigen,

Ich hab erst heute wieder reihenweise in engen Abstand schwatzende Leute im Supermarkt gesehen oder welche, die sich (unter Freunden) anrempeln, etc. 1,50 Abstand einhalten: Komplett unmöglich. Und das Personal hinter der Theke hat sich mit beidseitigem Körperkontakt aneinander vorbeigedrängelt, hatte offensichtlich null Ahnung wie Handschuhe so an und auszieht, dass potentiell kontaminierte und saubere Seite getrennt bleiben, etc.
Kann ich mit meinen wenigen Erfahrungen nicht bestätigen, genau das Gegenteil passiert. Und sogar Mitarbeiter, die darauf achten und Menschen zum Einhalten des Abstandes aufforderten. Vorbildlich.

Aber das alles ist sowieso nur der kleine Teil. Im Gegensatz zu den Chinesen, die einen konsequenten Shutdown durchgezogen haben, hat Deutschland weiterhin nur das Privatleben runtergefahren. Was bei Nicht-Kneipengängern weniger als 25% des Infektionsrisikos ausmachen dürfte. Maßnahmen am Arbeitsplatz dagegen sind weiterhin eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers. Da Verhalten sich zwar auch erstaunlich viele einigermaßen aufmerksam, aber vielerorts sind die Möglichkeiten einfach begrenzt und niemand reagiert mit Gratisurlaub. So kann man die Ansteckungsraten leicht reduzieren, aber keine Infektionsketten unterbrechen..
Es ist alles ein Abwägen. Was bringt ein extrem teurer kompletter Shutdown? Die Infektion wird dann durch irgendwen oder irgendwas wieder angefacht. Der Drop ist durch, eine komplette weltweite Ausrottung ist illusorisch. Arbeitgeber haben ein Eigeninteresse, dass niemand krank wird. Denn dann gibt es auch ganz schnell Quarantäne für alle Mitarbeiter. Es ist eine meldepflichtige Krankheit. Wo steckt man sich denn an? Da wo man viele uinterschiedliche Menschen sieht und das ist selten der Büroarbeitsplatz. Da sind Kneipen viel gefährlicher, kranke Köche in Restaurants etc.

Und wir können im Fall des Falles immer noch weiter einschränken.

Leider die falsche Bezugsgröße. Noch laufende Fälle gibt es bei rapide steigenden Patientenzahlen immer jede Menge, für eine Erfolgsquote braucht man die Zahl der abgeschlossenen Fälle. Und da habe ich noch keine Statistik gefunden, die zwischen Intensiv- und leichten Fällen differenziert.
Ich weiß, es ist das beste, was ich kenne. Mehr habe ich auch nicht gefunden.


Ist das nicht einigermaßen riskant bei einem Virus, von dem man bislang nicht abschließend feststellen kann, wann es nicht mehr aktiv ist?.
Nein, nach dem jetzigen Stand bleibt das Virus in den Atemwegen und geht nicht in die Blutbahn

"... Für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise. ..."

Ruhig Blut – Blutspende in Zeiten des Corona-Virus - Blutspendedienst des BRK
 
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