Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Zwischen nicht interessieren - was man auch so äußern kann - und diffamieren - "seid wann machen bunte Haare und ein Youtube Channel einen zum qualifizierten kompetenten Kritiker der Presse - gibt es einen erheblichen Unterschied.
Aber ich muss dem beipflichten, dass es eine Unart ist - wenn das Thema nicht extra dafür spezifiziert ist - Videos, gerade "lange", kommentarlos zu posten.

Letzteres ist das Problem: Es gibt ein paar Milliarden Videos da draußen und man kann sie schlecht alle ansehen, um sie dann beurteilen zu können. Also geht man nach dem, was man hier als Begleittext dazu geliefert bekommt (nichts) und was man auf den ersten Blick an Besonderheiten erkennen (öh - ne Frisur?). => Ablage P. Posts, die vom Gegenüber verlangen, erstmal auf gut Glück einen halbe Stunde Zeit zu investieren, bringen ein Thema garantiert nicht voran.
 
Was man als Qualitätsmerkmal heranziehen kann: Wer einen substanziellen Beitrag/Kommentar zu einem Sachverhalt als Video verfassen kann, *muss* auch in der Lage sein, den groben Inhalt in prägnanter Textform zu präsentieren und *sollte* genau das als Zeichen des Respekts gegenüber seinem Publikum auch tun. Das ist jene formale Kompetenz, deren Fehlen für die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Sachverhalt nichts Gutes ahnen lässt.

Es kann natürlich sein, dass auch jemand komplett unbedarft ist und das Thema trotzdem zufällig so durchdrungen hat, dass man um den Beitrag nicht herum kommt, aber die Chance dafür ist doch sehr, sehr gering. Und gerade in Sachen Medienkritik darf / sollte / muss man Medienkompetenz beim Kritiker voraussetzen.
 
Ja, wir schaffen das. Wir sind auf dem guten Wege, viele unserer Probleme zu lösen:
- Bald gibt es wieder billiger Wohnungen
- Das Rentenproblem wird entschärft
Wie kommst du da drauf?
Das Rentenproblem wird sicher nicht entschärft, auch wenn das Virus einige Rentner getroffen hat, die Baby-Boomer kommen teilweise erst noch in die Rente.
Auch die Wohnungen werden sicher nicht billiger, gerade in den Großstädten nicht, da hier immer noch Nachfrage vorhanden ist und diese größer als das Angebot ist.
 
Wenn die Leute weniger Arbeit haben, können die aber auch nicht in eine teurere Wohnung ziehen. Da geht die Nachfrage also kräftig nach unten.
Die Städte müssen natürlich Sozialwohnungen bauen.
 
Wenn die Leute weniger Arbeit haben, können die aber auch nicht in eine teurere Wohnung ziehen. Da geht die Nachfrage also kräftig nach unten.
Die Städte müssen natürlich Sozialwohnungen bauen.

Es wird sich zeigen, ob eine eventuell sinkende Nachfrage (da wird sich vor allem die Frage stellen: in welchem Segment des Wohnungs- bzw. Immobilienmarktes?) die seit Jahren geschrumpfte Rentabilität anderer Anlageformen aufwiegen wird oder nicht. Wir haben ja die Situation, dass wir tendenziell immer größere Mengen anlagesuchenden Kapitals haben, andere Anlageformen aber - insbesondere festverzinsliche Papiere - immer weniger abwerfen. Zusammen mit der Verfügbarkeit von mehr oder weniger zinsfreien Krediten hat das zu einem riesigen Immobilienboom geführt, die Preise für die endliche Ressource "Boden" sind entsprechend durch die Decke gegangen. Mein marginaler ökonomischer Sachverstand reicht nicht aus, um da eine Prognose zu treffen. Wird man abwarten müssen.
Ich fürchte aber, dass gerade die Kommunen immer weniger Spielraum haben werden, um eventuell schon angedachte Wiedereinstiege in den sozialen Wohnungsbau tatsächlich umsetzen zu können. Die Pandemie mit ihren direkten Kosten und Einnahmeausfällen wird tiefe Löcher in die öffentlichen Haushalte fressen. Vielleicht wird das sogar zu einer weiteren Privatisierungswelle führen. Z.B. und ironischerweise bei den Krankenhäusern, vielleicht aber auch bei (teils) kommunalen Wohnungsgesellschaften. Und ob man der Versuchung wird widerstehen können, in dieser Situation städtischen Grund und Boden an Investoren zu verkaufen, statt etwa von der bis vor kurzem ja wieder mehr in der Diskussion auftretenden Erbpacht Gebrauch zu machen...
 
