Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Etwas. Und die hatten es schlechter. Keine Ahnung von Krankheiten und Mikroorganismen ("Strafe Gottes"),
keine richtigen Ärzte und eine - im Vergleich zu heute - beschissene Medizinische Versorgung.
Dazu kommt noch die damals sehr Bescheidene Lebensmittelversorgung und Behausung.

Keine Hygiene,

pest hat sich auch gut durch flöhe von ratten verbreitet
 
Etwas. Und die hatten es schlechter. Keine Ahnung von Krankheiten und Mikroorganismen ("Strafe Gottes"),
keine richtigen Ärzte und eine - im Vergleich zu heute - beschissene Medizinische Versorgung.
Dazu kommt noch die damals sehr Bescheidene Lebensmittelversorgung und Behausung.

Bzgl. Strafe Gottes, glaube ich gehört zu haben, dass man damals aufgrund von Aberglaube, Katzen getötet hat, wodurch sich die Ratten ungehemmt vermehren konnten.


Und wenn das Virus deutlich unter dem Gefrierpunkt gelagert wird können aus Tagen Jahre werden.
 
Das "schlimme" daran ist ja wenn man sich da mal näher Gedanken drüber macht... es gibt ja haufenweise Krankheiten, die sich ausschließlich über Ausscheidungen verbreiten können, beispielsweise der gemeine Magen-Darm Infekt mit schön Durchfall und so. Mediziner nennen diese Form der Ansteckung "fäkalorale Infektion".

Auf deutsch gesagt du kannst dich nur dann mit Durchfall anstecken, wenn du Fäkalien von jemandem gegessen hast der infiziert war. :schief:
Hätte der Infizierte sich nach dem Kacken die Hände gewaschen bevor er die Türklinke benutzt/dir die hand gibt/sonstiges ODER hättest du dir die Hände gewaschen nach Berühren von Klinke oder Händedruck wäre nichts passiert.

Immer dann wenn du Durchfall hast hast du und minimum eine weitere Person im wahrsten Sinne des Wortes Scheiẞe gebaut.

Bzgl. Strafe Gottes, glaube ich gehört zu haben, dass man damals aufgrund von Aberglaube, Katzen getötet hat, wodurch sich die Ratten ungehemmt vermehren konnten.

Ja, da hat man einiges getan was nichts hilft oder es schlimmer macht. Damals haben sie Katzen umgelegt, heute schlucken sie Globuli. Hat sich nix geändert... außer für die Katzen.
 
Ja, damals war einiges beschissen. Und der Grund vieler Seuchen und Krankheiten war, dass man das ziemlich wörtlich nehmen konnte...
Nicht umsonst ist noch heute die wirksamste Maßnahme gegen Krankheiten sich die Flossen zu waschen.

Keine Hygiene,
pest hat sich auch gut durch flöhe von ratten verbreitet

Das schlimme daran ist, finde ich, dass die Römer punkto Hygiene und brauchbarer Wasser/Abwasserversorgung schon erheblich weiter waren.
Aber nach dem Verfall des Weströmischen Reiches während der Völkerwanderung, ging das ganze Wissen zumindest in Mitteleuropa, für Jahrhunderte verloren.
Oder es war den damaligen, meist ungebildeten Machthabern schlicht wurscht. Und vielen gebildeten Kirchenleuten schien das Ganze auch eher zweitrangig zu sein.

Erst der Kontakt und Austausch mit den Arabern und Mauren im Mittelalter, sowie später die Renaissance mit ihren immer größeren wissenschaftlichen Erkenntnissen,
haben dann wieder zu einer spürbaren Verbesserung punkto Hygiene und Wissen über Krankheiten geführt.

Und dann kam auch schon die Industriegesellschaft und Leute wie zB. Semmelweis, Koch und Pasteur.
Seitdem ging es schnell voran.

Trotzdem alledem mutet es dann etwas seltsam an, dass die heutige , "überversorgte" Bevölkerung im Westen während einer derartigen Krise Klopapier hamstert...
 
