Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Der Eigenbedarf muss sichergestellt werden, bevor exportiert wird. Anscheinend gibt es Lieferverzögerungen überall. Genau da braucht man die EU und nicht beim mehr exportieren, als im Inland ausgeliefert wird. Übrigens ist die EU das einzige Landstrich, das wirksame Impfstoffe überhaupt exportiert. Die USA, UK und co. schreien am lautesten nach Patentfreigabe, blockieren aber jeglichen Export an Drittländer.

Diese Regierung hat die Impfstoffbeschaffung an die EU abgetreten. Die Biontechwerke befinden sich unter anderem in Deutschland. Da lässt sich einiges machen. Ein Vetorecht hat Deutschland auch bei der EU-Komission.

Der größte Exporteur war lange Zeit Indien, auch UK exportiert (nur halt nicht in dem Maße, in dem dass der EU zugesagt wurde), China und Russland sowieso (mit reichlich Propaganda) und selbst die USA (oder wo glaubst du, kriegen wir Moderna und Johnson her?), wenn auch nicht in dem Maße, in dem sie können. Von daher sind wir definitiv nicht die einzigen, die nicht horten und andere verrecken lassen und es ist auch schlichtweg so, dass Japan & Co genau wie jeder andere vorbestellt und vorfinanziert haben. Also haben sie auch genau die gleichen Ansprüche, wie EU-Mitglieder.
 
Der größte Exporteur war lange Zeit Indien, auch UK exportiert (nur halt nicht in dem Maße, in dem dass der EU zugesagt wurde), China und Russland sowieso (mit reichlich Propaganda) und selbst die USA (oder wo glaubst du, kriegen wir Moderna und Johnson her?), wenn auch nicht in dem Maße, in dem sie können. Von daher sind wir definitiv nicht die einzigen, die nicht horten und andere verrecken lassen und es ist auch schlichtweg so, dass Japan & Co genau wie jeder andere vorbestellt und vorfinanziert haben. Also haben sie auch genau die gleichen Ansprüche, wie EU-Mitglieder.
UK konnte gar nicht viel Astrazeneca herstellen, deswegen wurde das Meiste davon in der EU und in Indien produziert. Aus ihren eigenen Werken wurde vorerst gar nichts exportiert. Indien hat die Exporte ganz verboten, als die Kacke am Dampfen war. Seitdem exportiert Indien gar nichts. Nachdem es der UK besser ging, haben sie Exporte von Astrazeneca in einige ausgewählte Common Wealth Länder + Indien erlaubt und das in homöopatischen Mengen.
Moderna-Impfdosen, die wir bekommen, stammen aus der Schweiz. Sie werden nicht aus den USA importiert. Der einzige Export ist von Johnson & Johnson ebenfalls in homoöpathischen Mengen.
Ohne Biontech und Verhinderung der UK-Piraterie bei Astrazenca wären wir also total aufgeschmissen gewesen. Uns hätte in der Position keiner geholfen, Verträge hin oder her. Ich habe extra wirksam geschrieben, weil ich dem Sputnik- und Sinopharmimpfstoff nicht vertraue.
Verweis auf die aktuelle Datenlage:
 

Die Grünen SUV Fahrer...
 
Aber über sowas wie Urheberrecht kümmern sich 99% der Leute und dementsprechend die Medien selbst mitten im Sommerloch nicht und das Timing weißt diesmal eben keine Auffälligkeiten auf. (Wobei ich mir nicht einmal sicher bin, ob dieser Vorwurf in anderen Fällen gerechtfertigt ist. Wichtige Gesetze erlassen ist the fucking job of the Bundestag. Und je nachdem, was man selbst für Prioritäten setzt, ignoriert man halt 99% davon und merkt einfach nicht, dass "großes" auch dann passiert, wenn eigentlich jeder hingucken könnte, es aber trotzdem nicht macht.)
Ja, es ist ihr Job Gesetze zu erlassen und ja, man muss sich auch Prioritäten setzen. Aber nicht so. Die Medien kennen nur ein Thema im Moment: Die Pandemie

