Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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Ich bleibe weiterhin dabei, wir müssen nicht alle "einsperren", sondern die besonders gut schützen, die besonders anfällig sind.

Auch wenn das Risiko für jüngere, gesündere Menschen an Covid 19 "verschwindend gering" ist, so ist sie trotzdem nicht Null.
Und alleine auf der Intensivstation zu landen und künstlich beamtet zu werden ist kein Zuckerschlecken. Auf 1-2 Wochen mit nem Schlauch in der Luftröhre, Nahrung über den Tropf, im eigenen Saft durch Fieber, im halben Koma kann ich gerne verzichten.
Selbst wenn du das überlebst, danach bist du platt. Danach brauchst erstmal min. 2 Wochen um überhaupt wieder geradeaus zu gehen und 2+2 berechnen zu können.
 
Auch wenn das Risiko für jüngere, gesündere Menschen an Covid 19 "verschwindend gering" ist, so ist sie trotzdem nicht Null.
Und alleine auf der Intensivstation zu landen und künstlich beamtet zu werden ist kein Zuckerschlecken.
Dann gehe ich davon aus, dass Dir mit fast 400.000 Verletzten pro Jahr, von denen zehntausende auf die Intensivstation kommen, so groß erscheint, dass Du nicht am Verkehr teilnimmst. Das wäre ja auch quasi Selbstmord. Eigentlich müsste man doch sofort die gesamte Industrie, die diesen mörderischen Verkehr fördert, verbieten, oder?
Verkehrsunfaelle in Deutschland - Statistisches Bundesamt

Alleine 15.000 schwer verletzte Fahrradfahrer, in der Regel übergesemmelt von Autos und Lastkraftwagen.
Verletzte bei Verkehrsunfaellen nach Art der Verkehrsbeteiligung - DVR

Niemand sagt, dass es für junge Menschen komplett harmlos ist, es geht aber wie immer um die Verhältnismäßigkeit. Darum haben wir auch alle kein Problem, uns den Risiken des Straßenverkehrs auszusetzen.
 
Was meint ihr eigentlich zu meiner Milch-Mädchen-Rechnung? Ist die halbwegs schlüssig oder habe ich irgendwo einen Denkfehler?:hmm:

Ich wollte damit nur ausdrücken, dass ich die aktuellen Maßnahmen für sinnvoll halte. Und zeigen was passiert, wenn man alles ungebremst laufen lassen würde.
Natürlich ist das alles noch viel dynamischer, aber aufgrund meiner eingeschränkten Mathematik-Kenntnisse, kann ich mich hier nicht besser ausdrücken.

Deine Überlegungen sind irgendwie überflüssig, weil sie genau die gleichen Grundlagen wie die allgemein "flatten the curve"-Strategie nutzen, aber eben weitaus weniger komplex auswerten als die offiziellen Rechnungen?


Reis und Nudeln gabs 2 Wochen lang hier gar nicht, von Klopapier wollen wir mal nicht reden.
NRG5 kostet das 7 fache (!) des normalen Preises und wird frühestens Juni geliefert (wenn ich das gewusst hätte wär ich reich geworden :ugly:).
Öl hat eine Lieferzeit von 12 Wochen aktuell, Propankartuschen sind ausverkauft
Antibiotika werden knapp, Ibuprofen, Paracetamol usw. sind regional schwer zu bekommen, Desinfektionsmittel seit vielen Wochen gar nicht.
Mehl war ebenfalls 2 Wochen vergriffen.

Okay, in deiner Region solltest du dann vielleicht doch noch das Zombie-Notfallkit bereithalten. Ich habe einmal keine Nudeln, einmal kein Mehl in den Regalen gesehen. Reis war niemals vollständig ausverkauft, wenn auch einmal knapp (Nudeln waren ebenfalls ein zweites Mal knapp). Klopapier gab es tatsächlich 2,5 Wochen lang praktisch gar nicht, das wars dann aber auch schon. Warum gerade jetzt Notnahrung kaufen sollte, ist mir vollkommen schleierhaft - das Zeug hat jetzt nicht gerade ein überlegenes Geschmacks/Kosten-Verhältnis, sondern zeichnet sich durch eine lange Lagerfähigkeit BIS ZU einer Krise in weiter Ferne aus.


Wo zum Geier wohnst du? Hier in Leipzig sind all die besagten Sachen vorhanden, Desinfektion war in der Apotheke schon im März wieder verfügbar, Klopapier ist auch wieder da und Feuchttücher für den Popo hat über Wochen keiner angefasst, mögen die Leute wohl nicht obwohl das ne super Sache ist.