Dass die USA einen Sprung macht war eigentlich klar. Dass die Zahlen in China bisher so relativ human ausgefallen sind verwundert da schon eher, aber da scheint es aktuell auch wieder etwas anzusteigen.

Die Entwicklung in Italien ist allerdings richtig krass. "Nur" 60 Millionen Einwohner, aktuell noch ca. 10.000 weniger Infizierte als China (mit 1,4 Milliarden Einwohnern), aber schon deutlich mehr als doppelt so viele Tote. Und es wird auch [noch] nicht wirklich besser.
 
Und wo steht da jetzt drin, dass Merkel das ablehnt?
Du hast nach einer für dich akzeptablen Quelle, die über das chinesische Angebot berichtet, gefragt und hast sie bekommen.

Hier steht noch mehr: Die Transatlantiker (Bild-Schreiber müssen sich dazu bekennen) wollen keinen Zugang Chinas zur deutschen Infrastruktur:
Kommentar zur Rede der Kanzlerin: Wir wollen konkrete Antworten! -
Politik -
Bild.de



Greta Thunberg war eigenen Angaben zufolge auf Corona:
Greta Thunberg: "Ich hatte das Coronavirus" - Klima | heute.at
 
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Die Entwicklung in Italien ist allerdings richtig krass. "Nur" 60 Millionen Einwohner, aktuell noch ca. 10.000 weniger Infizierte als China (mit 1,4 Milliarden Einwohnern), aber schon deutlich mehr als doppelt so viele Tote.

Die Zahlen von China betrachte ich sehr sehr kritisch, insbesondere die Todeszahlen.
Auch mit den extremen Maßnahmen die da getroffen wurden halte ichs für sehr unwahrscheinlich, dass man einen Ausbruch von minimum 80.000 Infizierten in einem Land mit über einer Milliarde Einwohnern spontan auf Null begrenzen kann. Wenn man aber die Infiziertenzahlen so niedrig nach außen gibt darf mana uch nicht immens hohe Todesraten haben da es dann auch auffallen würde, daher sind die Todeszahlen auch so "niedrig". Das passt halt gar nicht zu den zig Krematorien die da Wochenlang 24/7 durchgebrannt haben (was man an charakteristischer Luftverschmutzung erkennt) und erst Recht nicht zu den über 20 Millionen Handynutzern (Link) die seitdem recht kurios verschwunden sind.

Ich kann natürlich nichts beweisen aber für mich sieht das in China danach aus als wären sowohl die Zahl Infizierter als auch die Zahl der Toten um Größenordnungen höher als offiziell.
 
Die Sache mit der Luftverschmutzung war m.E. nach ein Fake. Betrachtet wurden wohl irgendwelche Bilder der Nasa, die keine tagesaktuellen Verschmutzungsszenarien zeigen, sondern nur Momentaufnahmen, die wohl die Verschmutzung im betreffenden Monat generell zeigen (Februar).
Die Sache mit den Handydaten ist allerdings komisch, wobei ich hier erneut sagen muss: Etwas in DIESER Größenordnung kann man nicht verschleiern. Dinge lassen sich nur so lange gut verstecken, wie es wenig Mitwisser gibt(und unterm Strich reden wir hier nicht von Nordkorea, auch wenn manche das tatsächlich glauben). Ein gutes Beispiel (weil ich zuletzt eine Doku drüber gesehen habe) dürfte wohl die Starfighter Affäre sein. Die Mitwisser dürften wohl äußerst begrenzt gewesen sein, aber die Presse hat gebohrt, gesucht und gefunden. In China fällt die Sache mit der Presse wohl eher flach, dafür gibt es eine ungleich größere Anzahl an Mitwissern.
Ich vermute zwei Sachen: Entweder bei 80k waren die Testkapazitäten erschöpft oder aber man hat einfach nicht mehr getestet, vermutlich letzteres. 20 Mio sind eine Ansage, die verbrennt auch China nicht mal eben so.
Und: So makaber es klingt, aber dafür sind die Todeszahlen außerhalb von China gemessen am betrachteten Zeitraum in China nicht hoch genug.