Und das ist eben das Problem in diesem Land. Jeder spricht von Datenschutz und Urheberrecht, aber wenn es dann mal drauf ankommt hier tätig zu werden, dann versagt die Boulevardpresse. Die Proteste rund um Artikel 13/17 haben doch eine klare Sprache gesprochen. Von daher kann ich dieses Vorgehen der Politik einfach nicht gut heißen. Ähnliches trifft auf die Biometriedatenbanken zu. Die ganz nebenbei nicht mal DSGVO-konform sind.

Und sind wir mal ehrlich, dieses Gesetz ist in Anbetracht der momentanen Situation in der unser Land steckt einfach nur unwichtig. Wir haben ganz andere Baustellen zu bewältigen. Es geht mir auch nicht darum das Land politisch zu lähmen. Niemand behauptet das man während einer Pandemie sich nur um ebendiese kümmern darf, aber wenn doch schon mal Luft da sein sollte, dann beschäftige ich mich doch mit Baustellen die in der Prio-Liste weiter oben stehen. Das verlangt doch eingentlich schon der gesunde Menschenverstand. Mein Chef würde mir die Keule auf den Kopf hauen, wenn ich nur die Arbeiten erledigen würden, die keine hohe Priorität haben. :D
Die Regierung? Ja. Aber wer erlässt Gesetze? Eben. Ein Personalkonflikt entsteht allenfalls, wenn die gleichen Ministerien die gleichen Leute involvieren, aber was bitte schön hat das Bundesministerium für Justiz denn wegen Corona besonders viel zu tun?
Och, ich weiß auch nicht... Evtl. mal den Hintern hochbekommen und den ganzen "Kriegsgewinnlern" mal eine juristische Rückhandschelle verpassen? Sie könnten auch mal den Dieselbetrug fertig abwickeln. Und dann wären da noch die ganzen Betrugsfälle bei den Corona-Hilfen, Tests etc. Und hört man nicht immer wieder das dieses Bundesministerium an der Kotzgrenze operiert?
Ob das bei DER Urheberrechtsreform wirklich der Fall ist, wäre die interessantere Frage. Der Schritt von "was tun" zu "was richtig tun" ist halt kein Automatismus, aber "nichts tun" ist auch keine Lösung. Und davon abgesehen gibt es für abgesprochene EU-Richtlinien auch schlichtweg Umsetzungszeiträume, schließlich sollen die halbwegs einheitlich Bedingungen in Europa sicherstellen und nicht einander ähnliche Bedingungen nacheinander in Teilen Europas. Besser wäre es natürlich gewesen, den Kram einfach schon vor Corona fertig zu haben, aber wie gesagt: 2 Jahre ist wirklich kein untypischer Umsetzungszeitraum für Deutschland, schließlich müssen nach jahrelanger Beschäftigung der CDU-Altlasten in EU-Parlament und -Komission auch noch ein paar Beamte hier ihre Pensionsansprüche erschlafen.
Exakt meine Meinung! Nur erwarte ich halt bei so einem hochumstrittenen Thema das die Politik das Ganze ordentlich abwickelt und ggf. auch nochmals kontrovers diskutiert und auch ausgewiesene Experten hinzuzieht. Und damit meine ich nicht ihre im Schatten lauernden Lobbyisten.
Nö. Solche Themen gingen nicht ganz schnell. Im Gegenteil, über das Thema wurde sogar überdurchschnittlich viel debattiert, weswegen das Ergebnis auch so wunderbar unbefridiegend für absolut alle beteiligten ist, aber wie schon gesagt: Von 99% der Gesetzgebung kriegt der Durchschnittsdeutsche gar nichts mit. Dann ist es natürlich leicht, sich über "plötzliches" und "außergewöhnliches" zu entbrüsten
Ja, es wurde debattiert. Aber noch immer macht der Ton die Musik. Wie soll man denn Politiker ernstnehmen, die der Meinung sind, das die Kritik an dem Gesetz von Bots kommt? Allein die Dreistigkeit dieser Unterstellung schlägt dem Fass den Boden aus. Und nun sieh dir das Ergebnis an: Wie du schon geschrieben hast, ein unbefriedigendes Ergebnis aka Scherbenhaufen.
Jup, das geht mir auch langsam auf den Keks. Seit zwei Jahren kommt aus der Ecke quasi gar keine Oppositionsarbeit mehr. Und das ist ein herber Verlust, wenn die alternativen Ecken die Linke und die AFD sind.
+1
Das sind gewählte Volksvertreter! Sie vertreten die Bürger dieses Landes. Da kann ich doch absolut erwarten, das man zu solchen Gesetzesvorschlägen eine Meinung hat.

