Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Hamburg-Rueckkehrer macht Test in Bayern und laeuft 9 Tage infiziert durch Stadt - FOCUS Online

Der Typ war wohl 4 Tage in Quarantäne und nachdem innerhalb von 4 Tage keine Meldung kam , hat er die Quarantäne selbst beendet.

Da muss man halt mal zeigen, dass die Bußgeldbestimmungen und Straftatbestände im IfSG nicht nur Deko sind, sondern auch konsequent durchgesetzt werden.
 
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Da muss man halt mal zeigen, dass die Bußgeldbestimmungen und Straftatbestände im IfSG nicht nur Deko sind, sondern auch konsequent durchgesetzt werden.

Wo ist denn Dein Problem?

Es wird beim Test klipp und klar gesagt:Wenn man positiv ist, wird man nach spätestens 2 Tagen angerufen...so wurde mir das beim Coronatest auch gesagt. Er hat zumindest 4 Tage gewartet, hätte ich nicht gemacht, weil nicht angerufen und so.
 
Dann muss man aber davon ausgehen, dass man einfach noch kein Ergebnis hat, solange man kein negative Ergebnis hat.
Mit positivem Ergebnis muss man dann erst recht zwei Wochen in Quarantäne bleiben.
 
Es wird beim Test klipp und klar gesagt:Wenn man positiv ist, wird man nach spätestens 2 Tagen angerufen...so wurde mir das beim Coronatest auch gesagt. Er hat zumindest 4 Tage gewartet, hätte ich nicht gemacht, weil nicht angerufen und so.
Dann beende ich das nicht einfach, sondern erkundige mich selber nochmal was jetzt Sache ist!
 
Ich habe selbst vor kurzer Zeit an einem freiwilligen Corona-Screening teilgenommen, da hieß es "nach 1-2 Wochen wenn infiziert". Bei dem bayrischen Tests geht es hoffentlich schneller, weil sie ja Grenzschutz bieten sollen, aber das Grundprinzip, dass man nicht Nachfragen kann und bei einem negativen Befund gar nicht informiert wird, gilt in Deutschland offenbar immer noch. Wenn man dem Hamburger also gesagt hat "Nachricht in fünf Tagen oder wir haben nichts gefunden", dann wäre es vollkommen okay, sich am sechsten Tag gesund zu wähnen. (Nicht am vierten, wie hier...)
Das macht die Pleite in Bayern ja so peinlich: Wenn man "sie hören nichts von uns" als Signal für "sie sind gesund" praktiziert, dann muss 101% sicherstellen, dass Positivbefunde schnellstmöglich benachrichtigt werden.


Macht doch einfach Urlaub in Deutschland, hier gibt es auch wunderschöne Ecken. :nicken:

Aber die sind voll mit Deutschen
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Wann reift bei den Politikern eigentlich die Erkenntnis, dass diese Urlaubsreisen innerhalb von Europa und um Europa herum eine ganz miese Idee war?

Gar nicht? Weil es das nicht war? Nur ein Bruchteil der zusätzlichen Neuinfektionen in Deutschland geht auf Auslandsreisende zurück und davon dann auch noch mehrheitlich Balkan und Türkei. Also vor allem Personen mit Migrationshintergrund, die von Familienfesten zurückkehren und eben nicht am regulären Tourismus teilgenommen haben. Aber der die Allermeisten Neuinfizierten haben sich in Deutschland angesteckt. Das Problem besteht nicht darin, WO die Leute Urlaub machen, sondern WIE. Das Risiko beim Gruppenkuscheln an Nord- und Ostseestränden dürfte größer sein, als in den abgelegeneren Ecken von Mallorca. Als erneute Risikogebiete wurden bislang auch ausschließlich Costa Brava, Ballermann und Istrien ausgerufen, also weithin bekannte Ziele von Party-Touristen. Bei denen potentiert sich das Ganze ggf., wenn sie sich zusammen mit Briten betrinken, die traditionell genau die gleichen Saufregionen bereisen und im Juni ein weitaus höheres Infektionsniveau als Deutschland hatten. Aber im Großen und Ganzen hätten sich die Leute, die sich beim Eimersaugen auf El Arenal angesteckt haben, sich genauso beim Eimersaufen in Düsseldorf angesteckt.

