AW: [Umfrage] Bundestagswahl 2013 - wer geht wählen, wer nicht und warum?
Zu dem Argument, Deutschland würde vom Euro und der Kaufkraft auf Pump der Nachbarländer profitieren, möchte ich einmal eine Analogie zur realen Wirtschaftswelt. aufstellen:
Ein Feinkosthändler hat seinen Landen in einer exklusiven Wohngegend, die Geschäfte laufen gut. Doch dann werden die Zeiten wirtschaftlich schlechter, immer weniger Anwohner können sich das exklusive Angebot leisten.
Nun kommt ein schlauer Unternehmensberater und sagt: "Du musst um jeden Preis deine Umsätze stabil halten. Sag den Leuten, sie sollen sich halt Geld von der Bank leihen".Das geht eine Weile gut, doch dann bekommen die Leute keine Kredite mehr.
Sagt der schlaue Unternehmensberater: "Du musst um jeden Preis deine Umsätze stabil halten. Leihe den Leute selber das Geld." Das geht eine Weile gut, doch dann hat der Händler nichts mehr auf der Kante.
Sagt der schlaue Unternehmensberater: "Du musst um jeden Preis deine Umsätze stabil halten. Leihe dir selbst Geld von der Bank". Das geht eine Weile gut, doch dann bekommt der Händler selbst keine Kredite mehr.
Sagt der schlaue Unternehmensberater: "Du musst um jeden Preis deine Umsätze stabil halten. Verpfände deine Altersversorge bei der Bank, damit du Geld zum Weiterverleihen bekommst." Das geht eine Weile gut, doch dann bekommt der Händler wieder keine Kredite mehr.
Sagt der schlaue Unternehmensberater: "Du musst um jeden Preis deine Umsätze stabil halten. Verpfände die Ausbildungsversicherungen deiner Kinder bei der Bank, damit du Geld zum Weiterverleihen bekommst." Das geht eine Weile gut, doch dann bekommt der Händler endgültig keine Kredit mehr von der Bank.
Der Unternehmensberater eröffnet ihm: "Du bist völlig ruiniert. Dein Laden gehört der Bank und deine Schulden sind so hoch, dass du sie nie abbezahlen wirst und selbst deine Enkelkinder noch den Rest ihres Lebens für die Tilgung deiner Schulden arbeiten werden müssen."
Darauf der Händler: "Wie konnte das passieren, meine Umsätze waren doch immer stabil?"
PS: Der Unternehmensberater hat sich für seine Dienste fürstlich entlohnen lassen und ist ein schwerreicher Mann geworden. Die Banken sind günstig zu einer erstklassigen Immobilie gekommen und das Management hat sich daher großzügige Boni gegönnt.