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Mal in die Runde gefragt:
Was ist sind denn euren Augen die wichtigsten Punkte was die Politik in Deutschland anpacken muss?
 
Doppelbesteuerung droht
Warum das Rentenurteil Millionen künftiger Senioren betrifft

Das Interessante ist, man möchte die Entscheidung dazu nach den Wahlen fällen, warum denn wohl? :D
 
Ja, es ist ihr Job Gesetze zu erlassen und ja, man muss sich auch Prioritäten setzen. Aber nicht so. Die Medien kennen nur ein Thema im Moment: Die Pandemie

Und das ist eben das Problem in diesem Land. Jeder spricht von Datenschutz und Urheberrecht, aber wenn es dann mal drauf ankommt hier tätig zu werden, dann versagt die Boulevardpresse. Die Proteste rund um Artikel 13/17 haben doch eine klare Sprache gesprochen. Von daher kann ich dieses Vorgehen der Politik einfach nicht gut heißen. Ähnliches trifft auf die Biometriedatenbanken zu. Die ganz nebenbei nicht mal DSGVO-konform sind.

Wie gesagt: Betrachter-Bias. Dir sind diese verpfuschten Gesetze wichtig und die würdest dir gern mehr dazu wünschen. Anderen sind andere verpfuschte Gesetze wichtig und sie hätten sich mehr Aufmerksamkeit gewünscht. Wo war die BILD beim Kohleausstiegsgesetzt? Wieviele Medien haben über die Neuregelung der Vergewaltigungsparagraphen so intensiv berichtet, wie über Corona? Hat irgend jemand außer regelmäßigen Tageszeitungsleser überhaupt die Gründung der Autobahn GmbH mitbekommen? CETA? Die Planung für Nordstream 1? Es werden STÄNDIG wichtige Gesetze erlassen (das ist, wie gesagt, denen ihr Job), es wird dabei STÄNDIG geschlampt (dass zu ahnenden wäre Job der Wähler, die die letzten 12 Jahre aber besseres zu tun hatten), es gibt STÄNDIG Proteste dagegen und die Medien finden STÄNDIG ein Thema, dass ihnen mehr Leser/Zuschauer/Zuhörer einbringt. Vor 2020 war das bevorzugt irgendwas mit Promis oder mit Leuten (angeblich auch Promis), die sich um eine Ball streiten, den sie sich für weniger als eine Sekunde ihres regulären Lohns in Bangladesh kaufen könnten.

Och, ich weiß auch nicht... Evtl. mal den Hintern hochbekommen und den ganzen "Kriegsgewinnlern" mal eine juristische Rückhandschelle verpassen?

Umsetzung von Gesetzen ist Job der Polizei und Gerichte, nicht des Justizministeriums und schon gar nicht der Legislative.

Sie könnten auch mal den Dieselbetrug fertig abwickeln.

Umsetzung von Gesetzen ist Job der Polizei und Gerichte, nicht des Justizministeriums und schon gar nicht der Legislative.