Das Feedback höre ich aus dem Osten aber oft und von Leuten, die rübergemacht haben, entsprechendes Amusement über die Wessis. Wer 40 Jahre Erfahrung damit hat, eine angemessene Menge von Dingen dann zu kaufen, wenn es sie gibt, anstatt immer nur das gerade nötige, wenn man es braucht, verfällt eben nicht in Hamsterkäufe oder Notstände, wenn irgendwas mal eine Woche lang knapp wird.
(Schlussfolgerung: Wäre der kalte Krieg jemals heiß geworden, wäre die DDR nach einer Woche erobert gewesen. Und die BRD nach zwei Wochen verhungert. :D)


Im ländlicheren Bereich ist die Situation da etwas anders als in Großstädten. Hier gibts bis heute kein Desinfektionsmittel, nicht mal industriell (mein Arbeitgeber mischt eigenes nach WHO-Rezept seit Wochen für seine Angestellten!). Nahrung ist wieder fast komplett da, Klopapier ist immer noch vergriffen, wenn auch nicht mehr ganz so extrem (wenn man 2-3 Läden abklappert findet man mit Glück noch ne Packung).

Ausgerechned Desinfektionsmittel fehlte in deiner Prepper-Liste aber ;) (Außer du willst den Whiskeyvorrat missbrauchen)

Wie gesagt alles kein Thema, von mir aus könnten die alle noch 6 Wochen zu machen. Aber wie der Auslöser dieses Nebenthemas schon gesagt wurde oben: Man erkennt wie labil das System ist und wie wenig die breite Masse darauf vorbereitet ist wenns maln paar Wochen nix gäbe.

Die Leute sind sicherlich miserabel vorbereitet. Sowohl was die Vorräte angeht als auch was das Wissen über den Unterschied zwischen nötigen Vorräten und unnötigen Hamsterkäufen angeht. Aber vom System bin ich positiv überrascht. Die schwerwiegenste Auswirkung auf meine Grundversorgung war einmal zusätzlich Einkaufen zu gehen, um bei Beginn der Hamsterkäufe eine Packung Klopapier in der Drogerie zu holen, statt sie im Supermarkt mitzunehmen. Und einmal musste ich mich für Hackfleisch an der Theke anstellen, weil das SB-Regel leergekauft war. Ansonsten leide ich nur unter den direkten Coronaschutzmaßnahmen, wegen denen ich jetzt ungefähr doppelt so lange zum Einkaufen brauche und unter dem explodierten Informationsbedarf. #Coronaichhaltsnichtmehraus #Pandemiediesesleid #Lockerungensofortoderichrasteaus


Ja. Und jetzt wurde die Beschaffungsabteilung der BW damit beauftragt Schutzmasken zu besorgen. Der wahrscheinlich mit Abstand schwerfälligste und bürokratischste Apparat den unser Land je hervorgebracht hat. :ugly:

Aber es stimmt, die Krise hat garantiert nicht nur Nachteile.

Ich wage zu bezweifeln, dass aus diesem Umdenken was längerfristiges wird. Schon jetzt ist das Thema "kompromisslose Globalisierung ist *******" aus den Nachrichten verschwunden und dank staatlicher Hilfen sind die direkten Schäden für Unternehmen klein im Vergleich zu ihren bisherigen Einsparungen und im Vergleich zu den Verlusten aus dem Marktkollaps. Somit werden weder Politik noch Wirtschaft großartig umdenken. Einsparungen im Gesundheitssystem sind die nächsten 1-2 Jahre nur noch verdeckt möglich und die Empfehlungen von Katastrophenforschern werden da, wo es billig ist, in 1-2 zusätzliche Depotfüllungen umgemüntzt werden, aber mehr verspreche ich mir nicht. Erinnert sich noch einer an die Finanzkrise? (Ja, genau die Finanzkrise, die IMMER NOCH ANDAUERT) Da wurde monatelang über dringend nötige Trennungen bei den Banken, staatliche Kontrolle oder gar Übernahme und über dutzende Maßnahmen zur Zügelung der Börsen diskutiert. Fast alle Parteien haben einige Forderungen übernommen, zivile Aktionsbündnisse sind aus dem nichts entstanden (Occupy) oder gigantisch gewachsen (Attac) und was hat das am Ende gebracht: Niente. 0. Gar nichts hat sich geändert. Im Vergleich dazu ist die politische/öffentlichkeitswirksame Wirkung von Corona gleich null, weil alle viel zu sehr mit ihrem Alltag beschäftigt sind.