Zu meiner eigenen Überraschung mussten bislang auch keine kompletten Fliegerladungen in Quarantäne. Rückverfolgung und Ermittlung der Infektionsorte sind zwar Lückenhaft wie eh und je, aber die auch von mir befürchtete enorme Häufung bei Wiederaufnahme von Flugreisen ist bislang ausgeblieben. (Oder die Leute reisen auch innerhalb Deutschlands mit dem Flugzeug, sodass man den Anstieg den Faktor Flugreisen nicht aus anderen Zahlen ableiten kann. Aber auch dann würde das Fazit lauten: Nicht die Zielorte sind das Problem, sondern die gemeinsamen Aktivtitäten. In Deutschland genauso wie außerhalb Deutschlands.)


Jein, wenn jemand weg ist, stört auch siene Ansteckung hier niemanden. Wichtiger wäre es natürlich sowohl bei der An- wie Abreise zu testen. Und dann müssen im nächsten Schritt die Tests billiger werden. Ich bin für: Testen, Testen, Testen und Quarantäne, Quarantäne, Quarantäne. Und ansonsten sollen alle machen, was sie wollen.

Was sie alleine machen wollen bitte. Wer bock auf Gruppenaktivitäten hat, schaufelt bitte als erstes gemeinsam eine große Grube und die wird dann die nächsten 14 Tage nicht mehr verlassen.


Ja. Aber wie sind die geographisch verteilt?
Der Großteil davon dürfte auf Bayern entfallen und wie man sieht, hat man selbst dort inzwischen Probleme
gleichzeitig die eigene Bevölkerung und zahllose (durchfahrende) Urlauber auf einmal zu testen.
(Und die daten zeitnah an die Betroffenen weiterzuleiten)

Die Proben kannst du relativ leicht landesweit verschicken, wo die Kapazitäten stehen ist also egal. Und die Bayern sind wohl auch nicht in der Lage, Ergebnisse zuzumailen - aber getestet und als erkrankt identifiziert hatten sie die Leute nach kurzer Zeit.

Trotzdem halte ich Bevölkerungsweite Tests ebenfalls für nicht praktikabel, solange es nicht wieder einen Lockdown gibt. Testen bringt nur Sicherheit für die Vergangenheit und solange man nicht vom Moment des Tests bis zum Ende aller Tests jede Neuinfektion 101%ig ausschließt, gewinnt man dadurch keine Sicherheit für die Zukunft. Das ist aber unmöglich, solange die Leute viele Kontakte untereinander haben und mobil sind - womit ich keine Urlaubsreisen meine, sondern z.B. ganz banal Pendelstrecken über Kreisgrenzen hinweg. Die einzige Möglichkeit für Kompletttest wäre es, die Grenzen zu schließen und jeden innerhalb seiner Gemeinde festzusetzen und sich dann von einem Ende Deutschlands bis zum anderen durchzutesten. D.h. im Prinzip reicht eine geschlossene Grenze um das schon getestete Gebiet: Alle, deren Testergebnis vorliegt, dürfen sich untereinander beliebig rumtummeln und alle, bei denen die Probennahme noch aussteht, ebenfalls. Aber JEDER Kontakt zwischen beiden Gruppen muss absolut ausgeschlossen werden und in der wandernden Übergangszone muss für 1-2 Wochen jede Mobilität unterbunden werden, damit nicht eine untestbare Infektion 1 Tag vor Probennahme möglich ist und auch um Leute, die während des unvermeidbaren Kontaktes bei der Probennahme infiziert worden sein könnten (Tester müssten täglich getestet werden) quarantänisieren zu können, bevor sie sich wieder unters Volk mischen.