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Es wird sich zeigen, ob eine eventuell sinkende Nachfrage (da wird sich vor allem die Frage stellen: in welchem Segment des Wohnungs- bzw. Immobilienmarktes?) die seit Jahren geschrumpfte Rentabilität anderer Anlageformen aufwiegen wird oder nicht. Wir haben ja die Situation, dass wir tendenziell immer größere Mengen anlagesuchenden Kapitals haben, andere Anlageformen aber - insbesondere festverzinsliche Papiere - immer weniger abwerfen. Zusammen mit der Verfügbarkeit von mehr oder weniger zinsfreien Krediten hat das zu einem riesigen Immobilienboom geführt, die Preise für die endliche Ressource "Boden" sind entsprechend durch die Decke gegangen. Mein marginaler ökonomischer Sachverstand reicht nicht aus, um da eine Prognose zu treffen. Wird man abwarten müssen.
Ich fürchte aber, dass gerade die Kommunen immer weniger Spielraum haben werden, um eventuell schon angedachte Wiedereinstiege in den sozialen Wohnungsbau tatsächlich umsetzen zu können. Die Pandemie mit ihren direkten Kosten und Einnahmeausfällen wird tiefe Löcher in die öffentlichen Haushalte fressen. Vielleicht wird das sogar zu einer weiteren Privatisierungswelle führen. Z.B. und ironischerweise bei den Krankenhäusern, vielleicht aber auch bei (teils) kommunalen Wohnungsgesellschaften. Und ob man der Versuchung wird widerstehen können, in dieser Situation städtischen Grund und Boden an Investoren zu verkaufen, statt etwa von der bis vor kurzem ja wieder mehr in der Diskussion auftretenden Erbpacht Gebrauch zu machen...

Das Problem ist, dass der Immobilienboom eben, wie von dir beschrieben, allein auf (von Merkel & Co auf Kosten der Allgemeinheit an einen kleinen Kreis von Betuchten verschenktes) Geld basiert, dass IRGEND eine Anlagemöglichkeit sucht. Könnten genausogut Edelmetalle, Porzellanpuppen oder Eierlöffel sein. Diese Blase wird irgendwann platzen und dann dürften Wohnungen sehr schnell sehr günstig werden (und wieder ein paar Leute -erfolgreich- um Hilfen betteln, weil sich ein Teil ihrer Millionen in Luft auflöst). Corona hat das, obwohl jetzt noch mehr von unserem Geld an Fonds und Konzerne verschenkt wird, wahrscheinlicher gemacht, denn wegbrechende Dividenden wegen zahlungsfähiger Mieter sind ein naheliegender Anstoß, der die ersten zum Verkauf bringen könnte.
 
Oder weil die aktuellen Mieter die Miete aussetzen müssen.
Dazu man noch die Mietpreisbreme, wenn also jemand verstirbt, kann man die alte Wohnung nicht so teuer weiter vermieten.


Edit: Liveblog zum Nachlesen: ++ Mehr als 100.000 Tote in den USA ++ | tagesschau.de

Zahl der Toten in den USA steigt auf 104.396

21:40 Uhr
Die Zahl der Virus-Toten in den USA steigt nach Angaben der Behörde CDC um 696 auf 104.396. Die Zahl der bestätigten Infizierten legt um 26.177 auf rund 1,787 Millionen zu.