Der einzige bleibende Einfluss, auf den ich hoffe: Home Office wird sich deutlich gestiegender Beliebtheit erfreuen. Ansonsten sind wird es in 3-4 Monaten fast nur noch um die Rezession gehen. Und das man die doch mit viel mehr Welthandel auffangen muss, also schnell Mercosur und TTIP in vollem oder sogar noch gestiegenem Umfange durchsetzen und viel mit den Chinesen zusammenarbeiten (die ohnehin unterm Strich massiv profitieren werden, einfach weil sie als erste aus dem Lockdown auftauchen und dann voll handlungsfähig alle sich ergebenden Gelegenheiten ergreifen können)


Diese Art von Zwangsarbeit wurde leider nicht abgeschafft, sondern nur pausiert, aber erfeulicherweise wurde das gemacht, denn es ist ein massiver Eingriff in die Freiheit jedes Einzelnen, ihn zum Militärdienst zu zwingen (man konnte da zwar auch in den Zivildienst, aber nicht so einfach).

"Nicht so einfach"? Rechtlich vielleicht nicht, da blieb der Zivildienst immer eine Ausnahme. Aber wer es seit Erfindung des Internets nicht mehr geschafft hat, zu verweigern (und auch davor gab es genug Vorlagen), der muss so blöd gewesen sein, dass ihn nichtmal das Heer als Tragtier eingezogen hätte.


Da ist fürs echte Abenteuer doch die ganze Spannung weg, wenn man sich noch Personenschutz nimmt. :devil:
Dazu setzt das doch geradezu so etwas wie "Vorbereitung" voraus.

Der optimierungsfreudige und sparsame Deutsche sollte sich deswegen kurzerhand als Kämpfer melden. Gefahr maximiert, Vorbereitungsaufwand minimiert, Verhandlungen über Schutz durch den lokalen Warlord absoluten Führer entfallen gänzlich und falls man überleben sollte, hat man am Ende sogar mehr Geld als vorher, anstatt für seinen Urlaub zu bezahlen!


Ich fand das damals auch ziemlich unfair, aber zum Glück hat mein Arbeitgeber und ich solange rausgezögert, das ich dann als ausgemustert gewertet wurde. Mir wurde 2 Sachen bei der Musterung angeboten...Koch und Hufschmied:ugly:...da hab ich auch gleich gesagt, das die nicht mit mir rechnen sollten.

Hufschmied? Echt? :D
Das hätte ich sogar amüsant gefunden, stattdessen wollten sie mir ne Pilotenlaufbahn andrehen :ugly:
(Aber das Gesicht, als ich daraufhin meine fertige Verweigerung rübergereicht und mich in einen freien Nachmittag verabschiedet habe, war Gold wert :))


Mich wundert es ja schon, das Gewalttaten und Sexualstraftaten nicht durch die Decken gehen. Man darf sein Gesicht verdecken und es sind nur einzelne Personen unterwegs, die Polizei ist mit dem kontrollieren von Kontaktbeschränkungen beschäftigt...es wäre ja eigentlich der perfekte Zeitpunkt, um allerlei Schindluder zu treiben.

Die Dunkelziffer bei häuslicher Gewalt ist extrem und die Meldungen finden oft verzögert statt. Das düfte sich in einer Lage, in der das Opfer nicht einfach grundlos den Haushalt verlassen kann, noch schlimmer werden und gleichzeitig haben viele der nicht-staatlichen Hilfseinrichtungen schließen müssen. Befürchtet wird ein massiver Anstieg seit langem, aber Zahlen darüber würde ich erst im Sommer erwarten.


Musste damals auch hin.
Ich find es gut das diese mittlerweile ausgesetzt wurde, da es damals einfach richtig ungerecht war. Und ich spreche hier nicht davon, dass Frauen nicht gezogen wurden, sondern selbst 50% der Männer wurden ausgemustert. Und da war es in den meisten Fällen einfach nur Glück/Pech welchen Musterungsarzt man hatte. Kenne Leute die waren sportlich super fit, z.B. einen damalig aktiven Rettungsschwimmer. Der hatte ein Kreuz...das war mehr Muskelmasse dran als an meinem kompletten Körper. Wurde ausgemustert wegen Rückenproblemen (:ugly:). Verschmitzt hat er zugegeben, dass seine Eltern im Bekanntenkreis nen Arzt hatten der das richtige Attest ausgestellt hat...naja sowas war für mich als reines Arbeiterkind, der in der kompletten(!) Familie der erste mit Abi und dann später Studium war natürlich nicht in Reichweite...
Heute im Job hab ich als Akademiker zu 95% nur mit anderen Akademikern zu tun. Und egal wann ich mit wem über diese Zeit spreche, der andere wurde aus irgendwelchen, teilweise willkürlichen, Gründen ausgemustert. Da fühl ich mich halt schon langsam richtig verarscht.

