Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Knorkator haben die Bevölkerung schon vor Jahren darauf vorbereitet. Es gibt keinen Grund zur Panik.

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Die Frage ist, ob die handvoll Prozent Hamsterkäufer die Schuldigen sind an leeren Regalen oder obs doch die übertriebene Just-in-Time Gewinnmaximierung ohne Lagerhaltung der ganzen Lieferanten/Kaufhäuser ist.

Man betrachte das mal nüchtern - die allermeisten Leute sind noch NICHT losgezogen um kiloweise Nudeln zu kaufen, das waren nur ein paar wenige. Und dennoch ist weitflächig über Wochen von vieloen Produkten nichts mehr lieferbar. Klar verhalten sich diese Leute gemeinschaftlich gesehen egoistisch/falsch aber unser System ist auch so auf Kante genäht dass es bereits durch so einen kleinen Peak umgeschmissen wird.

Was passiert denn, wenn WIRKLICH Panik ausbricht und statt 5-10% auf einmal 50-80% der Leute in die Läden stürmen würden? Ich fühle mich schon etwas unbehaglich wenn ich sehe, dass so kleine Verhaltensänderungen eines so kleinen Teiles der Bevölkerung wie aktuell bereits zur Folge haben dass ganze Lieferketten wochenlang zum erliegen kommen. Daran sieht man wie labil und unvorbereitet die ganzen Systeme sind - alles auf maximale Effizienz im Normalfall getrimmt, sobald wir unerwartet 10-20% über Normal liegen crashts.
 
Was ist daran verwerflich, dass jemand seine eigenen Vorräte aufstockt? Natürlich kann man es auch übertreiben, aber grundsätzlich ist das vollkommen rational.

Wer diesem "ist nur ne Grippe"-Gelaber geglaubt hat, ist selbst schuld.

Habe vor kurzem über 100 Liter Wasser gekauft. Im Großhandel sind alle Regale voll. Das einzige, was fehlt, ist Desinfektionsmittel (also im Großmarkt), denn ich werde keines kaufen.

Der eine kauft Nahrung, der andere...
Corona laesst Porno-Kaeufe explodieren: In NRW und Italien steigen die Erotik-Kaeufe -
Wirtschaft -
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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das ist in einem JIT System halt Kontraproduktiv und es gibt auch wenn Corona keine normale Grippe ist keinen Grund anzunehmen, dass die Nahrungsmittelversorgung o.Ä.
auf der Kippe steht auch wenn Produkt xy nicht mehr so gut lieferbar ist. Wir haben eine massive Überproduktion und die Leute werfen massiv Lebensmittel weg, wir haben einen großen Puffer.
 
Was ist daran verwerflich, dass jemand seine eigenen Vorräte aufstockt?

Nichts - so lange man es nicht völlig unverhältnismäßig betreibt (etwa jetzt 50 Kilo Nudeln kauft).
Das meine ich ja - unser aktuelles System ist nicht in der Lage auch nur annähernd den Bedarf abzufedern wenn jetzt jeder Deutsche morgen gleichzeitig nur eine 500g - Packung Nudeln kaufen wollte. Es gibt dafür nicht genug Lagerhaltung (da normalerweise ja viel weniger gekauft wird als ~40.000 Tonnen Nudeln).

Deswegen sage ich ja es wird sich zu einfach gemacht da den Hamsterern alleine die Schuld zu geben dass stellenweise nix mehr da ist. In den 80er/90er Jahren als wir noch nicht hocheffizient waren wäre das gar kein Thema gewesen - nach den ersten 100 Hamsterkäufern am Nudelregal hätte der Lagermitarbeiter die nächste Palette mit der Eidechse reingeschoben und der Laden sich über großen Umsatz gefreut. Heute muss nachbestellt werden, der Lieferant ist auch blank, muss nachbestellen, der hersteller hat auch kein Lager, muss nachproduzieren usw. und das Regal steht ne Woche leer.
 
Ich habe immer einen großen Vorrat an Pasta da. Das liegt nicht einmal am italienischen Blut mütterlicherseits. :D

Man wartet ja auch nicht erst auf ne Katastrophe, um dann vorzusorgen.

Das größere Problem ist, dass Mensche sich so sehr daran gewöhnt haben, dass man alles zu jeder Zeit kaufen kann, dass sie wohl nicht einmal eine Woche überstünden.

Dennoch ist jeder Volljährige selbst dafür verantwortlich, wozu er den Keks in seinem Kopf nutzt.
 
Nichts - so lange man es nicht völlig unverhältnismäßig betreibt (etwa jetzt 50 Kilo Nudeln kauft).
Wieso? Wir leben im Kapitalismus. In vier Wochen kann sie zum zehnfachen Preis verkaufen. Bist Du etwa Kommunist?

Das Gute an dieser Krise ist, dass danach sicherlich ein paar Systemdiskussionen beginnen. Wollen wir wirklich private und gewinnmaximierte Krankenhäuser, wollen wir Kranke als Kostenfaktor ansehen, etc
 
Das größere Problem ist, dass Mensche sich so sehr daran gewöhnt haben, dass man alles zu jeder Zeit kaufen kann.

Exakt. Und sie haben sich nicht nur bei Produkten sondern auch bei Dienstleistungen daran gewöhnt dass ja immer alles sofort verfügbar ist.

