Playstation 4: Nun doch mit Spiele-DRM? Neue Erkenntnisse

Also ich finde auch das man erst mal abwarten soll wie die Publisher ihr DRM auf der PS4 umsetzen. Aus einem SP einen MP zu machen ist keine Kunst, dahin ging auch in den letzten Jahren schon der Trend. Dann kommen halt solche sinnlosen Sachen wie bei Mass Effect 3 oder Spec Ops bei raus. Gekettet an den Publisher eigenen Account, wie Origin, Uplay oder Battlelog(Blizzard) tut sein übriges. Und auch wenn DIII offline Spielbar sein soll, schließt das eine einmalige Online Aktivierung nicht aus.

Wie gesagt widerspricht sich Sony da selbst und das gilt es erst mal zu klären. Auf der einen Seite soll jedes Disc Spiel offline spielbar sein, auf der anderen Seite will man aber dem Publisher überlassen wie er das mit dem DRM handhabt....wie soll man das aber ohne Internet realisieren!? Entweder so oder so, beides jedenfalls geht auf den ersten Blick nicht, eine Telefonaktivierung würde ich mal ausschließen^^ Genau aus diesem Grund würde ich die momentanen Aussagen von Sony mit äußerster Vorsicht genießen. Auch sollt man bei den Aussagen zwischen dem Publisher SCE und solchen wie EA unterscheiden. Nicht das sich Sony nur auf die eigens vermarkteten Spiel bezieht, die wie bereits mehrfach bestätigt, keine Einschränkungen haben, sofern Retail gekauft. Das muss freilich aber nicht für EA gelten!
 
Da für Online-Gaming PS+ Voraussetzung ist, wird ein Teil des Gewinns dadurch sicher an die Publisher gehen, denn Sony kann ja keine Kohle für den MP von anderen verlangen.
Ok, können schon, nur wird das nicht funktionieren.

Damit hätte man ein funktionierendes, wenn auch erträgliches, DRM-System bei der PS4, aber man kann auch weiterhin Offline alles ohne Einschränkungen spielen.
Dadurch wird auch der Online-Pass überflüssig, da auch jeder Gebrauchtkäufer für den MP PS+ haben muss.
 
Ist die PS+ Gebühr nicht eigentlich nur für den Aufbau und Unterhalt einer Infrastruktur gedacht und schlicht eine Einnahme, da nicht wenige den MP spielen wollen!? Das Backend stellt bisher doch eigentlich immer der Publisher (Dedi Server bei BF3) oder halt der Spieler selbst per P2P.

Angesichts der Tatsache das Steam auch über die Runden kommt ohne etwas an Geld zu verlangen sehe ich PS+ eher als reine Einnahmequelle für Sony, hat bei MS ja auch geklappt. Zumal die Publisher ja bereist Geld an den Plattformbetreiber zahlen, durch den verkauf von Spielen.
 
Ist die PS+ Gebühr nicht eigentlich nur für den Aufbau und Unterhalt einer Infrastruktur gedacht und schlicht eine Einnahme, da nicht wenige den MP spielen wollen!? Das Backend stellt bisher doch eigentlich immer der Publisher (Dedi Server bei BF3) oder halt der Spieler selbst per P2P.

Angesichts der Tatsache das Steam auch über die Runden kommt ohne etwas an Geld zu verlangen sehe ich PS+ eher als reine Einnahmequelle für Sony, hat bei MS ja auch geklappt. Zumal die Publisher ja bereist Geld an den Plattformbetreiber zahlen, durch den verkauf von Spielen.
Dann zahlen die eben weniger an Sony, aber man kann nicht einfach für die Serverleistung von anderen abkassieren.
Irgendwelche Zugeständnisse werden den Publishern schon gemacht, denn dafür sind deren Spiele zu wichtig. Leider.
 
Valve bekommt einen Anteil von den Steamverkäufen, oder meinst du die machen das für umsonst?:schief:


Wie Blizzard schon anmerkte, Sony und MS verdienen an jeder Retail mit. Für die reine Onlinedistribution gelten bei Steam, PSN und XBLive sicher auch ähnliche (bessere) Modalitäten. Wenn ich mich nicht ganz irre muss ein Publisher bei Steam sogar für eine Retail zahlen, sofern es sich dabei um einen Steamworks Titel handelt.