Erstmals seit März kein einziger Toter in Spanien

18:28 Uhr
Erstmals seit März ist in Spanien ein Tag vergangen, ohne dass ein neuer Corona-Toter gemeldet wurde. In den 24 Stunden von Sonntag bis Montag habe es außerdem nur 71 bestätigte Neuinfektionen gegeben, sagte der Chef der Behörde für Gesundheitliche Notfälle, Fernando Simón. Die Zahlen seien "sehr, sehr ermutigend". Spanien hatte den ersten Todesfall der Corona-Pandemie am 3. März vermeldet, den nächsten zwei Tage später. In der Folge stieg die Zahl der Infizierten und Toten exponentiell an. Den Höhepunkt erreichte sie am 2. April mit 950 Toten innerhalb von 24 Stunden. Insgesamt starben nach offiziellen Zahlen in Spanien 27.127 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2, 240.000 Infektionen wurden bestätigt.


R-Wert steigt wieder in Deutschland

17:53 Uhr
Nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts liegt die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, bei 1,20. Am Vortag war es noch 1,04. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.


Remdesivir zeigt bei milden Verläufen von Covid-19 Besserung

16:27 Uhr
Das Medikament Remdesivir zeigt seinem Hersteller Gilead zufolge bei Patienten mit milden Verläufen von Covid-19 Erfolge. Das ergebe eine weitere Studie, teilt der US-Biotechkonzern mit. Nach einer fünftägigen Behandlung mit Remdesivir gehe es einer höheren Anzahl Patienten nach elf Tagen besser als denen mit Regelversorgung. Bei Tests, bei denen zehn Tage Remdesivir gegeben werde, zeichne sich derselbe Trend ab. Es lägen aber noch nicht genügend Daten vor.


Illegal geöffnete Shisha-Bar Ausgangspunkt des Göttinger Ausbruchs

14:30 Uhr
Eine Shisha-Bar steht laut Behörden im Zentrum des Göttinger Corona-Ausbruchs. Nach Angaben einer Stadtsprecherin hatte die Bar geöffnet, obwohl sie es wegen der Corona-Auflagen noch nicht durfte. Mehrere Menschen, die später an Covid-19 erkrankten, waren zuvor dort gewesen. Die Bar sei geschlossen worden, es werde ein Bußgeld geben, sagte die Sprecherin weiter.
Bislang wurden 310 Kontaktpersonen identifiziert, darunter Dutzende Kinder und Jugendliche, die nun alle in strenge Quarantäne müssen. 36 Menschen wurden bisher positiv auf Sars-CoV-2 getestet, eine Person ist schwer erkrankt.
Außer in der illegal geöffneten Shisha-Bar soll sich ein Großteil der anderen Betroffenen bei oder nach mehreren größeren Familienfeiern infiziert haben.


Iran: Höchste Zahl an Neuinfektionen seit Monaten

14:20 Uhr
Der Iran hat mit fast 3000 Neuinfektionen den höchsten Anstieg seit zwei Monaten verzeichnet. "Die Leute scheinen zu denken, dass das Coronavirus verschwunden ist, aber wir sind weit davon entfernt", sagte Gesundheitsminister Saïd Namaki in einem Fernsehinterview. Das Land könne jederzeit einen weiteren "gefährlichen Höchststand" erleben, warnte er.
Nach Angaben eines Ministeriumssprechers stieg die Zahl der Infektionen um 2979 auf 154.445. Die Zahl der Corona-Toten erhöhte sich demnach um 81 auf 7878.
Einige iranische Behördenvertreter und ausländische Experten halten die offiziellen Zahlen der Regierung in Teheran für zu niedrig.


In Lateinamerika jetzt eine Million Corona-Fälle

13:05 Uhr
In Lateinamerika und der Karibik ist die Zahl der Corona-Infektionen auf über eine Million gestiegen. Seit Beginn der Pandemie steckten sich 1.016.828 Menschen in der Region an, die Hälfte davon in Brasilien.
Peru meldete einen starken Anstieg der Infektionen: Trotz seit Wochen andauernder Ausgangsbeschränkungen registrierten die Behörden 8800 neue Fälle innerhalb eines Tages. Das Land ist den Infektionszahlen zufolge nach Brasilien am stärksten von der Gesundheitskrise betroffen. Bislang starben in Peru mehr als 4500 Menschen an Covid-19.


