Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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So wie es im Text steht, ist es eine akute Infektion. Dann hat das ganze keine Aussage. Man könnte auch meinen, es geht um Patienten mit überwundener Infektion, das wäre sachlich logischer, müsste man aber anders ausdrücken. Da unsere Sprache, insbesondere in den medien, Stück für Stück verkommt, gibt es weiten Interpretationsspielraum und die Tagesschau hat es vergessen, eine Quelle anzugeben.

Von Leuten, die definitiv kein Corona mehr haben, dürften solche Zahlen noch gar nicht vorliegen. Es geht ja nicht nur um die Genesung von der aktuen Infektion. Schon allein aus Sicherheitsgründen für weitere Patienten und Personal würde man, wo irgend möglich, mehrere Wochen extra Sicherheit nach den ersten negativen Tests einplanen und in allen Gegenden, in denen Corona noch wütet, werden verschiebbare Operationes weiterhin hinausgezögert. Umgekehrt dürften wenige Leute, die heute eine Corona-unabhängige OP dringend nötig hätten, vor zwei Wochen noch fit genug gewesen sein, um eine Infektion abzuwettern. Es kommen also erst jetzt nach und nach Corona-Überlebende Corona-unabhängig in die OP-Räume und ohne eine gewisse Zahl von denen wieder raus ist und einige Wochen Nachbehandlung überstanden hat, kann man zu den kombinierten Folgen doch gar keine Statistik bilden.



Leider fehlt mal wieder die entscheidende Angabe: Wie lange waren die in Kurzarbeit und wieso? Viele Betriebe haben bei schlechter Auftragslage zwecks Infektionsvermeidung im Werk rotiert, da war dann jeder mal betroffen aber nur für eine Woche. Andere saßen 2-3 Wochen ohne Rohmaterial oder ohne Abtransportmöglichkeit nach, haben danach aber Arbeit aufzuholen. Im Gegensatz zu den Finanzkrisenzahlen, die ausschließlich längerfristige Rezessionsfolgen wiederspiegelten, sind die Kurzarbeitszahlen diesmal also kaum direkt interpretierbar.


Gut, wie hoch ist jetzt die Dunkelziffer. In Köln leben über 1 Millionen Menschen in fast 600.000 Haushalten, wenn die Dunkelziffer da nicht gerade extrem (100x?) höher ist, dann geht das schon in Ordnung denke ich.

Das könnte locker Faktor 100 sein. Überlege mal, wieviele Menschen du auf der Straße siehst und wie wenig Polizeistreifen. Wenn die bei Corona-Maßnahmenverstößen zudem genauso lasch reagieren, wie bei vielem anderen, wäre selbst Faktor 1000 gut denkbar und wenn man jedes "< 1,5 m Abstand" mit reinnimmt, hänge ich noch ein bis zwei weitere Nullen ran. Aber es geht eben auch eine extreme Bandbreite von Vergehensmöglichkeiten und Maßnahmen. Von einer kaum-Beeinträchtigung einer praktisch nutzlosen Maßnahme (keine Ahnung, was gerade in Köln gilt, aber sagen wir z.B. "Begrüßungsumarmung zwischen Nachbarn, die sich fast vollkommen isolieren und der Kinder eh ständig miteinander spielen") bis hin zu nahezu vorsätzlicher Körperverletzung ("Party in engen, schlecht gelüfteten Räumlichkeiten mit 100ten Teilnehmern).

und bezüglich des :offtopic::
Ich glaube für Videos, die man einfach mal so als "sollte man gesehen haben" vorschlagen möchte, gibt es hier einen eigenen Thread. Hier dagegen sehe ich externe Links als konkrete Informationsquelle -dann will man eben möglichst schnell einen Eindruck haben, ob mans nicht vielleicht schon weiß oder ob es überhaupt Informationen oder ""Informationen"" sind- oder noch direkter Teil einer Argumentation zum Thema. Die sollte dann auch ersichtlich sein. Und die Wiedergabegeschwindigkeit kann man bei Youtube übrigens via Zahnradsymbol nicht nur um 50%, sondern sogar 100% erhöhen. Das ist bei mir aber schon Standard, auf 1,5x gehe ich höchstens für englischsprachiges runter, und trotzdem sind viele Videos eben noch 10-20 Minuten lang. Spätestens wenn man mal eine Diskussion mit Verschwörungstheoretikern hatte, gewöhnt man sich ganz schnell ab, sowas anzugucken. Primärquelle sind Youtube-Videos sowie praktisch nie, also kann man auch immer direkt die Quelle verlinken beziehungsweise die großen Nachrichtenanbieter, deren Zusammenfassungen einen eigenen Wert haben, bieten praktische immer auch eine Textfassung an.


