Sound ***Diskussionsthread***

Ist das Kabel des DT770 eigentlich wirklich so grottenschlecht?

Einem Freund ging das seit 2 Jahren auf den Wecker, als seine Mutter es ihm nun in der Autotür abgeklemmt hat, war er heilfroh.

Mini XLR Buchse in den 770 und n hochflexibles Kabel von Cordial dran^^

Nach so ner Aktion wird Beyerdynamic keine Garantie mehr geben, oder?^^
 
Ich weiß eben nicht genau, welchen er hat... Ich glaube, es war der mit 80Ohm, definiert das das Modell genau genug? Kenne die Produktpalette von Beyer kaum...

Das Kabel war viel zu starr und unbeweglich, sagte er.
 
Hat jemand nen Peil ob die Austausch-Kabel der ultimateEars / JH-Audio auch auf die Westone Um3x gehen? Der Anschluss sieht gleich aus, nur wegen der Dicke kann ich's nicht einschätzen. Westone vertreibt die eigenen Kabel leider nicht mehr und die FiiO-Kabel find ich grausam.

Bei Thomann gibts doch welche oder bin ich etwas verpeilt :O?
 
Wo wir gerade bei BD Kabel sind.
Habe seit gestern mein DT990 pro: dehnt sich das Spiralkabel mit der Zeit etwas oder nur unwesentlich?
 
Ich hab leider keine persönlichen Erfahrungen damit, sry. Aber ich kann mal versuchen was zusammenzureimen:

FiiO hat ja jeweils Kabel für Westone (WT1) und Ultimate Ears(UE2). Die Pins der WT sind ja deutlich länger als die der UE bzw. die Pins der UE stecken in so ner Mulde. Also würde ich mal sagen nein.

Edit: Kannt des ja trotzdem mal ausprobieren xP
 
Zur LP-Thematik:

Wozu denn 1000€ ausgeben? Das beste ist immer noch, einen guten Gebrauchten zu kaufen. Ich habe kürzlich für einen Bekannten einen 604er Dual für 100€ geschossen, das Teil war optisch und technisch (bis aufs System) neuwertig und wischt was das Laufwerk angeht wahrscheinlich mit nahezu allem was es neu bis 1000€ gibt den Boden auf. Da bleibt verdammt viel Luft für ein nettes System.:D
Und ewig halten tun die Dinger sowieso. Alles massiv gebaut (wenn man sich die Spanplatten in dem Preisbereich heute mal anguckt...) und in der Mechanik kann man wenn man nicht zwei linke Hände hat alles selbst reparieren, Ersatzteile gibts vor allem bei Dual in Hülle und Fülle zu guten Preisen. Wenn man sich anguckt, was ein 505er heute kostet, der an den 604er nicht herankommt, wird einem ganz schlecht. Und der 505 ist im Vergleich zu den Alternativen noch ne solide Wahl.:ugly:

Mir persönlich reicht bei meiner kleinen Plattensammlung ein Saba PSP-250, dazu dann ein neues AT-91. Hat mich insgesamt 40€ und 1h Arbeit gekostet, um die Automatik zu reparieren. Klingen tuts für die paar Platten die ich habe ausreichend, wenn die Sammlung wächst kommt halt ein besseres System und wenn sie dann noch weiter wächst gönn ich mir nochmal einen schönen Dual-Dreher.:daumen:
 
Das erinnert mich daran dass ich mich seit ~3 Jahren nicht traue meinen PE auf zu machen um zu sehen ob ich die Automatik reparieren kann. Handbetrieb reicht für die paar mal wo er läuft aber auch.
 
Wozu denn 1000€ ausgeben? Das beste ist immer noch, einen guten Gebrauchten zu kaufen. Ich habe kürzlich für einen Bekannten einen 604er Dual für 100€ geschossen, das Teil war optisch und technisch (bis aufs System) neuwertig und wischt was das Laufwerk angeht wahrscheinlich mit nahezu allem was es neu bis 1000€ gibt den Boden auf. Da bleibt verdammt viel Luft für ein nettes System.:D

Erstmal Glückwunsch zu dem Teil! Aber bei aller verständlichen Euphorie gegen einen Neuen für 1k sieht der wirklich alt aus. Da haben die Jungs von Rega, Project und Konsorten dann doch noch den einen oder anderen Spieler, der einfach besser ist!

Es macht auch keinen Sinn dem ein System zu spendieren mit dem man dann quasi bis 1000€ "auffüllt".

