Bildungsministerin ist wegen Plagiat der Doktortitel entzogen worden

Die DDR war im Ostblock zuständig/führend für Elektronikindustrie, einschließlich eigener Chipfertigung. Nicht ohne Grund hat AMD in Dresden Fabs gebaut.

Ich rede von konkurrenzfähiger Chipfertigung.
China fertigt auch eigene Chips aber die sind nicht konkurrenzfähig.

Und was im militärischen Bereich geforscht oder entwickelt wurde weiß sowieso niemand.
 
Also ich erinnere mich an Reportagen zur Forschung in der UdSSR usw, wo teilweise schon derb die Ergebnisse gefälscht wurden, um einfach die "Überlegenheit des Kummunistischen Systems zu beweisen" :ugly: Ob das dann am Ende Hand und Fuß hatte, war ja erstmal scheis egal. Waren die Messwerte halt bischen gepimpt usw usw.

Gabs aber natürlich auch nicht überall. Die Motivation war aber durchaus da. Es war ja praktisch ausgeschlossen, das man schlechter war als der Erzfeind Kapitalismus :ugly:

Aber das war teils wohl noch vor Merkels Zeiten, obwohl die auch nicht mehr die Jüngste ist :devil:
 
Bin ich hier noch im richtigen Thread?

Was wäre wenn man mal Merkels Doktorarbeit prüft oder wird die aus den Archiven jetzt nicht mehr rausgerückt? :-D

MfG
 
Vielleicht sollte man im Rahmen der bisherigen Vorfälle wirklich mal alle Arbeiten erneut auf den Prüfstand stellen
 
Bei Merkel, genau wie bei Frau Wanka scheitert die Plagiatsjagd schon daran dass der durchschnittliche Plagiatsjäger mit den Fächern nicht klar kommt. "Laberfächer" lassen sich deutlich einfacher mit Suchprogrammen(können die überahupt Formeln?) kontrollieren und sind für den halbwegs gebildeten "Laien" zumindest lesbar.
Vielleicht sollte man im Rahmen der bisherigen Vorfälle wirklich mal alle Arbeiten erneut auf den Prüfstand stellen
Welchen Nutzen versprichst du dir davon? Und vorallem: Wer soll das bezahlen?
 
Vielleicht sollte man im Rahmen der bisherigen Vorfälle wirklich mal alle Arbeiten erneut auf den Prüfstand stellen

Es gibt sicher genug am Arbeitsmarkt vorbei Studierte, die sich dafür nicht zu schade wären. Fragt sich nur, ob die auch in der Lage wären, eine naturwissenschaftliche Arbeit zu untersuchen. Ich wäre jedoch - falls man das denn machen möchte - dafür, dass man nicht nur Politiker vorwiegend mit CDU-Parteibuch untersucht, sondern generell Leute, die höhere Posten bekleiden. Insbesondere auch an Unis. Langfristig am sinnvollsten wäre es meiner Meinung nach , wenn man die Typ-II-Doktorarbeit abschafft und auch Geistes"wissenschaftler" sich ein wenig mehr ins Zeug legen müssen. Nebenberuflich ein bisschen schwurbeln und andere Leute zitieren mag ja bei nem Magister oder sowas angehen, für eine Doktorarbeit ist das mMn aber zu wenig. In den USA oder UK könnte man so nicht promovieren. Überrraschenderweise gibt es da auch wesentlich weniger Doktoren in den Geisteswissenschaften - weil dort der Erkenntnisgewinn und nicht ausschließlich das Sammeln anderer Leute Erkenntnis mit dünner Interpretation im Vordergrund steht.
 
Erschreckend, wie einem die Selbstherrlichkeit einzelner Naturwissenschaftler angesichts der als "Laberfächer" abgetanen Geisteswissenschaften entgegenschlägt.:daumen2: Man sollte sich bewusst sein, dass es keinesfalls in den Geisteswissenschaften üblich ist, derartige Doktorarbeiten wie die o.g. abzuliefern; den eigtl. Hintergrund der Arbeiten dieser Plagiatoren, die eine Doktorarbeit nur aufgrund des Bildungszertifikats und des daraus zu generierenden Kapitals erwerben, sollte man deutlich von dem Rest der Wissenschaft trennen.

Davon gibt es übrigens auch viele Fälle in den Naturwissenschaften, die Betrugsfälle (besonders vermehrt hinsichtlich gefälschter empirischer Ergebnisse) sind insbesondere bei wissenschaftlichen Aufsätzen etc. sehr weit verbreitet. So manches durchaus rennomierte naturwissenschaftliche Fachjournal muss nachträglich knapp die Hälfte der vorgestellten neuen Erkenntnisse widerrufen.:schief:
Außerdem bitte ich doch darum, sich innerhalb der Wissenschaft aufgrund gewisser Komplexe nicht gegenseitig zu zerfleischen. Unredliche Menschen gibt es dort wie dort zuhauf; ausgerechnet die Selbsterhöhung einzelner Wissenschaftsbereiche über andere, vermeintlich "niedere" Forschungszweige, unterstreicht die Abgehobenheit des Einzelnen, der sich als Teil einer (vermeintlich) elitären, besseren soz. Gruppe sieht. Wo wir wieder beim ursächlichen Grund für das Promovieren der Plagiatoren wären: Abspaltung vom Pöbel (platt formuliert).:P
 