Kreisfreie Staedte fordern verbindliche Corona-Regeln vom Land | Kein Sonderweg bei Kontaktbeschraenkungen | Erfurt.de
So sehr ich das begrüße aber ich sehe den Fliegenteppich par excellence in Thüringen kommen, wenn das Land nicht zurückrudert.

Das betrifft nicht nur Thüringen. Schon die Übertragung der Regelungen für Gewerbe an die Kreise ist an Undurchsichtigkeit und Kompetenzmangel kaum zu überbieten, in Zukunft trifft das halt jeden. Der Corna-Schutz ruht nur auf den Schultern von Freiwilligen.
 
Das könnte locker Faktor 100 sein. Überlege mal, wieviele Menschen du auf der Straße siehst und wie wenig Polizeistreifen. Wenn die bei Corona-Maßnahmenverstößen zudem genauso lasch reagieren, wie bei vielem anderen, wäre selbst Faktor 1000 gut denkbar und wenn man jedes "< 1,5 m Abstand" mit reinnimmt, hänge ich noch ein bis zwei weitere Nullen ran.

Die Ansammlungen auf den illegalen Demos wurden jedenfalls nicht wirksam unterbunden. Da passiert nicht wirklich was.
 
Und ein Journalist kann selber die Quelle sein.

Du musst dann wiedrum zwischen Geistes- und Naturwissenschaft unterschieden. Da gibt es merkliche Unterschiede.

Warum antwortest du immer für seahawk?
Wenn Du eine exklusive Diskussion mit jemanden führen willst, mach es doch einfach per PN .... :schief:

Bin ich wieder nicht mit glücklich. Gleich die erste Szene mit den Schulhof. Nein, da steht man drüber. Man macht gute Dinge der Dinge wegen, nicht für Lob und Anerkennung. Aber gut, wenn Mai das so sieht, dann erklärt es, warum Sie einen Youtubekanal braucht. :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Du musst dann wiedrum zwischen Geistes- und Naturwissenschaft unterschieden. Da gibt es merkliche Unterschiede.
Wenn Du eine exklusive Diskussion mit jemanden führen willst, mach es doch einfach per PN .... :schief:
Nein, Quelle ist Quelle.
Das mit den Fragen an Personen stellen musst du wohl noch lernen.
Ich kann auch ganz viel für andere Leute beantworten, das ist dann aber meine Meinung und nicht die der Anderen.
 
Nehmen wir uns ein praktisches Beispiel, sagen wir es gibt einen Unfall an einer Kreuzung und 2 Autos mit je einer Fahrer*in kollidieren. Dazu gibt es noch drei zu Fuß gehende Personen als Zeugen. Jede Person ist eine Quelle und kann den schildern wie sie den Vorgang wahrgenommen hat, allerdings ist es extrem unwahrscheinlich, dass die Schilderung inhaltlich gleich sein werden, da unser Gehirn alles was wir wahrnehmen bereits mit unseren Erfahrungen und Interessen filtert. Nur die Aufzeichung einer Videokamera wäre hier eine echte neutrale Quelle, weil diese Filterfunktion dort nicht existiert.

Nun müssen wir wissen diese Filterung betrifft auch Journalisten, dazu kommt natürlich noch Unterschiede in dem was gesagt, gemeint und verstanden wird.

Sagen wir Virus A hat eine statistische Sterblichkeit von 0,001 und Virus B 0,01.

Der Virologe sagt dann: "Die Sterblichkeit von Virus B ist signifikant höher als von Virus A". Der Journalist versteht dann "wir werden alle sterben". Und keiner von beiden hat das Gespräch gezielt manipuliert.
 
Infolge von privaten Feiern zum muslimischen Zuckerfest haben sich in Göttingen mittlerweile 80 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, mehrere Hundert Menschen sind in Quarantäne. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, will die Stadt alle Göttinger Schulen und einige im Landkreis diese Woche schließen.
Quelle: Weitere Corona-Infektionen nach Zuckerfest in Goettingen | GMX