In Spanien ists auch schlimm und es wird schlimmer.
Es mag vielleicht einigen nicht gefallen wenn ich das sage, aber ich bin recht viel mitm Schiff unterwegs gewesen: Außer in Afrika war das Einlaufen seitens der Behörden nirgends so schlecht organisiert wie in Südeuropa generell. Ewige, völlig unverständliche Wartezeiten, verschleppte Anlieferungen etc.

Wenn die Behörden in den jeweiligen Ländern ähnlich arbeiten wie beim simplen Einlaufen eines Kriegsschiffes (und das legen die Zahlen irgendwie nahe)...gute Nacht.:(

Wenn sowas mal beim gemeinsamen Bier zur Sprache kam, hieß es immer: "ach ihr Deutschen:schief:"
Vielleicht ist unsere Pingeligkeit (und dafür sind wir tatsächlich berühmt berüchtigt im Ausland :D ), doch für irgendwas gut.

€dit zum x-ten:
Eigentlich hatte ich heute vor am frühen Abend ne Runde zu joggen. Auf dem Weg nach Hause hab ich mir die Sache abgeschminkt. Es war jetzt nicht "voll", aber dennoch waren reichlich Leute spazieren...Funktioniert so halt nicht.
Sonntag früh um 08:00 (!) genau das gleiche. Normal trifft man da andere Jogger oder Rennradler/MTBler (gerade im Sommer), aber was da los war fand ich irgendwie nicht besonders...eingeschränkt.
 
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Queckilber und Quacksalber klingen nicht zu Unrecht recht ähnlich (auch wenn sie etymologisch nichts miteinander zu tun haben).

ABER: Quecksilber ist, äußerlich angewendet, tatsächlich ein brauchbares, wenn auch sehr vorsichtig anzuwendendes Desinfektionsmittel. Falls es aufgrund von SARS-COV-2 zum Zusammenbruch der Zivilisation kommt und wir alle in Laubhütten im Wald hausen, werden wir es zu schätzen wissen, dass man aus ein wenig mit Fett vermengten Quecksilber eine Salbe mischen kann, die gegen infektiöse Wunden und Läuse hilft.

Ja, das ist bekannt. Leider ging es dabei nicht um die rein äußerliche Anwendung.:ugly:
 
Die Zahlen von China betrachte ich sehr sehr kritisch, insbesondere die Todeszahlen...

... Ich kann natürlich nichts beweisen aber für mich sieht das in China danach aus als wären sowohl die Zahl Infizierter als auch die Zahl der Toten um Größenordnungen höher als offiziell.
Ich traue China eigentlich auch 0.
 
Das schlimme daran ist, finde ich, dass die Römer punkto Hygiene und brauchbarer Wasser/Abwasserversorgung schon erheblich weiter waren.

Na ja. Die Römer hatten fließend Wasser und Abwasser (über die Griechen aus Ägypten importiert) ... und haben sich dann in den öffentlichen (!) Aborten trotzdem allesamt den Hintern mit dem selben Tuch abgewischt, jedes Abkommen mit Spucke und Handschlag besiegelt und lebten dicht zusammen mit Mensch und Nutzvieh. Da half dann wöchentliches Baden und Saunieren auch nicht mehr viel.

Aber nach dem Verfall des Weströmischen Reiches während der Völkerwanderung, ging das ganze Wissen zumindest in Mitteleuropa, für Jahrhunderte verloren.
Oder es war den damaligen, meist ungebildeten Machthabern schlicht wurscht. Und vielen gebildeten Kirchenleuten schien das Ganze auch eher zweitrangig zu sein.

