[Umfrage] EU-Parlamentswahl - wer geht wählen, wer nicht und warum?

Am 25. Mai ist EU-Parlamentswahl - wer geht wählen, wer nicht und warum?

  • Ja, ich habe bereits gewählt (Briefwähler).

    Stimmen: 2 3,3%
  • Ja, ich gehe sicher wählen und weiß auch schon, wo ich mein Kreuzchen mache.

    Stimmen: 21 34,4%
  • Ja, ich gehe sicher wählen, bin aber noch unentschlossen, welche Partei ich wählen soll.

    Stimmen: 15 24,6%
  • Ja, ich gehe sicher wählen, werde aber meine Stimme absichtlich ungültig machen.

    Stimmen: 1 1,6%
  • Nein, ich gehe sicher nicht wählen, weil ich die EU-Wahlen als unwichtig empfinde.

    Stimmen: 1 1,6%
  • Nein, ich gehe sicher nicht wählen, weil ich mit der bestehenden Lage zufrieden bin.

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein, ich gehe sicher nicht wählen, weil ich mich von keiner Partei angemessen vertreten fühle.

    Stimmen: 5 8,2%
  • Nein, ich gehe nicht wählen, Politik interessiert mich nicht.

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein, ich gehe nicht wählen, da ich noch nicht wahlberechtigt bin und würde wählen gehen, wenn ich d

    Stimmen: 10 16,4%
  • Nein, ich gehe nicht wählen, da ich noch nicht wahlberechtigt bin und würde auch nicht wählen gehen,

    Stimmen: 1 1,6%
  • Bin noch unentschlossen, tendiere aber momentan noch dazu, wählen zu gehen.

    Stimmen: 4 6,6%
  • Bin noch unentschlossen, tendiere aber momentan noch dazu, nicht wählen zu gehen.

    Stimmen: 1 1,6%

  • Umfrageteilnehmer
    61
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
AW: [Umfrage] EU-Parlamentswahl - wer geht wählen, wer nicht und warum?

[X] Ja, ich gehe sicher wählen und weiß auch schon, wo ich mein Kreuzchen mache; - nicht bei "Rechten"; auch nicht bei d. Piraten,
 
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Ich muss da immer wieder an einen Spruch denken, wo ich nicht mehr weiß wo er her ist.

Am besten macht man erfolgreiche Politik indem man sagt "Das ist verkehrt und der hat Schuld"
Ich denke mal darauf willst du hinaus.

Mein Ansatz geht da halt wesentlich tiefer und mehr die Wurzel allem Übels, aber ich habe ja (leider) nichts zu melden in diesem Land.

Gegen (oder überhaupt nur zu) deinem Ansatz habe ich ja gar nichts gesagt, nur zu deiner Kritik an der verlinkten Seite. Denn diese Seite hat Überhaupt nicht den Anspruch, irgend etwas über die weite Welt zu sagen - diese Seite beschäftigt sich gezielt mit zwei Parteien.


Der Staat Preußen existiert seit 1933 (Gleichschaltung) bzw. seit 1947 nicht mehr. Aber mit Bayern-Preußen ist es wie mit Deutschland-EU: Immer ist der große Schuld. Auch Bayern hat von der Reichsgründung 1871 profitiert.
Geschichtsstunde beendet.

Perry ging es aber nicht um "Staaten", sondern um -vermeintlich naturgegebene- "Völker", die seiner Meinung nach die Bildung von größeren Gemeinschaften unmöglich machen.
Die sind aber eben nicht naturgegebene, sondern eine -z.T. recht willkürlich- künstlich geschaffene Abgrenzung, die man sehr gut zu größeren Einheiten verschmelzen kann.
WENN man denn will.
Typischerweise wird der Begriff aber von Leuten verwendet, die dies partout nicht wollen - und das i.d.R. aus egoistischen oder irrationalen Gründen, die sich aber nicht trauen, offen zu äußern (oder über die sich selbst nicht im klaren sind). Dann werden "Völker" vorgeschoben und daraus -quasi als Naturgesetz- politische Forderungen abgeleitet.
Das hat schon *hier könnten 3 Punkte Godwin stehen*
 
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[x] Ja ich gehe hin und weiß wen ich wähle.

Gestern gabs ne gute Sendung zur EU Wahl aufm ARD. Was wird geregelt, was nicht etc. Fand ich ganz interessant.
Erschreckend fand ich das selbst die zubereitung einer Pizza Napolitana in einer EU Verordnung geregekt ist Oo. Z.b. muss die Tomatensossesn spiralförmig verteilt werden :ugly:

Generell gilt wie bei jeder Wahl: Wer nicht wählt darf sich nicht beschweren. Aber die Plakate dieses Jahr sind eine Katastrophe, alle klingen gleich und 99% haben das wort "Chance" drauf? Liebe etablierte Partei, ein Alleinstellungs bzw. Erkennungsmerkmal sieht anders aus!
 
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Das Problem sind eigentlich nicht die "Linken oder Rechten" sondern eher die Extremisten auf beiden Seiten.
 
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[X] Ja, ich gehe sicher wählen und weiß auch schon, wo ich mein Kreuzchen mache.

Gehe eigentlich immer wählen. Auch wenn es mir letztendlich total egal ist. (Ja ich weiß blöde Einstellung) Solange die verf... Linken/Rechten meine Stimme nicht bekommen ist für mich alles in Ordnung.
Was ich wähle ändert sich auch ab und an. Nutze den Wahl-o-mat im Schnelldurchgang :D
 
Bei Meinem Beispiel in Afrika, handelt(e) es sich auch eher um Stammeskulturen als Volkskulturen.
Dort hatten Stämme ein bestimmtes Gebiet, es gab (und gibt) nur eine geringe Vermischung, dafür aber ab und an eine Art Häuptlingstreffen.

Diese Stammesgebiete wurden von uns Europäern willkürlich mit dem Lineal auf der Karte getrennt, unter völliger Ignorierung der Zwischenstämmlichen Beziehungen.