Das könnte locker Faktor 100 sein.
Sicher, theoretisch könnte fast alles, die Frage ist wie wahrscheinlich etwas ist (und ob man die "irrelevanten" Verstöße mit ihrer eher theoretischen Natur wirklich mitzählen möchte).
("Party in engen, schlecht gelüfteten Räumlichkeiten mit 100ten Teilnehmern).
Das würde dann ja aber auch nur als 1 Verstoß zählen.
und bezüglich des :offtopic::
Ich glaube für Videos, die man einfach mal so als "sollte man gesehen haben" vorschlagen möchte, gibt es hier einen eigenen Thread.
Der Thread (du meinst meinen?) ist genau dafür nicht da. Themenbezogene Videos gehören in die entsprechenden Threads. Egal ob es um ein Spiel geht, um eine neue CPU oder GPU, völlig egal um welches Thema es geht, wenn jemand einen Beitrag zu dem Thema gesehen hat, und da spielt es auch keine Rolle ob in Text-, Audio- oder Videoform, dann sollte er diesen Beitrag in dem entsprechenden Thread posten dürfen. So läuft das im Internetz, und auch allen Foren, schon von Anfang an. Auch hier im Forum wird regelmäßig auch mal nur ein Link in einem Beitrag gepostet. Im besten Fall enthält der Link-Titel schon Informationen, oder das Thumbnail des eingebetteten Videos, im ungünstigsten Fall muß man den Link mal anklicken, wenn man nicht versteht worum es geht.

Und das war soweit mir bekannt auch noch nie ein Problem. Ob man sich gelegentlich zusätzliche Informationen wünscht? Keine Frage. Aber heutzutage ist es normal, dass da auch regelmäßig nur mal Links geteilt werden - was zumindest schon mal die Aussage enthält "Hab ich gesehen/bin ich drüber gestolpert, finde ich interessant, schaut es euch mal an wenn ihr Zeit habt". Was aber auch genau so bedeutet "Laßt es sein wenn ihr keine Zeit, oder warum auch immer, keine Lust habt".

Und dass das Thema des zuletzt von mir verlinkten Videos "Medienkritik" ist, war in meinen Augen genau so klar bei einem Titel wie "Die Zerstörung der Presse", wie die selbsterklärende "grobe Inhaltsangabe", wenn man so ein Video in einem Thread verlinkt, in dem es um Corona geht, und wo sich schon xmal genau darüber unterhalten wurde (Fake-News usw). Wenn man also nur 4 Sekunden nachdenkt, oder 2 Sekunden selber Google bemüht, dann hätte man nicht nur die selbe, sondern sogar mehr Infos zu dem Video erhalten, als die Person die es einfach nur mal schnell teilen wollte mit einem oder zwei Sätzen "Begleittext" hätte bieten können. Zumal die meisten User keinen Begleittext "brauchen", und alle anderen mehr oder weniger viel, um zufrieden zu sein.

Und wenn irgendwer keine Lust hat, ohne "Begleittext" einen Link zu egal was für einem Beitrag anzuschauen, dann kann es es doch einfach lassen. Seit wann gibt es einen Zwang links anzuklicken. Sich darüber zu beschweren ist auch genau so unnötig wie in einem Thread zu einer News/einem Artikel zu posten, dass das Thema einen nicht interessiert. Same Story, dann soll derjenige den Link doch einfach nicht anklicken und gut ist es.

Und wie gesagt, auch hier im Corona-Thread wurden und werden oft genug nur Links gepostet, wo der Begleittext auch mal nur der Link-Titel ist.

Hier dagegen sehe ich externe Links als konkrete Informationsquelle -dann will man eben möglichst schnell einen Eindruck haben, ob mans nicht vielleicht schon weiß oder ob es überhaupt Informationen oder ""Informationen"" sind- oder noch direkter Teil einer Argumentation zum Thema. Die sollte dann auch ersichtlich sein.
Das ist es ja auch. Man muß im Jahr 2020 eben einfach nur in der Lage sein (und alles in der Richtung meine ich immer allgemein, also beziehe es bitte nicht [auch nicht auszugsweise] auf dich persönlich) selbst den eigenen "Begleittext" zu extrahieren, den man individuell haben möchte. [Wenn einem die "Überschrift nicht reicht:]Das kann (bei einem verlinkten Audio- oder Video-Beitrag) 2 Sekunden googeln sein, mit anschließend zb. 8 Sekunden lang einen verlinkten Text (Artikel/News zum Audio-/Video-Beitrag) zu lesen, es kann bedeuten einfach mal schnell/grob den verlinkten Text selbst zu überfliegen, oder bei einem Video kurz 30 Sekunden des Anfangs anzuschauen, oder es mit Pfeiltasten/Maus kurz anzuschneiden.

Links only zu teilen ist heutzutage doch ganz normal, und ganz besonders dann wenn es um einen Beitrag geht (zb. ein Video von Igor zu einer CPU/GPU), über den man anschließend gar nicht groß diskutieren möchte, sondern der vielleicht einfach nur "sehenswert" ist, bzw. Infos enthält die man zur Kenntnis nehmen sollte/kann. So wie ich mich mit niemandem zwingend über das Rezo-Video austauschen wollte, aber wenn es jemand angeschaut hätte, und es dann wollte, über Auszüge davon auch gerne getan hätte. Sich über den Inhalt auszutauschen steht ja jedem frei.