Und dann wären da noch die ganzen Betrugsfälle bei den Corona-Hilfen, Tests etc.

Umsetzung von ... merkste was?

Und hört man nicht immer wieder das dieses Bundesministerium an der Kotzgrenze operiert?

Nö. Man hört, dass die Behörden, die die diesem Ministerium zugeordneten Aufgaben übernehmen, an der Kotzgrenze arbeiten. Aber die Leute, die im Ministerium Gesetzesentwürfe ausarbeiten und diejenigen, die in den Ämtern die Verwaltung stämmen, sind eben nicht einmal im gleichen Betrieb, geschweige denn mit der gleichen Sache beschäftigt. Und das muss auch so sein, eben weil die Gesetzgebung nicht mal eben eingestellt werden kann "weil ist Krise", schließlich kann auch in der mal was anderes wichtig sein. Es ist zum Kotzen, wieviel die Bundesregierung vergeigt, aber das hat nichts damit zu tun, dass sie noch 1-2 ohnehin anstehende gesetzliche Regelungen erlässt, sondern damit, dass sie unfähig ist. Und keiner von den hochrangigen Typen hat sich in den letzten Jarhen irgendwo einen Namen damit gemacht, dass er sich in freien Minuten mal um komplexe, wichtige Dinge gekümmert hätte. Den Selbstdarstellern geht es immer nur um das, womit sie vor irgendwem gut dastehen können.

Exakt meine Meinung! Nur erwarte ich halt bei so einem hochumstrittenen Thema das die Politik das Ganze ordentlich abwickelt und ggf. auch nochmals kontrovers diskutiert und auch ausgewiesene Experten hinzuzieht. Und damit meine ich nicht ihre im Schatten lauernden Lobbyisten.

Ja, es wurde debattiert. Aber noch immer macht der Ton die Musik. Wie soll man denn Politiker ernstnehmen, die der Meinung sind, das die Kritik an dem Gesetz von Bots kommt? Allein die Dreistigkeit dieser Unterstellung schlägt dem Fass den Boden aus. Und nun sieh dir das Ergebnis an: Wie du schon geschrieben hast, ein unbefriedigendes Ergebnis aka Scherbenhaufen.

Tjo, siehst du: Das klingt doch gleich ganz anders. Man hat nicht nichts oder schnell gemacht. Man hat halt nur viel Inkompetenz bewiesen, natürlich die falschen Experten herangezogen, etc.. Und genau das wäre 1:1 genauso gelaufen, wenn es kein Corona gegeben hätte. Willkommen in Deutschland.

Mal in die Runde gefragt:
Was ist sind denn euren Augen die wichtigsten Punkte was die Politik in Deutschland anpacken muss?

Immer noch Klimawandel und Naturzerstörung mit großem Vorsprung (und jeweils ettlichen anhängenden Rattenschwänzen) vor Bildung (gerade auch politischer), eng damit verwandt Demokratiedefiziten (inkl. Lobbyismus und Medienwandel) und sozialer Ungerechtigkeit (inkl. Balance Firmen - Privatleute). Sowas wie Urheberrecht ist dagegen absolut Pillepalle und das Gesetz eigentlich nur wegen der Einführung eine Zensurinfrastruktur mit einhergehendem Missbrauchsbedarf einen zweiten Blick wert. Aber auch in der Hinsicht sind diverse staatliche und nichtstaatliche Personendatenbanken viel bedenklicher.
 
