Bildungsministerin ist wegen Plagiat der Doktortitel entzogen worden

Ich wollte von dir wissen ob du etwas kennst das etwas mit "Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden " zu tun.
Ich glaube das es dort weniger Material gibt/gab als zu anderen Themen.
 
Schwer zu sagen, es gibt SOOOOOO viel, das kann kein Mensch überblicken, vor allem nicht nach der Zeit. Heutzutage ist das eigentlich durchgenudelt.
 
In einem Beitrg habe ich gesehen, das niemand die Bibliothekarin nach dieser Arbeit gefragt hat.:ugly:

Und auf die Idee mit Merkel bin ich auch wegen der DDR gekommen, auch wenn nichts weiß ob das dadurch eingeschränkter war.
 
Was will man in Physik einschränken?:huh:

Man muss mal von dem Gedanken weggkommen, dass in der DDR alles und jeder von Propaganda durchtränkt gewesen sein könnte.:ugly::D
 
Das Bildungssystem/Qualität in der DDR war sehr gut, da hat man so einen Blödsinn erst gar nicht versucht.;)
Stimmt, und man hat ja auch keine "idiologisch korrekte Forschung" betreiben sollen :ugly:

Im Kommunismus, und insbesondere in der DDR und UdSSR war immer alles idiologisch getränkt, da wurde auch die Forschung so hingebogen, wies sein sollte, wenn die Ergebnisse nicht ins Weltbild gepasst haben...
 
Vor allem sollte der Doktorvater eher fast alles kennen was es an Literatur dort gibt, das sollte ja weniger sein als in anderen Fächern.

Immer noch mehr als genug. Aber plagiieren ist einfach wenig attraktiv:
In den Geistes- und Sozialwissenschaften läuft er Erkenntnisgewinn, wenn keine Umfragen, etc. gemacht werden, über Argumentation, Verknüpfung und Analyse. Das kannst du kopieren. In den Naturwissenschaften dagegen über Experimente - die würde man nicht kopieren, sondern wenn dann fälschen. (Was immer wieder vorkommt, aber nach so langer Zeit wohl nicht mehr nachweisbar wäre.)
Zitierfehler entstehen dann tatsächlich nur aus Unachtsamkeit, sind aber oft auch direkt als solche zu erkennen - wer in seiner Argumentation Bezug auf "Fakten" nimmt, die nicht aus seiner Untersuchung hervorgehen können und für die er keine Quelle angibt, der hat entweder falsch zitiert, oder er erzählt Märchen. Nen Doktor kriegt er so oder so nicht ;-)


Stimmt, und man hat ja auch keine "idiologisch korrekte Forschung" betreiben sollen :ugly:

Im Kommunismus, und insbesondere in der DDR und UdSSR war immer alles idiologisch getränkt, da wurde auch die Forschung so hingebogen, wies sein sollte, wenn die Ergebnisse nicht ins Weltbild gepasst haben...

In den Naturwissenschaften schwer bis unmöglich. Die Präsentation der Ergebnisse und vor allem deren Ausnutzung für Propagandazwecke war politisch geprägt (wo ist sie das nicht? Bei uns ist es halt Firmenpolitik,...), aber ein Messergebnis ist ein Messergebnis. Auch wenn das Messgerät ausm VEB kommt. Es zu fälschen würde niemanden beeindrucken, nur den eigenen Fortschritt behindern.


Das ist zwar jetzt etwas am Thema vorbei aber wie sah denn das BWL Studium in der DDR aus?

Fanfrage oder (BWLer-)Ignoranz gegenüber alternativen Wirtschaftssystemen?
 
Propaganda kannst du auch darin verstecken dass in DDR Unis meist Dokumente von DDR/UdSSR und Co. eher auslagen bzw. bevorzugt lagt als Arbeiten aus dem Westen. ;)

Meines Wissens musste in der DDR nach den Abschluss eines Studiums bewiesen werden, dass man sich Kenntnisse des Marxismus und Leninismus angeeignet und vertieft hat, bevor man den Doktortitel erlangen konnte. Merkel hatte dazu extra eine Arbeit geschrieben, unabhängig von ihrem Physik-Studium (was zu dem Zeitpunkt quasi schon abgeschlossen war) bei dem es allein um die soziallistische Lebensweise (bzw. das, was sich die DDR damals darunter vorstellte) ging.;)

Was bitte willst du auch in Physik von UdSSR (die ihrerseits viele Kenntnisse von ehemaligen deutschen Wissenschaftlern aus der Nazizeit hatten) auslagern?:what:
Propagieren bzw. auslegen, dass E=mc² von einem russischen Wissenschaftler stammt?:ugly: Wer Physik studiert, lernt ja wie das geht, lernt die Grundeigenschaften und wie man selber drauf kommen kann (deswegen studiert man das ja auch) einem Physikstudenten kann man schwer naturwissenschaftliche Gesetze vorgaukeln. Und das behaupte ich jetzt mal ohne Physik zu studieren.:fresse: Physik ist ja keine Religion, die man auslegen kann wie man will oder einfach von Propaganda durchtränken kann, da lernt man, 1+2=3 und wieso das so ist und nicht anders. Ist eben eine Naturwissenschaft.
Das, was von Menschen gemacht wird (Wirtschaft, z.B.) das kann man so auslegen wie man will, nicht aber die Natur.