Ja es gibt durchaus so etwas wie Völker, sogar innerhalb Deutschlands, was du schon an den regionalen Bräuchen erkennen kannst, ebenso an teilweise sehr scharfen Dialektgrenzen, das im Zuge der starken innerdeutschen Migration der letzten 100 Jahre hier eine starke Vermischung statt gefunden hat ist klar, ebenso gab es Vermischungen mit Migranten.
Ich bin zu 3/4 Preuße und zu einem Viertel Sachse, genau genommen ist ein Viertel Ostpreuße.

Wenn du jemanden aus dem Ausland fragst was typisch deutsche Kultur ist, dann kommt eine ungefähre Beschreibung des Brauchtums in Bayern, ich habe aber kein Interesse an Lederhosen, Weißbier Weisswürsten und Akkordionmusik.
 
AW: [Umfrage] EU-Parlamentswahl - wer geht wählen, wer nicht und warum?


Zumindest nicht arg oft.



Die meisten Parteien (gerade auch die NPD) formulieren derartige Aussagen deutlich entschärft. Wenn du da zustimmen willst, solltest du dir darüber im klaren sein, dass der zitierte vermutlich keine geminderte Fassung vertritt, sondern im Gegenteil eine (deutlich) radikalere.
Deswegen stimme ich ja der Aussage an sich zu, was derjenige, der sie getätigt hat, damit verschleiern möchte ist mir ja egal, möchte sagen, nur weil die Aussage meiner Meinung entspricht, muss ich ja nicht die Ideologie dahinter teilen. Ich muss aber auch ganz klar sagen, dass mittlerweile alles als rechts abgestempelt wird, was nicht extrem links ist. In dem zusammenhang hat der Lucke schon recht, wenn er sagt: "Sie (die anderen Parteien) sind nach links gerutscht, nicht wir nach rechts" (Sinngemäß).
Und wenn ich eine Europakritischepartei wählen möchte, weil das noch am ehesten meiner Meinung entspricht, dann bleibt fast nur noch die AfD und die CSU...




Beide Parteien betreiben vor allem "dagegen"-Populismus. Mit was, wenn nicht oberflächlichen Symptomen, soll man sich also auseinandersetzen? Inhalte gibt es kaum und wenn jemand mal konkrete Vorschläge äußert, sind sie eben meist hart rechts. (und werden als verirrte Einzelmeinung abgetan)
Das mag ja alles sein, aber warum zum Teufel ist "dagegen" immer = populistisch, oberflächlich, rechts? Verstehe ich nicht. Wenn das System EU so demokratisch ist, dann muss man auch mit den Kritikern klar kommen und sie nicht immer gleich als antieuropäische, rechte populisten abstempeln. DAS ist weder demokratisch noch konstruktiv!
 
Es geht hierbei immer um Stigmatisierung, die Menschen werden ein Leben lang darauf gedrillt, Populisten sind dumm gefährlich, Kommunisten wollen uns unsere Freiheit nehmen und Nationalisten sind immer Nazis u.s.w. Wie weit sowas geht kann man ja in den USA beobachten wohl Millionen Menschen dagegen protestieren das man ihnen eine Krankenversicherung verschafft, man kann sicherlich an der Art des Krankenkassensystems an sich zweifeln und sich vielleicht ein Umlage finanziertes System wünschen, aber prinzipiell ist es erstmal ein Fortschritt. Die Versicherungslobby hat den Leuten aber eingeredet das ist Sozialismus und das der schlimm ist hat man ja im kalten Krieg gelernt. Wenn man sich nicht mit Themen auseinandersetzen möchte, dann muss man diese Themen irgendwie stigmatisieren, ihre Köpfe verunglimpfen und am besten noch mit Leuten in Verbindung bringen die zufällig gerade mal daneben standen. Wir machen uns ja immer lustig über diese abgrundtief dummen Menschen in den "Reality Soaps", aber kann es nicht sein das genau so eine "dumme Masse" das Ziel ist? Ich kann locker gegen alles Mögliche und für ein Haufen Zeug argumentieren. Gutmenschen aufzuzeigen was die negativen Folgen von Massenmigration, sowohl für die Ursprungsländer (und deren Menschen), als auch für die Zielländer (und deren Menschen) hat, ist sehr amüsant, aber man ist sofort ein Nazi, Rassist u.s.w. Um das mal kurz zu machen, von Migration profitiert immer nur die Wirtschaft, selten die einzelnen Menschen und wenn dann meisten auf Kosten anderer. Dagegen kann man übrigens auch innerhalb Deutschlands argumentieren, was ziemlich heuchlerisch ist, da ich selber innerhalb Deutschlands migriert bin. Kann man sich über so etwas sachlich unterhalten? Mit den meisten Menschen nicht, denn es beginnt sofort die innere Konditionierung zu greifen und jeder der so etwas kritisiert ist sofort ein Nazi.

Außer bei Migration aus Liebe ist diese immer nur ein Symptom eines tieferen Problems.
 
AW: [Umfrage] EU-Parlamentswahl - wer geht wählen, wer nicht und warum?

Wenn du jemanden aus dem Ausland fragst was typisch deutsche Kultur ist, dann kommt eine ungefähre Beschreibung des Brauchtums in Bayern, ich habe aber kein Interesse an Lederhosen, Weißbier Weisswürsten und Akkordionmusik.

auch die meisten bayern haben daran eher wenig interesse. ;)
 
Bei Meinem Beispiel in Afrika, handelt(e) es sich auch eher um Stammeskulturen als Volkskulturen. Dort hatten Stämme ein bestimmtes Gebiet, es gab (und gibt) nur eine geringe Vermischung, dafür aber ab und an eine Art Häuptlingstreffen. Diese Stammesgebiete wurden von uns Europäern willkürlich mit dem Lineal auf der Karte getrennt, unter völliger Ignorierung der Zwischenstämmlichen Beziehungen. Ja es gibt durchaus so etwas wie Völker, sogar innerhalb Deutschlands, was du schon an den regionalen Bräuchen erkennen kannst, ebenso an teilweise sehr scharfen Dialektgrenzen, das im Zuge der starken innerdeutschen Migration der letzten 100 Jahre hier eine starke Vermischung statt gefunden hat ist klar, ebenso gab es Vermischungen mit Migranten. Ich bin zu 3/4 Preuße und zu einem Viertel Sachse, genau genommen ist ein Viertel Ostpreuße. Wenn du jemanden aus dem Ausland fragst was typisch deutsche Kultur ist, dann kommt eine ungefähre Beschreibung des Brauchtums in Bayern, ich habe aber kein Interesse an Lederhosen, Weißbier Weisswürsten und Akkordionmusik.