Hinzu kommt: die brauchten damals eigentlich nur Leute mit abgeschlossener Berufausbildung. Mit uns frischen Abiturienten wussten die nichts anzufangen. Die Zeiten von kostenlosem Führerschein waren damals auch schon vorbei, d.h. Fahrer konnte nur derjenige werden, der eh schon nen Lappen hatte (was natürlich von uns Abiturienten nahezu niemand hatte).

Das wurde aber schon lange vor Aussetzung der Wehrpflicht besser. In diesem Jahrtausend wurde T3 praktisch gar nicht mehr gezogen und ein Mangel herrschte praktisch nur noch an Abiturienten für die anspruchsvolleren Laufbahnen. Entsprechend musste man ein fake-Attest oder Drogenkonsum-Lügen nur noch auffahren, wenn man auf eine komplette Ausmusterung auswar. Wer einfach nur nicht hin wollte, konnte durch Simulation entsprechender Unfitness, dummes Anstellen und ein paar könnte-ja-sein Wehwechen die Chance auf Einzug leicht unter 10% drücken. War halt nur blöd, dass man dann jahrelang keine Sicherheit hatte.


Ich bleibe weiterhin dabei, wir müssen nicht alle "einsperren", sondern die besonders gut schützen, die besonders anfällig sind.

Also alle über 65 und alle jüngeren mit Diabetes, Asthma, Lungenvorerkrankung, starkem Tabakkonsum, etc.? Das dürfte dann mindestens 1/3 der Bevölkerung, möglicherweise sogar die Hälfte sein.

Und die müsste man dann natürlich wirklich einsperren, also voller Grundrechteentzug für 30-40 Millionen Menschen, denn wenn alle anderen infektiös und frei rumrennen, funktionieren Vorsichtsmaßnahmen auf heutigem Niveau nicht mehr.


Ich sagte ja nicht komplett lockern, ich sagte, dass unterschiedliche Quarantäne Umfänge für unterschiedliche Gruppen sinnvoll wären.

Wir haben keine Quarantäne. Wir haben Kontakteinschränkungen und diese basieren auf Gegenseitigkeit. Die können nicht einseitig nur für einen Teil der Bevölkerung umgesetzt werden, weil sie eine Leerung des öffentlichen Raums als Kernelement nutzen.

Mal eine ganz andere Frage. Kann es eigentlich Rentensenkungen geben?

Das normale Rentengesetzt erlaubt nur 0-Hebungen, aber keine Senkungen. Das heißt wenn das Durchschnittseinkommen dieses und nächstes Jahr niedriger ausfällt, wovon auszugehen ist, bekommen Rentner dafür 2022 keine Abzüge, sondern müssen nur auf weitere Anhebungen verzichten, bis die Löhne wieder so hoch sind, dass sich ein höheres Rentenniveau als das bereits erreichte rechtfertigen. Afaik wird nicht mal die Delle dazwischen eingepreist, dass die zeitweilig "zu hohen" Renten werden den Steuerzahlern aufgelastet und nicht durch eine folgende Phase mit "zu niedrigen" Renten kompensiert.

Hast du nach 15 Jahren Unionsregierungen ernsthaft erwartet (nicht das die SPD nenneswert besser wäre in dieser Hinsicht), dass Rentnern in Deutschland irgend ein Haar gekrümmt wird? Es wäre zwar allerhöchste Zeit dafür, die vom Souverän der 60er, 70er und 80er verursachten Probleme auf die Renten anzurechnen, aber die sind das heilige Lamm der deutschen Politik.

War ich, aber das ist lange her. Lösungsansatz sind getrennte Bereiche:
Straßenbahn: Wagen bis 20, Wagen von 20-65 und ein Wagen für Menschen über 65, so als Diskussionsbasis, bei Bussen entsprechend mit mehreren Bussen

Ebenso könnte man in Geschäften z.B. die Teit von 10.00 - 11.00 und 14.00 - 15.00 exklusiv für Menschen über 65 reservieren.

Heißt also es fährt für jede Altesgruppe nur noch alle 1,5 Stunden ein Bus statt alle 30 Minuten? Und bei Straßenbahnen mit Durchgang dürfen 2/3tel der Leute nicht mehr mitfahren? Schichtarbeiter müssen künftig von Luft und Liebe leben, weil sie nicht mehr einkaufen können?


Bei mir sind 4 Busse (20min takt)die ins Stadtzentrum fahren und man tritt schon auf die Füsse, Arsch am Arsch..wortwörtlich.

Und wir sind nur eine 210 000 Städtchen

Das ist beinahe unabhängig von der Stadtgröße. Erst in Gegenden, wo nur noch 3-4 Busse am Tag als "Grundversorgung" und Rücksicht auf Fahrgastzahlen fahren, gibt es viel leerere Verkehrsmittel. Aber sonsten wird nach Bedarf geplant, ich habe auch schon bei 5-Minutentaktung auf das nächste Verkehrsmittel warten müssen.