Aber auch dieser Aufwand, der in meinen Augen praktikabel wäre und bei einer konsequenten Durchführung im Mai/Juni nicht einmal sonderlich viele Nach-, aber sehr viele Vorteile gebracht hätte, bringt nur etwas, wenn man danach die Grenzen komplett geschlossen hält bzw. mit einer vergleichbaren Testwelle durch ganz Europa den "cleanen" Raum immer weiter ausdehnt. Eine derartige konsequente Abschottung nach außen haben aber bislang nur Nordkorea und Neuseeland umgesetzt. Für alle anderen gäbe es eigentlich Plan B:
Kontakte soweit minimieren und schützen, dass die Infektionsrate durchgängig <<1 liegt. Das belastet zwar deutlich länger als die 1-2 Wochen beim Durchtesten, aber nach ein paar Monaten kann man das Virus auch auf diesem Wege ausrotten. Wenn man will. Wenn man aber, wie Deutschland Mitte Mai, konsequent beschließt, dass man tödliche Krankheiten umarmen möchte, dann sollte man sich halt auf Stress, eingeschränktes Sozialleben, geschlossene Branchen und kriselnde Gesamtwirtschaft bis zur Verbreitung eines guten Impfstoffes einstellen. Ich verstehe zwar nicht, wieso alle für so ein Horrorszenario sind, aber dem allgemeinen Verhalten nach ist das offensichtlich der Fall.

Der Reiseverkehr nach Süden ist zur Zeit definitiv ein Problem. Ist in Österreich auch nicht besser.
Hauptsächlich betroffen sind bei uns Tirol (Route zwischen Bayern und Italien) und Südost-Kärnten (Route auf den Balkan).

Das Virus springt nicht an der ersten Autobahnraststätte hinter der Grenze aus dem Fenster und setzt sich dort fest. Wenn allgemeiner Reiseverkehr das Problem wäre, dann wäre flächendeckend das ganze Land betroffen. Dass es nur die Regionen mit besonders kurzen Anfahrtswegen sind, legt nahe, dass es weniger die Jahresurlauber und eher die Ausflügler und Wochenentripper sind, die das Problem sind.


Derweil hat UK versucht die Abschlussnoten wegen ausgefallener Prüfungen über Statistik zu bilden und dezent Ärger damit.

Wie ich heute gehört habe, sollen in Deutschland wohl die Abiprüfungen in den nächsten Jahren vereinfacht werden (die diesjährigen Abiturienten waren kaum betroffen, da der vorbereitende Unterricht bis Mitte März in den meisten Bundesländern eh fast fertig ist) und die Noten für die mittlere Reife wurden wohl schon schöngerechnet. Da kommen also 2-3-4 Jahrgänge mit Schmalspurabschlüssen auf uns zu und wenn man bedenkt, dass mangelnde Anforderungen schon seit Jahren kritisiert, aber nicht korrigiert werden, dann dürfte das wohl der Einstieg ins dauerhafte Ramschabi sein. Immerhin hat sich damit der Streit ums gegliederte Schulsystem erledigt :ugly:


Dann hoffe ich mal dass es dort genauso ist wie hierzulande, wo sich (nach meiner persönlichen Erfahrung) keine Sau mehr jemals für deine Abschlussnoten interessiert.
Ich hab damalsn Abi mit 2,6 gemacht weil ich stinkfaul war (/bin^^) und was hatte es für Konsequenzen? Das Zeugnis hab ich später bei der Uni innen Briefkasten geschmissen zum Nachweis dass ich überhauptn Abi hab und studieren darf. Das wars. Weder die Uni hat sich für die Note interessiert (obwohl der NC 2,5 war!), noch hat sich der spätere Arbeitgeber für die Abinote interessiert, dem war sogar die Abschlussnote der Uni relativ egal.

Typisch Ingenieur: Horizont von einem Punkt und keine Ahnung, wie es dem Rest der Gesellschaft geht :ugly:
In der Mehrheit der Branchen, in denen es keinen Bewerbermangel gibt und in denen das Einstiegsgehalt sogar unter dem Median liegt (Iiii!), sind die letzten Noten extrem wichtig. Zwar stellt niemand wegen einem guten Zeugnis ein, aber mit einem schlechten bekommst du einfach kein Vorstellungsgespräch, Ende. Natürlich interessiert bei einem Job, der ein Studium voraussetzt, dann nicht mehr das Abizeugnis, aber bei einer Ausbildung eben schon. Und bei einem zugangsbeschränkten Studienfach eigentlich sowieso. Das ist extrem ungewöhnlich, dass da bei dir nicht weiter drauf geachtet wurde - aber mit 0,1 schlechter war der Abstand auch eher gering und NC 2,5 ist ja allgemein schon fast ein "frei für alle". Der Zugang zu Naturwissenschaften wäre die so aber schlicht vor der Nase zugeknallt worden.