Dann zahlen die eben weniger an Sony, aber man kann nicht einfach für die Serverleistung von anderen abkassieren.
Irgendwelche Zugeständnisse werden den Publishern schon gemacht, denn dafür sind deren Spiele zu wichtig. Leider.

Stellt Sony denn die Spielserver oder nur die Vermittlungsserver? Bei letzterem sehe ich keinen Grund, warum man an die Publisher was zahlen sollte...siehe XBLive.
 
Das weiß ich nicht, aber wenn die Server nicht alle ihnen gehören, was ich annehme, da sie sowieso auf die Kohle schauen müssen, können die nicht Geld für Dinge verlangen, die ihnen nicht gehören.

Irgendwie müssen sie ja die großen Drei an Board halten, denn sonst geht es ihnen wie Nintendo mit EA. Deren Aktion war zwar kundenfreundlich, aber sicher nicht intelligent.
 
Nun das sagst du, weil du dich mit sowas auskennst? Ich kann mir nicht vorstellen, dass man ein konzeptionell ins Singleplayer Spiel entwickelte DRM System, wie beispielsweise bei Sim City 5, mal eben so einfach abschalten kann "ohne" Funktionalitäten einzuschränken. Aber wenn du dich mit sowas auskennst, lass ich mich gerne eines besseren belehren. :)
MfG

Dafür reicht ein kurzes Nachdenken. Das könntest du selbst auch.

Also: Deine These: Niemand entwickelt 2 verschiedene Versionen eines Spiels bei nahezu gleicher Hardware.

These ist falsch weil a) Voraussetzung falsch ist, trotz gleicher Hardware müssen, da Software/Betriebssystem stark
unterschiedlich sind, sowieso 2 Versionen entwickelt werden oder es wird portiert.
Beweis: reine Logik, oder, falls dir das nicht reicht: Spiele die unter Windows laufen, funktionieren auf ein und demselben Rechner nicht, wenn ich diesen mit Linux starte. Außer sie sind an Linux angepasst worden.

b) Weitere Voraussetzung falsch ist: Es ist keine Entscheidung des Entwicklers, ob er DRM einbaut oder nicht, für die
XBox Version muss er es einbauen, da die XBox 3 das voraussetzt. Quelle: sämtliche Statements zur Accountbindung
seitens Microsoft. Für dich also Fakten.

c) Schlussfolgerung falsch ist: zwar hast du durchaus Recht, dass ein fest verwurzeltes DRM wahrscheinlich nicht einfach zu entfernen ist, aber das muss auch gar nicht sein. Sie lassen es einfach drin und schalten es nur "nicht scharf".
So dass es eben nicht aktiv wird und keine Abfrage macht. Oder, genauso einfach, sie schreiben einen kurzen Programmteil, der die Abfrage abfängt und beantwortet.
Beweis: Spielecracks arbeiten so. Warum sollten die Entwickler mit dem Quellcode in der Hand da Probleme haben?

Echte Onlinefunktionen erfordern natürlich Internet und Anmeldung. Wenn das bewusst und in böser Absicht
so eingebaut wurde, ist das DRM abschalten etwas schwieriger, daher ist Sim City kein gutes Beispiel.
Der Entwickler, der sowohl mit als auch ohne DRM veröffentlichen will, wird von Beginn an keine künstlichen
Onlinefunktionen einbauen.
Keine Ahnung, ist Sim City 5 schon gecrackt? Spätestens mit der Abfrage-abfang-und-beantwort Methode sollte
selbst Sim City 5 relativ leicht offline spielbar gemacht werden können. Zumindest von den Original-Programmierern,
die den Code ja haben.

Fazit: Es ist sehr wohl sehr einfach, ein Spiel für Xbox 3 mit DRM und für die PS4 ohne DRM zu machen.

Versteh mich nicht falsch, ich denke durchaus, dass manche Spiele auch auf der PS4 mit DRM kommen werden.
Downloadtitel sowieso.
Und ich schließe nicht aus, dass Sony eines Tages DRM generell verpflichtend macht.