Die Ausbreitung in den USA begann sehr früh, es wurde nur nicht getestet. Darum werte ich Zahlen.

Die Situation in Guayaquil geht trotzdem schon seit zwei Wochen durch die Medien.


Bei den bestätigten Fällen liegt die Todesrate bei 2,36%.
(3022 / 127916)
Ja ok. WHO hatte vor ein paar Tagen noch 1,98% genannt für Deutschland.
Und in Italien ist es viel schlimmer und in Spanien. In den USA auch.
In manch anderen richtig armen Land wird das Verhältnis wohl leider noch schlechter.:(

Ich habe mit den geschätzten Gesamtinfiziertenzahlen gerechnet, da die Dunkelziffern von Influenza und Corona nichts gemeinsam haben. Man muss also die Gesamtsterblichkeit betrachten und da schneidet Corona eben je nach Behandlungsniveau und Betroffenengruppe um Faktor 3 bis 20 schlimmer ab.
 
Deine Überlegungen sind irgendwie überflüssig, weil sie genau die gleichen Grundlagen wie die allgemein "flatten the curve"-Strategie nutzen, aber eben weitaus weniger komplex auswerten als die offiziellen Rechnungen?
Ich hatte doch geschrieben, dass meine bescheidenen Mathematik-Kenntnisse nicht mehr zulassen.
Aber als einfache Argumentation gegen Corona-Skeptiker sollte es reichen.
Das habe ich zumindest schon auf Facebook festgestellt. :)

Ich habe mit den geschätzten Gesamtinfiziertenzahlen gerechnet, da die Dunkelziffern von Influenza und Corona nichts gemeinsam haben. Man muss also die Gesamtsterblichkeit betrachten und da schneidet Corona eben je nach Behandlungsniveau und Betroffenengruppe um Faktor 3 bis 20 schlimmer ab.
Welche Gesamtsterblichkeit? Die Dunkelziffer kennt doch niemand.
 
Also alle über 65 und alle jüngeren mit Diabetes, Asthma, Lungenvorerkrankung, starkem Tabakkonsum, etc.? Das dürfte dann mindestens 1/3 der Bevölkerung, möglicherweise sogar die Hälfte sein.

Und die müsste man dann natürlich wirklich einsperren, also voller Grundrechteentzug für 30-40 Millionen Menschen, denn wenn alle anderen infektiös und frei rumrennen, funktionieren Vorsichtsmaßnahmen auf heutigem Niveau nicht mehr..
Warum eingesperrt? Die können überall hin, sollten aber nicht zu Arbeitsplätzen mit Kontakt, nicht einkaufen und möglichst niemanden sehen. Eigentlich genau das, was man in der Situation jetzt auch macht. Ich würde ihnen darüber hinaus aber merkliche Vorteile geben, z.B. kostenloser staatlicher Einkauf mit Bringgdienst, Gehaltsweiterzahlung und Abnahme der Betreuung von Kindern.

Ich sagte ja, man könnte z.B. Zeiten nur für diese Gruppe reservieren in Bahnen und Geschäften. Wir müssen diese Menschen trennen und schützen, ansonsten dürfen die überall hin. Und mit negativem Schnelltest für 2,50€ würde ich auch wieder Theater für diese Gruppe öffnen.

Und da die anderen ziemlich uneingeschränkt weiter arbeiten könnten, wäre es meiner Bewertung nach für alle eine menschliche Verbesserung und wirtschaftlich weniger schlimm.
 
Eventuell schon, wenn ein Gastanker die Kontrolle verliert und in das RKI fliegt. :D :lol: Raccoon City 2.

Du hast Exponentialrechnung nicht verstanden. Es müssten dann durch die Toten durch Unfälle weitere Tote entstehen, die dann wiederum mehr Tote entstehen lassen.
Das Wachstum ist hierbei nicht linear.
 
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Friendly Fire: Corona-Benefizstream auf Twitch




Für welche Organisationen sammeln Gronkh, PietSmiet und co. diesmal?

Zu den Organisationen, für die die Mitwirkenden dieses Jahr sammeln, gehören unter anderem die Corona Nothilfe weltweit von Aktion Deutschland Hilft, die Corona Soforthilfe für Obdachlose/Wohnungslose aus Leipzig, CADUS – Emergency Response, Fahrräder für die Pandemievorsorge, JugendNotmail – Online-Beratung für junge Menschen in seelischer Not und Lebensmittelpakete für die Arche-Kinder und ihre Familien.