Und ewig halten tun die Dinger sowieso. Alles massiv gebaut (wenn man sich die Spanplatten in dem Preisbereich heute mal anguckt...) und in der Mechanik kann man wenn man nicht zwei linke Hände hat alles selbst reparieren, Ersatzteile gibts vor allem bei Dual in Hülle und Fülle zu guten Preisen.

Ewig halten tut der in der Tat und gut zu reparieren ist der auch, aber das gilt praktisch für alle Plattenspieler. Der Dual ist als Semiautomat eher sogar einer der "anfälligeren" Teile - mein stark modifizierter Thorens hat das nicht und das ist auch gut so ;)
 
Wenn ich nen Dreher wollte dann wäre das ein (gemoddetes) Thorens Laufwerk oder ein altes Transrotor Laufwerk. Das kostet den Tausender.

Dazu dann noch System, Tonarm und Phonopre, das ist teuer.
 
Ich finds immer witzig wie diese alten Laufwerke verklärt werden...

Die sind nicht schlecht und man kann mit Tuning noch ne Menge mehr rausholen, aber auch in dem Bereich hat sich die Welt weiter gedreht und heutige Laufwerke sind einfach nochmal ne Ecke besser. Wenn man sieht was es schon in den unteren Preisklassen für solide Dreher gibt, da hats früher nur Plastikdrehställe, Bestenfall mit nem dünnen Blechteller gegeben. Die Verarbeitung - machen wir uns nichts vor - von den alten Teilen ist mitunter wirklich abenteuerlich, auch bei Dual, Thorens und Linn - das ist heute obendrein viel besser geworden.

Mein 320er Thorens ist ja auch stark gemoddet (Tonarm, Netzteil, Teller, Füße,...) und mit nem wirklich ordentlichen System (Benz Ace) ausgestattet - aber um ehrlich zu sein, wenn ich mir nen aktuellen Rega P3 anhöre, dann tut sich meiner schon hart...
 
Welcher neue wäre das denn? Mir wäre da keiner bekannt, ich habe aber natürlich auch noch nicht jeden unter 1000€ in Aktion gesehen.
Fakt ist ja schon mal, dass die Geräte von Project und Rega in dieser Preisklasse nicht mal uralte HiFi-Normen erfüllen. Die guten alten direktgetriebenen Dreher Made in Germany, aber auch viele Japaner, unterbieten diese Normen spielerisch, was Gleichlauf usw. betrifft. Desweiteren liest man ja immer wieder, dass die Teile zu schnell oder zu langsam laufen. Sehr gut, so ohne Pitch.:ugly:
Bei den Klassikern wiegt halt allein der Plattenteller so viel wie ein neuer Rega oder Project, da braucht man sich nicht wundern warum die Teile eiern wie sonst was. Zudem kann man vor allem die Duals auch während mittelschweren Erdbeben betreiben, bei den Spanplatten heutzutage muss man ja vorbeischleichen, damit die Nadel nicht springt.:D
Ich habe natürlich vergessen zu erwähnen, dass es heutzutage ja noch den guten alten Technics SL-1210 gibt, als Nachbau auch sehr günstig. Durch den Hype sind die Originale leider sehr teuer geworden, aber die Nachbauten sind für den Preis absolut in Ordnung. Und im Gegensatz zu den alten Technics ist man auch nicht durch den T4P-Anschluss eingeschränkt.

Ob ein System jetzt Sinn hat, was das 9-fache des Spielers an sich kostet, ist natürlich was anderes. Es ist aber sinnvoller, als einen Spieler für 1000€ zu kaufen, an dem dann ein AT-95 oder so steckt. Sowas ist verdammt schäbig und einfach nur Abzocke. Man kann ja davon ausgehen, dass das System 70-80% des Klangs bestimmt, und dann ein 20€-System an einem 1000€-Dreher... man man man.

Grundsätzlich sind manuelle Spieler natürlich noch einfacher zu reparieren. Aber zu den alten Drehern gibts auch immer die entsprechende Explosionszeichnung im Netz. Da fünf Minuten draufgeguckt und man weiß was Sache ist.
Dazu muss man aber sagen, dass nicht alles immer zu 100% stimmt. Bei meinem (vollautomatischen) Saba war ein Teil falsch eingezeichnet oder es war eine andere Serie oder was auch immer, im Grunde hat das Suchen nach der Fehlerquelle am Ende länger gedauert als das Reparieren an sich.:ugly:
 
Welcher neue wäre das denn? Mir wäre da keiner bekannt, ich habe aber natürlich auch noch nicht jeden unter 1000€ in Aktion gesehen.

