AW: Ryzen 7 1800X im Test: AMDs Rückkehr in den High-End-Markt
Na jetzt werd mal nicht komisch. Du bist doch sonst auch objektiver.
Du stellst jetzt alle die an den 720p Spieletests Kritik üben so dar als wären sie nicht in der Lage zu begreifen warum es diese gibt. Das sagt aber glaube ich kaum einer. Eher was das bringt. Siehe dir mal die Bulldozer-Tests an. Da lag er auch deutlich zurück und zwar in allen Spielen. Inzwischen sind wir ein paar Jahre weiter (weshalb du ja die 720p für sinnvoll hältsts) und was ist? Die Engines unterstützen mehr Kerne und die damals noch viel schlechteren CPUs stehen ganz anders dar. Ja und was hat der Test dann ausgesagt? Wer nutzt jetzt beispielsweise noch die i5 2300/2400 und die damaligen i3, die ja auch so viel besser waren als jeder Bulli? Wie schneidet denn so ein i3 2100 jetzt gegen den FX6300 ab, z.B. in Battlefield? Hat sich sicher gelohnt den damals vorgezogen zu haben, weil er jetzt auch eine 1080ti noch nicht in dem Spiel ausbremst, richtig? Falsch!
Nicht die 720p an sich werden kritisiert, sondern deren Aussagekraft. CPUs kann man nämlich auch sehr gut in Anwendungen testen und sieht auch die Unterschiede in der IPC. Also wozu nochmal in Spielen, wenn deren Deutung eh nicht sinnvoll ist?
Es ging mir eigentlich hauptsächlich darum, dass er behauptet, die 720P Test wurden extra gemacht, damit Ryzen schlecht aussieht

Alles andere habe ich auch nur geschrieben um es ihm ein bisschen klarer zu machen
Der Test in Spielen ist sehr wohl sinnvoll, weil eine Anwendung sich völlig anders verhält wie eine dynamische Umgebung eines Spiels: Rendern ist dieselbe Aufgabe 100x wiederholen. Ein Spiel hat nie exakt dieselbe Situation 2x (außer COD, das sind immer dieselben Levels nur halt mit anderem Anstrich

). Die Belastung der Cores ist dynamisch, da auch ständig andere Scripten und Ereignisse (KI, Physik) auftreten. In niedrigeren Auflösungen sieht man besser, wie die CPU jetzt und in Zukunft damit umgehen könnte, in höheren die GPU.
Für mich ist es insofern interessant, weil ich das GPU Bottleneck öfter beseitige als das der CPU - und somit eher abschätzen kann, wie sich die CPU in Zukunft verhält.
Dass die IPC in Anwendungen nicht unmittelbar auf die Performance in Spielen zeigt, sollte eigentlich schon vor dem Launch von Ryzen klar gewesen sein (sonst müsste man ja sowieso immer nur 2 Benchmarks machen und fertig ist das gesamte Bild über die CPU).
Wenn ich jetzt den exakt selben Test 1x mit 720P und 1x mit 1080P mache, ist das Ergebnis ganz einfach: in letzterem rücken die Prozessoren zusammen. Ich sehe aber eben nicht, wie viel die CPU Theoretisch mehr Leistung hat, weil sie eben eher durch die GPU gebremst wird.
Darüber hinaus sind Frameratentest interessant: wie oft bricht CPU A ein und CPU B. Auch hier ist der 720P Test sinnvoller, weil dort eher die CPU wieder als "Flaschenhals" dient und solche Situationen häufiger auftreten - und das auch wieder ein Hinweis ist für das Szenario: was wäre wenn ich die GPU aufrüste und kein Flaschenhals in dieser Hinsicht mehr existiert.
Mal davon ab: wer damals einen I3 gekauft hat kann sich heute einfach einen gebrauchten I7 auf die gleiche Plattform stecken.
Oh, das ist gemein: Man schlägt jetzt die AMD Freunde mit AMD Argumenten: Aufrüsten in der gleichen Plattform, weil mit AM3 geht das nicht so wirklich
(stimmt auch, meine AM3 Plattform könnte ich 5x aufrüsten, sie hätte immer noch nicht die Performance meiner fast 10 Jahre alten 1366er Plattform)
Der i3 ist heute in den Meisten aktuellen Games gar nicht mehr zu gebrauchen, einfach viel zu langsam. Der FX hingegen kann immer noch auftrumpfen dank der 8 Threads.
Ammenmärchren:
ach in Klinischen Benches wo nur das Spiel auf einem nackigen OS laeuft oder auch in Praxis nahen Tests mit Browser Teamspeak usw in Spielen die nicht Arma 3 oder SC2 sind ? hmm da hab ich dann doch meine Zweifel ...
Siehe: aktuellerer i3 in aktuellen Spielen gegen einen FX8
Core i3-6100 im Test: Taugt der Dualcore-Skylake als Spiele-CPU?