Wenn ich Leute sehe die vorm Aldi stehen und flennen weil das Desinfektionsmittel wieder alle ist denke ich mir immer arme Menschheit. Erstens hat man sowas einfach zu Hause. Immer. Genau wie Nudeln und Reis und Klopapier und Seife. Die Vorräte dahingehend sollten immer für zwei, drei Wochen reichen (es müssen ja keine Monate sein). Aber zweitens ists im Falle von Desinfektionsmittel gar kein Problem sich sowas selbst zu machen, selbst wenn mans nicht weiß sagt einem das Google in 5 Sekunden - aber Selbstständigkeit ist ebenso offenbar bei vielen verlernt worden.
Wenn ich sehe dass Desinfektionsmittelregale leergefegt sind und daneben ne Palette Spiritus unangetastet da steht muss ich schon ein bisschen grinsen. :ka:


Wieso? Wir leben im Kapitalismus. In vier Wochen kann sie zum zehnfachen Preis verkaufen. Bist Du etwa Kommunist?
In so ner Situation geht das, ja.

Ich hab vor langer Zeit (habs glaub ich schon erwähnt) ne große Kiste NRG5 gekauft für den Fall dass es mal nix gibt und meine "normalen" Vorräte aufgebraucht sind. Das Zeug hält ja Jahrzehnte.
Damals kostete eine Packung (=1 Person 1 Tag versorgt) 3,80€. Momentan bewegen wir uns bei ca. 30€!
Wenn ich das geahnt hätte hätt ich das zeug palettenweise geordert und jetztn Stand aufgemacht. Aktionspreis 20€. :haha:
 
Ich hab vor langer Zeit (habs glaub ich schon erwähnt) ne große Kiste NRG5 gekauft
Ich werde mir jetzt ein paar Kilogramm Linsen, Erbsen und Bohnen kaufen, dazu ein paar Liter Öl. Kostet alles nix, hält sich Ewigkeiten und gibt leckerers Essen.

Gesundheitsämter sollten die Option bekommen, privat angebotene Hygiene Artikel wie Masken, Mundschutz und Desinfektionsmittel etc. sofort beschlagnahmen zu dürfen.

Die Geldgier der einen Gruppe rechtfertigt nicht die endlose Naivität und Kurzsichtigkeit der anderen.
Wir hatten bei uns über Jahrzehnte iene groß geschriebene soziale Marktwirtschaft. Seit 25 Jahren wird das sozial immer kleiner und im Gegensatz dafür die soziale Härte immer größer geschrieben. Ein bisschen Besinnung auf Humanismus wird helfen. nach dem Coranavirus wird die Gesellschaft und die Wirtschaft eine andere sein als heute. Das ist meine Prognose. Ich richtige mich gerade auch unschöne Zeiten ein. Wir werden in den nächsten Monaten hässliche Bilder sehen. Und wir werden Fragen stellen, ob es z.B. sinnvoll war, die Betten in Krankenhäusern von 700.000 im Jahre 2010 auf heute 500.000 zusammen zu streichen, wir werden Fragen, ob entfernte Großkliniken in allen Fälle basser als das Kommunale Krankenhaus sind, etc.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Gesundheitsämter sollten die Option bekommen, privat angebotene Hygiene Artikel wie Masen, Mundschutz Desifaktionsmittel etc. sofort beschlagnahmen zu dürfen.
Klingt nach totalitärem Staat?

Die Bundesregierung und co. hatten 2 Monate Zeit, um sich vorzubereiten. Stattdessen hat man mit völliger Inkompetenz und Planlosigkeit geglänzt. Um das auszugleichen, soll man nun fleißig beschlagnahmen?

Halte es ebenso für verwerflich, wenn jemand in dieser Lage versucht, an Desinfektionsmitteln zu verdienen, aber die Schuldigen sind sie wohl kaum.
 
Wieso willst du denjenigen auf die Finger klopfen, die sich im Rahmen des Gesetzes bewegen und nicht denen, die diese Gesetze zu verantworten haben?

Verzeihung, keinerlei Verständnis dafür. Wenn, dann bekämpft man die Ursache, aber nicht die Symptome.

Um bei deiner Wortwahl zu bleiben: Hängt denjenigen, der Plündern legalisiert.
 
Wenn, dann bekämpft man die Ursache, aber nicht die Symptome.
Das eine schließt das andere nicht aus. Was spricht gegen das Requirieren von lebenswichtigen Dingen, die Einzelpersonen nicht benötigen? Wer als nicht Gewerbetreibender 100.000 Masken gebunkert hat, dem kann man ohne Einschränkung 99.000 zum regulären Einkaufspreis wegnehmen. Damit behält er genug für den Selbstschutz und hat keine finanziellen Einbußen gemacht.

Ansonsten können die Gesundheitsämter ganz einfach jeden schwarzen Markt für bestimmte Produktgruppen verbieten. Das geht innerhalb von 5min. Das Infektionsschutzgesetz erlaubt solche Maßnahmen.
 
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Wer als nicht Gewerbetreibender 100.000 Masken gebunkert hat, dem kann man ohne Einschränkung 99.000 zum regulären Einkaufspreis wegnehmen. Damit behält er genug für den Selbstschutz und hat keine finanziellen Einbußen gemacht.

Ansonsten können die Gesundheitsämter ganz einfach jeden schwarzen Markt für bestimmte Produktgruppen verbieten. Das geht innerhalb von 5min. Das Infektionsschutzgesetz erlaubt solche Maßnahmen.
Gut, bei der Menge ist das etwas anderes. In diesem Fall ist eine Beachlagnahmung der Masken dennoch nicht angebracht. Stattdessen sollte derjenige sämtliche Steuern nachzahlen, die ein gewerblicher Anbieter auch zu verrichten hätte. Damit beschäftigt sich dann das Finanzamt.

Schützt aber nicht im geringsten davor, dass gewerbliche Anbieter entsprechende Märkte leerkaufen und die Artikel ebenso zu erhöhten Preisen veräußern.
 
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