Wie gesagt: Betrachter-Bias. Dir sind diese verpfuschten Gesetze wichtig und die würdest dir gern mehr dazu wünschen. Anderen sind andere verpfuschte Gesetze wichtig und sie hätten sich mehr Aufmerksamkeit gewünscht. Wo war die BILD beim Kohleausstiegsgesetzt? Wieviele Medien haben über die Neuregelung der Vergewaltigungsparagraphen so intensiv berichtet, wie über Corona? Hat irgend jemand außer regelmäßigen Tageszeitungsleser überhaupt die Gründung der Autobahn GmbH mitbekommen? CETA? Die Planung für Nordstream 1? Es werden STÄNDIG wichtige Gesetze erlassen (das ist, wie gesagt, denen ihr Job), es wird dabei STÄNDIG geschlampt (dass zu ahnenden wäre Job der Wähler, die die letzten 12 Jahre aber besseres zu tun hatten), es gibt STÄNDIG Proteste dagegen und die Medien finden STÄNDIG ein Thema, dass ihnen mehr Leser/Zuschauer/Zuhörer einbringt.
Lösung des Ganzen in deinen Augen?
In meinen: Volksabstimmungen auf allen politischen Ebenen nach schweizer Vorbild.
Wir brauchen eine direkte Demokratie. Das sieht man an den von dir angesprochenen Punkten sehr gut. Wenn die gewählten Volksvertreter nicht den Willen des Volks vertreten, dann ist das die einzige Möglichkeit.

Umsetzung von Gesetzen ist Job der Polizei und Gerichte, nicht des Justizministeriums und schon gar nicht der Legislative.
Es geht mir hier nicht um die Umsetzung von Gesetzen, sondern um das schließen der Gesetzeslücken die diese ganzen Dramen erst verursacht haben. Das Bundesministerium der Justiz (und Verbraucherschutz) ist in erster Linie ein Gesetzgebungsministerium. Das erarbeiten von Gesetz- und Verordnungsentwürfe damit sowas in Zukunft nicht mehr passiert, sollte ihre Priorität sein.

Nö. Man hört, dass die Behörden, die die diesem Ministerium zugeordneten Aufgaben übernehmen, an der Kotzgrenze arbeiten.
Nicht böse sein, aber das klang letztens bei B5 Aktuell im Radio ganz anders. Da wurde klar gesagt, das das (Bundes)Ministerium an der Grenze arbeitet und Personalprobleme hat, welche die Situation noch verschärfen.

Tjo, siehst du: Das klingt doch gleich ganz anders. Man hat nicht nichts oder schnell gemacht. Man hat halt nur viel Inkompetenz bewiesen, natürlich die falschen Experten herangezogen, etc.. Und genau das wäre 1:1 genauso gelaufen, wenn es kein Corona gegeben hätte. Willkommen in Deutschland.
Denkst du wirklich? Ich bin weiterhin der Meinung das dieses Thema weit mehr Beachtung gefunden hätte, wenn die Berichterstattung eine andere gewesen wäre. Evtl. hätte das sogar nochmals zu einem Überdenken des Ganzen geführt. Aber ich glaube das ist Wunschdenken. Mal sehen wie das in Zukunft weitergeht. Noch läuft ja die Klage Polens dagegen.
 
Lösung des Ganzen in deinen Augen?
In meinen: Volksabstimmungen auf allen politischen Ebenen nach schweizer Vorbild.
Wir brauchen eine direkte Demokratie.
Damit dann vor jeder Abstimmung kurzfristige Propaganda in BlickBild und Co. über das Ergebnis entscheidet? Nein Danke!
Wenn die Partei die an der Macht ist keine anständige Politik macht dann wählt man eine die es besser macht. Dazu gehört aber halt auch sich wenigstens bei der Bundestagswahl mal vorher hin zu setzen und zu schauen wer was vor hat.
Da ja nicht mal das passiert (anders kann man z.B. das Abstrafen der FDP für eine der verglichen mit ihrem Programm erfolgreichsten Regierungsbeteiligungen aller Zeiten nicht interpretieren) wird es durch direkte Beteiligung bei Detailfragen für die sich der Wähler vielleicht gar nicht interessiert nur noch schlimmer.

Wir haben kein Problem mit zu wenig Beteiligung der Wähler sondern damit, dass selbst dann wenn was entschieden werden darf sich kaum einer die Mühe macht sich groß darüber zu informieren.
 
