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A.N.D.I.
Guest
Das Problem ist, dass die Grenzen zwischen Patriotismus und Nationalismus fließend sind. Ich stehe dem (gemäßigten) Patriotismus grundsätzlich nicht ablehnend gegenüber, aber zu dem "Wir" gehört auch die Anerkennung der nicht so angenehmen Dinge. Als Deutscher heißt das auch die eigene Geschichte nicht zu verharmlosen. Übersteigerter Patriotismus ist Chauvinismus, denn da sind "wir toll und ihr nicht". Wie gesagt, die Grenzen sind fließend.Der Nationalismus strebt die Etablierung/Festigung einer Nation an, Patriotismus (auf nationaler Ebene) feiert sie - ich sehe da keinen Unterschied. Der Grundgedanke ist eine Abgrenzung zwischen "wir" (=toll) und "alle anderen" (im Umkehrschluss nicht toll), und diese Abgrenzung wird durch die Bank anhand geographischer, ethnischer oder religiöser Grenzen gezogen![]()
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