Über Spendenaufrufe werden Zuschauer*innen auf die Seite der jeweiligen Projekte auf der Sammelhomepage Betterplace.org weitergeleitet, wo sie ihre individuelle Spende abgeben können.
Twitch – Director of Partnerships über Friendly Fire

Jannik Hülshoff, Director of Partnerships bei Twitch, zeigte sich im Vorfeld hoch erfreut über die erneute Zusammenarbeit mit Friendly Fire und die spontane Organisation des Charity-Livestreams: „Wir freuen uns sehr, dass wir auch bei diesem Friendly Fire-Event als Partner an Bord sind. Das Team von Friendly Fire hat bereits mehrfach bewiesen, wie viel durch gemeinsames Engagement erreicht werden kann. Besonders jetzt, ist es wichtig ein starkes Zeichen zu setzen, um zusammen großes zu bewirken“, so Hülshoff. „Und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Die Unterstützung von wohltätigen Zwecken ist Teil der besonderen Twitch-Kultur, und dieser Tage sehen wir Woche für Woche, wie unsere Community zusammenkommt, um in Zeiten von COVID-19 einander und anderen zu helfen.” jl
 
Verkehrsunfälle erzeugen aber kein exponentielles Wachstum.
ebend, die gibt es stetig um immer, über das ganze Leben. Das Coronavirus hat man einmal. Und das wir dann eine Gruppe definiert haben, die relativ problemlos ohne unser Gesundheitssystem zu überlasten einmal die Herdenimmunität erreichen kann, hilft uns die exponentielle Ausbreitung, dass der Spuk schnell vorbei ist. Und dann kann man auch die EInschränkungen der Alten und Vorerkrankten wieder komplett zurücknehmen.

Die jetztigen Einschränkungen, die vielen die Existenz rauben und allen massiv Lebensfreude werden dagegen noch bis zur Verfügbarkeit eines Impfstoffen so weiter gehen. Keine schöne Aussicht, oder?
 
ebend, die gibt es stetig um immer, über das ganze Leben. Das Coronavirus hat man einmal. Und das wir dann eine Gruppe definiert haben, die relativ problemlos ohne unser Gesundheitssystem zu überlasten einmal die Herdenimmunität erreichen kann, hilft uns die exponentielle Ausbreitung, dass der Spuk schnell vorbei ist. Und dann kann man auch die EInschränkungen der Alten und Vorerkrankten wieder komplett zurücknehmen.

Die jetztigen Einschränkungen, die vielen die Existenz rauben und allen massiv Lebensfreude werden dagegen noch bis zur Verfügbarkeit eines Impfstoffen so weiter gehen. Keine schöne Aussicht, oder?

Auch du hast du Unterschied zwischen linearen Funktionen und Exponentialfunktionen nicht verstanden.
Verkehrsunfälle sind nicht exponentiell, Infektionen schon.
Gerne kannst DU im Krankenhausabfall baden, wenn du gerne immun sein willst, lebe dann aber bitte auch mit eventuellen Folgen.
Würde man jetzt alles einschränken würde das sich exponentielle Wachstum noch verstärken, die Krankenhäuser wären dann voll. Wie sowas aussieht kann man in Italien und in den USA sehen.
 
Das einzige, womit es in Bayern steil bergauf geht, sind die Infektionszahlen. Da hat Söder einfach am Anfang geschlafen und macht jetzt auf harten Mann. Das ist durchschaubar, zumindest für Nichtbayern. Bayern, so erwarte ich das, werden ihn für einen grooooßen Führer halten ...
Ähm, Söder und Kretschmann haben, einige Tage nach Österreichs Maßnahmen, als erstes gehandelt und Söder hat dafür "Prügel" von diesem Laschet bezogen.
Wäre es dir lieber gewesen, die Ministerpräsidenten eurer Bundesländer und die Kanzlerin hätten noch tagelang weitere Debatten geführt,
was jetzt zu tun ist und was nicht? Je länger gewartet worden wäre, desto mehr Infekte hättet ihr gehabt.

Davon abgesehen: Hätten die Politiker (in Europa) viel früher handeln können? Ja.
Aber: Die Bevölkerungen waren noch nicht soweit. Vor eineinhalb Monaten, war das trotz der ersten Fälle in Europa
für die meisten Menschen ein chinesisches Problem und kein europäisches oder gar weltweites.
Erst die steigenden Fallzahlen und Berichte aus Italien haben ein Umdenken (in Europa) eingeleitet.
Das zeigen diverse Umfragen über die Wochen und Monate.

Der Politiker der, obwohl es richtig gewesen wäre, "zu früh" gehandelt hätte,
wäre im europäischen In- und Ausland massiv angegangen worden ("Panikmache", "Irrsinn", "völlig Überstürzt")
und die betroffenen Bürger des eigenen Landes hätten ihn wohl spätestens beim Wort "Ausgangsbeschränkungen" abgeschossen.