Thema Preußen:

Das eigentliche Preußen umfasst die ehemaligen Provinzen Ost- und Westpreußen. Auf diesem Gebiet lebten früher das Volk der Pruzzen, welches vom Deutschen Orden unterworfen wurde. Die Rheinländer waren ab 1815 auch Teil von Preußen. Gleiches für Schlesien, welches ab 1763 endgültig von Preußen einverleibt wurde. Dennoch gibt es keine "Preussische Nation" in diesem Sinne. Das war allerdings auch nicht von Nachteil, denn dieser Staat schaffte es bis 1871 seine Volksgruppen (auch Sorben, Kaschuben) zusammenzuhalten. Erst die Germanisierungspolitik gegenüber den Polen sorgte für Spannung, wobei die Polen den Gedanken über einen eigenen Staat nie aufgaben.
 
Um mal ein Beispiel zu nennen, die Politik freut sich Ärzte die in unser Land kommen, wenn die jetzt sagen wir aus Polen, Tschechien, Rumänien u.s.w. kommen, dann können die relativ problemlos bei uns anfangen zu arbeiten, was sehr gut ist für die Regionen in Deutschland mit einer Ärztlichen Unterversorgung, dummerweise wollen da auch viele polnische Ärzte nicht arbeiten, wenn die Alternative Hamburg, München, Berlin u.s.w. heißt.

Was hat das aber für Folgen in Polen, Tschechien, ... die medizinische Ausbildung ist teuer, diese Länder Haben sie finanziert damit sie ihrer eigenen Bevölkerung medizinische Versorgung bieten können, nun fehlen dort aber die Ärzte welche zu uns gekommen sind, da wir mit viel Geld die Mängel unseres Bildungssystem ausgleichen können, was Rumänien nicht kann.

Noch schlimmer ist es wenn wir auf die Art Ärzte aus Afrika nach Europa holen und dort wo die medizinische Versorgung ohnehin sehr schlecht ist, noch weniger Ärzte sind.

Selbst innerhalb Deutschland haben wir dieses Problem, viele junge gut ausgebildete Menschen wanderten aus den Strukturschwachen Regionen in die prosperierenden Metropolen ab, aufgrund der Perspektivlosigkeit und des Leistungszwang in unserer Gesellschaft, was Druck auf den Arbeitsmarkt in den Metropolen ausübt und die Löhne niedriger hält und manche Regionen vor allem im Osten an den Rand des Aussterben bringt.
 
AW: [Umfrage] EU-Parlamentswahl - wer geht wählen, wer nicht und warum?

In dem zusammenhang hat der Lucke schon recht, wenn er sagt: "Sie (die anderen Parteien) sind nach links gerutscht, nicht wir nach rechts" (Sinngemäß).

Jein - seine Partei konnte schlecht rutschen, sondern wurde rechts neu gegründet. Aber natürlich hat er recht, wenn er sagt, dass das heutige "rechts" nach dem Maßstäben der 50er Jahre, als NS-Funktionäre viele politische Ämter besetzten, "links" gewesen wäre. Stellt sich nur die Frage, ob das irgend einen Unterschied macht? Ein politisch gebildeter Mensch wird eine Partei nicht kritisieren, "weil sie "rechts" ist", sondern weil diese Partei z.B. nationalistische, der Völkerverständigung zuwieder laufende Ziele verfolgt, weil sie die internationale Gemeinschaft schaden will (von der auch wir massiv profitieren), weil sie die Diskrimnierung anderer gutredet, etc. . Das diese Gedanken früher Mainstream waren, heißt nicht, dass diese heute gut zu heißen wären.

Und wenn ich eine Europakritischepartei wählen möchte, weil das noch am ehesten meiner Meinung entspricht, dann bleibt fast nur noch die AfD und die CSU...

Also wenn es dir nur um Europakritik geht, dann solltest du bei der Linken, DKP und erst recht PSG und MLPD offene Türen einrennen. Dafür muss man nicht rechts wählen, es gibt an allen Enden des politischen Spektrums parteien, die mit der aktuellen Situation unzufrieden sind und radikale Schritte propagieren.
Genaugenommen ist das ja auch die Definition von "Ende des politischen Spektrums" ;)
Und für reine Protestwahlen gibts immer noch die PARTEI.


Das mag ja alles sein, aber warum zum Teufel ist "dagegen" immer = populistisch, oberflächlich, rechts? Verstehe ich nicht.

