Bundeswehr aus Afghanistan abziehen?

Bundeswehr abziehen?

  • ja

    Stimmen: 164 64,8%
  • nein

    Stimmen: 89 35,2%

  • Umfrageteilnehmer
    253
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Nun wir kennen es ja schon aus der deutsche Geschichte, dass das Militär zwar einen Wehrminister von der SPD hat der sein Militär unterstützt, das Militär selbst aber Demokratiefeindliche Kräfte unterstützt die wiederum gegen die eigene Regierung sind und das ganze in einem Teufelskreis endet.
 
Was sinngemäßes habe ich auch schon gelesen.
Die Antwort auf: Warum ? kenne ich nicht.
Im wesentlich strategische Tiefe. Im Kriegsfalle mit Indien, bietet Afghanistan Pakistan Raum um einen Vorstoß im Norden abzupuffern und es Indien unmöglich zu machen Pakistan in 2 Teile zu teilen.
 
Übern Khyber Pass und Co.?
Hoffe, die Pakistani haben genügend Gebirgsjäger für diese Idee...

Aber vom Prinzip her könnte das ein Plan sein, wobei ich mutmaße, dass die sich in dem Falle gegenseitig die A-Bomben und die Ohren hauen.
 
Bitte keine Panik schieben, wegen der Quelle und dem Titel des Videos, darum geht es hier nicht!
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Ab 2:22 ... warum waren wir nochmal 20 Jahre in Afghanistan? Wegen der Taliban oder?
Das sieht der Herr Seibert scheinbar anders... oder wie soll man sich diese Aussagen bitte erklären?

Taliban sind jetzt die guten oder wie? China will ja auch der best Friend werden... wow!
 
Ab 2:22 ... warum waren wir nochmal 20 Jahre in Afghanistan? Wegen der Taliban oder?
Das sieht der Herr Seibert scheinbar anders... oder wie soll man sich diese Aussagen bitte erklären?

Taliban sind jetzt die guten oder wie? China will ja auch der best Friend werden... wow!
Wir waren in Afghanistan, um Terroristen zu fangen.
Diese Mission ist doch auch erfüllt. Seit Jahren gab es keine Anschläge in westlichen Ländern, die in Afghanistan geplant wurden.
Ergo erklärt der Seibert exakt das, was erreicht wurde.
Dass die Taliban jetzt keine liberalen Demokraten sind, ist offensichtlich, aber das ist eben das Problem der Afghanen.
 
Wir waren in Afghanistan, um Terroristen zu fangen.
Diese Mission ist doch auch erfüllt. Seit Jahren gab es keine Anschläge in westlichen Ländern, die in Afghanistan geplant wurden.
Ergo erklärt der Seibert exakt das, was erreicht wurde.
Dass die Taliban jetzt keine liberalen Demokraten sind, ist offensichtlich, aber das ist eben das Problem der Afghanen.
Das ist deine Ansicht und Schlussfolgerung? Wow... du redest es dir einfach schön, warum auch immer.
Fakt ist, wir waren wegen der Taliban dort, aber hinterher wird es schön geredet, wir wären wegen terroristischer Kräfte vor Ort und nicht wegen der Taliban...
Und Leute wie du reden es schön... schäm dich bitte!
 
Das westliche Militär war wegen Al Qaida in Afganistan und nicht wegen den Taliban, das hat Biden gestern auch noch mal erklärt.
 
Das ist deine Ansicht und Schlussfolgerung? Wow... du redest es dir einfach schön, warum auch immer.
Fakt ist, wir waren wegen der Taliban dort, aber hinterher wird es schön geredet, wir wären wegen terroristischer Kräfte vor Ort und nicht wegen der Taliban...
Und Leute wie du reden es schön... schäm dich bitte!
Die Taliban haben nie den Westen angegriffen. Sie haben Terroristen Unterschlupf gewährt. diese Terroristen gibt es nicht mehr.
Da muss ich mir nichts schön reden, das sind die Fakten.
Fakt ist auch, dass man jetzt bestrebt ist, die Afghanen aufzunehmen, die für Deutschland gearbeitet haben.
Fakt ist aber ebenso, dass Deutschland nicht alle Afghanen aufnehmen kann.
Man kann jetzt fragen, wieso 20 Jahre Aufbau und Ausbildung und Ausrüstung innerhalb von ein paar Wochen den Bach herunter gegangen ist. Offenbar hatte niemand ein Interesse an einem Staat Afghanistan. Da scheinen sich wie immer ein paar die Taschen gefüllt zu haben und sind dann verschwunden.
 