Es gibt einige sehr gute günstige Plattenspieler, Rega und Project wären da 2 bekannte Marken, die so nen alten Dreher ganz schnell alt aussehen lassen.

Fakt ist ja schon mal, dass die Geräte von Project und Rega in dieser Preisklasse nicht mal uralte HiFi-Normen erfüllen.

Urban Legends...
Die sind im Rahmen der aus heutigen Zeit naiven Messwertgläubigkeit der 60er und 70er entstanden. Ich sag jetzt nicht, das Messwerte keinen Sinn machen, aber man kann nur in krassen Ausnahmen aus 3 Zahlenwerten auf die Qualität einer Komponente schließen.

Die guten alten direktgetriebenen Dreher Made in Germany, aber auch viele Japaner, unterbieten diese Normen spielerisch, was Gleichlauf usw. betrifft.

Und deren Regelung zerstört den Musikfluss dennoch. Es ist ja kein Zufall, dass bis auf ganz wenige Ausnahmen heute keine Direkttriebler mehr zu haben sind. Der von Brinkmann klingt allerdings wirklich sensationell - gerade weil der Dinge anders macht wie die Teile aus den 70ern.

Desweiteren liest man ja immer wieder, dass die Teile zu schnell oder zu langsam laufen. Sehr gut, so ohne Pitch.:ugly:

Das ist zwar unschön, aber solange der konstant 1-2% zu schnell oder zu langsam läuft stört das den Musikgenuss in keinster Weise. Aber offenbar hast du es bislang eben auch nur gelesen...

Bei den Klassikern wiegt halt allein der Plattenteller so viel wie ein neuer Rega oder Project, da braucht man sich nicht wundern warum die Teile eiern wie sonst was.

Täusch dich da mal nicht! Mein Thorens, den ich auch zu den Klassikern zähle hat jetzt keinen ultraschweren Plattenteller, zudem klingelt der unbedämpft wie er ist/war wie sau... Deswegen sind Metallteller heute nicht mehr unbedingt Standard.

Zudem kann man vor allem die Duals auch während mittelschweren Erdbeben betreiben, bei den Spanplatten heutzutage muss man ja vorbeischleichen, damit die Nadel nicht springt.:D

Es gibt nunmal verschiedene Bauarten, Masse, Subchassis und eben Steif - diese sind unterschiedlich empfindlich auf Trittschall oder sonstige Störungen. Und alle haben sie ihre spezifischen Vorteile - ebenso wie Nachteile. Das hat mit dem Alter nix zu tun. Ein Plattenspieler gehört halt gescheit aufgestellt, dann ist das so oder so kein Thema.

Ich habe natürlich vergessen zu erwähnen, dass es heutzutage ja noch den guten alten Technics SL-1210 gibt, als Nachbau auch sehr günstig. Durch den Hype sind die Originale leider sehr teuer geworden, aber die Nachbauten sind für den Preis absolut in Ordnung.

Gerade der Technics ist als reiner "Discoplattenspieler" ein gutes Beispiel wie schlecht ein für dieses Metier optimierte Spieler in nem Hifiumfeld spielt. Das ist mit Verlaub die unmusikaliste Maschine die ich bislang hören durfte. In seinem Anwendungsgebiet ist der sicher Top, bloß für daheim gibts halt wichtigeres als kurze Hochlaufzeiten! Ganz im Ernst, wenn der nicht durch die DJ Szene so gehypt worden wäre, würde den niemand haben wollen der mal einen Vergleich zu nem anderen Spieler gehört hat.

Man kann ja davon ausgehen, dass das System 70-80% des Klangs bestimmt,

Das hast du sicher auch bloß gelesen?! Das System spielt etwa eine so große Rolle wie sie jeweils der Arm und das Laufwerk spielen!

Im Ernst mach dir mal den Spaß und geh zu nem engagierten Hifihändler, der ein analog Faible hat und lass dir mal nen Nachmittag über zeigen was wie viel Einfluss hat. Man lernt wirklich ne Menge dazu und muss nicht schreiben, dass man dies oder das gelesen hat!
 
Es ist ja auch immer eine Frage welchen Anspruch man stellt. Bei mir geht es z.B. nicht um den perfekten analogen Ton sondern einfach darum ein paar "Erbstücke"(man könnte auch sagen Diebesgut aus dem Elternhaus :fresse:) ordentlich wieder zu geben. Und z.B. Pearl auf nem genau so alten Player(wirklich geerbt) ab zu spielen ist dann auch irgendwie wieder passend.
 