"rechts" ist "dagegen" nicht immer, das gibt es im linken Spektrum genauso. (auch wenn die rechten es vielleicht etwas häufiger öffentlich äußern - als radikaler Pazifist, Tierschützer,etc. kann man eben auch rausbrüllen, "wofür" man ist. Als überzeugter Nationalsozialist & Parteifunktionär beschränkt man sich in Deutschland lieber darauf zusagen, was man nicht mag, weil einen sonst niemand mehr wählt)
Aber das reines "dagegen" populistisch ist, liegt in der Natur der Sache. Politik ist immer ein Kompromiss und 95+% der Leute werden das Ergebnis nicht als optimal betrachten, weil ihre eigenen Ansichten nicht zu 100% umgesetzt wurden. Also ist man "dagegen", wie es ist. Das ist einfach - und oberflächlich. Mit praktikabler Politik hat es schlichtweg nichts zu tun, aber man kann wunderbar damit Stimmung machen und aufhetzen.
Als des-wählens-würdiger Politiker (ungleich Populist) kann man natürlich auch gegen etwas sein (sollte man sogar, es gibt immer was zu verbessern) - aber man muss im Gegenzug auch sagen können, "wofür" man denn ist. Und da kommt man mit Oberflächlichkeiten nicht mehr weit, denn dann muss man eben einen neuen Kompromiss vorschlagen. Einen, der nicht mehr die Interessen von 95% der Bevölkerung nur zum Teil erfüllt.
Und so etwas ist verdammt schwierig, denn die Durchsetzung einer ganzen Reihe von Interessen schließt die Durchsetzung einer ganzen Menge anderer aus. Aber soviel Komplexität mühen Populisten weder sich selbst noch ihrer Zielgruppe ab. Lieber einfach "dagegen" brüllen, anstatt mal ein schlüssiges Konzept vorzulegen, wie es denn tatsächlich für alle (!) besser laufen könnte.

Beispiel:
"gegen den Euro". Das ist easy. Teuere Staatsrettungen, noch viel teurere Bankenrettungen, Kontrollverlust, Bedrohung von Arbeitsplätzen - der Euro, wie er jetzt ist, ist defintiv nicht perfekt. Gegen diesen Ist-Zustand sollte man sein.
Aber was kommt nach dieser populistischen Floskel?
- "Für die D-Mark"? Das fordert kaum jemand der Eurogegner. Weil sie sich nämlich nicht der Diskussion stellen wollen, was dann aus der exportorientierten deutschen Wirtschaft werden soll. Weil sie nicht die Frage beantworten können/wollen, ob eine unabhängige Währung den Verlust (zehn)tausender gut bezahlter Arbeitsplätze wert ist. Weil es ihnen zu komplex ist, darüber nachzudenken, dass Deutschland über die EU wesentlich mehr Macht auf andere Staaten ausübt, als die EU auf Deutschland.
- "Griechenland raus aus dem Euro"? Auch damit tritt niemand an. Wäre auch problematisch, wenn jemand fragt, was dann aus Portugal, Spanien, Italien, Frankreich, Irland werden sollte. Und Deutschland, dessen Finanzwirtschaft und damit auch Staatsfinanzen da tief mit drin hängen. Dazu, was diverse abstürzende Staaten für die Freizügigkeit innerhalb Eurpas bedeuten würden, nehmen Populisten auch lieber keine Stellung.
- "gegen den Euro wie er ist und dafür für einen Euro, der ..." Damit tritt niemand an. Wäre ja auch viel zu lang fürs Wahlplakat. Und für die Aufmerksamkeitsspanne derjenigen, die Populisten reinfallen.

Aber "gegen den Euro", dass können viele. Von ganz links bis ganz rechts. Wieviele der Wähler, die denen am Ende ihre Stimme geben, wollen wohl wirklich den Euro und die EU abschaffen, damit der Weg frei ist für die Förderation sozialistischer europäischer Staaten? Oder für ein "Europa ohne Grenzen" nach Vorbild von 1943? Vermutlich keiner. Aber Populisten sagen nicht nur nicht, wofür sie sind - deren Wähler fragen auch gar nicht erst danach. Hauptsache, man war "dagegen"...
 
AW: [Umfrage] EU-Parlamentswahl - wer geht wählen, wer nicht und warum?

Es geht hierbei immer um Stigmatisierung, die Menschen werden ein Leben lang darauf gedrillt, Populisten sind dumm gefährlich, Kommunisten wollen uns unsere Freiheit nehmen und Nationalisten sind immer Nazis u.s.w. Wie weit sowas geht kann man ja in den USA beobachten wohl Millionen Menschen dagegen protestieren das man ihnen eine Krankenversicherung verschafft, man kann sicherlich an der Art des Krankenkassensystems an sich zweifeln und sich vielleicht ein Umlage finanziertes System wünschen, aber prinzipiell ist es erstmal ein Fortschritt. Die Versicherungslobby hat den Leuten aber eingeredet das ist Sozialismus und das der schlimm ist hat man ja im kalten Krieg gelernt. Wenn man sich nicht mit Themen auseinandersetzen möchte, dann muss man diese Themen irgendwie stigmatisieren, ihre Köpfe verunglimpfen und am besten noch mit Leuten in Verbindung bringen die zufällig gerade mal daneben standen. Wir machen uns ja immer lustig über diese abgrundtief dummen Menschen in den "Reality Soaps", aber kann es nicht sein das genau so eine "dumme Masse" das Ziel ist? Ich kann locker gegen alles Mögliche und für ein Haufen Zeug argumentieren. Gutmenschen aufzuzeigen was die negativen Folgen von Massenmigration, sowohl für die Ursprungsländer (und deren Menschen), als auch für die Zielländer (und deren Menschen) hat, ist sehr amüsant, aber man ist sofort ein Nazi, Rassist u.s.w. Um das mal kurz zu machen, von Migration profitiert immer nur die Wirtschaft, selten die einzelnen Menschen und wenn dann meisten auf Kosten anderer. Dagegen kann man übrigens auch innerhalb Deutschlands argumentieren, was ziemlich heuchlerisch ist, da ich selber innerhalb Deutschlands migriert bin. Kann man sich über so etwas sachlich unterhalten? Mit den meisten Menschen nicht, denn es beginnt sofort die innere Konditionierung zu greifen und jeder der so etwas kritisiert ist sofort ein Nazi.

Außer bei Migration aus Liebe ist diese immer nur ein Symptom eines tieferen Problems.

Da hast du meine volle Zustimmung!
Man denkt in Deutschland leider immer noch: nationalistisch = rechtsextrem. Das ist einfach falsch. Ein Nationalist setzt sich für die interessen seines Landes ein, dafür muss er nicht fremdenfeindlich sein...
Und hier wird jeder winzig kleine Anflug von Nationalismus gleich mit Rechtsextremismus erschlagen. Traurig.
Ich denke ein wenig mehr Nationalismus würde uns gut tun.