Klingt dämlich - ist aber so. Welcome to politics.

Zwangsarbeit bleibt Zwangsarbeit, man muss auch Steuern bezahlen, da tut man genug für den Staat. Zudem kostet uns die Bundeswehr einen A**** voll Geld.
Burli, du solltest mal eine K Z -Gedenkstätte besuchen, um dir mit eigenen Augen anzusehen,
was wir im deutschsprachigen Raum gemeinhin unter "Zwangsarbeit" verstehen.
Wehrpflicht oder Zivildienst in einem demokratischen Land jedenfalls nicht.

Außerdem ist die Wehrpflicht männerdiskriminierend. Frauen sind nicht verpflichtet, die Zwangsarbeit zu tätigen.
Stelle vollständige berufliche und finanzielle Gleichheit (v.a. Pension) zwischen den Geschlechtern her, inklusive voller Abgeltung für Schwangerschaft und Betreuung der Kinder, dann kannst du auch Frauen einziehen -> siehe Norwegen, Schweden.

...man muss auch Steuern bezahlen, da tut man genug für den Staat.
Zudem kostet uns die Bundeswehr einen A**** voll Geld.
Aktuell ist es aber erfreulicherweise pausiert, sodass niemand mehr Zwangsarbeit leisten muss.
Das bleibt hoffentlich auch so.
Sorry, aber das riecht nach nach Wohlstands-Egoismus.
Kann ich persönlich nicht nachvollziehen, bin aber auch Österreicher.
Wir denken in dem Fall überwiegend anders. Unser Problem ist eher, dass das Bundesheer
finanziell ausgeblutet wurde.
 
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Klingt dämlich - ist aber so. Welcome to politics.
Nein. nien, es klingt nicht dänlich. Es ght einhar damit, dass von den Entscheidern, allen voran deren Oberberater Drosten, niemand die Zahlen aus China erst genommen hat. Stattdessen verbreiteten genau diese Stellen "Keine Panik., leichte Grippe" etc.

Ich hätte ab den Meldungen des chinesischen Arztes der neuen Sarserkrankung Europaweit den Flugverkehr nach China gestoppt und massiv in China unterstützt, um die Epidemie einzugrenzen und zu vberhindern, dass es eine Pandemie wurde. Nachdem die ersten fünf Briten mit positivem Testergenis in Skihütten waren, war die Entwicklung klar. Und genau zu dem Zeitpunkt wurde verzögert, kleingeredet und tot geschwiegen, gerade auch in Bayern. In Niedersachsen gibt es kaum Skifahrer, genau das war der Verbreitungsweg.
Und jetzt sind hunderte Skifahrerpotenziell infiziert und tragen es in die Welt hinaus. Sauber!

Coronavirus: Frankreich meldet fuenf Infektionen in Skigebiet - DER SPIEGEL
Was ist nach dieser Meldung passiert? Nüscht ...
Das war am 08.02., ab da hätte es Einreisebeschränkungen geben müssen, Quarantäne und testen, testen, testen
Das hätten alle verstanden, die Bilder aus Wuhan waren eindeutig,
 
Es gab viel zu wenige Tests.
Und darum macht man lieber gar nichts, anstatt Quarantäne zu verhängen und parallel Testkapazitäten aufzubauen? Genau wie der Profi-Landrat in Heinsberg. Der Test auf das Virus wurde Anfang Januar von Drosten entwickelt. Zu dem Zeitpunkt merkte man aber in Diskussionen, dass er keineswegs frei sprechen durfte ode wollte, sondern sehr vorsichtig und mit Bedacht politische Aussagen traf. Ab dem Zeitpunkt begann ich, meine Lebensmittelvorräte gaaanz langsam aufzustocken.

Und unsere großen Führer machten was? Nüscht. Alleine schon damals zu empfehlen, nicht mehr in den Urlaub zu fahren oder zu fliegen hätte viel Leid bei uns und auf der Welt erspart. Dazu hätte sich unser Außenminister aber zu einer Reisewarnung hinreißen lassen müssen, damit z.B. Reiserücktrittsversicherungen greifen.

Noch einmal darum geht es, Söder hat nicht früh reagiert, sondern viel zu spät. Und jetzt haben die Bayern den Salat und andere Bundesländer auch. Hier im Norden ist es noch ziemlich ruhig.