Ich fand das Video im Zusammenhang mit dem Corona-Thread interessant, wollte es "nur kurz teilen", und fertig. Wer will schaut es an, alle anderen lassen es. Und einen Belgeittext gab es nicht, weil der mehr Zeit in Anspruch genommen hätte, um dem Video bzw. seinem Inhalt meiner Meinung nach auch nur ansatzweise gerecht zu werden, dass die 3 Sekunden die ich bereit gewesen wäre dafür zu investieren nicht ausgereicht hätten. Und "Medienkritik" als Thema war für mich durch den Titel selbsterklärend. :ka:

Der Sinn von "schnell mal teilen" ist es ja es so schnell wie möglich zu teilen. Und das bedeutet "Link posten" und fertig.

Primärquelle sind Youtube-Videos sowie praktisch nie, also kann man auch immer direkt die Quelle verlinken beziehungsweise die großen Nachrichtenanbieter, deren Zusammenfassungen einen eigenen Wert haben, bieten praktische immer auch eine Textfassung an.
Es geht nicht darum was und wo eine Primärquelle ist, die meisten wissen ja nicht mal was das bedeutet. Also sollten diejenigen (paar %) die es so genau interessiert sich die Quellen nach ihren Ansprüchen selber suchen. Allen anderen reicht das PCGH-Video, das Rezo-Video, das MaiLab-Video oder HaraldLesch-Video. Denen reicht es, wenn dort Informationen gebündelt werden. Und bei Rezo kommt ja noch dazu, dass die Videos die er in dieser Art macht immer ein Quellenverzeichnis zu quasi jeder einzelnen Aussage/Behauptung beinhaltet. Inwieweit dieses Verzeichnis jetzt ausreicht, tja, genau das muß wieder jeder für sich entscheiden. Aber ohne das Video gesehen zu haben kann doch niemand etwas mit dem Quellenverzeichnis anfangen, weil die zur genannten Quelle genannte Behauptung/Aussage doch gar nicht bekannt ist.

Hier zb. das Quellenverzeichnis des Rezo-Videos: Quellen Pressevideo - Google Docs

Und wie gesagt, fehlen die Quellen die man selbst haben möchte in der Beschreibung oder der Fußnote, dann ignoriert man eben den Beitrag. Wo ist das Problem dabei? Ich verlange ja nicht mal in einem Spitzenrestaurant wirklich alles nach meinen Vorstellungen zuzubereiten. Die Umstände sind vorgegeben, also entscheide ich ob das Angebot für meine Ansprüche geeignet ist oder nicht. Da hilft auch ein Begleittext nichts, wenn der verlinkte (Video-) Beitrag nicht in dem Stil gemacht wurde den ich mag, wenn die Quellenangabe meinen Vorstellungen nicht entspricht, oder ich die blauen Haare von dem Typen im Video nicht mag - oder schon ein Problem damit habe dass der Beitrag von einem YouTuber stammt. Oder noch besser, wenn ich der Meinung wie der eine User weiter vorne bin, und Links allgemein nicht als Quelle akzeptiere. -.-

Und man sieht ja im Internetz sehr gut, dass der fehlende "Begleittext" die meisten User/Zuschauer nicht nur gar nicht stört, sondern sie auch schon lange gelernt haben damit umzugehen. Die einen User springen durch den Beitrag (Audio, Video oder Text), die anderen User schauen sich einfach mal die ersten 1-3 Minuten an - jeder so wie er es mag.
 
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Ist ne Demokratie, Trump ist trotz allem kein Diktator also meiner Meinung nach echt deren Problem.
 
Ist ja auch Bullshit, Krankenkassenkärtchen benutzen und gut. Wobei...hier sagt ja jeder, man solle Solidarischer sein. Dann könnten die GKV auch mal Solidarisch zu den PGV sein.^^

Privatversicherte haben mit ihrem Ausstieg aus der Krankenversicherungs-Solidargemeinschaft ausdrücklich erklärt, mit diesem Pöbel nichts zu tun haben zu wollen. Es wäre eine Beleidigung, Almosen von diesem anzunehmen! :P
 
Privatversicherte haben mit ihrem Ausstieg aus der Krankenversicherungs-Solidargemeinschaft ausdrücklich erklärt, mit diesem Pöbel nichts zu tun haben zu wollen. Es wäre eine Beleidigung, Almosen von diesem anzunehmen! :P

Dann soll aber auch der "Pöbel" sich nicht beschweren.
 