Mal ein Beispiel: Ich bin der Auffassung, dass es extrem bereichernd für die Metropolen und die Gesellschaft als solches ist, wenn wir Leute aus anderen Kulturkreisen aufnehmen! Dann aber bitte auch nur die, die hier arbeiten wollen, unsere Regeln und Gesetze akzeptieren, unsere Sprache teilen, sich eben integrieren. Der Rest, der Sozialsysteme ausnimmt: ausweisen.
--> Dafür wird man oft als rechts abgestempelt, warum?
Ich wäre genau so dafür Deutsche, die nicht arbeiten wollen und sich den ganzen tag auf ihrem Hintern wälzen, nur blödsinn verzapfen, usw. in Arbeit zu versetzen, notfalls Müllsortieren oder Steineklopfen in Sibierien :ugly:
(Dabei geht es wirklich um die extremfälle, nicht um die jenigen, die auf Grund des Alters oder sonstiger Einschränkungen einfach keinen Job mehr bekommen!)
--> Dafür wird man auch doof angeguckt, von wegen wir leben alle in einem Staat und so weiter und sofort.

An dieser Stelle fand ich das System der DDR wirklich besser. Da hatte jeder Arbeit, egal wie geistig unterbemittelt er war, sicher das hat auch nicht geholfen, hat aber vielen Problemen, hauptsächlich aber langerweile vorgebeugt. :)

Edit:
Jein - seine Partei konnte schlecht rutschen, sondern wurde rechts neu gegründet. Aber natürlich hat er recht, wenn er sagt, dass das heutige "rechts" nach dem Maßstäben der 50er Jahre, als NS-Funktionäre viele politische Ämter besetzten, "links" gewesen wäre. Stellt sich nur die Frage, ob das irgend einen Unterschied macht? Ein politisch gebildeter Mensch wird eine Partei nicht kritisieren, "weil sie "rechts" ist", sondern weil diese Partei z.B. nationalistische, der Völkerverständigung zuwieder laufende Ziele verfolgt, weil sie die internationale Gemeinschaft schaden will (von der auch wir massiv profitieren), weil sie die Diskrimnierung anderer gutredet, etc. . Das diese Gedanken früher Mainstream waren, heißt nicht, dass diese heute gut zu heißen wären.

Genau dieser feine, aber bedeutende Unterschied wird nirgens gemacht. Ungenau an dieser Stelle sehe ich Politik und Medien in der Schuld, die nur Lobby arbeit für ihr System und die etablierten Parteien machen. Andere Vorschläge werden als rechts abgestempelt oder nicht erwähnt und genau so wenig diskutiert... Genau das brauchen wir aber, nicht nur die Meinung von Links sondern auch mal vorschläge aus der Mitte, die bei den meisten Menschen schon wieder rechtsextrem wären -mist, geht also nicht!

Das hat auch nichts mit den Maßstäben aus den 50ern zu tun, siehe oben...


Also wenn es dir nur um Europakritik geht, dann solltest du bei der Linken, DKP und erst recht PSG und MLPD offene Türen einrennen. Dafür muss man nicht rechts wählen, es gibt an allen Enden des politischen Spektrums parteien, die mit der aktuellen Situation unzufrieden sind und radikale Schritte propagieren.
Genaugenommen ist das ja auch die Definition von "Ende des politischen Spektrums" ;)
Und für reine Protestwahlen gibts immer noch die PARTEI.

Tut mir leid, aber weder die Linke, noch die DKP sind für mich eine Option, die anderen beiden kenne ich nicht. Es geht mir auch nicht allein um die Europapolitik und ich werde weder CSU noch AfD wählen, aber Prinzipiell gibt es für mich am System EU zu wenig Kritik an den offensichtlichen Schwachstellen. Punkt.

"rechts" ist "dagegen" nicht immer, das gibt es im linken Spektrum genauso. (auch wenn die rechten es vielleicht etwas häufiger öffentlich äußern - als radikaler Pazifist, Tierschützer,etc. kann man eben auch rausbrüllen, "wofür" man ist. Als überzeugter Nationalsozialist & Parteifunktionär beschränkt man sich in Deutschland lieber darauf zusagen, was man nicht mag, weil einen sonst niemand mehr wählt)

Dort noch viel schlimmer, wobei ich Tierschützer jetzt nicht pauschalisiert zum linken Spektrum zählen würde, die Dürfen schreien so laut sie wollen, die kämpfen für eine Sache die uns alle angeht...

Aber das reines "dagegen" populistisch ist, liegt in der Natur der Sache. Politik ist immer ein Kompromiss und 95+% der Leute werden das Ergebnis nicht als optimal betrachten, weil ihre eigenen Ansichten nicht zu 100% umgesetzt wurden. Also ist man "dagegen", wie es ist. Das ist einfach - und oberflächlich. Mit praktikabler Politik hat es schlichtweg nichts zu tun, aber man kann wunderbar damit Stimmung machen und aufhetzen.

Das weiß ich, dass ist auch nicht der kern des Problems :schief:


Als des-wählens-würdiger Politiker (ungleich Populist) kann man natürlich auch gegen etwas sein (sollte man sogar, es gibt immer was zu verbessern) - aber man muss im Gegenzug auch sagen können, "wofür" man denn ist. Und da kommt man mit Oberflächlichkeiten nicht mehr weit, denn dann muss man eben einen neuen Kompromiss vorschlagen. Einen, der nicht mehr die Interessen von 95% der Bevölkerung nur zum Teil erfüllt.
Und so etwas ist verdammt schwierig, denn die Durchsetzung einer ganzen Reihe von Interessen schließt die Durchsetzung einer ganzen Menge anderer aus. Aber soviel Komplexität mühen Populisten weder sich selbst noch ihrer Zielgruppe ab. Lieber einfach "dagegen" brüllen, anstatt mal ein schlüssiges Konzept vorzulegen, wie es denn tatsächlich für alle (!) besser laufen könnte.