Befragung bestätigt Verlust des Geruchssinns

11:09 Uhr
Eine international angelegte Befragung belegt, dass eine Coronainfektion mit dem Verlust des Geruchssinns einhergehen kann. Das Virus greife offenbar Zellen des Riechepithels an und sorge für einen Ausfall der Rezeptoren, teilte das an der Analys beteiligte Universitätsklinikum Dresden mit. Da sich die Zellen regelmäßig erneuern, klinge die Geruchsstörung bei vielen Betroffenen auch wieder ab. Das Phänomen gehe - anders als etwa bei einem grippalen Infekt - nicht mit einer verstopften Nase einher. Die Ergebnisse resultieren aus einer Onlinebefragung, an der mehr als 4000 Corona-Patienten aus über 40 Ländern teilgenommen haben. Die Analyse wurde bisher nur in einer sogenannten Preprint-Version veröffentlicht - das heißt sie wurde noch nicht von unabhängigen Gutachtern beurteilt.


Jeder Zweite würde sich impfen lassen

09:24 Uhr
Jeder zweite Deutsche würde sich gegen das Coronavirus impfen lassen, wenn es einen Impfstoff gäbe. Wie aus einer repräsentativen Online-Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov hervorgeht, würde jeder Vierte dies vielleicht tun. Jeder Fünfte der 2056 Befragten lehnt eine Impfung ab. Männer würden sich eher impfen lassen als Frauen. Derzeit ist noch kein Impfstoff gegen das Coronavirus verfügbar. In der Frage nach einer Impfpflicht sind die Deutschen gespalten: Während 44 Prozent der Befragten dafür plädierten, sind 40 Prozent dagegen.


Sterberisiko nach OPs bei Corona-Infizierten erhöht

08:59 Uhr
Eine Coronavirus-Infektion erhöht einer internationalen Studie zufolge das Sterberisiko von Patienten nach einer Operation. Die Ergebnisse wurden von dem Forschungsnetzwerk CovidSurg Collaborative im Fachmagazin "The Lancet" veröffentlicht. Beteiligt war auch das Universitätsklinikum Tübingen. Die Forscher haben Daten von 1128 Patienten aus 235 Krankenhäusern in 24 Ländern untersucht - in Europa, aber auch in Afrika, Asien und Nordamerika. Insgesamt betrug die Mortalität - also die
Sterblichkeit - während der ersten 30 Tage nach der Operation 23,8 Prozent. Normalerweise liege sie bei solchen OPS bei unter einem Prozent, sagte der Tübinger Mitautor der Studie, Alfred Königsrainer, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie. Ob sich diese Daten auch auf deutsche Krankenhäuser übertragen lassen, solle nun weiter untersucht werden.


Nun ist nur die Frage, ob die OPs während der Infektion stattfanden, oder schon, als die Leute eigentlich wieder gesund waren. Könnte aber durchaus mit einer höheren Blutungsneigung durch die geschädigten Gefäße zusammenhängen.
Covid-19-Schaeden jenseits der Lunge: Der Angriff des Coronavirus auf die Blutgefaesse - Wissen - Tagesspiegel

Wobei durch die überschießenden Abwehrmaßnahmen des Körpers dann sogar das Gegenteil der Fall sein kann, bzw. in der Realität der Fall zu scheinen ist:
https://www.tagesspiegel.de/wissen/covid-19-schaeden-jenseits-der-lunge-der-angriff-des-coronavirus-auf-die-blutgefaesse/25823834.html schrieb:
Hat das Virus erst die Lunge so weit geschädigt, dass es in die Blutbahn gerät, kann es seine Arbeit dort fortsetzen, und dafür sorgen, dass sich auch die Blutgefäße entzünden. Das führt zum einen zu einer noch stärkeren Abwehrreaktion, die unter Umständen in dem von vielen Ärzten gefürchteten Zytokinsturm enden kann, bei dem das Abwehrsystem vollkommen unkontrolliert zu arbeiten beginnt und nicht mehr das Virus, sondern den eigenen Körper bekämpft.