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Ich bin selbst kein Naturwissenschaftler ;) Gerade deswegen habe ich mit Geisteswissenschaftlern vermehrt schlechte Erfahrungen gemacht. Insbesondere auch bei Lehrenden, die eigentlich von nichts Ahnung haben (speziell ihrem Lehrgebiet), aber aus unerklärlichen Gründen trotzdem den Dr. als Namenszusatz besitzen. Natürlich gibt es da auch Leute, vor denen ich den allerhöchsten Respekt habe. Die keine Typ-II-Doktoren sind. Das ist meinen Erfahrungen nach bei naturwissenschaftlichen Doktoren jedoch wesetnlich öfter der Fall. Vermutlich auch, weil es davon nicht so viele gibt. Und da auch nicht jeder Horst einen Doktor machen kann. Was natürlich nicht heißt, dass man trotzdem keine intellektuell anspruchsvolle Arbeit in den Geisteswissenschaften schreiben kann. Deswegen bin ich dafür, einfach diesesn Typ-II-Käse abzuschaffen und sich da mehr am englischsprachigen Ausland zu orieniteren, wo nicht jeder Doktorvater wer weiß wie viele Leute betreut.
 
Bei Merkel, genau wie bei Frau Wanka scheitert die Plagiatsjagd schon daran dass der durchschnittliche Plagiatsjäger mit den Fächern nicht klar kommt. "Laberfächer" lassen sich deutlich einfacher mit Suchprogrammen(können die überahupt Formeln?) kontrollieren und sind für den halbwegs gebildeten "Laien" zumindest lesbar.

Welchen Nutzen versprichst du dir davon? Und vorallem: Wer soll das bezahlen?

Die Programme ermitteln ja nicht Inhalte sondern übereinstimmungen von getätigten Sätzen oder gar ganzen Kapiteln. Das schließt dann sicherlich auch plagiere Formeln mit ein.

MfG
 
Also ich finde ja gut das Sie nun zurückgetreten ist, allerdings, und das wiegt meiner Meinung nach viel schlimmer ist dies, das die Nachfolgerin nun sogar zwei Titel hat, nämlich Doktor und Professor. Und was lernen wir daraus....Wenn die Politiker Schei**e bauen und es wiedergutmachen wollen, bauen Sie noch mehr Schei**e. Nun müssen zwei Arbeiten der Politikerin geprüft werden.
 
Das liegt eben auch an den ökonomischen und sozialen Kapitalsteigerungen der Doktorväter bei höherer Zahl der Promovierenden. Wenn die Doktorarbeit eben nicht mehr dem Ziel der Bereicherung der Wissenschaft, sondern lediglich egoistischen Trieben der eigenen Kapitalerhöhung dient, dann kommen solche Ergebnisse dabei heraus. Die endgültige Kommerzialisierung der Bildung ist in vollem Gange. Da Schavan dazu ihren Teil beigetragen hat, ist ihr nun erzwungener Abgang für die Wissenschaft doch sehr erfreulich.
 
Sich geistiges Gedankengut anderer anzueignen und damit zu promovieren ist ganz klar eine Straftat. Frau Schavan ist eine "Raubkopiererin". Und Raubkopierer werden normalerweise schwer bestraft.Sie hat mit dem erschlichenden Doktortitel einen erheblichen beruflichen Vorteil genossen!
 
Die Konsequenz sollte eher sein, dass (Affektat)Mord ebenfalls nicht verjährt.
 
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Das ist meinen Erfahrungen nach bei naturwissenschaftlichen Doktoren jedoch wesetnlich öfter der Fall. Vermutlich auch, weil es davon nicht so viele gibt. Und da auch nicht jeder Horst einen Doktor machen kann.

Das liegt aber nicht zwingend an den intellektullen, sondern eher an den finanziellen Anforderungen. Eine naturwissenschaftliche Arbeit benötigt nuneinmal einiges an Material und Raum - wer das nicht im Rahmen einer Doktorandenstelle bezahlt bekommt, kann keinen machen. Eine geisteswissenschaftliche Arbeit ist mit Stift und Papier möglich, was auch aus eigener Tasche finanzierbar ist (und oftmals werden muss).


Also ich finde ja gut das Sie nun zurückgetreten ist, allerdings, und das wiegt meiner Meinung nach viel schlimmer ist dies, das die Nachfolgerin nun sogar zwei Titel hat, nämlich Doktor und Professor. Und was lernen wir daraus....Wenn die Politiker Schei**e bauen und es wiedergutmachen wollen, bauen Sie noch mehr Schei**e. Nun müssen zwei Arbeiten der Politikerin geprüft werden.

Randnotiz an der Stelle: Die Verleihung der Ehrendoktor"würde" der Universtität Lübeck an Schavan soll übrigens wie geplant stattfinden.



Komm mir nicht mit dem Scheiß wieder...
Niemand hat Schavan bestraft, auch wenn unsere ach-so-objektiven Heute-Moderatoren das gerne so darstellen. Sie musste nur etwas zurückgeben, was sie sich zu unrecht angeeignet hatte - genauso wie ein Dieb auch nach mehr als 15 Jahre das Diebesgut nicht mehr behalten darf. Nur eine zusätzliche Gefängnis/Geldstrafe entfällt eben.
 
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