Ich hab einiges ein wenig übertrieben, beim Plattenteller z.B. Natürlich wiegt ein alter Plattenteller beim Allerweltsplayer "nur" rund halb so viel wie ein Dreher der 1000€-Klasse. Wie auch immer, im Grunde bleibe ich dabei, dass heute der meiste Kram relativ gesehen viel zu teuer verkauft wird und technisch kein Fortschritt, sondern eher ein Rückschritt ist.

Die Nicht-HiFi-Eignung ist natürlich ne urbane Legende und auch Übertreibung, wie sollte es auch anders sein. Die Hersteller rücken heutzutage ja kaum mit den Werten raus. Aber wenn heutzutage der Gleichlauf um 0,1% schwankt dann neigt das ganze eben eher zum leiern als früher, bei 0,05% und weniger.

Der Technics ist übrigens kein "Discoplattenspieler", sondern ursprünglich ebenso wie die meisten anderen auch für den Heimgebrauch gedacht. Reiner Discoplattenspieler ist also Blödsinn. Nur weil er auch in der Disco so gut zu gebrauchen war ist er ja nicht darauf beschränkt. Mit welchem System hast du denn das gute Stück gehört? Wenn es eines der heutzutage für diesen Player "typischen" Systeme war dann war dein Eindruck kein Wunder. Mich würde aber extrem wundern, wenn das gleiche System bei dem Teil wesentlich "unmusikalischer" klingt als bei einem Konkurrenzprodukt der gleichen Preisklasse.

Natürlich habe ich die 70-80% irgendwo aufgeschnappt. Ich tue mich schwer damit, festzulegen, was prozentual wie viel genau am Ende zum Klang beiträgt.:schief: Im Endeffekt sinds eh zu 95,1237896% die Lautsprecher.:ugly:
Im Ernst, ich präzisiere das nochmal: "Man kann davon ausgehen, dass ein auf den Tonarm abgestimmtes System 70-80% des Klangs bestimmt,..."
So besser?
 
Es ist ja auch immer eine Frage welchen Anspruch man stellt. Bei mir geht es z.B. nicht um den perfekten analogen Ton sondern einfach darum ein paar "Erbstücke"(man könnte auch sagen Diebesgut aus dem Elternhaus :fresse:) ordentlich wieder zu geben.

Da geb ich dir recht. Ich finde es nur erstaunlich wie diese Teile dann von manchen verklärt und gutgeredet werden...

Wie gesagt man kann da noch ne Menge rausholen indem man das eine oder andere modifiziert aber es gibt da ganz einfach Grenzen. Schönes Beispiel ist z.B. der LP12, der Klassiker wird seit den 70ern gebaut. Gestartet als quasi Thorensclon (war er nicht, sah aber so aus) gibts den mittlerweile in der x-ten Auflage mit allen möglichen Verbesserungen und Modifikationen. Ich war zufällig bei der Produktvorstellung des Keel Boards, des damals überarbeiteten Tonarms und Netzteils vor 10-12 Jahren dabei. Da wurde einer mit und ohne diese Neuerungen im direkten Vergleich betrieben. Frappierend große Unterschiede waren da zu hören und auch der "Alte" hatte ja schon nichts mehr mit dem aus den 70ern zu tun sondern auch schon 25 Jahre "Evolution" hinter sich. Mit einem unveränderten Original von damals hat der heute nix mehr zu tun - zugegeben für einen wahnwitzigen Preis...

Wie auch immer, im Grunde bleibe ich dabei, dass heute der meiste Kram relativ gesehen viel zu teuer verkauft wird und technisch kein Fortschritt, sondern eher ein Rückschritt ist.

Dir ist schon bekannt, dass es eine Inflation gibt und seit den 70ern nunmal alles teurer geworden ist, dafür die Durschnittsgehälter aber eben auch rapide gestiegen sind? Natürlich waren die Sachen früher rein nominell billiger, aber dafür hat man halt auch erheblich weniger Geld zur Verfügung gehabt.

Technischen Rückschitt kann ich aber beim besten Willen nicht erkennen, nicht zuletzt weil heute Fertigungstoleranzen viel enger gewählt werden können, was insbesondere den Armen und Lagern zu Gute kommt - das sind zwei neuralgische Punkte. Ebenso sind heute oftmals wesentlich aufwändigere Netzteile dabei - ebenfalls klanglich erstaunlich wichtige Teile.