Zum anderen sorgt es dafür, dass die Blutgerinnungskaskade einsetzt, die eigentlich dafür da ist, Wunden zu schließen. Übereinstimmend schreiben Mediziner davon, dass sie hohe Konzentrationen von Gerinnungsfaktoren im Blut messen, wenn Patienten schwer krank sind.
Bestätigt werden diese frühen Beobachtungen nun unter anderem durch erste Obduktionsstudien aus Hamburg. Eigentlich wollten die Rechtsmediziner vom Uniklinikum Eppendorf (UKE) warten, bis sie deutlich mehr - vielleicht zwanzig oder fünfzig - Verstorbene untersucht haben würden.

Doch nach nur zwölf Obduktionen entschlossen sie sich, ihre Erkenntnisse in der Fachzeitschrift „Annals of Internal Medicine“ zu veröffentlichen. Zu bedeutend erschien ihnen das, was sie da sahen, für die weitere Behandlung anderer Erkrankte: Denn sieben von den 12 Obduzierten wiesen Thrombosen auf. Vier von ihnen waren eben auch nicht an Lungenentzündungen, sondern an Lungenembolien verstorben. Diese treten auf, wenn Blutgerinnsel zur Lunge wandern und sich dort festsetzen.

[...]

Oftmals, sagt Horst, würden sich diese Blutgerinnsel in den Beinen bilden, dann in die Lunge wandern und dort zum plötzlichen Herzkreislaufstillstand führen.
Zur Vorbeugung empfehlen Fachgesellschaften, Patienten mit Blutverdünnern zu behandeln. Doch welche Dosierung hier die richtige ist, weiß laut Stavros Konstantinides (Mainz) niemand.


Wobei auch durch Corona-Schäden OPs nötig sind. Oder Patienten sind vor der Infektion mit Corona durch eine OP geschwächt.
Bsp:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/112129/COVID-19-Befall-der-Endothelien-koennte-Multiorganversagen-erklaeren schrieb:
Der erste Patient, ein 71 Jahre alter Mann, musste nach einer Nierentransplantation Immunsuppressiva einnehmen. Er war 8 Tage nach Beginn von COVID-19 an einem Multiorganversagen gestorben. Die histologischen Untersuchungen zeigen, dass es in den Blutgefäßen von Herz, Niere und Darm zu einer Endotheliitis und Apoptose einzelner Endothelien gekommen war.

Bei der zweiten Patientin, einer 58 Jahre alten Frau mit Diabetes, Bluthochdruck und Adipositas, war es am 16. Tag der Erkrankung zu einem Mesenterialinfarkt gekommen. Die Frau starb kurz nach der chirurgischen Entfernung des abgestorbenen Darmabschnitts an einem Herzinfarkt. Bei der Autopsie wurde eine Endotheliitis in Lunge, Herz, Niere und Leber, sowie eine Leberzellnekrose entdeckt.
 
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Am Pfingstwochenende sind die Corona-Regeln in Köln nach Angaben des Ordnungsamtes «im Großen und Ganzen» eingehalten worden. Es wurden von Freitag bis Sonntag allerdings 108 Verstöße verzeichnet, hieß es am Montag.
108 Verstoesse gegen Corona-Regeln am Wochenende in Koeln | koeln.de

Hm, 108 Verstöße für eine Stadt wie Köln find ich ehrlich gesagt nicht viel.


Und da es irgendwie doch OT ist:
Letzteres ist das Problem: Es gibt ein paar Milliarden Videos da draußen und man kann sie schlecht alle ansehen, um sie dann beurteilen zu können. Also geht man nach dem, was man hier als Begleittext dazu geliefert bekommt (nichts) und was man auf den ersten Blick an Besonderheiten erkennen (öh - ne Frisur?). => Ablage P. Posts, die vom Gegenüber verlangen, erstmal auf gut Glück einen halbe Stunde Zeit zu investieren, bringen ein Thema garantiert nicht voran.
Der Begleittext war der Titel (übersetzt "Medienkritik"), wie so oft bei Only-Verlinkungen von sehr vielen Usern und nicht nur hier im Thread, zu denen es nur den Link bzw. Link-Titel (und keinen weiteren Begleittext) gibt.

