Ich wurde schon oft verbal und einigemale körperlich von deinem Vorzeige deutschen angegriffen wurden, (Frag mal die ausländische pflegekräfte in Ostdeutschland. )
Das tut mir leid für Dich. Das waren aber mit ziemlicher Sicherheit keine Rechtskonservativen, sonder Menschen, die ideologisch längst den Rand überschritten hatten (sich aber womöglich trotzdem noch einreden, nicht rechtsextrem zu sein; solche Leute gibt es rechts wie links).
Sobald jemand zu Gewalt als Mittel greift, ist er einem Extrem verfallen.
Dann erkläre mal wieso viel Personal abgebaut wurde und deren Bezahlung nicht hoch sind , Ahja weil diese Gruppe halt Größte kostenfaktor ist , oh ein Wunder das schmährt ja Umsatz und Gewinn. Diese "kapitalistische
Leistungsträger Krankenhäuser" müssten an massen von bewerben schwimmen, oh wait no
Das Thema ist dann doch etwas komplizierter, als du es wahrhaben möchtest. Die Kosten unseres Gesundheitssystems sind wirklich gigantisch und zu glauben, dass die Krankenkassenbeiträge zum Großteil im Hals irgendwelcher Superreichen landen, ist schlicht ein Wahn.
Jemand muss die Rechnung am Ende nun mal bezahlen.
Wenn es zu viel wird, muss man neu kalkulieren. Mal verkürzt umrissen: Personalkosten sind nicht unbedingt immer der größte Faktor, aber einer, an dem man (leider) am einfachsten sparen kann. Man kann bspw. schlecht weniger lebenswichtige Medikamente verordnen und trotzdem Heilung bzw. Linderung erwarten. Wenn gespart werden muss, ist es eher möglich (so sehr mich das auch ärgert) weniger Pflegern mehr Arbeit aufzudrücken.
Bis zu einem gewissen Grad ist das auch möglich, ohne an der Behandlungsqualität zu sägen. MMn. ist dieser "Sweetspot" aber längst überschritten und es geht an die Substanz.
Es ist auch nicht so, dass man nicht auch an anderen Stellen zu sparen versucht hätte.
Dass uns heute so manches Medikament ausgeht, ist Folge davon.
Sicherlich ist der Kapitalismus nicht perfekt, aber sieh dir doch mal das Kontrastprogramm an. Der Mangel und die Unterbezahlung, die man hierzulande heute total unverschämt und unmenschlich findet, waren und sind in sozialistisch geprägten Ländern Utopien. In solchen Systemen stellten/stellen sich Fragen wie: "Paracetamol ist alle, kann ich ersatzweise Ibuprofen nehmen?" oder "Kann ich von meinem Stundenlohn gut leben?" nicht, da ging und geht es tatsächlich ums überleben im Extremmangeldauerzustand.
Warum du auf direkt linksextremen kommst, nur weil ich eine Gesundheitssystem haben will wo ich nicht mit schlechtes Gewissen nach Hause gehen muss.(arbeite ja dort, keine Ahnung was du so in deinem filterblase rumtreibst).
Du hast nach "rechten Wutbürgern" gefragt, ich habe mir dann auch mal die andere Seite angesehen. Tat's weh? Deine Filterblase gehört ganz dir.
Ich schau mir gerne das Gesamtbild an. Dann zeigt sich schnell, ob jemand einen nützlichen Gedankengang hatte oder einfach nur Stimmung machen wollte.
So, nun ist aber wieder gut. Die Diskussionen in diesem Forum sind immer so furchtbar fruchtlos, weil viele Argumentativ gar nicht mehr erreichbar sind.