Ja natürlich muss man sagen wofür man ist, das ist mein ausdrücklicher wunsch, allerdings werden viele Diskussionen im Keim erstickt...
Hier haben wir auch die Ursache allen Übels. Ich kann mit Menschen, die einfach gegen alles sind absolut nichts anfangen, dort ist jegliche sachliche Diskussion verschwendete Zeit. Das eigentliche Problem ist ein anderes. Keine der großen Parteien würde es wagen, die EU, so wie sie heute ist, in Frage zustellen, kleine Kritiken hier und da, ja klar. Wrum werden die Bürger nicht in die Debatte einbezogen? Experten die tatsächlich an einer Lösung arbeiten die für uns, also Deutschland eine bessere Alternative darstellt? Ich weiß es nicht...

Zum Beispiel: Mir brauchst du das nicht erklären, allerdings gibt es auch Ansätze die alternativen aufweisen... Darüber wird aber gern geschwiegen


Frage: Bedeutet für dich nationalistisch = rechts?
 
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@totovo, sorry aber ich kann dir nicht zustimmen, wir sind als Menschheit und Gesellschaft an einem Punkt (Stichwort Produktivität) angelangt an dem es nicht mehr nötig ist das jeder einer klassischen Produktionsarbeit nachgeht. Wenn wir unsere Erzeugnisse langlebiger gestallten würden und aufrüstbar, dann wär es absolut nicht notwendig das jeder irgendeiner Arbeit nachgeht, vor allem einer Arbeit die viele nicht mögen und von der sie krank werden. Man könnte Beispielsweise Autos so bauen das wichtige Komponenten per standardisierter Kupplungen verbunden sind, ich denke da an die Verbindung Motor Getriebe, Getriebe Antriebsstrang u.s.w. ebenso sollte die inneren Aufhängungen standardisiert sein, genauso die Laufschienen der Sitze und was es sonst noch so alles gibt. Auf die Art kann man einfach (und kostengünstig) nach einigen Jahren wichtige Kernkomponenten updaten/aufrüsten und so ein Auto locker 20 Jahre und länger nutzen ohne das dieses irgendwann zu einer Umweltbelastung wird im Vergleich zum Stand der Technik. Dann auch noch alles auf einfaches recyceln auslegen, auf die Art würde man Unmengen an Rohstoffen, Wasser, Energie und Arbeitskraft sparen. Das selbe kannst du mit vielen anderen Bestandteilen eines Haushalts machen, seien Kühlschränke, Waschmaschinen und weiß der Kuckuck was noch alles, bei PC's haben wir soetwas ja annähernd schon immer gehabt. Arbeitslosigkeit ist kein Makel es ist ein Bonus, eine Art Rendite unserer technologischen Entwicklung, aber leider leben wir in einer Welt wo die Wirtschaft jedes Jahr wachsen muss, damit der Kuchen mit dem Anwachsen Zinses mithalten kann, ansonsten wird der Zins irgendwann den ganzen Kuchen auffressen. Somit zwingt uns das Geldsystem alles so zu fertigen das es nach Ablauf der Garantie kaputt geht, damit man ja etwas neues kaufen muss, denn irgendwer muss das Zeug ja konsumieren das wir herstellen, auch wenn wir es eigentlich nicht bräuchten. Wenn wir unsere Gesellschaft und unser Wirtschafts und Geldsystem verändern würden, dann würden wir vielleicht auch aufhören über Menschen zu lästern die eine sehr unschöne Rolle in unserem System haben, sie müssen die Arbeistlosen (besser wäre Erwerbseinkommenslosen) spielen, damit wir sie als Schmarotzer, faules Pack und ähnliches beschimpfen können, obwohl die meisten nichts dafür können. Es ist in unserem System nicht vorgesehen das jeder einen Job hat, man braucht die Arbeitslosen als Druckmittel und als Sündenbock. Daher nein ich kann dir nicht zu stimmen. Das du so denkst ist in soweit nicht schlimm, vor allzu langer Zeit habe ich auch noch so gedacht, bis ich angefangen habe mich intensivst mit dem Geld und Finanzsystem zu beschäftigen.

Du bist ein Beispiel das beweißt das Divide et impera immer noch funktioniert, wir sollen gegeneinander aufgebracht werden um zu übersehen unter wem wir wirklich zu leiden haben.

Aber keine Partei greift das System in sich an, statt dessen predigen sie ewige Leier vom Wettbewerb, Chancen und Zukunftsfähigkeit.

Daher werde ich bei der Wahl eine ungültige Stimme abgeben.
 
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Ich habe nichts gegen Arbeitslose, ich habe etwas gegen Menschen, die absolut nichts aus sich machen und dazu auch noch Mist bauen. (Leute anpöpeln, öffentliche Plätze und Bauten ruinieren, straftaten begehen, usw.) Nichts gegen die, die Arbeitslos sind, weil sie nicht (mehr) gebraucht werden/zu schlecht sind. Die haben wenigstens versucht ihr Leben in die Hand zu nehmen. Und natürlich braucht eine Marktwirtschaft einen gewissen Pool an Leuten, aus denen welche in Arbeit versetzt werden können, dort fällt die von mir genannte Gruppe allerdings raus, die gehen nicht arbeiten, selbst wenn sie könnten!

Deinen Ansatz halte ich für sehr, sehr weit her geholt. Das hat auch absolut nichts mit der Marktwirtschaft an sich zu tun. Die braucht einfach nur immer weiteres Wachstum, was, da gebe ich dir vollkommen Recht, auf dauer einfach nonsens ist. Eine Wirtschaft kann nicht immer weiter wachsen, das funktioniert nur so lange, bis der technologische Stand dem Weltniveau entsprechend ist, danach tragen wir unser System auf dem Rücken der weniger entwickelten Länder aus...