Aber Microsoft macht das halt von Anfang an und erlaubt keinerlei Privatverkauf.
Bei Sony kann ich vorerst offline von der Disc spielen, d.h. unbegrenzt verleihen und verkaufen.

Jedenfalls nach den bisherigen Ankündigungen der beiden Firmen.

Fakten werden wir haben, wenn die Konsolen auf dem Platz sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube zu wissen, das Online Titel aber nicht mehr als PS+ verlangen dürfen, also keine zusätzlichen Abo Gebühren.
Meine ich gelesen zu haben aber ich weiß nicht wo.
 
Das weiß ich nicht, aber wenn die Server nicht alle ihnen gehören, was ich annehme, da sie sowieso auf die Kohle schauen müssen, können die nicht Geld für Dinge verlangen, die ihnen nicht gehören.

Irgendwie müssen sie ja die großen Drei an Board halten, denn sonst geht es ihnen wie Nintendo mit EA. Deren Aktion war zwar kundenfreundlich, aber sicher nicht intelligent.

Das verstehe ich jetzt nicht? Wenn die Server nicht Sony gehören, brauchen sie doch auch kein Geld an die Publisher ausschütten!? Wenn Sony jetzt für zB EAs BF4 Server stellt, könnte ich das noch nachvollziehen, aber ich glaube nicht das Sony dies tut. Außerdem läuft ein Großteil der MP Struktur auf P2P und ich glaube da wird sich zukünftig nicht viel ändern. Mit dem PS+ Abo finanziert Sony eher den ganzen Service rundherum, denn im Gegensatz zu XBLive und Steam ist das PSN der PS3 ja ein regelrechter Krüppel.
Unterm Strich ist das neu PS+ aus meiner Sicht eher eine Einnahmequelle, als etwas zwingend notwendiges, gerade weil man eben auch den MP aller Spiele damit verknüpft. Bei XBLive wie gesagt hat das ja auch funktioniert.
 
Das verstehe ich jetzt nicht? Wenn die Server nicht Sony gehören, brauchen sie doch auch kein Geld an die Publisher ausschütten!? Wenn Sony jetzt für zB EAs BF4 Server stellt, könnte ich das noch nachvollziehen, aber ich glaube nicht das Sony dies tut. Außerdem läuft ein Großteil der MP Struktur auf P2P und ich glaube da wird sich zukünftig nicht viel ändern. Mit dem PS+ Abo finanziert Sony eher den ganzen Service rundherum, denn im Gegensatz zu XBLive und Steam ist das PSN der PS3 ja ein regelrechter Krüppel.
Unterm Strich ist das neu PS+ aus meiner Sicht eher eine Einnahmequelle, als etwas zwingend notwendiges, gerade weil man eben auch den MP aller Spiele damit verknüpft. Bei XBLive wie gesagt hat das ja auch funktioniert.
Der Publisher stellt MP und Server zur Verfügung, aber Sony kassiert für das Spielen selbst? Hm...

Ich habe absolut keine Ahnung, wie die das handhaben, aber ohne den Publishern ein bisschen in den Hintern zu kriechen, kann das Ganze, mMn, nicht wirklich funktionieren und die Aussagen von Sony sind mir etwas zu kundenfreundlich, weswegen ich davon ausgehe, dass hinter der Bühne Geld an die Publisher fließt, oder sie weniger an Sony abdrücken müssen.
 
Das weiß ich nicht und irgendwie ist das auch egal.
Sony würde einiges riskieren, wenn sie den Publishern nur Steine in den Weg legen und das können sie sich nicht wirklich leisten.
Es müssten ja eigentlich nur Pest, Cholera und Activision an Board gehalten werden und vielleicht wurde da irgendwas hinter verschlossenen Türen ausgehandelt. :ka:
 
PlayStation 4 - Sony zur aktuellen »PS4 nutzt doch DRM!«-Debatte - News - GameStar.de

»Das Online Pass-Programm für PlayStation-Spiele von Sony selbst wird auf der PlayStation 4 nicht fortgesetzt. Genauso wie auf der PS3 werden wir aber aber unseren Publishing-Partnern nicht diktieren, wie ihre Strategie mit dem Online-Modus gebrauchter Spiele aussieht. Wie letzte Nacht angekündigt, wird die PS4 über keine Einschränkungen bei der Verwendung von Spiele-Discs verfügen. Wenn ein Spieler ein PS4-Spiel auf Disc kauft, hat er das Recht dieses zu verwenden, im Laden einzutauschen, es an andere Personen zu verkaufen, an Freunde zu verleihen oder für immer zu behalten.«, so die Erläuterung von Dan Race, Senior Director of Corporate Communications bei Sony.