Das westliche Militär war wegen Al Qaida in Afganistan und nicht wegen den Taliban, das hat Biden gestern auch noch mal erklärt.
Nur wegen Al Qaida... ich bitte dich. Du machst es dir zu einfach, den Biden und seine (ihm aufgetischten) Ausflüchte vorzuschieben.
Hast scheinbar schon vergessen was der Bush damals sagte...
Die Taliban haben nie den Westen angegriffen. Sie haben Terroristen Unterschlupf gewährt. diese Terroristen gibt es nicht mehr.
Da muss ich mir nichts schön reden, das sind die Fakten.
Fakt ist auch, dass man jetzt bestrebt ist, die Afghanen aufzunehmen, die für Deutschland gearbeitet haben.
Fakt ist aber ebenso, dass Deutschland nicht alle Afghanen aufnehmen kann.
Man kann jetzt fragen, wieso 20 Jahre Aufbau und Ausbildung und Ausrüstung innerhalb von ein paar Wochen den Bach herunter gegangen ist. Offenbar hatte niemand ein Interesse an einem Staat Afghanistan. Da scheinen sich wie immer ein paar die Taschen gefüllt zu haben und sind dann verschwunden.
Die alten Terroristen sind die neuen Terroristen... einfach lächerlich... ob sie Al Qaida heißen oder Taliban, die Bevölkerung zog immer den kürzeren.
Sich die letzten 20 Jahre so einfach schön zu reden, unglaublich...
 
Die alten Terroristen sind die neuen Terroristen... einfach lächerlich... ob sie Al Qaida heißen oder Taliban, die Bevölkerung zog immer den kürzeren.
Sich die letzten 20 Jahre so einfach schön zu reden, unglaublich...
Die Bevölkerung zieht auch den Kürzeren, wenn die Warlords das Land regieren oder wenn Ethnien untereinander Krieg führen.
Worum geht es dir jetzt?
Willst du alle Afghanen aufnehmen?
Willst du wieder militärisch eingreifen?
 
Amigo poltert hier rum und niemand weiß was er überhaupt meint/will. :ugly:
Niemand hat hier etwas schön geredet.

Topic:

Zwei Tage nach ihrem Einmarsch in der afghanischen Hauptstadt Kabul haben die radikalislamischen Taliban das Ende des Krieges und eine allgemeine Amnestie erkündet. "Der Krieg ist zuende", und "jeder" sei begnadigt, sagte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Kabul. Er kündigte auch an, dass Frauen weiterhin arbeiten gehen dürften, sofern ihre Erwerbstätigkeiten im Einklang mit "den Prinzipien des Islam" stünden.

Ein anderer Taliban-Sprecher sagte zudem in einem Interview des britischen Senders Sky News, dass Frauen in Afghanistan künftig nicht wieder dazu verpflichtet sein sollten, in der Öffentlichkeit die Ganzkörperbedeckung Burka zu tragen. Auch das Tragen anderer Formen von Schleiern solle erlaubt sein.

Die Machtübernahme der Taliban schürt bei vielen Afghanen die Furcht, dass die Islamisten eine ähnliche Schreckensherrschaft errichten könnten wie zwischen 1996 und 2001. Damals folgten die Taliban einer extrem rigiden Auslegung der Scharia, des islamischen Rechts. Frauen durften keiner Erwerbstätigkeit nachgehen, Mädchenschulen wurden geschlossen. Die Strafen bei Gesetzesverstößen waren oft grausam. Dieben wurde die Hand abgehackt. Frauen, die des Ehebruchs bezichtigt wurden, wurden zu Tode gesteinigt.
Quelle: Afghanistan-News im Ticker: Taliban verkünden Kriegsende und allgemeine Amnestie

Ob man das alles glauben kann? Vieles bekommt auch gar nicht mit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob man das alles glauben kann? Vieles bekommt auch gar nicht mit.