Und man muß auch idR keine halbe Stunde investieren, um zu wissen ob ein Thema/Video einen interessiert oder nicht. Bei dem von mir verlinkten Video reichen (neben dem Titel) die ersten ca. 75 Sekunden für einen ganz groben Überblick. Ich empfand das Video als interessant, und weil es auch zum Thema hier passt (Corona, Corona-Fake-News), habe ich es "einfach nur kurz/schnell" hier gepostet. Niemand ist verpflichtet das Video anzuschauen, oder auch nur den Link anzuklicken, wenn er seiner Meinung nach zu wenig "Begleittext" dazu bekommt. Einfach ignorieren oder nicht anklicken. Klingt komplizierter als es ist.

Übrigens: Man kann auf YouTube (sowie vielen anderen Portalen) mit den Pfeiltasten ein Video - je nachdem wie interessant/uninteressant man es findet - in einem Bruchteil der eigentlichen Laufzeit anschauen. Schon mit erhöhter Wiedergabegeschwindigkeit lassen sich bis zu 50% (und mehr) sparen, sogar ohne Inhalte zu überspringen. So bekommt man in der gleichen Zeit deutlich mehr Infos direkt aus dem Video, als aus irgendeinem Begleittext - außer der Text ist eine exakte und ausführliche Inhaltsangabe. Dazu kommt, dass der geübte Multitasker ein Video im Hintergrund laufen lassen kann, während er im Vordergrund andere Dinge macht (zb. in Foren posten).

Aber vermutlich muß man ein professioneller VoD-Konsument (Internetz-Junkie) sein, um auf diesem Weg Informationen konsumieren zu können.
biggrin1.gif

Was man als Qualitätsmerkmal heranziehen kann: Wer einen substanziellen Beitrag/Kommentar zu einem Sachverhalt als Video verfassen kann, *muss* auch in der Lage sein, den groben Inhalt in prägnanter Textform zu präsentieren und *sollte* genau das als Zeichen des Respekts gegenüber seinem Publikum auch tun. Das ist jene formale Kompetenz, deren Fehlen für die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Sachverhalt nichts Gutes ahnen lässt.

Es kann natürlich sein, dass auch jemand komplett unbedarft ist und das Thema trotzdem zufällig so durchdrungen hat, dass man um den Beitrag nicht herum kommt, aber die Chance dafür ist doch sehr, sehr gering. Und gerade in Sachen Medienkritik darf / sollte / muss man Medienkompetenz beim Kritiker voraussetzen.
Beim ersten überfliegen deines Textes dachte ich du meinst mich, bis ich gesehen habe dass du den Ersteller des Videobeitrages meinst. Und zum Thema "Medienkompetenz" möchte ich mal kurz Wiki zitieren: "Medienkompetenz bezeichnet die Fähigkeit, Medien und ihre Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend sachkundig zu nutzen." Damit ist natürlich auch der Konsum gemeint.

Und heutzutage ist es den "Konsumenten" in vielen Bereichen viel wichtiger wer und wie jemand Informationen verbreitet, als die Frage nach dem exakten Was. Deswegen ist für sehr viele Zuschauer/"Power-Konsumenten" eine Inhaltsangabe über den Titel hinaus gar nicht wichtig, weil das Medium selbst (Video/Autio/Text) den "Begleittext" idR schon am Anfang des Videos/Beitrages liefert. Und manche User wissen sogar schon anhand der Frisur oder der Haarfarbe, oder weil es sich um einen YouTuber handelt, dass der Ersteller des Videos über keine Kompetenz verfügt - und damit das Video uninteressant ist - selbst wenn es über einen aussagekräftige Begleittext verfügt hätte.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten "VoD-Info-Videos" im Internetz angeschaut werden, ohne dass der Zuschauer vorher in die Videobeschreibung schaut.
Übrigens reichen 4 Sekunden googeln, und man hat so viele Infos zu dem Video wie man haben will (auch schon gestern morgen). Aber ich habe mir die Kritik natürlich zu Herzen genommen, und meinen "Beitrag" überarbeitet, und um ein paar Informationen ergänzt.