Aber wenn heutzutage der Gleichlauf um 0,1% schwankt dann neigt das ganze eben eher zum leiern als früher, bei 0,05% und weniger.

Das früher der Gleichlauf bei den Teilen durch die Bank signifikant besser war als heute ist noch so ein Gerücht - abgesehen davon kenne ich wirklich keinen Plattenspieler, der leiert. Den letzten solchen habe ich in meiner Kindheit gehört...

Der Technics ist übrigens kein "Discoplattenspieler", sondern ursprünglich ebenso wie die meisten anderen auch für den Heimgebrauch gedacht. Reiner Discoplattenspieler ist also Blödsinn. Nur weil er auch in der Disco so gut zu gebrauchen war ist er ja nicht darauf beschränkt.

Ne beschränkt ist er nicht, aber die ganzen MK Stufen des Dings gingen immer mehr Richtung Disco - es gab aber auch noch ne Heimversion mit vor allem anderer Optik wenn ich mich nicht täusche. Wenn der nicht das DJ Image hätte wäre der längst in der Versenkung verschwunden, klanglich hat der wirklich nix drauf!

Mit welchem System hast du denn das gute Stück gehört? Wenn es eines der heutzutage für diesen Player "typischen" Systeme war dann war dein Eindruck kein Wunder. Mich würde aber extrem wundern, wenn das gleiche System bei dem Teil wesentlich "unmusikalischer" klingt als bei einem Konkurrenzprodukt der gleichen Preisklasse.

Sowohl mit diesen Ortofon Concord Dingern, als auch mit regulären Hifi Systemen (ich meine ebenfalls Ortofon).
Wundere dich schon mal extrem...



Natürlich habe ich die 70-80% irgendwo aufgeschnappt. Ich tue mich schwer damit, festzulegen, was prozentual wie viel genau am Ende zum Klang beiträgt.:schief: Im Endeffekt sinds eh zu 95,1237896% die Lautsprecher.:ugly:

Diese extreme Überhöhung der Lautsprecher ist ebenso Unsinn. In weiten Teilen der Hifi Branche herrscht die Meinung vor, die Quelle sei das wichtigste, weil alles was da verhunzt wird für immer weg ist - egal wie der Rest der Kette aussieht.

Ich möchte dass jetzt auch nicht festlegen, möchte nur darauf hinweisen, dass die Quelle von Laien oftmals unterschätzt, die Boxen und in kleinerem Maße der Verstärker (der definitiv am unwichtigsten ist) überhöht dargestellt wird.

Im Ernst, ich präzisiere das nochmal: "Man kann davon ausgehen, dass ein auf den Tonarm abgestimmtes System 70-80% des Klangs bestimmt,..."
So besser?

Nicht wirklich, das Laufwerk macht die Musik. Ich würde lieber ein Top Laufwerk an nem Mittelklasse System hören als anders herum. Wenn du dir mal bei nem Händler das zeigen lässt, dann bist du sicher meiner Meinung!
 
Zuletzt bearbeitet:
Dir ist schon bekannt, dass es eine Inflation gibt und seit den 70ern nunmal alles teurer geworden ist, dafür die Durschnittsgehälter aber eben auch rapide gestiegen sind? Natürlich waren die Sachen früher rein nominell billiger, aber dafür hat man halt auch erheblich weniger Geld zur Verfügung gehabt.

Technischen Rückschitt kann ich aber beim besten Willen nicht erkennen, nicht zuletzt weil heute Fertigungstoleranzen viel enger gewählt werden können, was insbesondere den Armen und Lagern zu Gute kommt - das sind zwei neuralgische Punkte. Ebenso sind heute oftmals wesentlich aufwändigere Netzteile dabei - ebenfalls klanglich erstaunlich wichtige Teile.

Dann vergleichen wir das mit den damals erhältlichen Verstärkern. Ein Yamaha CA-400 hat laut HiFi-Wiki in den 70ern immerhin 650 DM gekostet, ein A-400 Anfang der 80er immernoch 500 DM. Beides absolute Einsteigergeräte. Ein 505er Dual hat damals 450 DM gekostet, also weniger als ein günstiger Verstärker.
Heute kostet ein Verstärker, als Beispiel mal der A-S300, kaum mehr als 200€, der 505 jedoch mehr als 500€. Komisch, hat die Inflation nur bei Plattenspielern zugeschlagen und bei Verstärkern ausgesetzt?
Dass die Plattenspieler heute teurer sind ist ja absolut in Ordnung, sie sind ja im Vergleich zu anderen Komponenten Nischenprodukte. Mit Inflation hat das aber mit Blick auf die Verstärker wenig zu tun.