Irgendwer sagte einmal: "Die Marktwirtschaft ist kein perfektes System, aber leider das Beste, was wir haben" Deine Idee ließe sich nur umsetzen, wenn man Geld abschaft.

Das hat auch gar nichts mit Divide et impera zu tun. Ich vertrete meine eigene Meinung, mich hat niemand dazu gebracht und die habe ich mir auch nirgends abgeschaut... divide et impera hat damit eigentlich gar nichts zu tun :ugly: Mir kommt es eher so vor, als wolle man alle Menschen in ein System pressen, dass funktioniert vielleicht mit 99% der Bevölkerung, aber ein paar haben eben doch eine andere Meinung!
 
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Nein man muss für mein System das Geld nicht abschaffen, du musst es nicht mal zwingend an Gold oder irgendetwas anderes binden. Ich will ein Zinsloses Geldsystem unter öffentlicher Kontrolle, keine privaten Notenbanken (FED ist bei weitem nicht die einzige private Notenbank), ich will keine Geldschöpfung aus dem Nichts. Befass dich mal mit dem Prinzip des Freigeld, wie es in Wörgel in den 30iger Jahren ausprobiert wurde, bis die Österreichische Notenbank eingeschritten ist.

Es gibt auch noch einen Witz auf den Werbeplakaten, man ist gegen eine "Schuldenunion", man will Schulden abbauen u.s.w. das ist ein absoluter Witz.
Ja des einen Schuld ist des anderen Vermögen, witziger weise gibt es aber nicht genug Geld um alle in Geld ausgedrückten Schulden zu bezahlen.

Die Marktwirtschaft ist nicht das absolut beste Wirtschaftssystem, in der Theorie ist es toll, da der Markt sich normalerweise selber regeln sollte, sprich die Nachfrage das Angebot bestimmt und umgekehrt, sich somit ein Preis bildet der den maximalen Warenaustausch ermöglicht, aber leider ist es nunmal so das an dem freien rummanipuliert wird wie nichts gutes.
Was bedeutet es denn wenn eine Notenbank massiv Dollar kauft oder Euro was auch immer für eine Währung, man will damit die eigene Währung im vergleich schwächen und somit den Markt zu seinem eigenen Vorteil manipulieren.
Schau dir doch mal die Bundesbank Bilanz an, dort stehen über 600 Mrd€ an Auslandsverbindlichkeiten drin, die durch einen lustigen Mechanismus da rein gewandert sind. Mit hilfe dieses Mechanismuss stellt die Bundesbank sicher das der Deutsche Unternehmer sein Geld bekommt und sie anstelle des Unternehmer als Gläubiger gegen Beispielsweise einen Spanischen Autohändler auftritt oder was auch immer. Das hat den lustigen Effekt, wir bezahlen unseren traumhaften Export selber, durch Schulden der Bundesbank für die wir als Bürger der Bundesrepublik bürgen, sprich wenn die ausländischen Schuldner ausfallen, dann bleiben wir darauf sitzen.

Dann wird in den Medien von einem Stabilen Euro geredet und das so und soviel an Wert gegenüber dem Dollar gewonnen hat, das ist Unsinn, du musst dir das vorstellen als ob zwei Typen von nem Hochhaus springen und einer einen Regenschirm aufspannt, der wird ihn kurzzeitig etwas abbremsen, aber dennoch fallen beide weiter, nur du als Beobachter neben demjenigen ohne Schirm herfliegst sieht es für dich aus als der mit Schirm steigt.

Ich vertrete auch die Meinung das Kennedy im Auftrag von Bänkern getötet wurde, oder diese zumindest verdammt froh darüber waren, denn er war der letzte Politiker der öffentlich das angeprangert hat was ich hier die ganze Zeit kritisiere, der das Geldschöpfungsmonopol zurück in Staatliche Hände bringen wollte, indem er eine durch Silber gedeckte "United States Note" eingeführt hat, welche Johnson als sein Nachfolger in seiner ersten Amtshandlung wieder abgeschaffen hat.

Deswegen nocheinmal, ich mache meine Stimme ungültig um damit zu bekunden ich bin politisch interessiert beteilige mich aber nicht an dem System.

Ich habe auch bereits zwei Briefe an meinen Bundestagsabgeordneten geschrieben, nach dem ersten bekam ich eine Lobeshymne auf den ESM, auf den Euro und auf die Europäische Integration, nachdem ich in meiner Rückfrage ihm diesen Zahn gezogen habe, bekam ich nur kurz zu lesen, das Deutschlands Vertreter im ESM ja eine Sperrminorität und wir als Deutscher Steuerzahler uns daher keine Sorgen machen müssen, denn der ESM (welcher inzwischen aufgebraucht ist) kann nicht weiter gegen den Willen von Deutschland erhöht werden. Das ist eine ganz tolle Situation die uns noch beliebter macht bei den anderen europäischen Völkern, jedes Volk in Europa ist auf Gedeih und Verderb diesem ESM ausgeliefert, aber wir Deutschen haben ein Veto, na wenn das nicht zu europäischen Integration beiträgt was dann.

Aus dem Film "The international"

Calvini: Nein, hier geht es doch nicht um Gewinn aus Waffengeschäften. Hier geht es um Kontrolle. – Whitman: Kontrollier die Waffenlieferungen und du kontrollierst den Konflikt? – Calvini: Nein. Nein, nein. Die IBBC ist eine Bank. Deren Ziel ist es nicht, den Konflikt zu kontrollieren. Die wollen die Schulden kontrollieren, die der Konflikt verursacht. Wissen Sie: Der eigentliche Wert eines Konflikts, der wahre Wert, liegt in den Schulden, die er verursacht. Wer die kontrolliert, kontrolliert schlichtweg alles. Sie finden das beunruhigend, ja? Aber darin liegt das wahre Wesen des Bankgewerbes: Man will uns, egal ob als Länder oder als Individuen, zu Sklaven der Schulden machen.
 
AW: [Umfrage] EU-Parlamentswahl - wer geht wählen, wer nicht und warum?