Laut welt.de wollen sie auch Frauen arbeiten und studieren lassen bzw. den Drogenanbau bekämpfen.
Da ist man natürlich erstmal mißtrauisch. Andererseits: warum sollten sie jetzt einfach Lügen verbreiten, die dann eh in den nächsten Wochen auffliegen? Macht halt keinen Sinn, denn niemand macht denen ja deren Führungsanspruch in dem Land mehr streitig, d.h. sie könnten eigentlich jetzt da tun und lassen was sie wollen.
 
Also ich glaube den Taliban gar nichts. Aber lasse mich gerne eine besseren belehren.
Das wird man sehen in den nächsten Jahren.
 
Vergesst es . Das dauert ein paar Tage, höchstens wenige Wochen bis die Positionen gefestigt sind, dann geht es los mit Säuberungswellen und Unterdrückung. Das sind immer noch Islamisten.
 
Nun die Taliban vertreten den selben Islam wie die Saudis und dort haben sich die Zustände auch mäßig zum besseren geändert.

Vielleicht lassen sie Frauen ja tatsächlich studieren, aber das heißt ja nicht, dass es keine Steinigungen, kein auspeitschen etc mehr geben wird.
Frauen einzubeziehen macht einen Staat einfach nur effizienter und wir wissen wie schnell Diktaturen was über Bord werfen wenn es um Effizienz geht.
 
Die Taliban haben ein stark rückwärtsgewandtes Gesellschaftskonzept, aber sie sind nicht dumm und wissen sehr genau, dass nur der Glaube ihnen nicht ansatzweise den Rückhalt gibt, den sie benötigen, um ihren Vormarsch in eine legitim(isiert)e Führung auszubauen. Die größte Akzeptanz erfahren sie nicht bei Konservativen, sondern bei Leuten, die das Gewurstel der Zentralregierung gründlich satt haben und denen sie versprechen, geordnete Zustände herzustellen - und das ohne Einflussnahme von Besatzern, egal wie freundlich diese aufgetreten sind.

Das jetzige Versprechen einer "Scharia light" passt absolut ins Konzept. Wenn man erst einmal den militärischen Sieg in eine politische Führung umgewandelt hat, kann man aus Sicht der die Zügel immer noch nach und nach straffen.

Und, das sollte man bitte nicht vergessen: Die Taliban sind kein homogener Block, sondern ein Gemenge aus zig Gruppen mit ebenso vielen Interessen, wie Afghanistan aussehen soll - manche davon sind miteinander kompatibel, manche weniger und einige gar nicht. Einige Gruppierungen sind tatsächlich geradezu "liberal" zu nennen, insbesondere wenn man als Maßstab anblegt, wie gut sich die westliche Welt sich mit gewissen arabischen Ländern arrangiert hat.

Daraus ergibt sich die bizarre Situation, dass diese Gruppen in ihren jeweiligen zentralen Einflussgebieten gänzlich andere Vorstellungen umsetzen werden - eine gemeinsames Auftreten gibt es nur dort, wo auch ein gemeinschaftlicher Einsatz nötig war, also zum Beispiel in der Hauptstadt. Die Taliban wollen gar kein zentralistisches Regierungskonzept - die von ihnen zu schaffende Regierung wird das Sprachrohr nach außen, aber ansonsten macht da jeder seins in seiner Ecke.

Für die Afghanen wird also vieles davon abhängen, wie freizügig sie sich innerhalb des Landes bewegen können. Es ist jedoch absehbar, dass die Steinzeit-Islamisten unter den Taliban nicht zulassen werden, dass ihre unattraktiven Gebiete personell ausbluten.
 
Was ich im Moment ein wenig bei unserem Außenminister vermisse (neben gefühlt 9.543 anderen Dingen):
Ein herzliches Dankeschön an die Regierung von Usbekistan, dass die es überhaupt ermöglichen, eine Luftbrücke aufzubauen.
Unbedarft irgendwelcher existierender Verträge oder Vereinbarungen ist es nicht selbstverständlich, Ressourcen bzw. den Flughafen von Taschkent zu Verfügung zu stellen.
 
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