Das früher der Gleichlauf bei den Teilen durch die Bank signifikant besser war als heute ist noch so ein Gerücht - abgesehen davon kenne ich wirklich keinen Plattenspieler, der leiert. Den letzten solchen habe ich in meiner Kindheit gehört...


Durch die Bank natürlich nicht, auch damals gabs Graupen. Aber die üblichen Verdächtigen waren da eben schon ne Klasse für sich, auch im Vergleich zu heutigen Drehern im bezahlbaren Bereich. Ich habe schon sehr wohl schon leiernde Plattenspieler gehört. Das war zum einen ein Einsteiger-Sony aus den späten 70ern, zum einen ein aktueller Project, aber das kann natürlich ein Defekt gewesen sein.


Ne beschränkt ist er nicht, aber die ganzen MK Stufen des Dings gingen immer mehr Richtung Disco - es gab aber auch noch ne Heimversion mit vor allem anderer Optik wenn ich mich nicht täusche. Wenn der nicht das DJ Image hätte wäre der längst in der Versenkung verschwunden, klanglich hat der wirklich nix drauf!


Natürlich wäre er in der Versenkung verschwunden, so wie so gut wie alle anderen auch. Ne Zeit lang waren Platten ja mal ziemlich out, ohne die DJs hätte er sich da nicht halten können.


Sowohl mit diesen Ortofon Concord Dingern, als auch mit regulären Hifi Systemen (ich meine ebenfalls Ortofon).
Wundere dich schon mal extrem...


Und wer sagt dir dann, dass das Teil mit einem anderen TA nicht auf einmal ganz musikalisch klingt?:D
Wie auch immer, an dieser Stelle könnte man die Diskussion jetzt ausweiten und sagen, dass die Optik von HiFi-Geräten ebenfalls viel zum Klang beiträgt und wir nicht mal was dafür können, weil wir eben so gestrickt sind, und da darf ein Plattenspieler, der nach Disco aussieht ja nicht so gut klingen wie ne Klavierlackpressspanplatte, aber das würde wahrscheinlich zu weit führen.


Diese extreme Überhöhung der Lautsprecher ist ebenso Unsinn. In weiten Teilen der Hifi Branche herrscht die Meinung vor, die Quelle sei das wichtigste, weil alles was da verhunzt wird für immer weg ist - egal wie der Rest der Kette aussieht.

Ich möchte dass jetzt auch nicht festlegen, möchte nur darauf hinweisen, dass die Quelle von Laien oftmals unterschätzt, die Boxen und in kleinerem Maße der Verstärker (der definitiv am unwichtigsten ist) überhöht dargestellt wird.


Die Hifi-Branche kann mich ehrlich gesagt mal, die wollen auch nur alle paar Jahre neues Equipment verkaufen, auch wenn das alte noch taugt.
Dass die Quelle mitentscheidend ist seh ich ein. Die Unterschiede zwischen guten und schlechten Aufnahmen ist dermaßen groß...


Nicht wirklich, das Laufwerk macht die Musik. Ich würde lieber ein Top Laufwerk an nem Mittelklasse System hören als anders herum. Wenn du dir mal bei nem Händler das zeigen lässt, dann bist du sicher meiner Meinung!


Das Laufwerk mach bis zu einem bestimmten Grad AUCH die Musik. Dieser Grad ist aber, finanziell gesehen, schon relativ früh erreicht, wenn man auch Gebrauchte in Betracht zieht.
Ich würde lieber ein Mittelklasse-System an einem Mittelklasse-Laufwerk der 70er hören.:D In anderen Bereichen gibts mMn wesentlich mehr Klang fürs Geld.
 
Ach verdammt. Mein alter Denon DRA amp hat wohl den geist aufgegeben und gibt keinen ton mehr von sich. Sowohl von cd player Plattenspieler oder pc nichts geht mehr. Was soll ich machen. Einen neuen kaufen wenn ja welchen? Oder einen gebrauchten wie der, der mir nun eben kaputt gegangen ist. Oder reparieren bzw reparieren lassen. Allerdings wäre jede Reparatur über 50euronen ein finanzieller Totalschaden wenn man es von der seite betrachtet. Andererseits hat nicht jeder so einen alten amp was ich persönlich ziemlich cool finde.
Also was würdet ihr machen?
2x dali Zensor1 /1x denon dcd 335 / 1x technics sl-b31
Das ist angeschlossen.
 
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