Weiteren Fragen/Anregungen dazu bitte per PN, oder wenn gewünscht Bescheid sagen, dann könnte man das Thema "Begleittext" auch gerne ausgliedern.

Internetlinks, youtube Videos oder Twitterposts sind keine Quellen
Es wird immer besser.
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Internetlinks, youtube Videos oder Twitterposts sind keine Quellen und "die Zerstörung der Presse" ist genau der Stil, den er bei der Boulevardpresse kritisiert. Und wer die Presse mit den kruden Theorien des wildgewordenen Kochveganers vergleicht, verdient eigentlich keine Aufmerksamkeit.
 
Ahja, wenn zB die FAZ was Online reinsetzt ist das keine Quelle, aber wen sie es in der Zeitung drucken schon?
Ich hoffe mal nicht, ansonsten hättest du dich selber übertroffen.
 
Ahja, wenn zB die FAZ was Online reinsetzt ist das keine Quelle, aber wen sie es in der Zeitung drucken schon?
Ich hoffe mal nicht, ansonsten hättest du dich selber übertroffen.

Die FAZ ist eine Zeitung, keine Quelle. Sie kann eine Quelle sein, wenn sie den Sachverhalt selbst recherchiert hat. Wenn Sie nur eine Agenturmeldung verbreitet, ist sie definitiv keine.
 
Nun ist nur die Frage, ob die OPs während der Infektion stattfanden, oder schon, als die Leute eigentlich wieder gesund waren.
So wie es im Text steht, ist es eine akute Infektion. Dann hat das ganze keine Aussage. Man könnte auch meinen, es geht um Patienten mit überwundener Infektion, das wäre sachlich logischer, müsste man aber anders ausdrücken. Da unsere Sprache, insbesondere in den medien, Stück für Stück verkommt, gibt es weiten Interpretationsspielraum und die Tagesschau hat es vergessen, eine Quelle anzugeben.

Hier ist es genauer beschrieben:

"... Eine Coronavirus-Infektion erhöht einer internationalen Studie zufolge das Sterberisiko von Patienten nach einer Operation. Vor planbaren Eingriffen sollte deshalb eine Infektion mit Sars-CoV-2 möglichst ausgeschlossen werden. Die Ergebnisse wurden von dem Forschungsnetzwerk CovidSurg Collaborative im Fachmagazin „The Lancet” veröffentlicht. Beteiligt war auch das Universitätsklinikum Tübingen, das in einer Mitteilung über die Untersuchung informierte. ..."
Sars-CoV-2-Studie: Sterberisiko nach Operationen bei Corona-Infizierten erhoeht | Nordkurier.de
 
Ifo - Zahl der Kurzarbeiter steigt auf Rekordwert von 7,3 Millionen - Reuters
[...] Ursprünglich wurden von den Unternehmen sogar 10,1 Millionen Beschäftigte angemeldet. Tatsächlich seien davon 71,6 Prozent in Kurzarbeit geschickt worden, ergab die Auswertung einer Umfrage unter Tausenden Unternehmen.

Wirtschaftswoche: Rueckgang der Insolvenzen: Die grosse Pleitewelle kommt erst noch

Fehlen nur noch die Arbeitslosen- und Unterbeschäftigtenzahlen für Mai.


Hm, 108 Verstöße für eine Stadt wie Köln find ich ehrlich gesagt nicht viel.
Das sind nur die Verstöße, die auch von Ordnungskräften und Polizei registriert wurden. Man wird in ein bis zwei Wochen sehen, wie gut oder schlecht sich die Leute an die Corona-Regeln gehalten haben. War ja auch nach Ostern so.
 