Falsche Angaben mithilfe des Ausweises...das hat man Gesundheitsministeriumsmäßig selbst verbockt. Kann natürlich auch sein, das die Sprachbarriere bei Deutsch-Bayrisch, Bayrisch-Deutsch für Verwirrungen gesorgt hat.

Die Einreisetests in Bayern sind freiwillig. Welcher Depp nimmt sich 1-2 Stunden Zeit für einen freiwilligen Test und will dann das Ergebnis nicht erhalten? Wesentlich wahrscheinlicher sind Verständnissprobleme. Nicht zwischen Bayern und Leuten die Deutsch sprechen, aber Hieroglyphisch <-> lateinische Schrift. Das Debakel mit den fehlenden Benachrichtigung Infizierter beruht ja auch nur darauf, dass man in Södistan offensichtlich nicht in der Lage ist, die Tests digital zu verwalten. Also werden da auch die Personeninformationen handschriftlich erfasst worden sein und da sind einige wenige dutzend, die man nicht mehr dechrifieren konnte, eigentlich schon ein gutes Ergebnis. Zumal in einer Umgebung, in der jede Menge Desinfektionsmittel eingesetzt wird, also ständig die Gefahr von Verwischen besteht, da auch "wasserunlösliche" Stifte/Kuli eben hervorragend mit Alkohol gelöscht werden können.



Vollfail...
Warum wird nach Erkennung einer potentiellen Annäherung nicht einfach ein Handshake mit Laufzeitmessung ausgetauscht? Ich dachte genau für sowas haben wir drei Monate auf eine App samt neuer Schnittstelle gewartet, die eben nicht einfach nur umliegende Beacons nach ihrer Signalstärke scannt, was eigentlich schon immer möglich war und sogar die Gesundheit von Leuten geschützt hätte, die sich kein aktuelles Apple/Android leisten.

Da muss man halt mal zeigen, dass die Bußgeldbestimmungen und Straftatbestände im IfSG nicht nur Deko sind, sondern auch konsequent durchgesetzt werden.

Sowie beim Zuparken von Verkehrswegen? :ugly:
 
Dann muss man aber davon ausgehen, dass man negativ ist...

Ich hab das mal korrigiert...so wie es einem auch gesagt wird.
In Deutschland wird Corona so wichtig genommen, da passieren keine Fehler und somit ist man negativ, sobald die 2 Tage rum sind und kein Anruf kommt, ganz einfach. Man bleibt doch keine 2 Wochen aus Spaß an der Freude in den eigenen 4 Wänden, wenn man negativ ist...

Die Einreisetests in Bayern sind freiwillig. Welcher Depp nimmt sich 1-2 Stunden Zeit für einen freiwilligen Test und will dann das Ergebnis nicht erhalten? Wesentlich wahrscheinlicher sind Verständnissprobleme. Nicht zwischen Bayern und Leuten die Deutsch sprechen, aber Hieroglyphisch <-> lateinische Schrift. Das Debakel mit den fehlenden Benachrichtigung Infizierter beruht ja auch nur darauf, dass man in Södistan offensichtlich nicht in der Lage ist, die Tests digital zu verwalten. Also werden da auch die Personeninformationen handschriftlich erfasst worden sein und da sind einige wenige dutzend, die man nicht mehr dechrifieren konnte, eigentlich schon ein gutes Ergebnis. Zumal in einer Umgebung, in der jede Menge Desinfektionsmittel eingesetzt wird, also ständig die Gefahr von Verwischen besteht, da auch "wasserunlösliche" Stifte/Kuli eben hervorragend mit Alkohol gelöscht werden können.