Wundert mich nicht, SUV ist gar nicht deren Niveau, schließlich sind die ja als Vielflieger bekannt. :D
Was soll man sagen?
Der Mensch ist schwach, wenn was verfügbar ist nimmt er es.

Ich bin auch dafür Produkte mit viel Zucker stärker zu besteuern, vielleicht hält mich das davon ab dauernd zur Schokolade zu greifen :P
 

Die Grünen SUV Fahrer...
Die Mär vom grünen SUV Fahrer beruht auf einer anderen Studie, wo durchgezählt wurde was tatsächlich gefahren wird. In deinem Link geht es um die Kaufbereitschafft für einen SUV. Nicht wirklich vergleichbar würde ich sagen.
 
Wie man schön sieht, hilft Moral in der Außenpolitik reichnlich wenig!


Man hat ein BIP von weniger als 12 Milliarden Euro, will aber 470 Milliarden Euro von Deutschland als "Entschädigung haben"

Man sollte von deutscher Seite die Verhandlungen sofort beenden und jeden der "Reparationen" haben will an die Gerichte verweisen, das trifft genauso auf Griechenland und Polen zu.
Moralische "Eingeständnisse" führen nur zu Gier, komischerweise steht niemand bei den USA, GB, Frankreich, Spanien und Portugal oder Türkei als Nachfolger des Osmanischen Reiches auf der Matte, und spricht solche Forderungen aus.
Hier zeigt sich mal wieder deutlich, das Moral oder moralisches Handeln, jedenfalls offiziell nichts in der Außenpolitik zu suchen haben, es wird sowieso nur als Schwäche ausgelegt, um den Gegenüber melken zu können.
Jeder sollte seine Interessen vertreten, anders wird man nur als Schaf wahrgenommen.
Hier geht es nicht um Wiedergutmachung oder Gedenken an Opfer, sondern ausschließlich, um die Gier des hier und heute.
 
Man hat ein BIP von weniger als 12 Milliarden Euro, will aber 470 Milliarden Euro von Deutschland als "Entschädigung haben"
470 Mrd., die etwa 40 Jahre lang fließen sollen. Also jedes Jahr ein zusätzliches BIP. Hmm.... nach welchen Kriterien wird eigentlich errechnet, wie viel ein Mensch wert ist und ab wann gesagt wird, so, jetzt sind wir quitt (was auch immer das heißen mag).
Ich persönlich bin ja generell eher für "aktive" Entschädigungen, in Form von Entwicklungshilfe vor Ort, z.B. medizinische Unterstützung, Hilfe beim Aufbau von Infrastruktur u.ä.. Angenommen, die kriegen jetzt die ca. 12 Mrd. € pro Jahr zusätzlich, was hätte am Ende denn die Bevölkerung davon? In welchen Taschen landet denn am Ende das ganze Geld?:schief:
Wie man schön sieht, hilft Moral in der Außenpolitik reichnlich wenig!
Wie Egon Bahr einst anmerkte: In der Außenpolitik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Nur um die Interessen von Staaten. ;)
 
Wer denkt, dass an GB und insbesondere an Frankreich keine Forderungen wegen der kolonialen Vergangenheit erhoben werden, der sollte seinen Bildungshorizont mal auf mehr als einen Standpunkt ausweiten...


Lösung des Ganzen in deinen Augen?
In meinen: Volksabstimmungen auf allen politischen Ebenen nach schweizer Vorbild.
Wir brauchen eine direkte Demokratie. Das sieht man an den von dir angesprochenen Punkten sehr gut. Wenn die gewählten Volksvertreter nicht den Willen des Volks vertreten, dann ist das die einzige Möglichkeit.

