TheBadFrag
Lötkolbengott/-göttin
Und du glaubst ernsthaft das sich Fremde helfen, wenn es richtig los geht?Ich habe hier im Haus jetzt eine gegenseitige Hilfe arrangiert. Sollte widererwarten jemand unter Quarantäne kommen, soll er nur einen Zettel mit benötigten Waren an die Haustür hängen. Der oder die nächsten, die einkaufen gehen, streichen dann ab, was man kauften will, legt es vor die Tür und klopft oder ruft an, dass die Sachen da sind. Und so wachsen wir alle ein bisschen zusammen. Gerade die jungen Studenten, die noch keinen in der Stadt kennen, fanden die Idee gut.

Auf jeder Survival Liste steht immer Eigenschutz ganz oben selbst vor Trinkwasser. Das ist nämlich mit Abstand auch das Wichtigste, denn wenn einem der Nachbar ein Messer in den Hals rammt, weil er Hunger hat, dann bringt einem der riesen Vorrat an Trinkwasser auch nichts mehr. Genauso wird sich niemand freiwillig bei seinem Nachbar infizieren, den man kaum kennt. Enge Freunde und Familie helfen sich, alle anderen sind auf sich gestellt. War bis jetzt schon immer so und wird sich auch nicht ändern.