Das wird natürlich alles mit einer ausgedruckten Liste/Formula und Stift(ich musste meinen eigenen Kuli mitbringen) gemacht...nur das Gesundheitskärtchen wird kurz am PC gecheckt. Die handgeschriebene Liste mit den Probennummern wird dann ins Labor gebracht.
Wir achten hier in Deutschland auf den Datenschutz wie man sieht, da gibt man ne freiwillige Probe ab und das ist so geheim, das man es selbst nicht erfährt.:ugly:
 
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Typisch Ingenieur: Horizont von einem Punkt und keine Ahnung, wie es dem Rest der Gesellschaft geht :ugly:
In der Mehrheit der Branchen, in denen es keinen Bewerbermangel gibt und in denen das Einstiegsgehalt sogar unter dem Median liegt (Iiii!), sind die letzten Noten extrem wichtig. Zwar stellt niemand wegen einem guten Zeugnis ein, aber mit einem schlechten bekommst du einfach kein Vorstellungsgespräch, Ende. Natürlich interessiert bei einem Job, der ein Studium voraussetzt, dann nicht mehr das Abizeugnis, aber bei einer Ausbildung eben schon. Und bei einem zugangsbeschränkten Studienfach eigentlich sowieso. Das ist extrem ungewöhnlich, dass da bei dir nicht weiter drauf geachtet wurde - aber mit 0,1 schlechter war der Abstand auch eher gering und NC 2,5 ist ja allgemein schon fast ein "frei für alle". Der Zugang zu Naturwissenschaften wäre die so aber schlicht vor der Nase zugeknallt worden.
Wow... warum so böse?^^
Weit unter dem Median habe ich nach dem Studium auch verdient, unter dem Median von Maschinenbauingenieuren sowieso - da bin ich ja bis heute deutlich drunter (wie ich gerade nach kurzem googlen feststellen muss - immerhin für meine Region passts recht gut), den Rest der Gesellschaft kenne ich beispielsweise in Form meiner Frau die nach abgeschlossenem Abi und Ausbildung eine Zwangslohnerhöhung bekam nachdem der Mindestlohn eingeführt wurde (Steuerfachangestellte) - und noch heute nicht besonders weit drüber liegt.

Dass der Pseudo-NC von 2,5 quasi ein frei-für-alle war stimmt (vor allem wenn man Leute wie mich die noch schlechter waren auch noch nimmt...), die Variante der Uni mit zu zu vollen Hörsäälen umzugehen war eine Mathe-Vorklausur nach 6 Wochen deren bestehen Voruassetzung zur echten Klausur war. Nachdem die gelaufen ist und gefühlt ein Drittel der Probanden 0 von 20 Punkte hatte ist immer deutlich mehr Platz in Hörsaal und Mensa gewesen. Auch irgendwie ne Art Einstellungstest bzw. schnellere Lösung des Problems - nach 2-3 Semestern war die Hälfte der neuen Studenten sowieso weg. :ka:

So muss man sich aber auch nicht wundern, dass es in Deutschland wieder knapp 13.000 aktuelle Infektionen gibt.
Karte mit aktuellen Zahlen: Coronavirus-Ausbreitung in Deutschland | tagesschau.de
Die Leute sind eben nach den Monaten nicht mehr sensibel für das Thema oder sind es einfach auch Leid. Wenn man nicht in den Läden so viele Masken sehen würde würde man am Verhalten der allermeisten Menschen gar nicht bemerken dass Pandemie ist. So menschlich das alles auch ist, es führt genau zu den Problemen die jetzt wieder kommen.
 
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Warum wird nach Erkennung einer potentiellen Annäherung nicht einfach ein Handshake mit Laufzeitmessung ausgetauscht? Ich dachte genau für sowas haben wir drei Monate auf eine App samt neuer Schnittstelle gewartet, die eben nicht einfach nur umliegende Beacons nach ihrer Signalstärke scannt, was eigentlich schon immer möglich war und sogar die Gesundheit von Leuten geschützt hätte, die sich kein aktuelles Apple/Android leisten.
Die Variierende Dämpfung in einem Metallkäfig mit Metallzwischenwänden kommt ja gerade von variierenden Signallaufzeiten.
Ergo ist also egal was von beiden du nutzt: Es ist so oder so sehr ungenau.
Und die Diskussion dazu was vorher ging und nicht habe ich auch schon in anderen Threads geführt: Mindestens bei Apple war ein Hintergundscan+Handshake vor dem OS Update nicht möglich. Bei Android hätte man es wahrscheinlich auch noch in älteren OS hinfriemeln können, allerdings dürfte die Schnittmenge zwischen BLE fähig, OS Version <Marshmallow und noch im Einsatz befindlichen Geräten verschwindend gering sein.
 