"Schweizer Vorbild" gerne, aber bindenden Volksabstimmungen oberhalb von kommunaler Ebene bin ich sehr abgeneigt. Dabei kämen nämlich nicht schweizer, sondern britische Verhältnisse heraus. Wenn der durchschnittliche deutsche Wähler schon zu faul oder zu blöd ist, sich alle vier Jahre eine halbwegs begründete Meinung zu politischen Parteien zu bilden und stattdessen das wählt, was er schon immer gewählt hat oder was die BILD in den letzten fünf Wochen vor der Wahl berichtet, was soll dann erst bei Volksentscheiden rauskommen? Die Schweiz hat tatsächlich noch "Bürger", die teilweise wissen was Bürgerpflichten sind und wie Demokratie funktioniert, aber sowas müssen wir hier erst mal laaaaangsam aufbauen. Wie bescheuert es sonst ausgehen kann, hat man bei der Waldschlösschenbrücke erlebt, dann doch lieber parlamentarische Demokratie. Es geht eben nicht immer nur darum, einen wie auch immer gearteten, meist all zu spontanen "Willen des Volks" zu vertreten, sondern meist darum, in komplexen Situationen die optimale Entscheidung zu treffen. Und wir bezahlen hunderte, inklusive Assistenten tausende Leuten hohe Löhne dafür, dass sie sich Vollzeit reinknien, um das hinzubekommen. Tun sie allzu oft nicht - aber ich glaube nicht, dass die vermeintliche Schwarmintelligenz das nebenbei besser macht. Da gilt eher der alte Leitspruch: Die Hälfte ist noch dümmer als der Durchschnitt.

Sobald besagter Durchschnitt bewiesen hat, dass er weniger alle vier Jahre Weichen stellen, sprich die Wählen kann, die zumindest in die richtige Richtung wollen, kann über Verantwortung im Detail reden. Aber (angeblich) für Klimaschutz und (angeblich) für soziale Gerechtigkeit und (angeblich) für Gleichberechtigung und (angeblich) gegen Billionengeschenke/-Hilfszahlungen/etc für Großkonzerne ist und trotzdem viermal hinter einander CDU wählt und das vorhat, noch ein fünftes Mal zu tun, sowie die größte Gruppe der deutschen Wähler, dessen Kompetenz lässt mich eher das allgemeine Wahlrecht denn den Parlamentarismus anzweifeln. Es kenn zwar keine Partei (mehr), die ich auch nur annähernd als "gut" bezeichnen würde, aber es gibt definitiv eine Auswahl von "erträglich" bis "oh nein" im Bundestag und noch eine ganze Menge mehr außerhalb. Aber letztere auch nur anzugucken ist dem typischen deutschen Wähler schon zu viel und unter ersteren das kleinste Übel rauszupicken und damit wenigstens die Richtung vorzugeben, in die es besser wird, kann man auch nur selten mal jemanden zumuten.

Nicht böse sein, aber das klang letztens bei B5 Aktuell im Radio ganz anders. Da wurde klar gesagt, das das (Bundes)Ministerium an der Grenze arbeitet und Personalprobleme hat, welche die Situation noch verschärfen.

Hmm, habe ich nicht gehört. Weswegen?

Denkst du wirklich?

Jo, wirklich. Das Thema hatte seine 15 minutes of fame als die CDU auf EU-Ebene die Weichen gestellt hat. Warum sollte irgendwer noch einmal die gleichen Argumente ausgraben, der sie nicht die ganze Zeit vor sich hergetragen hat? Alle, und es waren im Vergleich zu Gesamtbevölkerung nicht gerade viele, haben ihre Meinung längst kundgetan. Die noch 30 mal zu wiederholen ist genauso hilfreich, wie das 1352162436te Brot-für-die-Welt-Plakat. Du erzählst niemandem mehr etwas neues, wer das Problem schon wieder vergessen hat, dem wird auch deine Wiederholung zum anderen Ohr wieder rausschweben. Wie oben schon dargelegt: Die meisten Deutschen sehen es nicht als ihren Job an, sich mit Politik zu beschäftigen, selbst wenn genau das Grundlage von Demokratie und Verfassung ist. Die meckern nur, wenn ihnen was nicht passt und einige Zeit später machen sie ihr Kreuz wieder an der gleichen Stelle. Anhand von 500 Umfrageantworten die nächste Bundestagswahl vorherzusagen ist leichter, als anhand von 10000 Umfrageantworten den ESC-Gewinner.
 