Ganz im Gegenteil: Je nachdem, wann und wo man genau schaut, pflegten der mittelalterliche Adel, der Klerus und ebenso die Landbevölkerung (die sich übriges allesamt nicht im Mittelalter, sondern in der besten aller Zeiten wähnte) eine erstaunlich gute Körperhygiene - sofern die Bedingungen es zuließen. Die Seuchenschleudern waren auch hauptsächlich die mittelalterlichen Städte. Das Bewusstsein für Hygiene war durchaus vorhanden, die Möglichkeiten fehlten oftmals.

Wenn den Machthabern etwas vorwerfen will, dann eher, dass sie aufgrund des Ständesystems und einer stark aufs Jenseits ausgerichteten religiösen Prägung eher wenig Interesse daran hatten, die allgemeine Volkshygiene zu verbessern. Sie hätten auch gar nicht die Verwaltung gehabt, eine solche durchzusetzen.

Erst der Kontakt und Austausch mit den Arabern und Mauren im Mittelalter, sowie später die Renaissance mit ihren immer größeren wissenschaftlichen Erkenntnissen, haben dann wieder zu einer spürbaren Verbesserung punkto Hygiene und Wissen über Krankheiten geführt.

Jain. Sowohl das medizinische Wissen des Abend- als auch des Morgenlandes basierte weitestgehend auf griechischen Quellen. Auch im Abendland wurde dieses Wissen erhalten und so mancher Klosterbruder hat sich bei den immer wieder erforderlichen Abschriften die Augen verdorben. Die morgenländischen Reiche hatten allerdings viel früher eine gebildete Schicht abseits der Religion, die ja nicht institutionalisiert war und bis heute nicht ist, entwickelt.
Das wiederum hat nicht nur für eine geringfügig höhere Volksbildung gesorgt, obwohl auch im Orient die meisten Menschen keinerlei Zugang zu Bildung hatten, sondern hauptsächlich für ein dicht gestricktes Verwaltungsnetz, mit dem man Programme (unter anderem für Sauberkeit und Hygiene) ausarbeiten und auch durchsetzen konnte.
Mit einem abendländischen König, der alle paar Jubeljahre mal bei seinen Vasallen einkehrte, um sich ihrer Gefolgschaft zu versichern, waren solche übergreifenden Maßnahmen nicht machbar.

Und dann kam auch schon die Industriegesellschaft und Leute wie zB. Semmelweis, Koch und Pasteur.
Seitdem ging es schnell voran.

Dazwischen kam allerdings noch die Neuzeit, in der es nicht nur für viele Menschen unmöglich war, sich regelmäßig zu waschen, sondern es insbesondere in Adelskreisen als geradezu schädlich galt. Da wurde der Dreck so lange überpudert und parfümiert, bis er irgendwann von allein abplatzte. Das fand seinen vorläufigen Gipfel am Hofe des "Sonnenkönigs", an dem es trotz allen Prunks kaum besser gerochen haben kann als in den Elendsvierteln von Paris. Halt nur mit ein paar exotischen Duftnoten zusätzlich.

Nun ja, und die Industrialisierung per se hat auch nicht gerade dazu beigetragen, die Volksgesundheit zu verbessern. Da kamen zur immer noch weit verbreiteten Armut und den dicht zusammengepferchten Arbeitern noch industrielle Abgase und Mangel an Sonnenlicht in den "Arbeiterschließfächern" dazu. Eine halbwegs ausgeprägte Volksgesundheit ist auch im "modernen Europa" gerade einmal hundert Jahre alt!

Tja, und selbst hier und heute wird es gefeiert, wenn - Trommelwirbel - drei von vier Ärzten (!) grundsätzliche Hygienevorschriften kennen und einhalten.
Das allgemeine Bewusstsein der Bevölkerung ist oftmals auch eher daraus ausgerichtet, mittels (teil harter) Chemie schädliche wie nützliche Keime gleichermaßen aus dem Lebensumfeld zu verbannen und damit ein Klima zu erzeugen, in dem Immunschwäche- und Immunüberreaktionskrankheiten fröhlich Urständ feiern.
So viel Zeit, auf die (zumeist unfreiwillig) "im Dreck lebenden Anderen" herabzusehen, bleibt dann auch noch.
 
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