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Wow... warum so böse?^^

Ich bin mal davon ausgegangen, dass du genug Ingenieure kennst, um die Halb-Ironie auch ohne Tags zu erkennen ;)
Dass du es besser weißt, weiß ich, aber du weißt sicherlich auch, dass es in dieser Bildungsrichtung eine ganze Menge Leute gibt, die ernsthaft der Meinung sind, dass jeder in Deutschland ein Einstiegsgehalt mit 15xx Netto haben könnte, wenn er nur einmal mit dem kleinen Finger winken würde.

Dass der Pseudo-NC von 2,5 quasi ein frei-für-alle war stimmt (vor allem wenn man Leute wie mich die noch schlechter waren auch noch nimmt...), die Variante der Uni mit zu zu vollen Hörsäälen umzugehen war eine Mathe-Vorklausur nach 6 Wochen deren bestehen Voruassetzung zur echten Klausur war. Nachdem die gelaufen ist und gefühlt ein Drittel der Probanden 0 von 20 Punkte hatte ist immer deutlich mehr Platz in Hörsaal und Mensa gewesen. Auch irgendwie ne Art Einstellungstest bzw. schnellere Lösung des Problems - nach 2-3 Semestern war die Hälfte der neuen Studenten sowieso weg. :ka:

Die Mathe-Schwelle, die alleine schon locker 30% aussortiert hat, hatten wir auch. Allerdings erst mit der eigentlichen Klausur und das ZUSÄTZLICH zu einem 1,xer NC, der auch durchgesetzt wurde. (Okay - damals gabs ja sogar noch ZVS)

Die Leute sind eben nach den Monaten nicht mehr sensibel für das Thema oder sind es einfach auch Leid. Wenn man nicht in den Läden so viele Masken sehen würde würde man am Verhalten der allermeisten Menschen gar nicht bemerken dass Pandemie ist. So menschlich das alles auch ist, es führt genau zu den Problemen die jetzt wieder kommen.

Die Menschen waren, soweit ich es beobachten konnte, nicht "nach den Monaten", sondern nach einem Monat schon nicht mehr sensibel, sondern es leid. Mangel beim Schutz im öffentlichen Raum habe ich schon Anfang Ende April beklagt. Deswegen sind Infektionsfälle und damit -möglichkeiten ab Mitte Mai kaum noch runtergegangen und deswegen konnten wir seitdem auch nicht mehr damit rechnen, je ein Niveau zu erreichen, bei dem ein lockerer Umgang möglich gewesen wäre. Aber genau diese "es reicht, noch mehr Infektionsreduzierung machen wir nicht"-Fraktion hat jetzt eben doch noch weiter gelockert/jegliche Hemmungen fahren gelassen. Abstand gibt es gar nicht mehr, alles bis 30 Leuten zählt als kleine Gruppe und statt Mund-Nasen- trägt man heute bestenfalls noch Kinn-Schutz.

Leider sind echte FP3-Masken, die auch einen nenneswerten Selbstschutz bieten, immer noch teuer/schwer zu bekommen :(
 
dass es in dieser Bildungsrichtung eine ganze Menge Leute gibt, die ernsthaft der Meinung sind, dass jeder in Deutschland ein Einstiegsgehalt mit 15xx Netto haben könnte, wenn er nur einmal mit dem kleinen Finger winken würde.
Nicht nur in dieser Bildungsrichtung. :ugly:

Die Menschen waren, soweit ich es beobachten konnte, nicht "nach den Monaten", sondern nach einem Monat schon nicht mehr sensibel, sondern es leid.
Klar, nach ein paar Wochen hat man das schon gemerkt. Aber so das richtige "mir schei...egal" erlebe ich selbst eigentlich erst seit ~Juli. Wo auf kleineren Feiern im Garten wieder 10 leute an einer einzelnen Biergarnitur aufeinandersitzen obwohl es gar kein Problem wäre sichn bisschen zu verteilen. Wo Leute aus den gleichen Gläsern trinken um das Getränk des Nachbarn zu probieren... hätte von denen im Mai noch keiner gemacht. Man muss ja nicht den Teufel an die Wand malen (glücklicherweise ist in dem Bekanntenkreis auch noch nichts passiert) aber ihn mit Gewalt herausfordern kanns auch nicht sein. Und wenn man dann nett nen kleinen Hinweis von sich gibt schauen die meisten einen noch doof an. :ka:
Gut, wenn auch schon vor Corona galt "Keiner fasst mein Bier an!!!11eins" :-D


Leider sind echte FP3-Masken, die auch einen nenneswerten Selbstschutz bieten, immer noch teuer/schwer zu bekommen :(
Mit denen willste aber auch nicht wirklich (länger) durch die Gegend laufen oder?^^
FP2/95 gibts ja wieder (verglichen mit 2019 sehr teuer) zu kaufen. Die schützen zwar nicht sicher, filtern aber zumindest die kompletten größeren Partikel/Tropfen und aerosole zu 95%. Kein Schutz wie FP3 aber durchaus ein zumindest nennenswerter Selbstschutz oder nennen wirs mal Risikoreduktion. Ich hab jedenfalls bereits ein paar davon zu Hause für den Fall dass es wieder eskaliert (denn dann gibts sicher keine mehr zu kaufen).
 
Ich habe selbst vor kurzer Zeit an einem freiwilligen Corona-Screening teilgenommen, da hieß es "nach 1-2 Wochen wenn infiziert". Bei dem bayrischen Tests geht es hoffentlich schneller, weil sie ja Grenzschutz bieten sollen, aber das Grundprinzip, dass man nicht Nachfragen kann und bei einem negativen Befund gar nicht informiert wird, gilt in Deutschland offenbar immer noch. Wenn man dem Hamburger also gesagt hat "Nachricht in fünf Tagen oder wir haben nichts gefunden", dann wäre es vollkommen okay, sich am sechsten Tag gesund zu wähnen. (Nicht am vierten, wie hier...)
Das macht die Pleite in Bayern ja so peinlich: Wenn man "sie hören nichts von uns" als Signal für "sie sind gesund" praktiziert, dann muss 101% sicherstellen, dass Positivbefunde schnellstmöglich benachrichtigt werden.

1-2 Wochen?:ugly:

18 Uhr Donnerstags war mein Test, Freitags 14 Uhr kam ne SMS mit "Negativ". Bei mir hieß es, wenn man nach 2 Tagen nix hört, ist alles Tutti Palletti...bei 1-2 Wochen kann man sich das testen gleich sparen und in Quaratäne nen 2 Wochen-Abo für die Dönerbude abschließen.




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In Deutschland wird Corona so wichtig genommen, da passieren keine Fehler und somit ist man negativ, sobald die 2 Tage rum sind und kein Anruf kommt, ganz einfach. Man bleibt doch keine 2 Wochen aus Spaß an der Freude in den eigenen 4 Wänden, wenn man negativ ist...

Falsch. Wenn man kein negatives Testergebnis hat, kann man nicht wissen, das man negativ ist. Zumal man sich auch kurz vor dem Test im Flieger oder bei jemandem der da auch zum Test will angesteckt haben könnte. Dann wäre der Test auch noch negativ. Deshalb ist der Test nach 5-7 Tagen zu wiederholen. Erst wenn dieser auch negativ ist, darf man die Quarantäne verlassen.

Der Verstoß gegen die Quarantäne ist ein Straftatbestand, der mit einer mehrjährigen Haftstrafe geahndet wird. Da würden sich die Leute noch wünschen, sie wären einfach zwei Wochen zu Hause geblieben.


Die Variierende Dämpfung in einem Metallkäfig mit Metallzwischenwänden kommt ja gerade von variierenden Signallaufzeiten.
Ergo ist also egal was von beiden du nutzt: Es ist so oder so sehr ungenau.