Da haben Sie doch auch völlig recht. Wenn Herr Spahn etwas fordert und umsetzen will, soll er es bezahlen. Das müsste über die Gesundheitsämter laufen. Krankenkassen entscheiden selber, was sie bezahlen, Vorsorge gibt es kaum noch und bezahlt wird, was für nützlich angesehen wird. Volkswirtschaftlich betrachtet ist der strunzen dämlich, für die einzelne Kostenstelle "Krankenkasse" ist das sehr vorteilhaft. Was interessieren Krankenkassen Folgekosten für Arbeitgeber.

Ich bin schon lange für eine Bürgerversicherung mit alle Bundesdeutschen.Und dann mit auswählbaren Blöcken und der möglichkeit, unterschiedliche Bereiche auszuklammern oder einzubeziehen und z.B: selbstbestimmt die Höhe des Krankengeldes festzulegen.

Privatversicherte haben mit ihrem Ausstieg aus der Krankenversicherungs-Solidargemeinschaft ausdrücklich erklärt
Wieso, es gibt doch einen Risikostrukturausgleich (RSA)
Risikostrukturausgleich (RSA) - Bundesgesundheitsministerium
 
Privatversicherte haben mit ihrem Ausstieg aus der Krankenversicherungs-Solidargemeinschaft ausdrücklich erklärt, mit diesem Pöbel nichts zu tun haben zu wollen. Es wäre eine Beleidigung, Almosen von diesem anzunehmen! :P

Mit der Alter oder sonstiges steigen auch die Beiträge und dann kommen die wieder zurück. :ugly:
 
Mit der Alter oder sonstiges steigen auch die Beiträge und dann kommen die wieder zurück. :ugly:
Die Systeme sind anders. Die private Krankenversicherung hat Vorteile, weil man völlig frei seine Tarife zusammen stellen kann und gerade Kleingewerbetreibende nicht das Geld für die gesetzliche haben. Dann nimmt man eine Private mit wenig Leistungsumfang und bis zu 5000,-€ Selbstbeteiligung im Jahr. Defakto bezahlt man damit alles selber und hat nur für wirklich große Dinge wie eine Krebsbehandlung eine Versicherung. Dazu kommen andere Nachteile wie einzeln zu bezahlende Kinder.

Die Kosten im Alter hängen massiv von der Versicherung und dem Vertrag ab. Ich zahle z.B. immer schon für meine Private Versicherung dasselbe wie ich auch gesetzlich hätte zahlen muss. Die Differenz von anfangs billiger privater zur gesetzlichen ging immer ein ein Konto für die Reduzirung der Beiträge im Alter. Ich bin dieses Jahr trotzdem ausgetreten, weil es in diesem Land keine Rechtssicherheit mehr gibt und willkürlich Geld von privaten abgezwackt wird. Genau das macht das Konzept unkalkulierbar und im alter teuer. Und das Volk jöhlt und meint, es trifft nur Reiche. Blödsinn, es trifft ganz andere.

Im Prinzip sind es zwei Versicherungsarte. Die Gesetzliche für unmündige Angestellte, denen man vom Gesetzgeber her nicht zutraut 2m weit zu denken, die man entmündigt und ausnimmt, und es gibt das System der privaten Veesicherung für mündige Menschen, denen man Selbstverantwortung zutraut. Das haben natürlich mitnichten alle und darum werden vermeintlich billige Verträge im Alter teuer. Da muss man früh genug aufpassen.

Die Grenze, um von der privaten zurück in die gesetzliche zu kommen, liebt glaube ich bei 55 Jahren, es kann auch mehr oder weniger sein, die Zahl habe ich noch schwach im Kopf. Für Ältere gibt es bestimmte Ausnahmen, wie z.B. der Eintritt in die Familienversicherung
Zurueck in die GKV: So funktioniert die Rueckkehr in die Gesetzliche &#10003;
 
Mit der Alter oder sonstiges steigen auch die Beiträge und dann kommen die wieder zurück. :ugly:

Nö, zurück kommt die gar nicht.

Damit du dich privat versichern kannst, brauchst du ca. 4800€ Gewinn im Monat (!)

Das Problem ist nur, das wird niemals überprüft.
Solo-Selbstständige wählen gerne diese Art,
um am Anfang die Kosten etwas zu senken.

Wenn das mit dem Gewinn nicht passt,
wird trotzdem weiter gemacht.
Man hat dann ja auch keine Knete für eine private Rentenversicherung.

Deswegen racken die bis zum Umfallen,
und gehen dann,
wes es wirklich nicht mehr weitergeht,
in die H4-Matte. :D
 
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