wenn man geistig arbeiten muss.
Aber nur "wenn". Also wenn die Sterne gut stehen und die Böcke kalben. :P

In welchen Taschen landet denn am Ende das ganze Geld?
Am Ende wird es wieder so ausgestaltet, dass es in den Patschehändchen deutscher Unternehmen und ihrer Anhängsel landet.

"Schweizer Vorbild" gerne, aber bindenden Volksabstimmungen oberhalb von kommunaler Ebene bin ich sehr abgeneigt. Dabei kämen nämlich nicht schweizer, sondern britische Verhältnisse heraus.
Es ändert vorallem an dem großen Widerspruch nichts: Ein demokratisch verfasster Staat mit einer autokratisch verfassten Wirtschaft und Wirtschaftssystem. Egal wie oft man da das Wörtchen "sozial" davorsetzt oder anhängt.
 
Es ändert vorallem an dem großen Widerspruch nichts: Ein demokratisch verfasster Staat mit einer autokratisch verfassten Wirtschaft und Wirtschaftssystem. Egal wie oft man da das Wörtchen "sozial" davorsetzt oder anhängt.
Wow ein Kevin Fan, der Demokratie in Unternehmen einführen möchte?!
Beinhaltet das auch Verluste, werden die demokratisch geteilt, ich meine kommt dafür auch ein demokratisch beteiligter Arbeiter/Angestellter aus seiner eignenen Tasche auf?
 
Es wäre ja schonmal ein großer Fortschritt, wenn die Bestimmungen und Regelungen des Montanmitbestimmungsgesetz auf alle Branchen ausgeweitet würden. Im Gegensatz zum 76er Mitbestimmungsgesetz ist es bedeutend weitergehend (und ironischerweise sogar älter), da es z.B. echte Vollparität vorsieht. Weiter machen könnte man an dem Punkt, dass Deutschland erst dieses Jahr die 1996 revidierte Fassung der europäischen Sozialcharta von 1965 ratifiziert hat. Aber natürlich in einer Art und Weise, dass man sich an bestimmte Artikel nicht gebunden fühlt. Wo käme man den bei so viel Sozialstaatlichkeit auch hin? :schief:
Das Änderungsprotokoll zur Europäischen Sozialcharta von 1991 und das Zusatzprotokoll über Kollektivbeschwerden von 1995 wurde bis heute weder unterschrieben noch ratifiziert.

Ein Jemand den man mal ganz vorne hingesetzt hat, um sich wieder ein freundliches und soziales Gesicht zu geben. Mehr aber auch nicht. Ansonsten macht man weiter wie bisher.
 
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Ich habe es explizit prophezeit und genau so kommt es auch.
Umso mehr vom Grünen Program an harten Fakten an die Öffentlichkeit dringt und der Wähler einen Blick in sein Portmanaie wirft, umso unwichtiger werden "Große Ziele", wenn man nicht Kompensation schafft.


3/4 der Befragten lehnen das ab und man hat nicht mal die Mehrheit in sehr urbanen Gebieten, wo das immer noch 58% ablehnen, auf dem Land sind es 84%. Wenn sich die Grünen nichts einfallen lassen, gerade in Bezug auf die "Landbewohner", werden sie mit Pauken und Trompeten weit unter 20% fallen. Die nächsten Monate zählen harte Fakten und keine Sonntagsreden mehr und man erinnere sich an das Jahr 2013, wie sehr die Grünen mit ihrem Program der Belastungen abgeschmiert sind. Die Gefahr rückt wieder deutlich näher.
 
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