Wobei man auch einen Bluetooth-Beacon in die Bahnen einbauen könnte und das die App stellt dann einfach fest, dass man zu einem Zeitpunkt in der Bahn war und es werden bei einer Infektion alle in der Bahn als möglicherweise infiziert angesehen. Was ja durch Aerosole durchaus möglich wäre.
Und dann werden alle aus der Bahn zum Test geschickt.


Klar, nach ein paar Wochen hat man das schon gemerkt. Aber so das richtige "mir schei...egal" erlebe ich selbst eigentlich erst seit ~Juli. Wo auf kleineren Feiern im Garten wieder 10 leute an einer einzelnen Biergarnitur aufeinandersitzen obwohl es gar kein Problem wäre sichn bisschen zu verteilen. Wo Leute aus den gleichen Gläsern trinken um das Getränk des Nachbarn zu probieren... hätte von denen im Mai noch keiner gemacht. Man muss ja nicht den Teufel an die Wand malen (glücklicherweise ist in dem Bekanntenkreis auch noch nichts passiert) aber ihn mit Gewalt herausfordern kanns auch nicht sein. Und wenn man dann nett nen kleinen Hinweis von sich gibt schauen die meisten einen noch doof an. :ka:

In NRW sind feiern auch heute noch verboten.
VG Münster bestätigt Geburtstagsparty-Verbot | LTO.de
 
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Falsch. Wenn man kein negatives Testergebnis hat, kann man nicht wissen, das man negativ ist. Zumal man sich auch kurz vor dem Test im Flieger oder bei jemandem der da auch zum Test will angesteckt haben könnte. Dann wäre der Test auch noch negativ. Deshalb ist der Test nach 5-7 Tagen zu wiederholen. Erst wenn dieser auch negativ ist, darf man die Quarantäne verlassen.

Der Verstoß gegen die Quarantäne ist ein Straftatbestand, der mit einer mehrjährigen Haftstrafe geahndet wird. Da würden sich die Leute noch wünschen, sie wären einfach zwei Wochen zu Hause geblieben.

Was faselst du ständig was von falsch?
Beim Test sagt der Mediziner, wenn man nach spätestens 2 Tagen(bei mir) oder 4 Tagen(bei dem Hamburger) keinen Anruf mit einem positiven Befund bekommt, ist man negativ...da kannste wie Rumpelstilzchen aufn Boden rumtrampeln, wie du willst...es wird einem so gesagt und gut ist.

Gesetzeskonform dürfte man bei Coronaverdacht gar nicht zu einem Test fahren/laufen, weil Quarantäne in der eigenen Bude.
 

Im Saarland nicht. Aber als sie es waren kann ich dir versprechen das hat nur die allerwenigsten interessiert. Die Anzahl an Gartenpartys war auch im Lockdown bei uns gefühlt kaum weniger geworden - denn, das muss man auch sagen, genauso wenig wie die Bewohner sich für das verbot interessiert haben hat sich Polizei/Ordnungsamt für Verstöße interessiert: Gar nicht. Die haben natürlich die Partys aufgelöst wo irgendwelche Affen mit lauter Musik quasi ein "hier sind wir!!" Schild an die Straße gestellt haben aber die normalen Geselligkeiten wurden von niemandem bemerkt und selbst wenn wäre nicht annähernd die Kapazität da gewesen die zu unterbinden.

Man sollte sich da nichts vormachen - auch wenns verboten ist treffen sich Menschen und essen/trinken zusammen. Das liegt in ihrer Natur und wenn sie sich nicht völlig blöd anstellen schaffen sie das auch ohne dass irgendjemand offizielles sie daran hindern könnte. Das heißt nicht dass ich das (gerade im März/April) gut fände aber das war halt die Realität [hier].
 
Die Leute können nicht richtig einkaufen oder ihre Zeit außerhalb der 4 Wände wie gewohnt verbringen, also hat man sehr viel Zeit für Gartenpartys. Was ich dieses Jahr schon Bratwürste vom Grill gefressen hab, das hab ich die letzten 20 Jahre zusammen nicht geschafft. Jeder hat Langeweile, lädt die Leute ein und macht den Grill an.

Bei uns aufn Dorf feiert die Polizei noch mit...ähhhhh, hat die Leute im Auge um die Abstandsregeln einzuhalten.:ugly:
 
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