Das Daten weitergegeben wurden, weiß ich jetzt nicht, müsste ich auch erst googlen. Kann möglich sein, auch die Polizei ist nicht perfekt und hat zwielichtige Gestalten bei sich sitzen.
Es erscheint mir fast unmöglich, die diversen "Einzelfälle" in der Polizei nicht mitbekommen zu haben. Ich habe mal kurz recherchiert und hier jetzt nur ein paar Fälle aufgelistet, in denen es explizit um die missbräuchliche Nutzung und Weitergabe von Daten ging:
"Mit
„NSU 2.0“ unterzeichnen deutsche Rechtsextremisten eine Serie von Morddrohungen
[...]
In mindestens drei Fällen wurden diese Daten vorher aus Computern der Polizei Hessen, dreimal bei der Polizei Berlin, zweimal der Polizei Hamburg abgerufen. Bei den Ermittlungen dazu wurden mindestens 70 Verdachtsfälle rechtsradikaler hessischer Polizisten entdeckt. [...] Hier wird ein rechtsradikales Netzwerk in der Polizei als Urheber oder Beihelfer vermutet.
[...]
Im Zuge der Ermittlungen wurden tausende illegale Datenabfragen bei deutschen Polizeibehörden bekannt, die bisher kaum kontrolliert und sanktioniert worden waren. "
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"Ein Polizist soll Daten über einen Rechtsextremen weitergegeben haben. Offenbar handelte es sich um einen Freundschaftsdienst. "
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"Polizisten nutzen Dienstcomputer oft für private Abfragen von Bürgern [..] In 400 Fällen wurden deshalb Verfahren gegen Beamte eingeleitet."
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"Datenabfragen werden bei der Polizei zwar protokolliert, doch sie werden so gut wie nicht kontrolliert. Der Welt am Sonntag zufolge wird in Hessen lediglich bei jeder 200. Datenbankabfrage die Begründung der Polizist:innen geprüft. In Baden-Württemberg gelte dies für jede 50. Abfrage.
[...]
Polizisten die dienstlich erlangten Handynummern von Minderjährigen nutzen wollten, um sexuelle Kontakte anzubahnen. Eine der Betroffenen war eine 15-jährige Schülerin, die sich zuvor an die Polizei gewandt hatte, weil ungefragt Nacktfotos von ihr im Internet veröffentlicht wurden. Die andere, eine 13-Jährige, war Zeugin in einem Missbrauchsverfahren."
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"Drohbriefe eines Berliner Polizisten - In den Briefen führte der Beamte Fotos und Wohnadressen von 21 Personen auf und drohte, diese Daten an Rechtsextreme weiterzuleiten."
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"Ein Greifswalder Polizist soll unbefugt versucht haben, Informationen über Personen aus Polizeidatenbanken abzurufen. Unter anderem wurden mehrere Namen und Adressen in Facebook-Gruppen veröffentlicht."
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