Und die BWLer wurden wahrscheinlich allesamt damals vom Staat gestellt.:lol::ugly::lol:
 
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Was bitte willst du auch in Physik von UdSSR (die ihrerseits viele Kenntnisse von ehemaligen deutschen Wissenschaftlern aus der Nazizeit hatten) auslagern?:what:
Propagieren bzw. auslegen, dass E=mc² von einem russischen Wissenschaftler stammt?:ugly: Wer Physik studiert, lernt ja wie das geht, lernt die Grundeigenschaften und wie man selber drauf kommen kann (deswegen studiert man das ja auch) einem Physikstudenten kann man schwer naturwissenschaftliche Gesetze vorgaukeln. Und das behaupte ich jetzt mal ohne Physik zu studieren.:fresse: Physik ist ja keine Religion, die man auslegen kann wie man will oder einfach von Propaganda durchtränken kann, da lernt man, 1+2=3 und wieso das so ist und nicht anders. Ist eben eine Naturwissenschaft.
Das, was von Menschen gemacht wird (Wirtschaft, z.B.) das kann man so auslegen wie man will, nicht aber die Natur.

Du hast völlig an dem vorbei geredet was ich meine. :schief:

Natürlich gilt e=mc² überall.
Aber es gibt eben Forschungsbereiche in der Grundlagenforschung die eben im Westen sehr geschätzt wird -- z.B. für Chipherstellung und sowas und die DDR hat eben ihre eigenen Sachen.
Denn sonst müsste es schließlich auch einen Chip aus der DDR geben oder zumindest mal Grundlagenforschung in diesem Bereich.
Ich kann mich aber nicht daran erinnern.

Fanfrage oder (BWLer-)Ignoranz gegenüber alternativen Wirtschaftssystemen?

Hört sich an als wenn du am Raten bist.
 
Trotzdem glaube ich kaum, dass ihre Arbeit in der Physik an der Uni von UdSSR-Ideologie durchnetzt gewesen sein soll, denn um die auszudrücken, wurde da separiert, da hatte sie eine völlig andere Arbeit schreiben müssen (ich glaube mein Vorposter von vorhin meinte nämlich, dass sie in ihrer Arbeit durch die DDR-Vorgaben eingeschränkt sein könnte oder ihre Arbeit dadurch beeinflusst gewesen sein könnte, deswegen bin ich drauf eingegangen).

Und anhand des Titels, was sie da physikalisches studiert hat, ging es um irgendwelche Ergebenisse aus chemischen und Physikalischen Vorgängen, nichts angewandtes, wie Maschinen oder technische Bauteile.
 
Du hast völlig an dem vorbei geredet was ich meine. :schief:

Natürlich gilt e=mc² überall.
Aber es gibt eben Forschungsbereiche in der Grundlagenforschung die eben im Westen sehr geschätzt wird -- z.B. für Chipherstellung und sowas und die DDR hat eben ihre eigenen Sachen.
Denn sonst müsste es schließlich auch einen Chip aus der DDR geben oder zumindest mal Grundlagenforschung in diesem Bereich.
Ich kann mich aber nicht daran erinnern.

Die DDR war im Ostblock zuständig/führend für Elektronikindustrie, einschließlich eigener Chipfertigung. Nicht ohne Grund hat AMD in Dresden Fabs gebaut.
Warum du dich nicht daran erinnern kannst, musst du selbst wissen - ich tippe mal darauf, dass du dich nie gezielt mit Elektronik im Ostblock beschäftigt hast? Nebenbei aufgeschnappt haben wirst du es jedenfalls nicht, denn aufgrund des verspäteten Einstiegs und der allgemein geringeren Wirtschaftsleistung in den 80ern gab es da nichts, worüber man im Westen hätte reden sollen.

Hört sich an als wenn du am Raten bist.

? Was sollte man da raten? Die Antwort liegt doch sowas von auf der Hand (nein, in der DDR-Planwirtschaft gab es keine Ausbildung, die mit dem BRD-BWL-Studium vergleichbar wäre, weil man es eh nicht hätte einsetzen können), dass jeder selbst ohne jegliche Kenntnis des Bildungssystem der DDR beantworten könnte, wenn er einfach mal logisch und ohne ideologische Barrieren darüber nachdenkt.
 
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