Die FAZ ist eine Zeitung, keine Quelle. Sie kann eine Quelle sein, wenn sie den Sachverhalt selbst recherchiert hat. Wenn Sie nur eine Agenturmeldung verbreitet, ist sie definitiv keine.
Aber Internetlinks, YT Videos und Twitterposts können doch keine Quelle sein, jedenfalls laut dir.
Komisch, hab ich alles schon als Quelle erlebt.
Also ist deine Aussage einfach nur falsch.
 
Das sind nur die Verstöße, die auch von Ordnungskräften und Polizei registriert wurden.
Gut, wie hoch ist jetzt die Dunkelziffer. In Köln leben über 1 Millionen Menschen in fast 600.000 Haushalten, wenn die Dunkelziffer da nicht gerade extrem (100x?) höher ist, dann geht das schon in Ordnung denke ich.
28 Verstöße registrierte das Ordnungsamt der Stadt am Freitag, 18 am Samstag und 62 am Sonntag. Unter anderem hätten sich Bürger nicht an das Kontaktverbot oder Auflagen in den Parks wie das Grillverbot gehalten.
Pfingsten, verlängertes Wochenende, überwiegend gutes bis sehr gutes Wetter, 108 registrierte Verstöße an 3 Tagen klingen da zumindest noch relativ überschaubar.

Ich glaube da gab es "Corona-Demos" die es alleine und an einem Tag auf mehr Verstöße gebracht haben. :D
 
Aber Internetlinks, YT Videos und Twitterposts können doch keine Quelle sein, jedenfalls laut dir..
Es gibt unterschiedliche "Quellen". Geht es um wissenschaftlich zitierfähige, sind die Grenzen strenger und andere als z.B. die Quellen eines Journalisten.

108 registrierte Verstöße an 3 Tagen klingen da zumindest noch relativ überschaubar.
Sehe ich anders, weil das nur die zur Anzeige gebrachten Fälle sind. Das werden tausendfach mehr sein, denn sobald ein Polizist in den Park kommt, halten alle Abstand. Das ist wie auf der Autobahn, wenn ein Polizeiauto zu erkennen ist. Schwubs halten alle den Mindestabstand ein und das Tempolimit. Es wäre so, als würdest Du aus der Anzahl der Anzeigen z.B. wegen zu geringen Abstands auf die tatsäche Anzahl der Verstöße schließen. Da würde ich eher den Faktor hunderttausend annehmen.
 
Aber Internetlinks, YT Videos und Twitterposts können doch keine Quelle sein, jedenfalls laut dir.
Komisch, hab ich alles schon als Quelle erlebt.
Also ist deine Aussage einfach nur falsch.

Zumindest nicht, wenn Sie einfach Wertungen und Aussagen Dritter beinhalten, die keine faktische Untersuchung der Sache enthalten. Ansonsten sieht man ja auch in seinen Betrachtungen zum eigenen ersten Video, dass er nicht Intention von Ergebnis trennen kann. Nur weil er meint etwas nicht so gemeint oder gewollt zu haben, bedeutet das nicht, dass der Effekt nicht trotzdem eintritt oder die Aussagen bei anderen nicht so ankommen. Wer "Die Zerstörung der Presse" (ein so gar nicht reiserischer Clickbait-Titel) ankündigt, könnte und sollte sich tiefer mit dem Thema Kommunikation beschäftigt haben, so z.B. mit dem Zusammenspiel von Sender und Empfänger und wer am Ende entscheidet was verstanden wird. Abgesehen davon gibt es praktisch keine Nachricht ohne Meinung.

Statt sich über die Presse aufzuregen, sollte er sich über die Konsumenten aufregen, die offensichtlich keinerlei Medienkompetenz mehr besitzen. Oder vielleicht besitzen die Konsumenten ja sogar Medienkompetenz und wissen, dass die Bild aus "Hass, Hass, Titten und dem Wetterbericht" besteht.

Mein Fazit ist daher, dass das Video ein Paradebeispiel für das ist, was es vorgibt anzuprangern.
 
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