Da hast du meine volle Zustimmung!
Man denkt in Deutschland leider immer noch: nationalistisch = rechtsextrem. Das ist einfach falsch. Ein Nationalist setzt sich für die interessen seines Landes ein, dafür muss er nicht fremdenfeindlich sein...

Muss es nicht - ist es, gerade in Deutschland, aber sehr oft in gewissem Maße.

Mal ein Beispiel: Ich bin der Auffassung, dass es extrem bereichernd für die Metropolen und die Gesellschaft als solches ist, wenn wir Leute aus anderen Kulturkreisen aufnehmen! Dann aber bitte auch nur die, die hier arbeiten wollen, unsere Regeln und Gesetze akzeptieren, unsere Sprache teilen, sich eben integrieren. Der Rest, der Sozialsysteme ausnimmt: ausweisen.
--> Dafür wird man oft als rechts abgestempelt, warum?

Weil die Ablehnung andere Lebensstile, die Einteilung anderer Leute nach ihren Sprachkenntnissen, etc. klassischerweise zu den "rechten" Einstellungegen gezählt wird.

Ich wäre genau so dafür Deutsche, die nicht arbeiten wollen und sich den ganzen tag auf ihrem Hintern wälzen, nur blödsinn verzapfen, usw. in Arbeit zu versetzen, notfalls Müllsortieren oder Steineklopfen in Sibierien :ugly:

Forderungen nach Arbeitszwang gelten genauso als rechts. (wo bei es sie auch am linksextremen Ende gibt)

Genau dieser feine, aber bedeutende Unterschied wird nirgens gemacht. Ungenau an dieser Stelle sehe ich Politik und Medien in der Schuld, die nur Lobby arbeit für ihr System und die etablierten Parteien machen. Andere Vorschläge werden als rechts abgestempelt oder nicht erwähnt und genau so wenig diskutiert... Genau das brauchen wir aber, nicht nur die Meinung von Links sondern auch mal vorschläge aus der Mitte, die bei den meisten Menschen schon wieder rechtsextrem wären -mist, geht also nicht!

Du bist hier in einem interaktiven Medium, in dem du jederzeit selbst etwas dagegen tun kannst, dass nicht-extreme Vorschläge jeglicher Colleur nicht diskutiert werden. (bei längeren Ausführungen aber bitte in einem eigenen Thread. Die gleiche Bitte auch @Perry: Hier geht es um Parteien zur Europawahl)

Tut mir leid, aber weder die Linke, noch die DKP sind für mich eine Option, die anderen beiden kenne ich nicht.

Die werden dir vermutlich noch weniger zusagen, mein Punkt war lediglich, dass es an EU-Kritik nicht mangelt und man als EU-Kritiker keineswegs ins rechte Spektrum gehen muss, wenn man das linke bevorzugt. Die Frage wäre jetzt also, aus welchen anderen Gründen du die einen EU-kritischen Parteien ablehnst und die anderen EU-kritischen Parteien vorziehst?

Das weiß ich, dass ist auch nicht der kern des Problems :schief:

Doch, dass ist imho sehr wohl DER Kern des Problems "Populismus". Und damit zugleich auch ein entscheidender Bestandteil der Probleme "Politikverdrossenheit" und "politischer Stillstand". Die Parteienlandschaft besteht größtenteils aus populistischen Phrasendreschern auf der einen und auf der stelle tretenden Parteien auf der anderen Seite. Dazwischen gibt es allenfalls noch die Grünen und die FDP, die sich mal Gedanken über vollständige/umsetzbare Konzepte für Änderungen machen - aber die können mit ihren Konzepten nur einen kleinen Teil der Auswahl bieten, die der Wähler haben sollte. Da fehlt es massiv an weiteren Parteien, die tatsächlich Interesse an/Kompetenz für Realpolitik zeigen.

Ja natürlich muss man sagen wofür man ist, das ist mein ausdrücklicher wunsch, allerdings werden viele Diskussionen im Keim erstickt...

Diskussionen erstickt? Wer bitte schön "erstickt" denn Aussagen in z.B. Wahlprogrammen?

Frage: Bedeutet für dich nationalistisch = rechts?

Nationalismus ist für eine Einstellung, die ich, wie viele andere auch, dem rechten Spekturm zuordne. Allerdings halte ich Einteilung in links/rechts sowieso nur recht groben Fällen für brauchbar.
 
Und wie steht es mit Patriotismus? Im Gegensatz zum Nationalismus braucht dieser keine Feindbilder. Sollte er zumindest nicht.
 
Patriotismus ist ne lustige Sache, der funktioniert auf allen Ebenen.
Kleiner Lokalpatriotismus innerhalb eines Dorfs, wer an welchem Ende wohnt, oder innerhalb einer Stadt bezüglich des Block, der Straße der Hausnummer.
Höhere Ebene das Dorf an sich, im Wettstreit mit dem Nachbardorf, danach der Landkreis/Stadt was auch immer, dann vielleicht das Bundesland und später die ganze Republik und danach vielleicht ganz und Europa und abschließend die Menschheit.

Patriotismus richtet sich immer danach wen man gerade zu eigenen Gruppe zählen möchte und wen nicht, auf beliebiger Ebene, daher ist er in gewisser Weise auch wieder nur ein Mittel Menschen zu steuern.
 
AW: [Umfrage] EU-Parlamentswahl - wer geht wählen, wer nicht und warum?

Und wie steht es mit Patriotismus? Im Gegensatz zum Nationalismus braucht dieser keine Feindbilder. Sollte er zumindest nicht.

Der Nationalismus strebt die Etablierung/Festigung einer Nation an, Patriotismus (auf nationaler Ebene) feiert sie - ich sehe da keinen Unterschied. Der Grundgedanke ist eine Abgrenzung zwischen "wir" (=toll) und "alle anderen" (im Umkehrschluss nicht toll), und diese Abgrenzung wird durch die Bank anhand geographischer, ethnischer oder religiöser Grenzen gezogen :daumen2:
 
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