... Wir haben keine Quarantäne. Wir haben Kontakteinschränkungen und diese basieren auf Gegenseitigkeit. ....
Ohhh, nein, wir haben auf Basis des Infektionsschutzgesetzes Quarantänemaßnahmen verhängt, Die müssen nicht immer umfassend und total sein. Wie streng Quaranäne ist, wird immer im Einzelfall abhängig von Krankheit und Beruf festgelegt. HIV an der Kasse ist kein Problem, HIV als operierende Arzt aber schon. Auch da wird individuell entscheiden.

Wir haben hier keine Maßnahmen auf Gegenseitigkeit, wie in Genossenschaften, wir haben eine Umsetzung des Infektionsschutzgesetzes. Und das erlaubt massive Differenzierung.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also alle über 65 und alle jüngeren mit Diabetes, Asthma, Lungenvorerkrankung, starkem Tabakkonsum, etc.? Das dürfte dann mindestens 1/3 der Bevölkerung, möglicherweise sogar die Hälfte sein.

Und die müsste man dann natürlich wirklich einsperren, also voller Grundrechteentzug für 30-40 Millionen Menschen, denn wenn alle anderen infektiös und frei rumrennen, funktionieren Vorsichtsmaßnahmen auf heutigem Niveau nicht mehr.

Im Extra 3 wurden die 30 Mio erwähnt.
 
Und unsere großen Führer machten was? Nüscht. Alleine schon damals zu empfehlen, nicht mehr in den Urlaub zu fahren oder zu fliegen hätte viel Leid bei uns und auf der Welt erspart. Dazu hätte sich unser Außenminister aber zu einer Reisewarnung hinreißen lassen müssen, damit z.B. Reiserücktrittsversicherungen greifen.

Noch einmal darum geht es, Söder hat nicht früh reagiert, sondern viel zu spät. Und jetzt haben die Bayern den Salat und andere Bundesländer auch. Hier im Norden ist es noch ziemlich ruhig.
Dazu muß man aber sagen, dass Prof. Lothar Wieler vom RKI, Ende Januar/Anfang Februar, auch noch meinte es wäre nicht so schlimm. Und hat noch von einer Epidemie, statt einer Pandemie gesprochen.
 
Damals war es auch noch lokal.
Es sind alle ausgegangen, dass nur einzelne Fälle per Flieger aus China kommen und nicht, dass die Leute in Österreich Après-Corona-Partys machen.
 
Dazu muß man aber sagen, dass Prof. Lothar Wieler vom RKI, Ende Januar/Anfang Februar, auch noch meinte es wäre nicht so schlimm. Und hat noch von einer Epidemie, statt einer Pandemie gesprochen.
Das RKI ist ein politsches Instititut, es ist das oberste Gesundheitsamt. Das ist keine freie Forschung, die haben wir an Universitäten. Da kann sich, zumindest in der Theorie, niemand einmischen, Professoren sind nur ihrem Gewissen verpfichtet, zumindest wenn es um Äußerungen geht. Das RKI ist irgendwas zwischen Behörde und freier Universität. In der Regel vermutlich völlig unabhängig, im Besonderen eben nicht.

Damals war es auch noch lokal.
So fängt das immer an. Wenn Deine Gardine brennt, holst Du dann ein Glas Wasser, den Feuerlöscher oder rufst Du die Feuerwehr an? Oder sagst Du "keine Panik, wir sind gut vorbereitet"

Ich will jetzt nicht klugscheißern, es regt mich nur auf, wenn behauptet wird, Söder hätte früh gehandelt. Ich sage ja nicht, dass er es hätte machen müssen, ich sage nur, dass man jetzt die Einsicht haben sollte, es war zu spät und wir sind jetzt dabei, die Scherben zusammenzufegen. Es geht darum, daraus zu lernen. Lügt man sich in die Tasche und nennt das eigenen Verhalten phänomenal, macht man beim nächsten Mal dieselben Fehler.
 
Es hat aber nicht die eigene Gardine gebrannt, sondern die beim Chinesen.

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Coronavirus zehnmal tödlicher als die Schweinegrippe

19:43 Uhr
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist das Coronavirus zehnmal tödlicher als das als "Schweinegrippe" bekannte Virus H1N1, das 2009 zu einer Pandemie geführt hatte. Inzwischen lägen immer mehr Daten aus verschiedenen Ländern vor, weshalb es ein klareres Bild über die Auswirkungen des Virus gebe, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die gegen das Coronavirus verhängten Einschränkungen sollten daher nur "langsam" gelockert werden. Dem WHO-Chef zufolge kann das neuartige Virus nur komplett gestoppt werden, wenn ein "sicherer und effizienter Impfstoff" entwickelt wird.
Nach Angaben der WHO starben an der H1N1 weltweit 18.500 Menschen. Das angesehene Fachmagazin "The Lancet" schätzte die Zahl der Todesfälle aber auf 151.700 bis 575.400.
 
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