Damit ändert sich nach dem aktuellen Stand auf der PlayStation 4 gegenüber der aktuellen Praxis auf PS3 und auch Xbox 360 nichts. Wer bei einem gebrauchten Spiel den Online-Modus verwenden will, muss damit rechnen, dass der Publisher einen Online-Pass verwendet hat, den es nachzukaufen gilt. Sony selbst wird bei hauseigenen Titeln auf diese Praxis verzichten, Electonic Arts mottete den Online-Pass bei eigenen Spielen vor Kurzem ebenfalls ein.

Bei einem Sony-Roundtable bestätigte dies auch noch einmal Shuhei Yoshida, President von Sony's Worldwide Studios: »Wir werden Spiele auf Discs [bei der PS4] genauso behandelt wie auf der PS3, weil eine Menge Leute ihre Spiele gerne teilen. Wir gehen aber davon aus, dass immer mehr Leute zu rein digitalen Inhalten wechseln werden, aber so etwas passiert nicht über Nacht. Es gibt nach wie vor Regionen in der Welt, die über keine robuste Internet-Infrastruktur verfügen, aber es ist erforderlich, den Leuten trotzdem zu bieten, was sie wollen.«

Fazit.
Es bleibt wie bei der aktuellen Generation nur das es für Sonys PS4 Spiele keinen online pass geben wird. Ps4 Singleplayerspiele werden offline spielbar sein und Konsole muss für offlinespiele nicht ins Netzt aber die Publisher dürfen, wenn sie wollen, Online Pässe verwenden.
-Keine Online Pässe für Sony Titel
-Singleplayerspiele werden offline spielbar sein
-Ps4 muss nicht für Singleplayer spiele ans Netz
-Weiterverkauf/verleih und verschenken von spielen wird weiterhin möglich sein
-Publisher können Online Pässe für den Multiplayerpart verlangen


Kurz gesagt.
Sony sagt zu den publishern, macht wie ihr wollt, aber lebt mit dem Shitstorm und MS sagt Eh Leute guckt mal ihr könnte alles sperren ihr könnt alles verbieten, wir haben extra fetten Scheiß DRM eingebaut könnt ihr nutzen wenn ihr wollt, ihr könnt sogar Kohle für Gebrauchte Spiele kassieren.

Thema geklärt.
 
Eines muss man Microsoft lassen, sie beharen Stur auf ihren Schwachsinn egal was kommt
Xbox One: DRM-Richtlinien werden nicht kurzfristig geändert ((XbOne)) - 4Players
Wenigstens kann man die Downloadgames auch weitergeben/ verkaufen. ;)
Unterm Strich finde ich ist die Xbox in einem entscheidenem Punkt, den ich persönlichen auch nicht sog gut finde, nachteilhafter als die PS4 und das ist der 24h check. Ich persönlich finde das zwar nicht schlimm, bin eh 24/7 on aber wenn mal, was bei mir auch schon seit Jahren nicht mehr passiert ist, dass Internet ausfällt gibt es keine Alternative und da sollte MS meiner Meinung nach nachbessern. Auch wenn die Debatte jetzt hier hitzig geführt wird so denke ich nicht, dass sich das sonderlich auf die Verkaufszahlen auswirken wird. Bin wirklich gespannt auf die ersten Zahlen, dass wird eine interessante Geschichte. ;)

p.s.: Sagst du mir noch wie du zu der Annahme kommst, dass der Erwerb von Gebrauchtspielen und auch der Verkauf, von "vielen" betrieben wird? Das würde mich mal brennend interessieren ob es dazu irgendwelche Quellen gibt die das belegen, liest man ja doch immer öfters. :)

MfG
 
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